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Wochenzusammenfassung: Cowboys, Aliens, Affen und Will Ferrell auf Spanisch

Montag, 18. April 2011

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Dort oben am Himmel! Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein! Es ist die wöchentliche Zusammenfassung von Nachrichten mit Filmbezug von Film & Co! Diese Woche fällt der Überblick sehr kurz aus, weil sich nicht sonderlich viel getan hat. Außerdem habe ich vielleicht ein wenig zu viel Bier erwischt.

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Zuerst - Sie können heute Nacht beruhigt schlafen: Alyson Hannigan wird definitiv zusammen mit allen anderen „American Pie“-Stars bei „American Reunion“ mitmachen. Puh!

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In der vergangen Woche wurden geschätzte 1 Million Trailer veröffentlicht, aber keiner sieht so spaßig aus wie der erste echte Trailer für „Cowboys & Aliens“:

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Aller Filmfreunde liebstes Rockstarkind, ja die Rede ist von Duncan Jones, soll angeblich nach dem Abgang von Darren Aronofsky als neuer Regisseur von „Wolverine“ im Gespräch sein. Obwohl es eine Schande wäre, ein Talent wie Jones an das amerikanische Studiosystem zu verlieren, scheint es zumindest, als wäre Fox ernsthaft daran interessiert, jemanden an Bord zu holen, der dem Franchise neue Aspekte abgewinnen kann.

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Peter Jackson wird „The Hobbit“ mit 48 Bildern pro Sekunde drehen, also mit doppelt so vielen Bildern als mehr als 90 Jahre Kinostandard war. Er wird außerdem nach einem Skript mit doppeltem Zeilenabstand drehen und doppelt soviel Zucker in seinen Kaffee tun.

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Ein weiterer Trailer. Will Ferrell macht in „Casa de mi Padre“ („Haus meines Vaters“) das, was er immer macht. Der Twist? Der Film ist auf Spanisch! Ah, diese Heiterkeit! Ehrlich gesagt, sieht da Ganze ziemlich beschissen aus. Sehen Sie sich den Trailer an und lassen Sie mich wissen, ob Sie diese Ansicht teilen.

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Zu guter Letzt; nach dem äußerst kurzen Blick auf einen Affen aus „Rise of the Planet of the Apes“ vor einigen Tagen, gibt es mittlerweile auch einen ersten echten Trailer. Warum wurde der mehr als einen Tag lang zurückgehalten? Marketing.

Und hier noch ein Bonusbild, auf dem Andy Serkis in seinem Motion-Capture-Anzug aussieht, als müsse er sich gleich übergeben.

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5 Gründe, warum wir gegen einfallende Aliens keine Chance haben

Sonntag, 17. April 2011

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Was ist der unrealistischste Aspekt eines jeden Alien-Invasionsfilmes? Die der Wissenschaft trotzenden interstellaren Reisen? Die lächerlichen gummiartigen ET-Anzüge? Nein, es ist die Andeutung, dass die Menschheit nicht völlig im Arsch wäre, sollten die kleinen grünen Männchen wirklich auf die Idee kommen, die Erde anzugreifen.

Oh sicher, Hollywood möchte uns glauben machen, dass es nur einen mutigen Soldaten und einen gewieften Wissenschafter braucht, um eine ganze außerirdische Rasse mitsamt ihren hunderten hochgerüsteten Mutterschiffen unschädlich zu machen, doch seien wir ehrlich – diese Typen, würden sich nicht die Mühe machen, so weite Strecken zurückzulegen, wenn sie nicht sicher sein könnten, mit uns ohne größere Probleme fertigzuwerden. Oh, das könnten sie. Wir würden binnen Stunden zu ihren Sklaven werden, deren Organe sie für welche Zwecke auch immer ernten.

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Sie verfügen über weit überlegene Raumschiffe

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Während diese Wesen unzählige Lichtjahre im Weltall zurücklegen können, klopfen wir uns noch immer auf den Rücken, weil wir es bis zum Mond geschafft haben – und der ist bekanntlich der uns am nächsten gelegene Himmelskörper und noch nicht einmal ein Planet. Und was glauben Sie, können wir tun, wenn sie unsere Atmosphäre erreichen? Nicht einmal der am besten getarnte, mit Atomwaffen vollgepackte Tarnkappenbomber wird eine ernsthafte Bedrohung für ein Raumschiff von der Größe Australiens darstellen. Wir sollten lieber all unsere Flugzeuge einsetzen, um die gesamte Menschheit nach Bayern zu evakuieren. Dort werden sie uns bestimmt nicht suchen.

Wir brauchen einen Helden

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Es ist ein strategisches Faktum, dass wir, um uns erfolgreich gegen eine Alien-Invasion zur Wehr setzen zu können, eine Person brauchen, die uns sagt, was zu tun ist… und zwar der gesamten Welt. Hollywood würde uns weismachen wollen, dass Barack Obama diese Person ist, doch wir bräuchten sicherlich jemanden, der mehr Sinn für Action hat. Schwarzenegger wäre ein möglicher Kandidat, jedoch nur wenn er sich wirklich als Killerroboter aus der Zukunft entpuppt, denn ansonsten wäre es nur peinlich, einen alten Mann zu unserer Verteidigung auszuschicken. Wenn alle Stricke reißen, sollten wir Mel Gibson mit der Aufgabe betrauen. Können Sie sich vorstellen, wie der rassistische Mel auf Invasoren von einem anderen Planeten reagieren würde?

Die Wahl der Waffen

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Da ein Luftkampf zu unserer sofortigen Niederlage führen würde, bestünde unsere einzige Hoffnung in einem guten altmodischen Kampf am Boden, vor allem in den Häuserschluchten der Großstädte… nur das wir in diesem Fall mit unseren automatischen Sturmgewehren gegen die das Fleisch zerfetzenden Laserphaser der Aliens antreten müssten. Und über die werden sie mit Sicherheit verfügen: denken sie nur an „Predator“ oder „District 9“, ja selbst an „Men in Black“. Böse außerirdische Invasoren werden ihren Heimat wohl kaum nur mit einer Zahnbürste und einem Koffer voller Hoffnungen und Träume verlassen, oder? Nun stellen Sie sich einfach deren Gelächter vor, während wir all unsere Munition aufbrauchen und dann das Gefecht unterbrechen und nachladen müssen.

Biologische Vorteile

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Wie sieht es mit dem Kampf ohne Waffen aus? Auch wenn man außer Acht lässt, dass Blut, Speichel und Schweiß der Außerirdischen vermutlich aus einer alles zersetzenden, giftigen Säure bestehen, haben selbst unsere besten Kämpfer wohl kaum eine Chance gegen ein neunarmiges Wesen, durch dessen Körper Gift fließt. Selbst wenn Vin Diesel, Dwayne Johnson und Jason Statham gemeinsam auf einen ihrer Soldaten losgingen, bliebe am Ende nur ein Haufen menschlicher Knochen übrig.

Wir können uns nicht einmal gegen das Wetter verteidigen

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Stellen Sie sich vor, dass alles, was Sie kennen und lieben, in Aufruhr und Chaos gestürzt wird; ganze Networks brechen zusammen oder werden abgeschaltet und Fahrzeuge jeglicher Art einfach mitten auf den Straßen zurückgelassen. Oh, das stimmt ja, so etwas brauchen wir uns gar nicht vorzustellen - das passiert fast jedes Jahr, nur weil es ein wenig schneit. Wie sollen wir mit einem interplanetarischen Krieg zurande kommen, wenn die ersten Anzeichen etwas ungewöhnlicheren Wetters schon ausreichen, dass sich viele zu Hause verbarrikadieren und sich krankmelden.

Paul – Ein Alien auf der Flucht (Review)

Samstag, 16. April 2011

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Der Komödie über einen außerirdischen Kiffer fehlen die guten Gags

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Originaltitel: Paul
Herstellungsland: USA/UK 2011
Regie: Greg Mottola
Drehbuch: Nick Frost, Simon Pegg
Darsteller: Simon Pegg, Nick Frost, Seth Rogen (Stimme), Jane Lynch, Jason Bateman, Bill Hader, Jeremy Owen, Jeffrey Tambor, Blythe Danner

Seit vielen Jahren suchen Wissenschafter das Weltall intelligentem Leben ab. Und wie Monthy Python einst so treffend feststellten, kann man nur hoffen, dass sie bald welches finden, denn auf Erden gibt es reichlich wenig davon.

Als Beispiel dafür kann „Paul“ dienen.

„Paul“ – schrecklicher Titel – wurde von Simon Pegg und Nick Frost geschrieben, den britischen Schauspielern, die auch in den Hauptrollen zu sehen sind. Greg Mottola, der mit „Superbad“ und „Adventureland“ einen Höhenflug zu haben schien, inszenierte.

Diese drei Herrschaften scheinen über keinerlei Ideen zu verfügen - zumindest aber über keine guten.

Pegg und Frost konnten mit „Shaun of the Dead“ einen Hit landen und verfügen als Darsteller über einen gewissen Kleingarten-Charme (Pegg ist ein eher hasenartiger Typ, Frost erinnert mehr an einen Maulwurf). Doch die Komödie, die sie geschrieben haben, bräuchte ungefähr dreimal so viele Pointen.

Mottola wiederum scheint zumindest die Hälfte von dem, was er über richtiges Timing und visuellen Stil gelernt hat, vergessen zu haben.

Die große „Überraschung“ - ein Gaststar, dessen überraschendes Auftauchen im dritten Akt ein riesiger Gag sein soll – ist offensichtlich, sobald man zum ersten Mal seine Stimme hört. Ein abgedroschener Gag – eine schockierte Person wird steif wie ein Bügelbrett und fällt nach hinten um – kommt gleich dreimal zum Einsatz.

Außerdem gibt es viele plumpe seht-euch-diese-verdammten-Yankees-an Stereotype – religiös fanatische Bauerntrampel, hinterwäldlerische Jäger, illegal eingewanderte Hilfskellner, stümperhafte, verklemmte FBI-Agenten -, die Autoren , die nie in den USA gelebt haben, viel lustiger vorkommen, als sie in Wahrheit sind.

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Pegg und Frost spielen Graeme Willy und Clive Gollings, zwei britische Nerds, die in die USA reisen, um die ComicCon in San Diego zu besuchen, als Ewoks verkleideten Mädchen nachzusteigen, sich zu überlegen, ob sie $1000 teure Samurai-Schwerter kaufen sollen, und Bücher von einem herablassenden Science-Fiction-Autor (Jeffrey Tambor, der erste einer ganzen Reihe von Cameo-Auftritten in dem Film) signieren zu lassen.

Nach der Veranstaltung in San Diego mieten Graeme und Clive, die jeder wegen ihres Akzents für schwul hält, einen Campingwagen, um die Orte der bekanntesten Alien-Sichtungen aufzusuchen: Area 51, die Black Mailbox, Roswell, New Mexico. Während dieser Reise treffen sie einen echten Außerirdischen. Alien Paul (computergeneriert und von Seth Rogen gesprochen) ist nicht nur der Titelheld, sondern auch der große Gag des Films: er trägt Flip-Flops und Shorts, benimmt sich wie ein Verbindungsstudent, flucht wie ein Matrose und versucht, wie so viele auf der Erde gestrandete Aliens vor ihm, nach Hause zu gelangen. Allerdings nicht sofort, denn er ist ein leidenschaftlicher Kiffer, der noch eine Weile diesem „Hobby“ frönen möchte.

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Der Charakter ist leidlich lustig, doch die Computeranimation ist sowohl hässlich als auch unsinnig (es wäre besser und billiger gewesen, einen dünnen Typen mit Make-up in den Außerirdischen zu verwandeln). Und die Witze auf Kosten der Amerikaner sind nicht nur ermüdend - sie sind nicht einmal besonders gut.

Pegg bemüht sich sehr (vielleicht liegt das daran, dass alle seine Filme seit „Shaun“ mehr oder weniger floppten). Und es gibt Unmengen an popkulturellen Anspielungen für die Fanboys, wenn man den das Erkennen von Insider-Gags als für wirklich lustig hält (Hey, in dem Kino wird „Duell“ angekündigt!). Manche dieser Anspielungen – „Lorenzos Öl“, wirklich? – sind einfach unerklärlich.

Zugegeben, die Prämisse taugt etwas – zum Beispiel für eine kurze MAD-Geschichte. Für einen Spielfilm gibt es einfach viel zu wenige gute Gags und die Art des Humors (viele unangemessene Flüche und Slapstick-Gewalt) zeugen von der zunehmenden Verzweiflung der Macher.

Beam uns hoch Scotty. Hier gibt es kein intelligentes Leben.

World Invasion: Battle Los Angeles (Review)

Freitag, 15. April 2011

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Ein Film voll Lärm und Wut – und mit lächerlichen Dialogen

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Originaltitel: Battle: Los Angeles
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Christopher Bertolini
Darsteller: Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez, Ramon Rodriguez, Bridget Moynahan, Ne-Yo, Cory Hardrict, Michael Peña, Joey King, Noel Fisher, Will Rothhaar, James Hiroyuki Liao

Ein schleimiges außeririsches Wesen, das ein wenig an verdorbene Muscheln erinnert, die ich einmal im Urlaub serviert bekam, liegt verwundet auf dem mit Trümmern übersäten Boden. Eine Frau bahnt sich zielstrebig einen Weg zu ihm hin.

„Vielleicht kann ich helfen“, sagt sie. „Ich bin Tierärztin.“

Ja, willkommen zum ersten - aber bei weitem nicht letzten – eher unfreiwillig komischen Moment in „World Invasion: Battle Los Angeles“, einem Videospiel ohne Joystick, einem Science-Fiction-Film ohne Sinn und annähernd zwei Stunden ohne echten Unterhaltungswert.

Von gelegentlichem höhnischem Gekicher einmal abgesehen.

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Aaron Eckhart ist unser Held, ein Staff Sergeant (etwa: Oberfeldwebel), der bei seinem letzten Einsatz einige gute Marines verlor und sich auf seinen Abschied vorbereitet. Doch zuerst hat er einen neuen Zug von Klischees zusammengestellt.

Verängstigter junger Mann. Edler Immigrant. Ehemann in spe. Schüchterne Jungfrau. Typ aus New Jersey.

Von dem Letzteren erfahren wir erst später, als sie nach einem Ausweg suchen und jemand fragt: „Wer kann einen Bus fahren?“ Darauf kommt die Antwort: „Stavrou kann es – er ist aus Jersey, Mann!“

Nein, das habe ich auch nicht verstanden.

Doch es war auch nicht allzu leicht, aufmerksam zu bleiben. Jede einzelne Einstellung wurde mit Handkamera gedreht, zumeist in Großaufnahme, weshalb dies möglicherweise der erste Film ist, der in Brechreizvision gedreht wurde. Selbst in einer einfachen Szene, in der zwei Leute in einem Raum stehen, hüpft die Kamera herum, als hätte jemand dem Kameramann einen Mungo in die Hose gesteckt.

Und das sogar noch ehe die Aliens überhaupt landen.

Sobald sie eintrudeln, wird das Ganze für alle nur noch schlimmer – vor allem aber für das Publikum. Unsere tapferen Pappkarton-Charaktere – erweitert um ein weiteres Klischee, die temperamentvolle Latina – greifen zu den Waffen und beginnen, wild um sich zu schießen. Die Aliens schießen zurück. Viele Feuergefechte folgen.

Spannung? Fehlanzeige.

Eckhart streckt sein ziemlich beeindruckendes Kinn vor und schreitet furchtlos voran, was wohl die beste Methode ist, jeder Art von Desaster zu begegnen, selbst einem Film wie diesem. Die zuvor erwähnte Temperamentvolle wird von Michelle Rodriguez gespielt, die ihren einzigen, supertollen Schauspieltrick auspackt.

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Möchten Sie wissen, wie der geht? Okay, wenn einem eine schwierige Frage gestellt wird, blickt man nach rechts. Man wartet einen Moment. Dann sieht man den anderen Schauspieler wieder an und spricht seinen Text. Nun sind Sie in der Lage, in „The Fast and The Furious“-Filmen mitzuspielen!

Es dauert hier jedoch nicht lange bis man sich wünscht, man würde „War of the Worlds“ sehen – und zwar den alten Film mit Gene Barry aus dem Jahre 1953. Oder „Starship Troopers“. Oder selbst den albernen „Independence Day“, der wenigstens mit Will Smith auftrumpfen konnte.

„World Invasion: Battle Los Angeles“ bietet jedoch nur viel Lärm und klapprige Aliens, die aussehen, als könnte man sie mit einem Baseballschläger fertigmachen. Und einen Titel, der zusammen mit diesem Ende eine Fortsetzung befürchten lässt. („World Invasion: Battle Anaheim“?)

Und dann wären da natürlich noch diese Dialoge. Großer roter Fleck von Jupiter, diese Dialoge.

„I got my men killed“, spuckt Eckhart an einer Stelle aus. „They’re dead. I’m here. Like the punch line to some bad joke.“ [„Ich ließ zu, dass meine Männer getötet werden. Sie sind tot. Ich bin hier. Wie die Pointe eines schlechten Witzes.“]

Keine Sorge, E-Man. Du hast Gesellschaft. Und niemand von uns lacht - außer dann, wenn wir es nicht tun sollten.

Ich habe nur eine Frage: Warum ist es so schwer, eine gute Story, gute schauspielerische Leistungen und passable Dialoge mit guten Spezialeffekten zu kombinieren? Da fällt mir spontan „District 9“ ein, ein Streifen, der wirklich als Vorbild dienen könnte und sollte, doch zumeist werden uns Beleidigungen wie „Avatar“, „Skyline“ oder „2012“ vorgesetzt. Was ist da nur los? Reden zu viele Leute mit, wenn so viel Geld auf dem Spiel steht? Regisseure, leistet bitte bessere Arbeit.

Fazit: „World Invasion: Battle Los Angeles“ ist ein überflüssiger, schlecht geschriebener Streifen, der dem Genre der Alieninvasionsfilme nichts Neues hinzuzufügen hat und sich noch dazu viel zu ernst nimmt.

Falling Skies: Im neuen Trailer für Steven Spielbergs TV-Serie erfahren wir mehr über die Aliens

Donnerstag, 31. März 2011

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Steven Spielbergs neue Aliens sind da – und sie möchten nicht nur nach Hause telefonieren. Dieser Trailer für die von Spielberg für TNT produzierte Fernsehserie „Falling Skies“ zeigt den Beginn der Invasion und macht uns klar, wie hilflos wir sind.

Und er gewährt uns einen besseren Blick auf die gut bewaffneten außerirdischen Plünderer, die über die Erde herfallen – und lässt erahnen, was genau sie von uns wollen. „Falling Skies“ flimmert ab Juni über die amerikanischen Bildschirme.

Ich bin Nummer Vier (Review)

Freitag, 18. März 2011

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Eine Million Klischees ergeben einen langweiligen Film

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Originaltitel: I Am Number Four
Herstellungsland: USA 2011
Regie: D.J. Caruso
Drehbuch: Alfred Gough, Miles Millar, Marti Noxon, basierend auf dem Roman von Jobie Hughes und James Frey
Darsteller: Alex Pettyfer, Timothy Olyphant, Teresa Palmer, Dianna Agron, Callan McAuliffe, Kevin Durand, Jake Abel, Jeff Hochendoner

„Ich bin Nummer Vier“ ist die erste Filmadaption eines in der von dem in Ungnade gefallenen Autor James Frey (er schrieb die angebliche Autobiographie „Tausend kleine Scherben“) ins Leben gerufenen Schreibfabrik ausgeheckten Konzepts. (Wenn Sie sich eine Armee unbezahlter, an die Tische geketteter Praktikanten vorstellen, die unterdurchschnittliche, für ein Teenager-Publikum gedachte Romane heruntertippen, während der große Jim vorne steht und halb ausgegorene Science-Fiction-Konzepte herausbrüllt, sind Sie nicht allzu weit von dem entfernt, was die New York Times über das Unternehmen zu berichten wusste.)

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„Ich bin Nummer Vier“ wirkt wie ein Film, der von einem Komitee zusammengepfuscht wurde: Aliens von irgendeinem Planeten (es spielt keine Rolle, welcher es ist, denn sie benehmen sich nicht wie Außerirdische und wir erfahren nichts über den Planeten und ihre Herkunft hat überhaupt keine Auswirkungen auf den Plot) benehmen)versuchen, einander auf der Erde zu töten. Warum sie einander töten möchten, bleibt unklar. Dank abgedroschener visueller Charakterisierungen ist allerdings mehr als klar, wer die guten Aliens (herkömmlich gut aussehende Menschenähnliche) und wer die bösen Aliens (typisch hässlich aussehende Menschenähnliche mit langen, schwarzen Mänteln, tätowierten Köpfen, roten Augen und spitzen Zähnen. Am besten stellen Sie sich einen glatzköpfigen Gary Busey vor.)

Das würfelköpfige Charisma-Vakuum Alex Pettyfer spielt Nummer Vier alias John Smith, den guten Alien, der seine außerirdischen Kräfte dazu benützt, den ganzen Spaß des Films in jenes schwarze Loch zu saugen, das sich anstelle seiner Persönlichkeit auftut. Pettyfers außergewöhnliches Talent und seine schauspielerische Bandbreite lassen sich am besten durch diesen alten visuellen Gag verdeutlichen:

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Er ist Ihnen vielleicht noch aus „Alex Rider: Operation Stormbreaker“ in Erinnerung, einem Flop, der der erste Teil einer für Teenager konzipierten Serie hätte werden sollen. Wird sein Mitwirken in „Ich bin Nummer Vier“ auch dafür sorgen, dass diese potenzielle Serie nach dem ersten Film eingestellt wird? (Verrückte Prognose: Ja.)

Da Nummer Vier der meistgesuchte Alien in der Galaxie ist, tut er alles in seiner Macht Stehende, um unentdeckt zu bleiben, indem er jeden Tag zur Schule geht, anstatt zu Hause zu bleiben und mit all den schönen Product Placements von Apple zu spielen. In der Schule lernt er eine Reihe von wandelnden Klischees kennen. In eines davon (Hinweis: nicht der Sportler und nicht der Nerd) verliebt er sich, obwohl sie a) die am wenigsten überzeugende Photographin der Welt ist und b) die Absicht hat, den gesamten Weltvorrat an Fragezeichen mit ihren Textnachrichten aufzubrauchen.

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Die junge Dame wird übrigens von Dianna Agron (bekannt als Cheerleaderin aus der TV-Serie „Glee“) gespielt, die noch weniger Ausstrahlung hat als Pettyfer.

Irgendwann wird auch gekämpft und geschossen, wobei auch ein böser, aber unfreiwillig komischer Monsterhund zum Einsatz kommt, der fast wie alle anderen Monsterhunde der Filmgeschichte (zumindest seit „Ghostbusters“) aussieht und so schlecht am Computer zusammengebastelt wurde, dass er wirkt, als wäre er dem Film „Die Maske“ entsprungen. Und Nummer Vier verfügt über eine besondere Kraft, die er für alles einsetzen kann, was er gerade braucht. (Seine Handflächen können Licht spenden wie eine Taschenlampe, er kann mittels Telekinese Gegenstände bewegen, Dinge zur Explosion bringen und… Autos kurzschließen?) Doch nichts davon kann man auch nur ansatzweise als originell oder interessant bezeichnen.

Ich könnte noch ewig weitermachen, aber das ist Aufgabe des Films. Falls Sie Filme mögen, an denen Timothy Olyphant noch das Beste ist, dann sind Sie mit „Ich bin Nummer Vier“ gut bedient. Allerdings müssen Sie sich dann auch sehr viel mehr Filme ansehen.

Fazit: „Ich bin Nummer Vier“ ist der Beweis, dass eine Ansammlung von Klischees noch keinen Film ergibt. Dieser „Twilight“-Verschnitt mit Aliens bietet weder überzeugende Charaktere, noch eine sinnvolle Handlung und ist nicht einmal spannend, sondern nur laut.

Super 8: Der erste Trailer

Samstag, 12. März 2011

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Super-8-trailer Paramount Pictures haben den ersten Trailer für den von Amblin Entertainment und Bad Robot produzierten Low-Budget Science-Fiction-Film „Super 8“ veröffentlicht.

In dem von J.J. Abrams inszenierten und von Steven Spielberg produzierten Streifen sind der in den USA sehr gehypte Kyle Chandler sowie Elle Fanning, Noah Emmerich, Ron Eldard, Amanda Michalka, Zach Mills und Gabriel Basso zu sehen.

Im Sommer des Jahres 1979 beobachten in einer Kleinstadt in Ohio einige Freunde einen katastrophalen Eisenbahnunfall, während sie gerade einen Super-8-Film drehen. Bald beginnen sie zu vermuten, dass es kein simpler Unfall war, denn in der Stadt ereignen sich plötzlich unerklärliche Dinge und Dinge und Lebewesen verschwinden auf ungewöhnliche Weise. Der Sheriff versucht, die Wahrheit aufzudecken – eine Wahrheit, die viel schrecklicher ist als alles, was sich die Bewohner vorstellen können.

„Super 8“ kommt am 10. Juni in die amerikanischen und am 4. August in die deutschen Kinos (auch im IMAX-Format).

Die Zutaten von Battle: Los Angeles – Eine Infographik

Donnerstag, 3. März 2011

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Battle-LA-Infographic-220x150 Sonys neuer epischer Alieninvasionsfilm „Battle: Los Angeles“ (oder „World Invasion: Battle Los Angeles“) kommt am 11. März in die amerikanischen und englischen Kinos. (In unseren Breiten muss man sich noch bis 14. April gedulden.) Wie schon aus den Trailern und Featurettes ersichtlich war, ließen sich die Macher von erfolgreichen Filmen der Vergangenheit mehr als nur inspirieren. So sind deutliche Einflüsse der folgenden Streifen zu erkennen: „Cloverfiled“, „Der Soldat James Ryan“, „Independence Day“, „District 9“, „Aliens“ und - am offensichtlichsten - „Black Hawk Down“.

Eine jetzt erschienene gelungene Infografik schlüsselt diese Einflüsse genau auf.

„Battle: Los Angeles“ wurde von Jonathan Liebesman inszeniert. In den Hauptrollen sind Michelle Rodriguez, Aaron Eckhart, Bridget Moynahan, Cory Hardrict, Lucas Till, Michael Peña und Ne-Yo zu sehen.

Synopsis: Als die Stadt der Engel plötzlich und erbarmungslos von unbekannten Mächten angegriffen wird, liegt es an einem Marine Staff Sergeant (Aaron Eckhart) und einem Zug unerfahrener Soldaten, sich dieser Bedrohung zu stellen. Als die Invasoren die Straßen von Los Angeles überfluten, werden diese Marines zu unserer ersten und letzten Verteidigungslinie in einem beinharten Kampf gegen einen Feind, wie sie ihm noch nie zuvor begegnet sind.

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Battle: Los Angeles - 2 Clips vom Alien-Invasion-Film

Mittwoch, 23. Februar 2011

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Es waren schon einige exzellente Trailer für „Battle: Los Angeles“ zusehen, doch es bleibt abzuwarten, ob der Film letztendlich wirklich so gut ist, wie sie uns glauben machen möchten.

Diese beiden Clips können uns vielleicht einen besseren Eindruck vermitteln. Was denken Sie?

P.S.: Warum will man uns immer weismachen, dass ein paar dahergelaufene amerikanische Soldaten mit Außerirdischen fertig werden können, die über so fortschrittliche Technologie verfügen, dass sie bis zur Erde fliegen können?

Der Kurzfilm „Exist“ beweist, dass Aliens nicht auffällig und seltsam gestaltet sein müssen, um Furcht einzuflößen (Video)

Montag, 14. Februar 2011

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Der Kurzfilm „Exist“ hat sich irgendwie in mein Gehirn gebrannt seit ich vor einigen Wochen zufällig den ersten Trailer sah. Nun ist der fertige Film (geschrieben und inszeniert von Tyson Johnston) auf YouTube aufgetaucht und ich bin froh, dass er – genau wie das Poster – auf schlechte CGI-Aliens und zweitklassige Stunts verzichtet. Stattdessen baut er ganz auf den einfachen Schrecken einer Entführung. Das Ergebnis ist wirklich gruselig! der mit einer Entführung einhergeht.

Battle: Los Angeles - Wochenschauartiger Clip

Samstag, 12. Februar 2011

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Battle-LA-2-220x150 Der Kinostart von „Battle: Los Angeles“ rückt unaufhörlich näher. Manchmal glaubt man, bereits die Rotorgeräusche der Hubschrauber hören zu können. Nachdem wir schon mit unzähligen Trailern, Postern und Clips bombardiert wurden, ist nun ein brandneuer Clip aufgetaucht.

Der Look und ein Teil des Inhalts dieses Clips werden Ihnen vermutlich schon von vorangegangenen Trailern her bekannt sein. Er spielt auf verschiedene historische „Sichtungen“ an, und arbeitet mit alten Wochenschauaufnahmen und Interviews mit Militärangehörigen und Wissenschaftern. Das alles soll vermutlich dafür sorgen, dass der Film, der als eine Art „Black Hawk Down mit Aliens“ angepriesen wird, wahrhaftiger wirkt.

So hätte Aliens enden sollen (Video)

Sonntag, 6. Februar 2011

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Exist: Trailer und Poster für den Alien-Invasions-Film

Montag, 31. Januar 2011

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Gerade eben stolperte ich über den Trailer und das Poster für „Exist“, einen weiteren der momentan sehr modischen Alien-Invasions-Filme. Zunächst wollte ich den Streifen einfach als einen dieser typischen Science-Fiction-Streifen mit verwackelter Kamera abtun, doch das Poster erweckt einen anderen Eindruck:

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Es ist verdammt beängstigend. Der Rest des Films scheint von der nun schon hinlänglich bekannten „Typ mit Kamera gerät mitten in eine Alien-Invasion“ Art zu sein. Aber falls der Streifen auch nur annähernd so gruselig wie das Poster ist, werde ich ihn mir auf jeden Fall ansehen. Außer dem Trailer sind sonst noch keine Informationen vorhanden.

Der beste Filmtitel des Jahres: „Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same“ (Trailer)

Freitag, 14. Januar 2011

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codependent-lesbian-alien-seeks-same-trailer Dieser Independent-Film, der beim Sundance Film Festival seine Premiere feiern wird, hat einen Titel, der schon alles sagt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf den eben erschienenen Trailer.

 

 

Hier ist die Synopsis:

Drei lesbische Aliens werden auf die Erde gesandt. Ihre Mission? Sich von den Erdlingen das Herz brechen zu lassen, damit ihre überbordenden Emotionen nicht die Ozonschicht ihres Heimatplaneten zerstören. Die attraktiven Außerirdischen machen sich also in der blühenden New Yorker Lesbenszene auf die Suche nach der großen Liebe. Eine der drei verliebt sich in Jane, eine eifrige Verkäuferin in einem Schreibwarenladen, die nicht die geringste Ahnung hat, dass sie mit einer Außerirdischen ausgeht. Die anderen beiden Aliens kommen, nachdem sie erkannt haben, welch enorme Ansprüche die Erdenfrauen stellen, einander näher und reflektieren über die Schönheit eines Käsekuchens, der sich in einer Auslage dreht.

Ich hoffe, das Spielfilmdebüt von Madeleine Olnek wird irgendwann auch bei uns zu bewundern sein.

Vergessenes Juwel: Mein Liebhaber vom andern Stern (1988)

Mittwoch, 12. Januar 2011

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Nachdem Sie damit fertig sind, diese unwerfende Sandalen/weiße Socken-Kombination anzustarren, erlauben Sie mir bitte, Ihnen ein wenig über dieses liebenswerte Stück Trash aus den 80-er Jahren zu erzählen. Valerie Gail (Geena Davis) ist Maniküre und liebt Hüte, wie sie von Blossom getragen werden, sowie unglaublich hoch geschnittene Bikini-Unterteile. Ihr Lebe gerät VÖLLIG AUS DEN FUGEN, als sie ihren Verlobten beim Liebesspiel mit einer Schlampe überrascht und ein außerirdisches Raumschiff in ihrem Swimmingpool landet. Die Außerirdischen, die dem Raumschiff entsteigen, haben zwar unterschiedliche Hautfarben (rot, blau, gelb), aber Valerie erkennt bald, dass sie unter ihrem Pelz recht attraktive Männer sind. Was für ein Plot. Hier ist der Trailer:

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Ehe sie etwas sagen, möchte ich feststellen, dass ich mir sehr wohl bewusst bin, dass ich die Grenzen des (guten) Geschmacks ziemlich dehne (mehr als üblich jedenfalls), indem ich diesen Film als vergessenes Juwel bezeichne. Das liegt vor allem daran, dass ich „Mein Liebhaber vom andern Stern“ („Earth Girls Are Easy“) seit mehr als 15 Jahren nicht mehr gesehen habe, aber auch daran, dass ich vor kurzem auf dem Dachboden in alten Sachen wühlte, weshalb ich momentan ziemlich nostalgisch bin. Dennoch erinnere ich mich, dass der Film, in dem die sehr jungen Jim Carrey und Damon Wayans zu sehen sind, auf eine harmlose Weise charmant und für einige herzhafte Lacher gut ist. Außerdem, wie viele Filme kennen Sie, die auf einem Song basieren?

Battle: Los Angeles - Filmtrailer #3

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Als Sony im November den ersten Teaser Trailer für Jonathan Liebesmans „Battle: Los Angeles“ veröffentlichte, war ich ein wenig enttäuscht, dass er nicht mehr war als eine Montage cooler Einstellungen. Ich dachte, dass man eher auf einen „Cloverfield“-artigen Spannungs-/Überraschungseffekt hätte setzen sollen. Der gestern herausgebrachte Langtrailer bedient sich dieser Idee – und lässt auf einen unterhaltsamen Science-Fiction-Actionfilm hoffen. Obwohl ich nicht umhin komme, darauf hinzuweisen, dass dies ein weiterer Trailer ist, der den von „Inception“ ausgelösten Trend kopiert, lange ausgehaltene tiefe Töne als dramatischen Effekt einzusetzen. Für alle, die das Projekt nicht so genau verfolgt haben, sei erwähnt, dass „Battle: Los Angeles“ als eine Art „Black Hawk Down“ während einer Alien-Invasion beschrieben wird.

Die offizielle Synopsis:

Als die Stadt der Engel plötzlich und erbarmungslos von unbekannten Mächten angegriffen wird, liegt es an einem Marine Staff Sergeant (Aaron Eckhart) und einem Zug unerfahrener Soldaten, sich dieser Bedrohung zu stellen. Als die Invasoren die Straßen von Los Angeles überfluten, werden diese Marines zu unserer ersten und letzten Verteidigungslinie in einem beinharten Kampf gegen einen Feind, wie sie ihm noch nie zuvor begegnet sind.

„Battle: Los Angeles“ ist ab dem 11. März in den USA und ab dem 14. April in Deutschland zu sehen.

Alf war ein Rassist: In geschnittenen und verloren geglaubten Szenen gebraucht Alf das „N-Wort“

Mittwoch, 29. Dezember 2010

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Sehen Sie hier ein sogenanntes „Blooper-Reel“, das den klugscheißenden Außerirdischen aus der 80-erjahre-Kultserie bei seinen typischen Tiraden zeigt, in deren Verlauf auch öfter das gefürchtete „N-Wort“ fällt.

Der Clip stammt von einem YouTube-Nutzer, der das Material vor ungefähr zehn Jahren auf Ebay in Form einerVHS-Kassette erwarb. Aus verständlichen Gründen wurde es niemals ausgestrahlt.

Der Gebrauch des „N-Wortes“ in diesen Szenen ist offenbar eine Anspielung auf eine Folge von „L.A. Law“ aus dem Jahre 1989, in der ein Charakter, der unter dem Tourette-Syndrom leidet, den Ausdruck verwendet:

Skyline (Review)

Freitag, 24. Dezember 2010

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Der sinnloseste Film des Jahres

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Originaltitel: Skyline
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Colin Strause, Greg Strause
Drehbuch: Joshua Cordes, Liam O´Donnell
Darsteller: Eric Balfour, Scottie Thompson, Brittany Daniel, Crystal Reed, Neil Hopkins, David Zayas, Donald Faison, Robin Gammell

1. Die filmische Erzählstruktur wurde zerstört. Die Drehbuchautoren bemühen sich, das Publikum für die Charaktere zu interessieren, indem sie diese Charaktere mit aufgeblähten Vorgeschichten und langweiligen Monologen überladen. Was schlechte Filmemacherei anbelangt - womit ich meine, was Skyline anbelangt -, müssen die Drehbuchautoren kapieren, dass das moderne Publikum nicht sechs offensichtliche Hinweise im Dialog benötigt, um zu erkennen, dass ein Charakter schwanger ist; wir haben unser Leben lang Filme gesehen und verstehen, dass eine junge weibliche Hauptfigur schwanger ist, wenn sie sich am Morgen übergibt. Wir verstehen es; fahrt mit der Geschichte fort. Wir haben diese Art Film schon tausend Mal zuvor gesehen, weshalb eure Aufgabe nicht darin bestehen kann, stur bei denselben vier Basisinformationen zu verweilen. Eure Aufgabe besteht darin, uns mit Informationen zu überschütten, uns wesentlich mehr zu bieten, als wir sofort verstehen können.

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2. Ein guter Science-Fiction-Film (und damit meine ich auch einen guten schlechten Science-Fiction-Film) kann nicht nur auf einer einzigen Prämisse basieren. Ein guter Science-Fiction-Film muss eine Welt außerhalb des Bildschirmes beziehungsweise der Leinwand andeuten. Er muss ungefähr alle 10 Minuten eine neue gute Idee präsentieren. Ich spreche nicht von Wendungen. Ich spreche von erkunden, Erforschen, Untersuchen. In Science-Fiction-Filmen dreht sich alles ums Erkunden, ums entdecken von neuen Dingen, Rassen, Waffen... Man kann sich nicht fast zwei stunden lang auf dieselben zehn Quadratmeter unfruchtbaren Bodens– Aliens greifen an und sie sind sehr gefährlich und stark! – beschränken. Bietet uns mehr.

3. „Skyline“ ist im Wesentlichen eine Episode einer Sitcom – „Seinfeld“, wenn man großzügig ist, „Friends“, wenn man es nicht ist -, doch leider ohne die komischen Momente. Etliche Idioten befinden sich in einem Appartement und streiten darüber, ob sie es verlassen sollen oder nicht. Ein intelligentes Drehbuch würde uns überzeugen, dass wir mit diesen Idioten mitfühlen und mitfiebern sollten, aber hier werden uns stattdessen nur eine Reihe rekursiver Argumente über die Sinnhaftigkeit des Verlassens des Appartements geboten. In der Sitcom wie in „Skyline“ bleiben die Darsteller zumeist im Appartement, in erster Linie aus budgetären Gründen.

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4. Die Spezialeffekte in „Skyline“ sind sehr gut. Das liegt daran, dass die Regisseure für die visuellen Effekte von Filmen wie „Avatar“, „Iron Man 2“ und „2012“ zuständig waren. (Merkwürdigerweise sind auch einige der Charaktere Special-Effects-Leute, aber das schwache Drehbuch bringt nicht einen einzigen halbwegs brauchbaren Witz darüber zustande. Das ist praktisch eine kriminelle Verletzung grundlegendster Regeln des Drehbuchschreibens.) Unglücklicherweise werden die Spezialeffekte aufgrund des unter Punkt 3 geschilderten Problems – das Unvermögen unserer Charaktere, das Appartement zu verlassen – fast ausschließlich als Tableaus gezeigt, die man nur ohne emotionale Einbindung bestaunen kann. Sie sind nicht interaktiv. Die Charaktere spähen durch ein Teleskop und dann sehen wir 45 Sekunden von etwas, das eine phänomenale Zwischensequenz in einem Videospiel abgäbe. Und dann sind wir zurück in diesem verdammten Appartement.

5. Der besch****** Film endet genau dort, wo der zweite Akt, eines halbwegs anständigen Science-Fiction-Thrillers begonnen hätte. Das ist unentschuldbar und der mit Abstand größte von „Skyline“s vielen Mängeln.

Fazit: Außer einigen gelungenen Spezialeffekten wird hier überhaupt nichts geboten. Reine Geld- und Zeitverschwendung.

„Unearthed“ Trailer und Poster könnten helfen, Ihren Glauben an Space-Horror-Filme wiederherzustellen

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unearthed-poster Sind Sie bereit, sich daran erinnern zu lassen, dass man manche Dinge am besten in Ruhe lässt? „Unearthed“, ein neuer Horrorfilm, der auf einem fremden Planeten spielt, macht den Eindruck, als könne er den außerirdischen Schrecken zurückbringen. Lassen Sie uns hoffen, dass er dem unheimlichen Trailer gerecht wird.

Ernsthaft, lassen Sie uns hoffen, dass die „Alien“-Prequels, der neue Riddick-Film und dieser kleine Independent-Streifen es schaffen, alle daran zu erinnern, dass Monster auf fremden Planten furchteinflößend und toll sein können. Sie sind wie Zombies und Vampire, nur nicht von dieser Welt - was könnte besser sein?

Sehen Sie hier den Trailer für „Unearthed“, den von Lindsay Harris und Stuart Leach geschriebenen und inszenierten Space-Horror-Film.

Und hier ist die Synopsis:

Die nahe Zukunft… Die Erde versinkt im Chaos. Die Atmosphäre ist völlig verschmutzt und die natürlichen Ressourcen gehen rapide dem Ende entgegen.

Die Staaten verzweifeln und viele sind bereit, mit anderen um das Wenige zu kämpfen. Die Situation gerät rasch außer Kontrolle.

In einem letzten eiligen Versuch, das Problem zu lösen, werden Raumschiffe ausgesandt, um das Weltall nach Planeten zu durchforsten, die alternative Energiequellen bereithalten könnten.

Am äußersten Rande des Weltalls stößt eines der Raumschiffe, die Ezekiel, auf einen nicht verzeichneten Planeten, der über Erdölvorkommen verfügen könnte. Zwei Mitglieder der Besatzung werden auf den unwirtlichen Felsen hinuntergeschickt, um Proben zu nehmen und die Oberfläche zwecks späterer Analyse zu erforschen.

Die Mission verläuft planmäßig, bis sie bei Referenzpunkt 3894 unerwartet in eine Welt abtauchen, die schlimmer ist als alle ihre Alpträume und in der sie eine dunkle und furchterregende Wahrheit zutage fördern.

Der neue „I Am Number Four“ Trailer sollte Michael Bay stolz machen

Donnerstag, 23. Dezember 2010

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Je mehr ich von diesem Alien-Abenteuer-Film sehe, desto offensichtlicher wird die Handschrift seines Produzenten Michael Bay. Bikinis, Strandschönheiten, sich drehende Kameras – nicht einmal die „Coole Leute drehen sich nicht nach Explosionen um“-Einstellung fehlt. Sehen Sie selbst…

Synopsis: Drei sind tot. Wer ist Nummer vier? D.J .Caruso („Eagle Eye“, „Disturbia“) inszeniert einen actiongeladenen Thriller rund um einen außergewöhnlichen Teenager namens

John Smith (Alex Pettyfer), der auf der Flucht vor unbarmherzigen Feinden ist, die ausgesandt wurden, ihn zu vernichten. John wechselt er die Identität und zieht mit seinem Aufpasser Henri (Timothy Olyphant) von Stadt zu Stadt, dazu verdammt, immer der Neue ohne Freunde und Beziehungen zu sein. In der Kleinstadt in Ohio, die er jetzt sein Zuhause nennt, weshalb er immer der Neue ist und keine Freunde macht er unerwartete und lebensverändernde Erfahrungen – er findet seine erste große Liebe (Dianna Agron), bekommt neue machtvolle Fähigkeiten und kommt in Kontakt mit anderen, die sein unglaubliches Schicksal teilen.