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Star Wars: Der imperiale Marsch einmal etwas anders gespielt (Video)

Dienstag, 8. Februar 2011

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Ein gewisser Ben Aston nahm diese Zigeunerjazz-Version des von John Williams komponierten „Imperial March“ aus „Krieg der Sterne“ mit einigen Freunden auf. (Es dauert ungefähr eine Minute, bis die „Star Wars“ Musik so richtig anfängt.)

John Barry: Zehn der besten Stücke des jüngst verstorbenen Genies der Filmmusik (Ein Nachruf)

Mittwoch, 2. Februar 2011

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Bei der Oscar-Verleihung wird man ganz speziell des größten Musikers, der je in Hollywood gearbeitet hat, gedenken müssen. John Barry ging am Sonntag von uns und komponiert jetzt vermutlich im Himmel Fanfaren und andere herrliche Stücke. Er wurde 77 Jahre alt.

John Barry, ein munterer Geselle, der seine Kindheit und Jugend in Yorkshire und Lancashire verbrachte, hauchte im Laufe seiner langen Karriere mit seiner Musik so manchem Film Leben ein, gewann fünf Oscars und wurde für seine Leistungen von der englischen Königin mit dem OBE (Oder of the British Empire) ausgezeichnet. Ganz nebenbei übertraf er so ziemlich alle, die je eine Note für den Film komponierten. Zusammen mit Lalo Schifrin, John Williams und Ennio Morricone war er einer der wenigen, denen es gelang, auch über den Kreis der Filmliebhaber hinaus bekannt zu werden.

Berühmt sind vor allem seine Kompositionen für eine ganze Reihe von Bond-Filmen, aber auch seine Musiken für „Der mit dem Wolf tanzt“, „Midnight Cowboy“, „Die Tiefe“ und „Jenseits von Afrika“. Viele seiner Melodien werden noch lange weiterleben, weshalb es nur angebracht erscheint, uns mit seiner eigenen Musik von ihm zu verabschieden.

Ehe er eine Karriere als Komponist von Filmmusiken startete, feierte Barry mit seiner Beat-Jazz-Band The John Barry Seven Erfolge in den Popcharts.

Sein Ohr für eingängige Popmelodien sowie seine Jazz-Wurzeln sorgten dafür, dass seine Soundtracks mit ihren großartigen Themen und eingängigen, vom Beat vorwärts getragenen Stücken die meisten anderen überragten.

Mit ihm ist einer der talentiertesten Musiker der Gegenwart von uns gegangen.

Zu seinem Andenken hier zehn seiner besten Stücke:

Midnight Cowboy

Meiner bescheidenen Meinung nach ist „Midnight Cowboy“ John Barrys beste Filmmusik. Obwohl er wohl für alle Zeiten mit Bond assoziiert werden wird, zeigt gerade das Thema aus „Midnight Cowboy“ die ganze Bandbreite seiner Fähigkeiten. Diese Verbeugung vor dem Westen mit der einsamen, bittersüßen Mundharmonika verbunden mit einer der üppigsten und am wunderbarsten arrangierten orchestralen Begleitungen der Filmgeschichte ist wirklich kaum zu übertreffen.

Beat Girl (Hauptthema)

Der 60-er-Jahre-Exploitation-Film „Beat Girl“ wurde gedreht, um mit dem Beatnik-Phänomen groß abzukassieren. Gar kein Problem, denn seine Neigung, Stimmungen zu kreieren, und seine Vorliebe für Jazz machten Barry zum perfekten Mann, die Musik für eine Gruppe ausgeflippter junger Menschen zu komponieren.

Thema für „Die 2“ („The Persuaders“)

Ein weiteres klassisches Thema, diesmal für die Kult-Fernsehserie „Die 2“. Ein galoppierendes, geheimnisvolles Stück Musik wurde geschaffen, um der Serie mehr Spannung und vor allem Klasse zu verleihen.

Goldfinger

Vermutlich Barrys berühmtestes Werk. Goldfinger hätte durchaus von ihm selbst handeln können, denn er war ohne Zweifel der Mann mit dem Midas-Touch, wenn es darum ging, großartige Musik zu schaffen. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Hören Sie selbst…

Frei geboren – Königin der Wildnis

Gemeinsam mit Don Black (Text) schuf Barry möglicherweise den Soundtrack für die freie Natur und den Abenteuergeist schlechthin. Barry wurde für diese Filmmusik mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Game of Death

Eine von Barrys weniger beliebten Filmmusiken, vor allem weil der Film selbst nur ein allzu offensichtlicher und unbedachter Versuch war, am Tod von Bruce Lee zu verdienen. Aber das macht Barrys Musik nicht schlechter. „Game of Death“ zeigt ihn von seiner pompösen Seite. Er schuf ein dramatisches Stück Musik angefüllt mit schwellenden Streicherklängen, ungestümen Bläsern und Synthesizern. Eines seiner besten Themen.

James Bond Thema

Es gab viel Streit und Spekulationen um Barrys Beteiligung am Entstehungsprozess des James-Bond-Themas – stammt es von ihm? Schmückte er Monty Normans Blechbläsermelodie nur (sehr gekonnt) aus? Wie dem auch sei, Barrys Mitwirkung kann und darf nicht unterschätzt werden, denn dies ist eines der berühmtesten Themen der Welt. Ein Argument für Barrys Beitrag ist…

Bee´s Knees

„Bee´s Knees“ wird oft als Werk angeführt, das deutlich zeigt, wie groß Barrys Einfluss auf die Entstehung des Bond-Themas gewesen sein muss. Viele Ideen, die in diesem tollen kleinen Beat-Track vorkommen, finden sich im Bond-Thema wieder, während Monty Normans Filmmusik für „Dr. No“, vom Thema einmal abgesehen, völlig anders klingt. Barrys Anteil an dem Stück machte es so unverwechselbar und magisch, daran kann kein Zweifel bestehen.

John Dunbar Thema (aus „Der mit dem Wolf tanzt“)

Kevin Costner und „Der mit dem Wolf tanzt“ mögen zwar nicht allen gefallen, aber die in diesem Film enthaltene Musik gehört mit zum Besten, das John Barry hervorbrachte.

We Have All The Time In The World

Womit sonst könnte man aufhören? Wir werden Dich vermissen, John!

• John Barry (Jonathan Barry Prendergast), Komponist und Songwriter, geboren am 3. November 1933; gestorben am 30. Jänner 2011

Irgendein Typ rappt den Plot von Con Air (Video)

Samstag, 29. Januar 2011

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con-air-rap Ich nehme einmal an, dass gut 70 Prozent der Filmfreunde die Augen verdrehten, als sie hörten, dass Simon West einen zweiten „Con Air“-Film drehen möchte, aber diese Leute können mir (zumindest für diesen Beitrag) gestohlen bleiben, denn diese Mitteilung ist nicht für sie gedacht. Sie wendet sich an all jene, die mitbekamen, was los ist, und sofort vor Freude ihre mit Handschellen gefesselten Hände in die Höhe rissen. „Con Air“ mag auf viele deutlich zu Tage tretende Arten furchtbar sein, aber das bedeutet nicht, dass der Film nicht zugleich auch großartige Unterhaltung ist. Wann immer man John Malkovich, Steve Buscemi, Nicolas Cage, Ving Rhames, Dave Chappelle, einen Indianer und einen Typen namens Swamp Thing zusammen in ein Flugzeug verfrachten kann, sollte man das auch tun. Man stünde wie ein Idiot da, täte man es nicht.

Ich weiß schon, was sie jetzt sagen werden. Was ist, wenn ich „Con Air“ nicht gesehen habe? Zuerst einmal sollten Sie sich schämen. Waren Sie in den 1990-er Jahren noch nicht auf der Welt? „Titanic“ würde alles dafür geben, die kulturelle Bedeutung von „Con Air“ zu haben. Zweitens sollten Sie sich den Film unbedingt besorgen. Er ist überall für wenige Euro zu haben und läuft auch immer wieder im Fernsehen.

Der folgende Clip ist für die knapp dreißig Prozent, die „Con Air“ zu schätzen wissen. Die Komikertruppe Elephant Larry hat sich einen extrem unanständigen Rap ausgedacht, der den Plot von „Con Air“ in den Grundzügen darlegt. Viel Vergnügen!

Country Strong: „Me and Tennessee“ Musikvideo

Montag, 27. Dezember 2010

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country-strong-202x300 Auf Yahoo wurde ein Musikvideo für den Song „Me and Tennessee“ veröffentlicht, der in dem Film „Country Strong“ zu hören ist, in dem Gwyneth Paltrow, Tim McGraw, Garrett Hedlund, Leighton Meester, Marshall Chapman und Lari White zu sehen sind. Regie führte Shana Feste, die auch das Drehbuch verfasste. Der Streifen kommt am 23. Juni in die deutschen Kinos.

In dem Musikvideo finden sich jede Menge Szenen aus dem Film. Wenn Sie also jetzt schon mehr oder weniger den halben Inhalt wissen möchten, sollten Sie es sich unbedingt ansehen.

Synopsis: Countrymusic-Superstar Kelly Canter musste aufgrund ihrer Alkoholprobleme einen schweren Karriererückschlag hinnehmen, doch ihr Ehemann und Manager Ed ist der Ansicht, dass die Zeit reif ist für ein Comeback. Deshalb geht sie mit dem angesagten jungen Songwriter Beau Hutton und der früheren Schönheitskönigin Chiles Stanton auf Tournee, doch der Weg zurück ist gepflastert mit romantischen Verwicklungen, Rückfällen und unerbittlicher Rivalität.

„Black Swan“: Eigenartiges Promotion-Musikvideo

Mittwoch, 24. November 2010

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Ich bin mir nicht ganz sicher, welches Zielpublikum die Marketingleute von Fox Searchlight mit diesem Musikvideo für „Black Swan“ ansprechen wollen und was sie damit über den Film aussagen möchten, aber es finden sich darin einige kurze Szenen, die in den anderen Trailern und Clips nicht zu sehen waren, weshalb ich mich entschlossen habe, es hier zu posten.

Wir wissen ja bereits, dass der Film intensiv und eigenartig ist, aber wo kommt plötzlich diese heftige Rave-Musik her und was geht da in dem Nachtclub vor sich?

„Black Swan“ kommt am 3. Dezember in die amerikanischen und am 20. Jänner in die deutschen Kinos. In dem Trailer ist neue Musik aus dem Soundtrack zu hören, zu dem neben anderen auch The Chemical Brothers beigetragen haben.

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Der neue „Battle: Los Angeles“ Trailer ist faszinierend

Samstag, 13. November 2010

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Heldenhafte Soldaten kämpfen gegen technisch hochgerüstete Aliens und das Ganze wird von einem düsteren Soundtrack untermalt, der auf eine roboterartige Stimme setzt. Mein Interesse für „Battle: Los Angeles“ ist geweckt. Wenn man diesen Trailer sieht, ist man sofort hin und weg. Und das ist vermutlich genau das, was die Aliens wollen.


Ja, das sieht nach einer mechanischen Armee aus, die nur eines im Sinn hat: Zerstörung. Klassische Vorgehensweise bei Invasionen Außerirdischer. Und dennoch lässt es dieser Trailer anders wirken, was zum Teil auf die Nummer „Sun's Gone Dim and The Sky's Black“ von Jóhann Jóhannsson zurückzuführen sein dürfte. Der Song gefällt mir ausgesprochen gut, weil er mich irgendwie an die letzten Momente von „2001: Odysee im Weltraum“ erinnert. Deshalb habe ich in hier in seiner wunderschönen Langfassung eingebettet: