Bifrost, die Regenbogenbrücke der Götter, erstreckt sich über die kosmische Weite und führt zum Land der Eisriesen. Nie war sie schöner als auf diesem wunderbaren Konzeptbild für Marvels „Thor“.
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Celebrities, Trailer, Filmkritiken
Bifrost, die Regenbogenbrücke der Götter, erstreckt sich über die kosmische Weite und führt zum Land der Eisriesen. Nie war sie schöner als auf diesem wunderbaren Konzeptbild für Marvels „Thor“.
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Es wird Ihnen vermutlich aufgefallen sein, dass in den letzten Wochen ziemlich viel Promotionmaterial für „Thor“ erschienen ist. Die Trailer, Clips und Poster waren ja ganz nett, doch dieser ziemlich gelungene interaktive Guide den Paramount/Marvel vor kurzem veröffentlichten, stellt alles bisherige locker in den Schatten. Eine wirklich nette Spielerei.
| Info zum Guide: WILLKOMMEN IM UNIVERSUM VON THOR, das die Wüsten New Mexicos ebenso umfasst wie die neun Welten von Yggdrasil. Dieser interaktive Guide lädt Sie ein, diese Welten zu erforschen und die Charaktere von THOR kennenzulernen, wobei es brandneues Video- und Bildmaterial zu entdecken gibt. Finden Sie heraus, ob Sie 100% der Inhalte freischalten können. Wenn es Ihnen gelingt, können Sie dieses Ergebnis via Twitter und Facebook an Ihre Freunde weiterleiten und sie einladen, es auch zu probieren. |
„Thor“ wurde von Kenneth Branagh mit Chris Hemsworth, Natalie Portman, Anthony Hopkins, Kat Dennings, Idris Elba, Stellan Skarsgård, Ray Stevenson und Rene Russo in den Hauptrollen inszeniert und kommt am 28. April in die hiesigen Kinos.
| Synopsis: Thor, ein mächtiger, aber arroganter Krieger, hat einen brutalen Krieg neu angefacht und wird deshalb zur Strafe auf die Erde gesandt. Doch als ein gefährlicher Bösewicht aus seiner Welt die dunkelsten Mächte Asgards ausschickt, die Erde in ihre Gewalt zu bringen, muss Thor lernen, was es heißt, ein echter Held zu sein, um die Erde vor dem Untergang zu bewahren. |
Viel Vergnügen beim Herumspielen mit dem interaktiven Guide, der vor allem für diejenigen interessant sein dürfte, die mit Thor nicht so vertraut sind.
Ein Film voll Lärm und Wut – und mit lächerlichen Dialogen
Originaltitel: Battle: Los Angeles
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Christopher Bertolini
Darsteller: Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez, Ramon Rodriguez, Bridget Moynahan, Ne-Yo, Cory Hardrict, Michael Peña, Joey King, Noel Fisher, Will Rothhaar, James Hiroyuki Liao
Ein schleimiges außeririsches Wesen, das ein wenig an verdorbene Muscheln erinnert, die ich einmal im Urlaub serviert bekam, liegt verwundet auf dem mit Trümmern übersäten Boden. Eine Frau bahnt sich zielstrebig einen Weg zu ihm hin.
„Vielleicht kann ich helfen“, sagt sie. „Ich bin Tierärztin.“
Ja, willkommen zum ersten - aber bei weitem nicht letzten – eher unfreiwillig komischen Moment in „World Invasion: Battle Los Angeles“, einem Videospiel ohne Joystick, einem Science-Fiction-Film ohne Sinn und annähernd zwei Stunden ohne echten Unterhaltungswert.
Von gelegentlichem höhnischem Gekicher einmal abgesehen.
Aaron Eckhart ist unser Held, ein Staff Sergeant (etwa: Oberfeldwebel), der bei seinem letzten Einsatz einige gute Marines verlor und sich auf seinen Abschied vorbereitet. Doch zuerst hat er einen neuen Zug von Klischees zusammengestellt.
Verängstigter junger Mann. Edler Immigrant. Ehemann in spe. Schüchterne Jungfrau. Typ aus New Jersey.
Von dem Letzteren erfahren wir erst später, als sie nach einem Ausweg suchen und jemand fragt: „Wer kann einen Bus fahren?“ Darauf kommt die Antwort: „Stavrou kann es – er ist aus Jersey, Mann!“
Nein, das habe ich auch nicht verstanden.
Doch es war auch nicht allzu leicht, aufmerksam zu bleiben. Jede einzelne Einstellung wurde mit Handkamera gedreht, zumeist in Großaufnahme, weshalb dies möglicherweise der erste Film ist, der in Brechreizvision gedreht wurde. Selbst in einer einfachen Szene, in der zwei Leute in einem Raum stehen, hüpft die Kamera herum, als hätte jemand dem Kameramann einen Mungo in die Hose gesteckt.
Und das sogar noch ehe die Aliens überhaupt landen.
Sobald sie eintrudeln, wird das Ganze für alle nur noch schlimmer – vor allem aber für das Publikum. Unsere tapferen Pappkarton-Charaktere – erweitert um ein weiteres Klischee, die temperamentvolle Latina – greifen zu den Waffen und beginnen, wild um sich zu schießen. Die Aliens schießen zurück. Viele Feuergefechte folgen.
Spannung? Fehlanzeige.
Eckhart streckt sein ziemlich beeindruckendes Kinn vor und schreitet furchtlos voran, was wohl die beste Methode ist, jeder Art von Desaster zu begegnen, selbst einem Film wie diesem. Die zuvor erwähnte Temperamentvolle wird von Michelle Rodriguez gespielt, die ihren einzigen, supertollen Schauspieltrick auspackt.
Möchten Sie wissen, wie der geht? Okay, wenn einem eine schwierige Frage gestellt wird, blickt man nach rechts. Man wartet einen Moment. Dann sieht man den anderen Schauspieler wieder an und spricht seinen Text. Nun sind Sie in der Lage, in „The Fast and The Furious“-Filmen mitzuspielen!
Es dauert hier jedoch nicht lange bis man sich wünscht, man würde „War of the Worlds“ sehen – und zwar den alten Film mit Gene Barry aus dem Jahre 1953. Oder „Starship Troopers“. Oder selbst den albernen „Independence Day“, der wenigstens mit Will Smith auftrumpfen konnte.
„World Invasion: Battle Los Angeles“ bietet jedoch nur viel Lärm und klapprige Aliens, die aussehen, als könnte man sie mit einem Baseballschläger fertigmachen. Und einen Titel, der zusammen mit diesem Ende eine Fortsetzung befürchten lässt. („World Invasion: Battle Anaheim“?)
Und dann wären da natürlich noch diese Dialoge. Großer roter Fleck von Jupiter, diese Dialoge.
„I got my men killed“, spuckt Eckhart an einer Stelle aus. „They’re dead. I’m here. Like the punch line to some bad joke.“ [„Ich ließ zu, dass meine Männer getötet werden. Sie sind tot. Ich bin hier. Wie die Pointe eines schlechten Witzes.“]
Keine Sorge, E-Man. Du hast Gesellschaft. Und niemand von uns lacht - außer dann, wenn wir es nicht tun sollten.
Ich habe nur eine Frage: Warum ist es so schwer, eine gute Story, gute schauspielerische Leistungen und passable Dialoge mit guten Spezialeffekten zu kombinieren? Da fällt mir spontan „District 9“ ein, ein Streifen, der wirklich als Vorbild dienen könnte und sollte, doch zumeist werden uns Beleidigungen wie „Avatar“, „Skyline“ oder „2012“ vorgesetzt. Was ist da nur los? Reden zu viele Leute mit, wenn so viel Geld auf dem Spiel steht? Regisseure, leistet bitte bessere Arbeit.
Fazit: „World Invasion: Battle Los Angeles“ ist ein überflüssiger, schlecht geschriebener Streifen, der dem Genre der Alieninvasionsfilme nichts Neues hinzuzufügen hat und sich noch dazu viel zu ernst nimmt.
Taylor Lautner ist ein erbärmlicher Schauspieler mit einer vulgären Nase und einem ernsten Mundatmungsproblem, doch an wen sonst sollte sich Hollywood melden, wenn wieder einmal ein athletischer Neunzehnjähriger gebraucht wird? Natürlich mussten sie ihn in eintausend Filmen besetzen. Manche Filmfreunde glauben ernsthaft, dass man in dieser Beziehung eine andere Wahl gehabt hätte. Träumer! Als Studiomanager hat man sich nicht darum zu kümmern, was einem selbst gefällt, sondern darum, was den Teenagern gefällt, die zu mögen man vorgibt, um wichtig und zeitgemäß zu erscheinen. Wie dem auch sei, vor kurzem ist ein Trailer für „Abduction“ von „Boyz in the Hood“-Regisseur John Singleton aufgetaucht, in dem Taylor Lautner erstmals alleine im Mittelpunkt steht. Sollte das nicht eher „Abz-duction“ heißen? Nebenbei: „Boyz in the Hood“ ist mittlerweile 20 Jahre alt. Können wir jetzt endlich dazu übergehen, ihn „2 Fast 2 Furious“-Regisseur John Singleton zu nennen?
Der Plot: Taylor Lautner ist Nathan, ein durchschnittlicher, die Highschool besuchender Teenager mit Waschbrettbauch, der ständig Sonnenbrillen trägt und ein supercooles Motorrad fährt. Sein Leben ist eine einzige Pool-Party, bis ihn eines Tages (*Paukenschlag*) seine beste, sehr attraktive, aber platonische Freundin anruft und sagt: „Nathan. Das musst du dir ansehen. Ich habe diese Website entdeckt, die zeigt, wie vermisste Kinder heute aussehen könnten.“ Weil natürlich jede Schülerin im Teenageralter die ganze Nacht am Computer sitzt, um auf Websites, die vermissten Kindern gewidmet sind, Photos durchzusehen. Nathan sieht sich die Site auf seinem brandneuen Macbook an und entdeckt, wer hätte das gedacht, ein Kind, das im gleicht wie ein Ei dem anderen. Anstatt nun einfach zu sagen: „Haha, ist das nicht lustig, ich sehe genauso aus wie ein computergeneriertes Bild auf einer Website für vermisste Kinder“, meint er sofort: „OMG, LASS ALLES FALLEN, ES STEHT FEST, ICH WURDE ENTFÜHRT.“
Und in dem Moment taucht Stanley Tucci* auf und erschießt seine Mutter.
Ich weiß, was Sie jetzt denken: Wird auch Parkour zu sehen sein? Dazu sage ich nur: Springen Sie zu 2:08 vor. BOOM, PARKOUR LLAMA! Doch am besten gefällt mir, Taylor Lautner bei seinen Schauspielversuchen zuzusehen. Er kann zwei Emotionen ausdrücken: Entschlossen und verwirrt. Die sehen ziemlich gleich aus.
*Ein Typ, der wie Stanley Tucci aussieht, vermutlich.
Auf Yahoo wurde vor einigen Tagen der neue Kinotrailer für „Priest“, den neuen Film mit Paul Bettany, veröffentlicht. Er agiert in diesem Streifen erneut unter der Regie von Scott Charles Stewart, mit dem er schon bei „Legion“ zusammenarbeitete. Hoffentlich ist der neue streich der beiden besser als dieser Actionfilm mit Engeln.
Der Trailer ist eigentlich mehr ein Clip, denn während ungefähr der Hälfte der Laufzeit wird uns gezeigt, wie Bettany einen Gegner zur Strecke bringt. Außerdem gibt es einige coole Waffen zu sehen.
In „Priest“ sind neben Bettany auch noch Cam Gigandet, Maggie Q, Karl Urban, Lily Collins, Steven Moyer, Brad Dourif und Christopher Plummer dabei. Der Streifen kommt am 12. Mai in die hiesigen Kinos.
| Synopsis: Priest ist ein Vampirwestern über einen Kriegerpriester, der die Vorschriften der Kirche missachtet und sich mit einem jungen Sheriff und einer Priesterin zusammentut, um eine Bande abtrünniger Vampire zu jagen, die seine Nichte entführt haben. Der Streifen basiert auf der Graphic Novel von Min-Woo Hyung. |
Es ist ein großer Tag für Superheldenkostüme! Auf Topless Robot findet sich eine Zusammenfassung, unter anderem mit neuen Details zum Wonder Woman-Kostüm (anscheinend läuft sie bisweilen auch in Shorts herum!) und einem Photo der Besetzung des Batman-Stücks, das bald durch Großbritannien touren wird. Aber die wirklich aufregende Nachricht des Tages ist, dass Warner Bros. einige neue Bilder von Ryan Reynolds computergeneriertem Kostüm für den kommenden „Green Lantern“-Film veröffentlicht haben. also lassen Sie uns einen Blick darauf werfen:
Okay, das mit den weißen Augäpfeln ist wirklich seltsam, um nicht zu sagen gruselig, aber das scheint aus dem Comicbuch übernommen zu sein. Ganz und gar nicht originalgetreu ist jedoch das eigenartige fasrig-organische Kostüm. Aber egal! Wir wollen optimistisch bleiben. Ich bin mir sicher, die Filmleute wissen was sie tun und werden das schon hinkriegen. Lassen Sie uns sehen, was diese Mythenbastler aus Hollywood sonst noch für uns auf Lager haben – AAAAARGH!
DÄMONEN-BABY-EMBRYO-ZEHEN! SMARAGDGRÜNE EMBRYO-ZEHEN! Trägt Green Lantern jetzt vielleicht gar Vibram FiveFingers*? Das ist inakzeptabel. Was kommt als nächstes, Spider-Crocs?
…Oh.
Hier die von Warner Bros. veröffentlichten Kostümbilder (für High-Res-Versionen bitte auf die Bilder klicken):
*Übrigens, falls Ihnen der Name Vibram FiveFingers einmal entfallen sollte, können Sie einfach „creepy toe shoes“ googeln. Da stehen sie bei den Suchresultaten an erster Stelle.
In den letzten Tagen und Wochen haben wir schon einige Clips von „Thor“ zu sehen bekommen, doch dieser neue ist doch ein wenig überraschend. Thor (Chris Hemsworth) legt sich mit einem ganzen Raum voller Krankenpfleger an – und verliert. Anscheinend sind nordische Gottheiten nicht immun gegen irdische Beruhigungsmittel.
Nebenbei: Auszüge aus Patrick Doyles Filmmusik können jetzt auf der offiziellen Website des Films angehört werden, und zwar in den zwei Sektionen „Cast to Earth“ und „Ascend to Asgard“.
„Thor“ wurde von Kenneth Branagh mit Chris Hemsworth, Natalie Portman, Anthony Hopkins, Kat Dennings, Idris Elba, Stellan Skarsgård, Ray Stevenson und Rene Russo in den Hauptrollen inszeniert und kommt am 28. April in die hiesigen Kinos.
| Synopsis: Thor, ein mächtiger, aber arroganter Krieger, hat einen brutalen Krieg neu angefacht und wird deshalb zur Strafe auf die Erde gesandt. Doch als ein gefährlicher Bösewicht aus seiner Welt die dunkelsten Mächte Asgards ausschickt, die Erde in ihre Gewalt zu bringen, muss Thor lernen, was es heißt, ein echter Held zu sein, um die Erde vor dem Untergang zu bewahren. |
Hier nun das versprochene Hinter-den-Kulissen-Featurette sowie ein neuer TV-Spot:
Vor wenigen Stunden ist erstes Bildmaterial von dem kürzlich in „Rise of the Planet of the Apes“ unbenannten neuen „Planet der Affen“-Film ins Netz gelangt. Es handelt sich um Aufnahmen von WETA, die einen Motion-Capture-Affen zeigen, der zu jenen hochintelligenten Wesen gehört, die bald die ganze Menschheit versklaven werden.
WETA veröffentlichte diesen Clip auf der neuen „Apes“- Facebook-Seite. Handelt es sich bei diesem Affen vielleicht gar um den berüchtigten Caesar, der von Andy Serkis gespielt wird? Ich bin mir nicht sicher, doch gruselig ist er allemal. Es ist fast so erschreckend wie jene Szene, in der Charlton Heston im Menschenmuseum herausfindet, was mit seinem guten Freund Dodge passierte.
Der neue „Planet der Affen“-Film spielt im heutigen San Francisco und erzählt einen Ursprungs-Geschichte, in der der Wissenschafter Will Rodman (James Franco) eine zentrale Rolle spielt. Die Experimente der Menschen mit gentechnischen Veränderungen führen zur Entstehung einer Rasse intelligenter Affen, die bald darauf versuchen, die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen.
Ziemlich freies Remake des Action-Thrillers mit Charles Bronson hat wenig Neues zu bieten
Originaltitel: The Mechanic
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Simon West
Drehbuch: Richard Wenk, Lewis John Carlino, basierend auf einer Story von Lewis John Carlino
Darsteller: Jason Statham, Ben Foster, Tony Goldwyn, Donald Sutherland, Jeff Chase, Mini Anden, James Logan, Eddie J. Fernandez, Christa Campbell, Mark Nutter
„The Mechanic“, ein loses Remake des gleichnamigen Action-Thrillers mit Charles Bronson aus dem Jahre 1972, wirkt sofort vertraut, selbst wenn man das Original nicht gesehen hat. Gibt es nicht schon mehr als genug Filme über einzelgängerische, mysteriöse Auftragsmörder? Kann es in diesem Genre überhaupt noch etwas grundlegend Neues geben? Dem routiniert inszenierten, rasanten Zeitkiller von Simon West zufolge ist diese Frage mit einem entschiedenen Nein zu beantworten.
Jason Statham legt dasselbe stoische, sachliche Auftreten an den Tag, das man aus so gut wie allen seinen anderen Filmen („The Transporter“, „Death Race“, „The Expendables“) kennt. Hier gibt er Arthur Bishop, einen professionellen Killer, der verschiedene Aufträge erledigt. Einige sollen wie Unfälle aussehen, andere sollen eine Botschaft sein. Arthurs Lieblingsaufträge sind jedoch diejenigen, bei denen niemand je erfährt, dass er überhaupt vor Ort war. Einen dieser Sorte bekommen wir in der Anfangssequenz geboten, in der er den Boss eines Drogenkartells auf so geschickte Weise ins Jenseits befördert, dass es wie ein Badeunfall aussieht.
Arthur gehört zu jenen Männern, die unbemerkt in stark bewachte Festungen eindringen und einem Mann mit einer Handbewegung das Genick brechen kann. Er ist außerdem ein echter Soldat, der die Befehle, die er von seinem Vorgesetzten (Tony Goldwyn) erhält, nie in Frage stellt. Als er den Auftrag erhält, seinen Mentor Harry (Donald Sutherland) zu beseitigen, tut er dies reumütig, weil er glaubt, dass Harry die zwielichtige Organisation, für die sie arbeiten, hintergangen hat. Kurz darauf lernt er Harrys häufig in Schwierigkeiten geratenden Sohn Steve (Ben Foster) kennen, macht ihn zu seinem Protegé und unterweist ihn in den Grundlagen seines blutigen Handwerks.
Steve lernt langsam und ist ziemlich unordentlich, doch er erledigt seine erste Mission erfolgreich und beweist, dass er das Zeug zum Auftragskiller hat. „The Mechanic“, geschrieben von Richard Wenk und Lewis John Carlino (der seltsamerweise 1983 die Teeny-Sexkomödie „Class“ mit Jacqueline Bisset und Rob Lowe inszenierte), widmet sich ausführlich der aufblühenden Lehrer-Schüler-Beziehung und lässt den Zuschauer ziemlich lange auf den unvermeidlichen Moment warten, da Steve herausfindet, dass Arthur seinen Vater auf dem Gewissen hat. Der Film bietet einige nette Szenenfolgen, etwa eine sorgfältig geplante Exekution in einem Hotelzimmer, bei der alles schiefgeht. Doch selbst wenn heftig geschossen wird und rund um einen alles explodiert, wirkt die Action langweilig und lässt einen kalt. „The Mechanic“ gehört zu jenen Filmen, in denen Charaktere dadurch definiert werden, wie sehr sie ihre Sammlung alter Schallplatten schätzen, was uns nicht mehr sagt, als dass sie eher analog als digital sind. „The Mechanic“ schafft es nicht, das Interesse des Publikums zu wecken - der Film ist eine routinierte Fingerübung in einem abgegrasten Genre und führt uns Charaktere vor, die so bekannt wirken, dass man sie kaum wahrnimmt.
Fazit: Ein sehr durchschnittlicher Action-Thriller, der nichts Neues zu bieten hat. Nur etwas für Leute, die wirklich jeden film mit Jason Statham gesehen haben müssen.
Ein neuer Tag, ein neuer Clip von „Thor“! Die Moral dieses Ausschnitts ist: Kommen Sie Thor nicht in die Quere, wenn er an seinen Hammer herankommen will!
„Thor“ wurde von Kenneth Branagh mit Chris Hemsworth in der Titelrolle inszeniert.
| Synopsis: Thor, ein mächtiger, aber arroganter Krieger, hat einen brutalen Krieg neu angefacht und wird deshalb zur Strafe auf die Erde gesandt. Doch als ein gefährlicher Bösewicht aus seiner Welt die dunkelsten Mächte Asgards ausschickt, die Erde in ihre Gewalt zu bringen, muss Thor lernen, was es heißt, ein echter Held zu sein, um die Erde vor dem Untergang zu bewahren. |
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Aber werden Sie bitte nicht gleich zu enthusiastisch, denn der Gastauftritt ist wirklich sehr, sehr kurz. Einmal blinzeln, schon hat man Jeremy Renner (oder sein Stuntdouble) als Hawkeye verpasst. Ich nehme zumindest an, dass der Mann mit dem Bogen bei ungefähr 0:23 Hawkeye ist.
Außerdem bekommen Sie zu sehen, wie sich Chris Hemsworth im Matsch wälzt.
Thor, Mjolnir schwingender Bewohner von Asgard und Sohn von Odin, nähert sich schön langsam der Schwelle der Publicity-Übersättigung. Welle über Welle von Photos, Trailern, Clips und Postern bricht über uns herein. Nun sind zwei neue TV-Spots aufgetaucht, die es den geneigten Fans erlauben, sich noch tiefer in die Welt der nordischen Mythen zu vertiefen. Es werden einig spektakuläre Szenen gezeigt, die die Vorfreude doch steigern sollten. Vielleicht gelingt es Kenneth Branagh ja, Action und Mythologie ins Gleichgewicht zu bringen und noch dazu die Unbeschwertheit der Vorlage zu erhalten. Der Mann ist um diese Aufgabe wahrlich nicht zu beneiden.
„13 Assassins“ sorgte auf etlichen Filmfestivals für Aufsehen und kommt nun regulär in die Kinos (hoffentlich auch bald in unseren Breiten!). Für alle, die wissen möchten, was passiert, wenn Takashi Miike auf das Japan der Feudalzeit trifft, gibt es einen neuen Trailer, einen neuen Clip und einige schöne Bilder.
In Miikes Film werden etliche durchs Land streifende Samurai angeheuert, einen bösen Kriegsfürsten aus dem Weg zu räumen. Wie Sie anhand des hier versammelten Materials unschwer erkennen können, ist dabei ein für den Regisseur typischer, sehr blutiger Film herausgekommen.
| Man schreibt das Jahr 1844. Ein junger Fürst zieht mordend und vergewaltigend durch die Lande, weil er sich das aufgrund seiner politischen Verbindungen erlauben kann. Obwohl die Ära der Samurai ihrem Ende entgegengeht, heuert ein anständiger Beamter insgeheim 13 Schwertkämpfer an, die diesen sadistischen Fürsten beseitigen sollen, ehe er noch mächtiger wird. Die Attentäter stellen dem Fürsten und seiner Armee von Bodyguards eine tödliche Falle. Der Film gipfelt in einem der blutigsten und schlammigsten Kämpfe der Filmgeschichte. |
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Der Film sieht aber noch immer nicht wirklich überzeugend aus.
Da von Panzerabwehrraketen bis zu Helikoptern alles gegen sie eingesetzt wird, ist es nur allzu verständlich, dass die typischen Filmhelden sich weniger um ihre Gesundheit als um ihre momentane Sicherheit sorgen, während sie die Welt von Bösewichten befreien. Aber das hat mit Sicherheit erhebliche Gesundheitsprobleme zur Folge, die, sofern nicht rechtzeitig behandelt, unsere muskelbepackten Champions vorzeitig ins Grab bringen werden.
Ich bezweifle zum Beispiel stark, dass John McClane genug Zeit fand, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und alle Schutzimpfungen vornehmen zu lassen. Diese leichtfertige Vernachlässigung der eigenen Gesundheit bedeutet, dass all die Stathams, Stallones und Schwarzeneggers, der einen oder anderen dieser heute behandelbaren Krankheiten zum Opfer fielen:
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Dieser Clip ist nichts für sensible Gemüter. „Hobo With A Shotgun“ setzt auf extreme Gewalt, aber aufgelockert mit recht eigenwilligem Humor, eine Mischung die beim Zielpublikum recht gut ankommen dürfte. Die Anleihen beim Grindhouse-Kino sind unübersehbar.
In den Hauptrollen agieren Rutger Hauer, Gregory Smith, Robb Wells, Brian Downey, Molly Dunsworth und Nick Bateman.
| Synopsis: Ein wehrhafter Obdachloser kommt in eine neue Stadt und muss bald erkennen, dass hier das Verbrechen regiert und der oberste Verbrecherboss wie eine Art König herrscht. Angesichts des urbanen Chaos, in dem es von Räubern, korrupten Polizisten und ähnlich unsympathischen Typen nur so wimmelt - selbst ein pädophiler Santa läuft ihm über den Weg -, entschließt sich Hobo für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen, und zwar auf die einzige Art, die ihm geläufig ist – mit seiner zuverlässigen Pump Gun. Das Blut fließt reichlich, als er darangeht, die Stadt für zukünftige Generationen sicher zu machen. Und die Gerechtigkeit der Straße wird obsiegen. |
Eher Videospiel als Actionfilm
Originaltitel: Sucker Punch
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: Zack Snyder und Steve Shibuya nach einer Story von Zack Snyder
Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jenna Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Oscar Isaac, Jon Hamm, Scott Glenn, Gerard Plunkett
Mit „Sucker Punch“ möchte Zack Snyder in die Oberliga aufsteigen. Was, waren die Erfolge von „300“ und „Watchmen“ nicht genug? Nicht wenn er ein Showman/Auteur wie Christopher Nolan oder Quentin Tarantino sein möchte.
Leider ist seinem Versuch kein Glück beschieden, aber wenigstens hat er es versucht. Es ist das erste Mal, dass Snyder ein eigenes Drehbuch – gemeinsam mit Steve Shibuya geschrieben – verfilmt, doch hier fangen die Probleme bereits an, denn es ist ein überraschend freudloses Gemisch aus allen möglichen und unmöglichen Fanboy-Phantasien, die im Gehirn seines Schöpfers herumschwirren.
„Sucker Punch“ erzählt die Geschichte von Baby Doll (Emily Browning), einer jungen Frau, die kurz nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem hinterhältigen und schmierigen Stiefvater (Gerard Plunkett) in eine Irrenanstalt abgeschoben wird, weil sie versehentlich ihre kleine Schwester erschossen hat. Dumm gelaufen. Ihr bleiben fünf Tage, bis an ihr eine Lobotomie vorgenommen werden soll, eine Vorstellung, die sie - verständlicherweise - so traumatisiert, dass sie sich in eine Phantasiewelt flüchtet, in der aus der Psychiatrie eine Art MTV-Bordell ohne Nacktheit und Sex wird, in dem sich leicht bekleidete Mädchen zu Coverversionen von Hits aus den 60-er, 70-er, und 80-er Jahren (seltsam, da der Film angeblich in den 1950-ern spielt) mehr oder weniger erotisch bewegen, wenn sie nicht gerade ihre Flucht planen. Dr. Gorski (Carla Gugino) mutiert zur Puffmutter und der böse Pfleger Blue (Oscar Isaac) gibt den sadistischen Zuhälter. Als die Dinge dort ebenfalls zu aufreibend werden, stürzt sich Baby Doll in einen weiteren Level von Fantasy-Action-Szenarien, die im mittelalterlichen Japan, in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs und sogar im Weltraum spielen.
Ja, es stimmt: „Sucker Punch“ ist „Inception“ für Dummköpfe.
Aber was hat Snyder nicht alles in diesen Eintopf hineingetan? Die überinszenierten Action-Szenen stecken„Sailer Moon“, „Sin City“ und „Kill Bill“ zusammen wie Lego-Steine. Der interessanteste visuelle Einfall ist der riesige, zweibeinige Panzer mit einem fröhlichen Häschengesicht, doch wenn Sie den Trailer gesehen haben, dann kennen Sie ihn schon. Hier haben wir es mit einem jener seltenen Filme zu tun, die kaum mehr bieten, als auf dem Poster zu sehen ist.
„Sucker Punch“ ähnelt, wie zuvor auch schon „300“, eher einem überdrehten Videospiel oder einem zwei Stunden langen Werbespot als einem Spielfilm. So mähen die fünf jungen Damen in den Action-Sequenzen unzählige Gegner nieder, um am Ende ein Artefakt in ihren Besitz zu bringen, üblicherweise nach dem Sieg über einen Boss. Dann geht es zurück ins Bordell für eine Zwischensequenz. Der Soundtrack strotzt nur so vor „Moulin Rouge“-artigen Neuinterpretationen von Klassikern der Stooges, von Roxy Music, Queen und Björk. Die Kinematographie filtert so gut wie alle Farben aus dem Film heraus, sodass letztlich nur ein widerlicher, grün-bräunlicher metallischer Glanz übrig bleibt. Trotz seines Getöses und seines rasend schnellen Stils ist „Sucker Punch“ ein recht eintöniger, langweiliger Film.
Irgendwo unter all dem Getue und dem stilistischen Durcheinander steckt ein subversiver Frauen-im-Gefängnis-Film und es ist eine Schande, dass er mit dieser Besetzung nicht realisiert wurde, denn die jungen Damen wirken durchaus einsatzfreudig, wenn auch manche (Abbie Cornish als Sweet Pea und Jamie Chung als Amber) recht farblos bleiben. Vanessa Hudgens hat sich ihre Flucht vom Planeten Disney sicher auch anders vorgestellt. Die attraktiven Powergirls hätten durchaus das Zeug zu Kult-Actionstars gehabt.
Stattdessen steckt Snyder sie in Fetzen, die aussehen, als wären sie bei Victoria´s Secret aussortiert worden, drückt ihnen übergroße Waffen in die Hände und vergisst dabei ganz darauf, sie Spaß haben zu lassen. Er mag zwar jede Menge Trash-Kultur aufgesaugt haben, doch anscheinend hat man verabsäumt, den Regisseur mit Russ Meyers „Faster, Pussycat, Kill, Kill!“ bekannt zu machen. Diese Damen wussten wirklich, wie man sich durchsetzt.
Fazit: Dieses grelle Spektakel wirkt, als hätte „Scott Pilgrim“ seinen Sinn für Humor auf einem „Shutter Island“ voller junger Frauen in Reizwäsche verloren. Kurz, ein Film für Leute, die nur ins Kino gehen, um sich berieseln zu lassen.
Vielleicht haben Sie einige der sehr negativen Kritiken gelesen und dann die fast aggressiv klingenden Unterstützungserklärungen einer Handvoll Fans, die darauf folgten. Nun werden Sie sich vermutlich nicht so recht im Klaren sein, ob Sie sich „Sucker Punch“ ansehen oder es lieber bleiben lassen sollen. Hier ist ein Clip, der Ihnen die Entscheidung erleichtern dürfte.
Die Leute von Warner Bros. haben die ersten fünf Minuten des Films online gestellt. Leider tauchen in diesen ersten fünf Minuten weder die Roboter noch die Samuraischwerter oder die anderen tollen Dinge, die in den Trailern zu sehen waren, auf. Dies ist nur die Einleitung, in der ein Mädchen versucht, seiner kleinen Schwester zu helfen und dann in die Psychiatrie abgeschoben wird. Keine Sorge, am Schluss gibt es ein paar Drachen und andere Dinge zu sehen, die dort eigentlich nichts verloren haben, aber Ihr Interesse wecken sollen.
Warnung: Diese ersten fünf Minuten lassen keine echten Schlüsse auf das zu, was im Rest des Filmes zu sehen ist. Dies ist so ziemlich das letzte Mal, dass Sie diese düstere, trostlose, reale Welt sehen. Nach diesen fünf Minuten verwandelt sich „Sucker Punch“ in ein Bordell, in dem keine Spur von Sex und Nacktheit ist, und dann kommen die Roboter. Und die hören bis ungefähr zwei Minuten vor dem Ende nicht mehr auf. Nun wissen Sie zumindest, wie es dazu kommt.
UPDATE: Den Clip gibt es jetzt auch auf Deutsch:
Der von Jason Eisner inszenierte Streifen „Hobo With A Shotgun“ läuft demnächst in Großbritannien an, weshalb nun diese Goodies veröffentlicht wurden.
Rutger Hauer spielt einen Obdachlosen, der mit seiner treuen Pump Gun korrupte Polizisten, pädophile Santas und anderes Gesindel aus dem Weg räumt. Ein selbstironisches, sehr brutales kleines Meisterwerk, das hoffentlich auch bald in unseren Kinos zu sehen sein wird.
Warner Bros. haben vor kurzem diese fünf brandneuen Mini-Featurettes für ihren neuesten Film „Sucker Punch“ (ab heute in den hiesigen Kinos zu sehen) veröffentlicht. Jeder der kurzen Videoclips bietet uns einen blick auf eine der jungen Damen und wartet dabei auch mit neuem Bildmaterial auf. Die Damen, um die es hier geht sind: Baby Doll (Emily Browning), Sweet Pea (Abbie Cornish), Rocket, (Jena Malone), Amber (Jamie Chung) und Blondie (Vanessa Hudgens).
„Sucker Punch“ wurde von Zack Snyder, dem Mann, der uns „300“ und „Watchmen“ bescherte, ersonnen und inszeniert. Leider dürften die Pferde mit ihm durchgegangen sein, denn die Kritiker haben den Film mehrheitlich in der Luft zerrissen.
Der Filmemacher beschreibt sein Werk als „Alice im Wunderland mit Maschinengewehren“.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
Sweet Pea (Abbie Cornish)
Rocket (Jena Malone)
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Baby Doll (Emily Browning)
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Blondie (Vanessa Hudgens)
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Amber (Jamie Chung)
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