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Das „Plan 9 From Outer Space“ Remake wird Wirklichkeit – die Dreharbeiten beginnen am Freitag!

Donnerstag, 24. März 2011

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plan9fromouterspace

Sie werden vermutlich gedacht haben, dass es sich um einen Scherz handelt – und das Projekt tatsächlich begann als Scherz unter Freunden -, doch das Remake des berühmt-berüchtigten Trash-Meisterwerks „Plan 9 From Outer Space“ wird tatsächlich realisiert.

Die Drharbeiten beginnen diesen Freitag in Roanoke, Virginia. Drehbuchautor und Regisseur John Johnson sagt, der Film solle ein Reimagining von Ed Woods Klassiker werden - ein Action/Horrorfilm mit einem Schuss Humor, also etwa in der Art von „Fright Night“. Ein erster Teaser Trailer wurde bereits im September 2009 veröffentlicht (Sie können ihn weiter unten sehen), doch dauerte es bis jetzt, das Projekt wirklich in Gang zu bringen. Johnson möchte die Dreharbeiten bis zum 25. April abgeschlossen haben und hofft, den Film dann bald auf DVD herausbringen zu können.

Johnson erzählte der Roanoke Times, dass die Idee eines Remakes von „Plan 9 From Outer Space“ zunächst nur ein Scherz war, jedoch bald zu einem ernsthaften Projekt wurde, da seine Freunde reges Interesse daran zeigten:

Er selbst meint: „Welcher Mensch, der noch bei Sinnen ist, würde den schlechtesten Film alle Zeiten neu verfilmen?“

Er hatte keinen ausgefeilten Plan, ein Remake von „Plan 9“ in die Wege zu leiten. Am Set eines anderen Filmes beklagte Johnson sich darüber, dass Hollywood eine Vorliebe dafür habe, schlechte Remakes beliebter Horrorfilme herauszubringen. Jemand fragte ihn, welchen Film er gerne neu gemacht sehen würde. Seine Antwort lautete „Plan 9 From Outer Space“. Er sandte eine Email an verschiedene Freunde in der Filmbranche, ohne jedoch an ein ernsthaftes Projekt zu denken.

Die Email wurde weiterverschickt. Bald schon stand in Medien wie dem Horrormagazin Fangoria zu lesen, dass er an einem Remake arbeite, sagte Johnson. Als das passierte, informierte er sich darüber, was er tun müsse, um die Rechte zu erwerben, und stellte erfreut fest, dass der Film Gemeingut (Public Domain) ist.


Plan 9 Teaser Trailer von skinny2112

Ferris macht blau: Alternatives Poster für den Komödienklassiker von John Hughes

Freitag, 11. Februar 2011

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Joshua Budich gestaltete dieses „Ferris Bueller´s Day Off“ Poster für von die bevorstehende Kunstshow „The Road To Shermer: A Tribute to John Hughes”, die von der Galerie Gallery1988 Venice veranstaltet wird.

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Vergessenes Juwel: The Commitments (1991)

Donnerstag, 10. Februar 2011

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the-commitments-1991-poster

Als ich gerade ins Teenageralter kam, hatte ich einen ganz seltsamen Musikgeschmack. Ich wollte nur Sachen von so hervorragenden Künstlern wie Transvision Vamp, Madonna und MC Hammer hören und lehnte alles ab, was meine Eltern so auflegten (*HUST* Joe Cocker *HUST*). Aber es gab ein ganz besonderes Album, das mir immer sehr gut gefiel, und das war der „The Commitments“ Soundtrack, der Alan Parkers brillante Dramödie über einige junge (und zwei nicht ganz so junge ) Iren aus der Arbeiterklasse, die eine Soulband gründen, begleitete.

„HAHA! Seht Euch nur diese verrückten weißen Leute an, die versuchen die größten Songs des amerikanischen Soul nachzusingen und den Hits von Otis Redding, Wilson Pickett, Aretha Franklin und James Brown ihren Stempel aufzudrücken. Ich lache ihnen in ihre schneeweißen Gesichter!“ Das war im Wesentlichen die Reaktion einiger Idioten Leute, die nicht kapierten (oder kapieren wollten), worum es geht. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Roddy Doyle und bezieht seinen Humor aus dem Umstand, dass die Einheimischen nicht die geringste Ahnung haben, was Soul eigentlich ist. Die bis dato unbekannten Darsteller wurden vor allem aufgrund ihrer musikalischen Fähigkeiten und nicht wegen ihres schauspielerischen Talents ausgewählt, doch jeder Charakter ist nuanciert, glaubwürdig und einer jener Typen, mit denen man in einem Pub in Streit geraten möchte.

Es mag zwar nicht ganz angebracht sein, „The Commitments“ ein Musical zu nennen, doch die musikalischen Nummern sind durchweg hervorragend. Andrew Strong ist einer jener Typen, die bei „X-Factor“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ antreten und sofort hinausgewählt werden, weil Danii Minogue und Konsorten nicht wissen, was sie mit ihm anfangen sollen. Seine rauhe Stimme lässt viele Menschen glauben, man müsse nur schreien, m so zu klingen wie er (HALLO MARY), doch er ist ein ausgezeichneter Sänger, der jede Nummer zu seiner eigenen macht und einen – zumindest vorübergehend – vergessen lässt, dass es James Brown überhaupt gab. Das ist keine kleine Leistung.

Da er immer sehr beliebt war und sogar zum besten irischen Film aller Zeiten gewählt wurde, nehme ich mir vermutlich gewisse Freiheiten im Umgang mit der deutschen Sprache heraus, wenn ich ihn als „vergessen“ bezeichne, aber wesentlich mehr Menschen sollten sich „The Commitments“ ansehen, denn der Streifen ist schlicht und ergreifend brillant. Maestro, wenn Sie so gut wären…