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Willkommen bei den Rileys (Review)

Dienstag, 12. April 2011

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Gandolfini und Stewart geben in diesem Drama ein sehr ungleiches Paar ab

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Originaltitel: Welcome to the Rileys
Herstellungsland: UK/USA 2010
Regie: Jake Scott
Drehbuch: Ken Hixon
Darsteller: James Gandolfini, Melissa Leo, Kristen Stewart, Joe Chrest, Ally Sheedy, Tiffany Coty, Sharon Landry, Eisa Davis

Haben Sie sich je gefragt, was für ein Film „Taxi Driver“ geworden wäre, wäre Travis Bickle ein netter, verheirateter Mann mittleren Alters aus dem Mittelwesten gewesen, der Klempnerbedarf en gros vertreibt?

Oh, und außerdem, wenn er am Ende nicht völlig durchgedreht und ein ganzes Mietshaus im East Village voller Gangster und Zuhälter niedergemacht, sondern sich damit begnügt hätte, Iris´ Appartement zu reinigen und sie seiner Frau vorzustellen?

Mit Sicherheit nicht. (Ich habe mich das übrigens auch noch nie gefragt.)

Doch es steht zu vermuten, dass Ken Hixon, der Drehbuchautor von „Willkommen bei den Rileys“, sich genau dieses Szenario gründlich überlegt hat, denn seine Geschichte handelt von genau so einem Mann, der während eines geschäftlichen Aufenthalts in New Orleans beschließt, eine minderjährige Prostituierte zu retten.

Sie retten? Verdammt, er zieht sogar bei ihr ein – und reinigt ihre „Trainspotting“-artige Toilette, ohne auch nur einen Kuss von ihr zu verlangen. Sie ist - kann man es ihr verübeln? - misstrauisch.

Sie sollten es auch sein.

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Nicht dass dieser Klempner - von James Gandolfini mit sehr stark wechselndem Akzent gespielt – Böses oder Abartiges im Schilde führen würde. (Er will ehrlich nicht mit Kristen Stewart ins Bett steigen, müssen Sie wissen. Er möchte nur ihre Wäsche waschen.) Es ist nur so, dass diese Charaktere so ganz und gar nicht menschlich wirken.

Und Kristen Stewart - sie bläst einmal mehr Trübsal. Doch die gelegentlichen Zornausbrüche überzeugen. Und physisch - mit blauen Flecken und völlig verwahrlost - tut sie ihr möglichstes, um ja nicht nach Hollywood auszusehen. (Allein ihre Fingernägel sehen nach 10 Staphylokokkeninfektionen aus.) Doch die meiste Zeit ist sie, schauspielerisch gesprochen, einfach da. Allerdings funktioniert dieses Da-sein hier recht gut.

Am überzeugendsten ist Melissa Leo, die Gandolfinis Ehefrau spielt, obwohl diese Rolle die unglaubwürdigste ist. Sie macht von allen Figuren den größten Wandel durch, aber viel zu rasch, um überzeugend zu wirken. Seit dem Tod ihrer Tochter (sie kam bei einem Autounfall ums Leben) hat sie das Haus nicht mehr verlassen, doch kaum kommt ihr Mann von der Geschäftsreise nicht zurück, springt sie auch schon ins Auto und fährt ihm nach. Innerhalb weniger Tage wandelt sie sich von einer neurotischen Frau, die sich vor der Welt verschließt, in eine aufblühende, mütterliche Helferin.

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Doch so gekonnt sie diese Metamorphose darstellt, sie ist nicht wirklich glaubwürdig – ebenso wenig wie der Umstand, dass Gandolfini nur die lautersten väterliche Gefühle für Stewart hegt oder dass sich diese nicht bei erster Gelegenheit mit seinen Kreditkarten davonmacht.

Regisseur Jake Scott - übrigens der Sohn von Regiealtmeister Ridley Scott – fängt vor allem New Orleans großartig ein; man kann in manchen Einstellungen die Luftfeuchtigkeit fast körperlich spüren. Die menschlichen Aspekte entgehen ihm jedoch, denn er jagt lieber dem Melodram und den schauspielerischen „Momenten“ nach.

Deshalb ist „Willkommen bei den Rileys“ einer jener Filme, die Darsteller gerne als Herzensprojekt oder ähnlich bezeichnen – und die auf das Publikum nur bemüht wirken.

Winter´s Bone (Review)

Samstag, 2. April 2011

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Debra Graniks düsterer kleiner Film ist ebenso hart, unerschrocken und faszinierend wie die Charaktere, die sich in diesen kalten, grauen Hügeln durchs Leben kämpfen

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Originaltitel: Winter´s Bone
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Debra Granik
Drehbuch: Debra Granik, Anne Rosellini, basierend auf dem Roman von Daniel Woodrell
Darsteller: Jennifer Lawrence, Isaiah Stone, Ashlee Thompson, Valerie Richards, Shelley Waggener, Garret Dillahunt, John Hawkes, Dale Dickey, Sheryl Lee

Es ist eine Welt voller zerbrochener Dinge.

In den Vorgärten wimmelt es von rostigen alten Autos auf Blöcken und dreibeinigen Hunden. Die Veranden neigen sich unter der Last ausgedienter Kühlschränke und moosbedeckter Sofas. Schlafzimmer sind Irrgärten voller zersprungener Puppen und zerrissener Kleider.

Aber nichts ist kaputter als die Menschen, die nur noch von Drogen, Missgunst und Erinnerungen am Leben erhalten werden.

Das war die Welt von Debra Graniks erstem Spielfilm „Down to the Bone“, jenem Junkie-Drama, das Vera Farminga ihre erste große Rolle bescherte. Und in diese Welt kehrt die Regisseurin mit „Winter´s Bone“ zurück.

Die beiden Filme haben nicht nur den Knochen im Titel gemein, sondern auch dies starken weiblichen Hauptfiguren, die alles versuchen, ihre alles andere als glücklichen Familien über die Runden zu bringen. Doch der erste Streifen spielte im nördlichen Teil des Bundesstaates New York; dieser hat die Hügel und Täler des südlichen Missouri zum Schauplatz.

winters-bone-movie-review-jennifer-lawrence Und in diesem Film steht nicht eine abgebrühte Frau mit einem Drogenproblem im Mittelpunkt, sondern ein stures Mädchen im Teenageralter.

Ihr Vater, der Crystal Meth herstellt, verpfändete die winzige Hütte der Familie, um Kaution stellen zu können. Nun ist er verschwunden und Ree - und ihre beiden jüngeren Geschwister - sind kurz davor, alles zu verlieren. Unsere junge Heldin muss ihren Daddy finden, selbst wenn es bedeutete, dafür durch die Feuer der Hölle zu marschieren.

Und in diesem Teil des Ozark-Plateaus, bedeutet es das beinahe.

Die Haupthandlung – ein beherztes Mädchen versucht, ihr einfaches Heim zu retten – hätte einem D.W. Griffiths gefallen, doch Granik steht, genau wie den Charakteren, der Sinn nicht nach Sentimentalitäten. Diese Männer sind hart. Diese Frauen sind noch härter. (Sie müssen es sein, um diese Männer zu überleben.)

Doch finden sich selbst hier einige Lichtblicke – etwa den Nachbarn, der ungefragt etwas Hirschfleisch herüberbringt, um bei der Verpflegung von Ree Dollys langsam verhungerten Verwandten (neben den Geschwistern gibt es noch die Mutter, die emotional und geistig völlig leer ist) zu helfen. Oder den Volksmusikabend, der ein Haus mit traditioneller Musik erfüllt. Oder den Anwerber der Armee, der der verzweifelten Teenagerin einen kleinen Gefallen erweist.

Denn am Ende des Tages sind dies Menschen, die sich um einander kümmern. Weil es sonst niemand tut.

Es gibt einen offensichtlichen „künstlerischen“ Moment im Film - einen in verkrampftem Schwarzweiß gedrehten Traum voller herumhüpfender Eichhörnchen -, doch ansonsten sorgt Granik zumeist dafür, dass sich Film und Kamera so unermüdlich und forsch voranbewegen wie die Heldin. Selbst wenn die Frames mit Details vollgestopft sind, verweilt die Kamera nicht.

winters-bone-11b Doch auch die Darsteller vergeuden keinen Moment. Als Ree ist Jennifer Lawrence eine freimütige Heldin, die die Zähne zusammenbeißt und jedem vormachen kann, wie man Holz hackt oder ein Eichhörnchen häutet, aber keine Ahnung hat, was Selbstmitleid bedeutet. Man könnte diese Heranwachsende ins Jahr 1720 zurückversetzen und sie würde sich vermutlich problemlos zurechtfinden.

Und die anderen Schauspieler, allen voran John Hawkes als ihr ekliger Onkel Teardrop, ein gefährlich unberechenbarer, von Drogen gezeichneter Mann, der wissen und nicht wissen will, was mit seinem Bruder passiert ist, stehen ihr kaum nach. Die Nebenrollen sind mit interessanten Darstellern besetzt, die die äußerst unabhängige Charaktere verkörpern, die es zuwege bringen, abwechselnd bewundernswert und abstoßend zu sein (manchmal auch beides zugleich).

Oberflächlich betrachtet, ist „Winter´s Bone“ – der Film lief beim Sundance Festival - fast ein Park City-Filmklischee: ländlicher Schauplatz, eine Heldin, Charaktere aus der Unterschicht, Zyklen von Missbrauch und Überleben. Dennoch macht Granik daraus etwas sehr Reales. Und sogar etwas Hoffnungsvolles.

Denn, ja, dies ist ein unerbittliches und steiniges Land. Aber das Leben, das dort Wurzeln schlägt, schafft es zumeist, über die Runden zu kommen.

Fazit: „Winter´s Bone“ ist ein unerbittlicher, kalter Film, der es dennoch schafft, so etwas wie Hoffnung zu vermitteln. Über kleine schwächen trösten die interessanten Charaktere und die durchwegs guten darstellerischen Leistungen hinweg.

Rubber: Der britische Trailer für die Horrorkomödie

Donnerstag, 10. März 2011

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Rubber-Film-Still-220x150 Die Marketingabteilung von Optimum Releasing stellte vor kurzem den britischen Trailer für die Horrorkomödie „Rubber“ ins Netz.

Der Film wurde von Quentin Dupieux isnzeniert und handelt von einem in der Wüste entsorgten Reifen namens Robert, der aus unbekannten Gründen plötzlich zum Leben erwacht und erkennt, dass er über zerstörerische telepathische Kräfte verfügt. Er macht sich in die nächste Kleinstadt auf, um hemmunglos zu morden und zu zerstören.

In „Rubber“ spielen neben etlichen anderen Stephen Spinella, Jack Plotnick, Roxane Mesquida, Wings Hauser und Ethan Cohn mit.

„Rubber“ hat sicher das Zeug zum Kultstreifen. Sehen Sie selbst:

„I´m Not Jesus Mommy“ Trailer - Hoppla! Wir haben den Antichrist geklont!

Montag, 28. Februar 2011

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Vaughn Juares´ Film um ein mehr als gruseliges Kind hat mit „I´m Not Jesus Mommy“ nicht nur einen grenzgenialen Titel, sondern wartet auch mit einer ziemlich originellen Variante in Sachen „böses Kind“ auf. Was wäre, wenn man Jesus oder Luzifer klonen könnte?

Dr. Kimberly Gabriel ist eine der Topexpertinnen auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung, doch sie selbst kann keine Kinder bekommen. Sie wittert ihre große Chance, als Dr. Roger Gibson sie für sein Projekt rekrutiert, dessen Ziel das Klonen von Menschen ist.

Aus Verzweiflung stiehlt sie einen Embryo aus Dr. Gibsons Labor und erfüllt sich so endlich ihren Kinderwunsch.

Die Welt stürzt ins Chaos und Seltsames ereignet sich rund um ihren Sohn David. Bald schon müssen sie und ihr Sohn ums Überleben kämpfen.

Kim muss die Wahrheit über Davids Ursprung herausfinden… repräsentiert er die letzte Hoffnung der Menschheit oder etwas Anderes?

Via Facebook

The Victim: Poster und Trailer für Michael Biehns neuen Film

Samstag, 26. Februar 2011

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ANNIE (Jennifer Blanc) und MARY (Danielle Harris), zwei junge Frauen, die sich gerne amüsieren, begeben sich auf der Suche nach Unterhaltung in die Wildnis. Das hätten sie besser bleiben lassen, denn Annie beobachtet, wie zwei Sheriff´s Deputies ihre Freundin vergewaltigen und töten und muss die Flucht ergreifen. Sie stößt auf KYLE (Michael Biehn), einen im Wald hausenden Einsiedler. Zwei Welten prallen in diesem psychologischen Thriller aufeinander, der dazu führen wird, dass Sie Ihr Vertrauen in die Menschheit hinterfragen. WER IST DAS OPFER?

Meeks Cutoff: Brandneuer Trailer für den Western mit Michelle Williams

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„Wir haben uns nicht verirrt, wir sind dabei, den Weg zu finden.“

Bis jetzt war nur Gutes über Kelly Reichardts Oregon-Trail-Western „Meek´s Cutoff“ zu hören, der letztes Jahr in Venedig Premiere feierte und danach auf einigen anderen Festivals zu sehen war. Michelle Williams spielt ein Mitglied eines mehrere Familien umfassenden Wagenzuges, der von dem sogenannten Grenzgebiet-Experten Stephen Meek (Bruce Greenwood) angeführt wird.

Weiters sind in dem sehr sparsam inszenierten Film, der mehr auf Atmosphäre als auf Action setzt, Paul Dano, Zoe Kazan, Will Patton und Shirley Henderson zu sehen. Hier ist der Trailer:


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Synopsis: Der Film spielt im Jahre 1845, den ersten Tagen des Oregon Trail, und ein Wgenzug von drei Familien hat den Bergmenschen Stephen Meek angeheuert, der sie sicher über die Cascade Mountains geleiten soll. Meek behauptet, eine Abkürzung zu kennen, und führt die Gruppe auf einem nicht markierten Pfad über die wüstenartige Hochebene, wobei er sich jedoch zwischen den trockenen Felsen und dem Salbei völlig verirrt. In den darauffolgenden Tagen müssen die Emigranten mit den Geißeln Hunger, Durst und Misstrauen fertigwerden. Werden sie überleben können? Als ihnen ein einsamer indianischer Wanderer begegnet, müssen sich die Emigranten entscheiden, ob sie weiter einem Führer trauen, der sich als unzuverlässig entpuppt hat, oder die Hilfe eines Mannes in Anspruch nehmen sollen, den sie immer als einen natürlichen Feind angesehen haben.

Insidious: Der Trailer versucht, den Indie-Horrorfilm als Poltergeist dieser Generation darzustellen

Freitag, 18. Februar 2011

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Eine in der Vorstadt lebende Familie wird in diesem Trailer für den Independent-Horrorfilm „Insidious“ von einer bösen spirituellen Kraft traumatisiert. Eer wartet mit allen Zutaten eines klassischen Horrorstreifens auf: Gruselige, allwissende alte Damen, böse Babysprechanlagen, Darth-Maul-artige Dämonen und noch viel gruseligere Kinder.

Und hier noch einmal der Teaser Trailer, der schon vor einigen Monaten erschien:

Synopsis: Eine Familie unternimmt alles, um zu verhindern, dass der im Koma liegende Sohn von bösen Geistern in ein The Further genanntes Reich verschleppt wird.

Was soll dieses vermaledeite „The Further“ sein? Und bedeutet es, dass der Anruf aus dem Inneren des Kindes kommt? Viel wichtiger noch - wird James Wan nach „Saw“ je wieder einen Erfolg feiern?

„Insidious“ läuft in den USA am 1. April an. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Film nicht als Aprilscherz entpuppt.

Meek´s Cutoff Poster

Mittwoch, 16. Februar 2011

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meeksweb-220x146 Die Leute von Oscilloscope haben das offizielle Poster für den Independent-Western „Meek´s Cutoff“ veröffentlicht.

„Meek´s Cutoff“ wurde von Kelly Reichardt mit Paul Dano, Michelle Williams, Bruce Greenwood, Shirley Henderson, Zoe Kazan, Tommy Nelson, Will Patton, Neal Huff und Rod Rondeaux in den Hauptrollen inszeniert.

Der Film feierte im Rahmen des 35th jährlichen Toronto International Film Festival Weltpremiere und erhielt dort überiwgend positive Kritiken.

Siedler, die im Jahre 1845 die Wüste von Oregon durchqueren, kommen nicht mehr weiter und kämpfen gegen die Unbilden von Wetter und Landschaft um ihr Überleben.

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The Violent Kind: Neues Poster

Montag, 14. Februar 2011

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„The Violent Kind“ befand sich in der offiziellen Auswahl des 2010 Sundance Film Festival und ist der neueste Horrorfilm der Butcher-Brüder – Mitchell Altieri und Phil Flores -, die uns zuvor mit „The Hamiltons“ beglückten.

In „The Violent Kind“ spielen Cory Knauf, Taylor Cole, Bret Roberts, Tiffany Shepis, Nick Tagas, Joe Egender, Samuel Child und Joseph McKelheer. Christina Prousalis ist in ihrer ersten Filmrolle zu sehen.

Synopsis: Eines Nachts werden einige harte Biker und ihre Freundinnen in einem abgelegenen Farmhaus tief in den Wäldern von Nordkalifornien zu Opfern brutaler Gewalt, als eine der jungen Frauen plötzlich von irgendwem oder irgendetwas besessen ist und eine Bande von „Rockabillies“, die aus den 1950-er Jahren zu stammen scheinen, über sie herfällt, um das an sich zu bringen, was in ihr heranwächst.

Voodoo Rising: Trailer und cooles Featurette für den Indie-Horrorfilm

Samstag, 29. Januar 2011

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Vor kurzem erschien dieses coole Featurette für den Indie-Horrorstreifen „Voodoo Rising“ im Internet. In dem von Eddie Lengyel inszenierten Film spielen Genrelieblinge wie Mark Cray, Brenna Lee Roth, Meghan Bakun, April Needham und Sarah Domanick.

Synopsis: Einige Freunde entschließen sich, den letzten gemeinsamen Sommer zu nutzen, um einen Trip zu dem idyllisch gelegenen Campingplatz „Black Hills“ zu unternehmen. Kaum angekommen, geraten sie in eine tödliche Auseinandersetzung mit einer ortsansässigen Familie.

Unterstützen Sie Independent-Filme!

Trailer und Poster für „Burning Palms“ sind unerwartet brillant

Donnerstag, 20. Januar 2011

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Burning-Palms-Poster Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man, wenn man einen Trailer zusammenstellt, versuchen, einen wie diesen zu kreieren! Bei Apple sind der zweite Trailer (nach dem Red Band Trailer) und das erste Poster für den Independent-Film „Burning Palms“ erschienen. Der von Christopher B. Landon inszenierte Streifen wartet mit einer sehr guten Besetzung auf: Zoe Saldana, Jamie Chung, Rosamund Pike, Lake Bell, Nick Stahl, Paz Vega, Dylan McDermott und Shannen Doherty.

Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Trailer schneiden muss, damit alle, die ihn sehen, sich auch den Film anschauen möchten, besonders dann, wenn die Handlung so verrückt ist.

Synopsis: Burning Palms ist ein subversiver Film, in dem fünf Geschichten ineinander verflochten werden, die kein Tabu unerforscht lassen. Eingefangen wie eine zum Leben erwachte Graphic Novel, spielt der Film in fünf populären Vierteln von Los Angeles und zeigt, wie jeder der Charaktere einem düsteren und oftmals komischen Schicksal entgegenschlittert.

„Burning Palms“ ist am letzten Wochenende in einigen ausgewählten Kinos in den USA angelaufen. Wann und in welcher Form (Kino, DVD) der Film in unseren Breiten zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.

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Der beste Filmtitel des Jahres: „Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same“ (Trailer)

Freitag, 14. Januar 2011

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codependent-lesbian-alien-seeks-same-trailer Dieser Independent-Film, der beim Sundance Film Festival seine Premiere feiern wird, hat einen Titel, der schon alles sagt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf den eben erschienenen Trailer.

 

 

Hier ist die Synopsis:

Drei lesbische Aliens werden auf die Erde gesandt. Ihre Mission? Sich von den Erdlingen das Herz brechen zu lassen, damit ihre überbordenden Emotionen nicht die Ozonschicht ihres Heimatplaneten zerstören. Die attraktiven Außerirdischen machen sich also in der blühenden New Yorker Lesbenszene auf die Suche nach der großen Liebe. Eine der drei verliebt sich in Jane, eine eifrige Verkäuferin in einem Schreibwarenladen, die nicht die geringste Ahnung hat, dass sie mit einer Außerirdischen ausgeht. Die anderen beiden Aliens kommen, nachdem sie erkannt haben, welch enorme Ansprüche die Erdenfrauen stellen, einander näher und reflektieren über die Schönheit eines Käsekuchens, der sich in einer Auslage dreht.

Ich hoffe, das Spielfilmdebüt von Madeleine Olnek wird irgendwann auch bei uns zu bewundern sein.

Howl – Das Geheul (Review)

Sonntag, 9. Januar 2011

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Howl = Mist

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Originaltitel: Howl
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman
Drehbuch: Rob Epstein, Jeffrey Friedman
Darsteller: James Franco, Jon Hamm, Mary-Louise Parker, Jeff Daniels, Alessandro Nivola, David Strathairn, Treat Williams, Bob Balaban, Aaron Tveit, Jon Prescott

Nachdem ich letztes Jahr das „Vergnügen“ hatte, auf einem Filmfestival (ich glaube es war die Viennale) „Bright Star“ zu sehen, war ich mir sicher, dass der langweiligste Poesie-Film nun endlich gedreht wurde. Als ich gestern eine Vorstellung von „Howl - Das Geheul“ besuchte, musste ich zu meinem Leidwesen erkennen, dass ich mich geirrt hatte. „Howl – Das Geheul“ ist eine benahe-aber-doch-nicht-ganz Filmbiographie von Allen Ginsberg und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Schaffung, die Darbietung und die Konsequenzen seines bedeutenden Gedichts „Howl“ aus dem Jahre 1955.

Da das Gedicht aus vier Teilen besteht und dies ein Independent-Kunstfilm ist, in dem KNVENTIONELLE ERZÄHLSTRUKTUREN SCHLECHT sind, ist der Film ebenfalls in vier Teile unterteilt. Jeder davon ist schlecht, aber aus unterschiedlichen Gründen. Hier sind die Gründe:

howl -1-retrospective-interview Das rückblickende Interview

Es ist der älteste Trick im Buch und einer der wenigen Momente, in denen sich der Film entschließt, wirklich biographisch zu sein. Das Problem ist nur, dass es, wenn man 75% der Zeit damit verbringt, die Konventionen der Filmbiographie zu unterlaufen, seltsam wirkt, wenn man sich die restliche Zeit fast sklavisch an ebendiese Konventionen zu halten. Alle Klischees sind vorhanden und werden korrekt eingesetzt: Der Offscreen-Interviewer, der mit gedämpfter Stimme spricht; der Interviewte, der während des Gesprächs eine Zigarette nach der anderen raucht; die endlosen Bilder einen Spulentonbandgeräts.

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Hier wird uns ein Rückblick auf die berühmte Lesung in der Six Gallery geboten, wo Allen Ginsberg „Howl“ zum ersten Mal öffentlich vortrug. Diese Szenen spielen in der Vergangenheit, weshalb sie natürlich in Schwarzweiß sein müssen. In der Vergangenheit gab es schließlich, wie wir alle wissen, keine Farben. Es würde mich nicht im Geringsten überraschen, hätte James Franco allein wegen dieser Szenen die Hauptrolle übernommen. Hier darf er viel Zeit damit zubringen, ein kultisch verehrtes Gedicht vorzulesen, noch dazu fast ohne Unterbrechungen. Es ist ein Klassiker, ehe er überhaupt den Mund aufgemacht hat. Was könnte da schon schiefgehen?

howl-3-trial Die Gerichtsverhandlung

Diese Szenen, in denen der Prozess eines wegen Obszönität angeklagten Buchhändler, der es gewagt hatte, das Gedicht zu verlegen, aufgerollt wird, sind die einzigen, in denen Franco nicht vorkommt. Wie mutig. Stattdessen bekommen wir eine wahre Parade von Schauspielern (Jon Hamm, David Strathairn, Jeff Daniels, etc.) zu sehen, die allesamt mehr oder weniger gelangweilt ihren Text absondern. Die Genannten porträtieren entweder SCHÄNDLICHE BÖSEWICHTE, die alles zensieren und am liebsten jeden Spaß verbieten möchten, oder FURCHTLOSE HEILIGE ENGEL, die dafür kämpfen, dass das Gedicht auch weiter gedruckt und verkauft werden darf.

howl-4-animation Die Animation

Last and most definitely least kommt der animierte Teil des Films. Dieser furchtbare Sub-Vimeo-Schwachsinn, der weite Strecken von Francos Lesung illustriert, aber auch sonst im Film immer wieder einmal eingestreut wird, lässt den gesamten Film aussehen, als wäre er für 10 Cent gedreht worden (selbst wenn das zuträfe, wäre es keine Entschuldigung). Bisweilen sind die Animationen geradezu schmerzhaft wörtlich, bisweilen sind sie auf gehemmte Weise abstrakt, aber sie sind immer schrecklich und ein weiterer Beweis dafür, dass „Howl“ einer der kunstlosesten Kunstfilme ist, die je gedreht wurden.

Fazit: Eine Quasi-Filmbiographie, die „Seht her, ich bin Kunst!“ schreit, aber nur gekünstelt wirkt.

Strongman: Trailer und Poster für den berührenden Dokumentarfilm

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strongman-poster-202x300 Stanless Steel kann mit den Beinen 4, 5 Tonnen schwere Kipplaster hochstemmen, Nägel mit bloßen Händen durch Bretter drücken und als einziger Mensch der Welt einen U.S. Penny mit den Fingern verbiegen. Für Stan sind diese Taten nicht nur Beweise physischer Überlegenheit, sondern auch von mentaler und emotionaler Stärke; Demonstration dessen, was man durch Willensstärke und Ausdauer erreichen kann. Aber so sehr Stan auch an die verändernde Kraft seiner körperlichen Stärke glaubt, im alltäglichen Leben scheint er sich von seinen überwältigenden persönlichen Schwächen nicht und nicht freimachen zu können. Als Stan in die mittleren Jahre kommt, stellen berufliche Enttäuschungen und schwierige persönliche Beziehungen seine Stärken auf die Probe und zwingen ihn, sich mit den ihn umgebenden Schwächen - und seinen eigenen – auseinanderzusetzen.

„Strongman“ zeigt den Alltag dieses außergewöhnlich starken Mannes, seine Ängste, Zweifel, sein Training und seine Familie und wird so auch zu einer Metapher für den amerikanischen Traum.

Strongman Trailer from Zachary Levy on Vimeo.

Skyline (Review)

Freitag, 24. Dezember 2010

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Der sinnloseste Film des Jahres

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Originaltitel: Skyline
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Colin Strause, Greg Strause
Drehbuch: Joshua Cordes, Liam O´Donnell
Darsteller: Eric Balfour, Scottie Thompson, Brittany Daniel, Crystal Reed, Neil Hopkins, David Zayas, Donald Faison, Robin Gammell

1. Die filmische Erzählstruktur wurde zerstört. Die Drehbuchautoren bemühen sich, das Publikum für die Charaktere zu interessieren, indem sie diese Charaktere mit aufgeblähten Vorgeschichten und langweiligen Monologen überladen. Was schlechte Filmemacherei anbelangt - womit ich meine, was Skyline anbelangt -, müssen die Drehbuchautoren kapieren, dass das moderne Publikum nicht sechs offensichtliche Hinweise im Dialog benötigt, um zu erkennen, dass ein Charakter schwanger ist; wir haben unser Leben lang Filme gesehen und verstehen, dass eine junge weibliche Hauptfigur schwanger ist, wenn sie sich am Morgen übergibt. Wir verstehen es; fahrt mit der Geschichte fort. Wir haben diese Art Film schon tausend Mal zuvor gesehen, weshalb eure Aufgabe nicht darin bestehen kann, stur bei denselben vier Basisinformationen zu verweilen. Eure Aufgabe besteht darin, uns mit Informationen zu überschütten, uns wesentlich mehr zu bieten, als wir sofort verstehen können.

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2. Ein guter Science-Fiction-Film (und damit meine ich auch einen guten schlechten Science-Fiction-Film) kann nicht nur auf einer einzigen Prämisse basieren. Ein guter Science-Fiction-Film muss eine Welt außerhalb des Bildschirmes beziehungsweise der Leinwand andeuten. Er muss ungefähr alle 10 Minuten eine neue gute Idee präsentieren. Ich spreche nicht von Wendungen. Ich spreche von erkunden, Erforschen, Untersuchen. In Science-Fiction-Filmen dreht sich alles ums Erkunden, ums entdecken von neuen Dingen, Rassen, Waffen... Man kann sich nicht fast zwei stunden lang auf dieselben zehn Quadratmeter unfruchtbaren Bodens– Aliens greifen an und sie sind sehr gefährlich und stark! – beschränken. Bietet uns mehr.

3. „Skyline“ ist im Wesentlichen eine Episode einer Sitcom – „Seinfeld“, wenn man großzügig ist, „Friends“, wenn man es nicht ist -, doch leider ohne die komischen Momente. Etliche Idioten befinden sich in einem Appartement und streiten darüber, ob sie es verlassen sollen oder nicht. Ein intelligentes Drehbuch würde uns überzeugen, dass wir mit diesen Idioten mitfühlen und mitfiebern sollten, aber hier werden uns stattdessen nur eine Reihe rekursiver Argumente über die Sinnhaftigkeit des Verlassens des Appartements geboten. In der Sitcom wie in „Skyline“ bleiben die Darsteller zumeist im Appartement, in erster Linie aus budgetären Gründen.

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4. Die Spezialeffekte in „Skyline“ sind sehr gut. Das liegt daran, dass die Regisseure für die visuellen Effekte von Filmen wie „Avatar“, „Iron Man 2“ und „2012“ zuständig waren. (Merkwürdigerweise sind auch einige der Charaktere Special-Effects-Leute, aber das schwache Drehbuch bringt nicht einen einzigen halbwegs brauchbaren Witz darüber zustande. Das ist praktisch eine kriminelle Verletzung grundlegendster Regeln des Drehbuchschreibens.) Unglücklicherweise werden die Spezialeffekte aufgrund des unter Punkt 3 geschilderten Problems – das Unvermögen unserer Charaktere, das Appartement zu verlassen – fast ausschließlich als Tableaus gezeigt, die man nur ohne emotionale Einbindung bestaunen kann. Sie sind nicht interaktiv. Die Charaktere spähen durch ein Teleskop und dann sehen wir 45 Sekunden von etwas, das eine phänomenale Zwischensequenz in einem Videospiel abgäbe. Und dann sind wir zurück in diesem verdammten Appartement.

5. Der besch****** Film endet genau dort, wo der zweite Akt, eines halbwegs anständigen Science-Fiction-Thrillers begonnen hätte. Das ist unentschuldbar und der mit Abstand größte von „Skyline“s vielen Mängeln.

Fazit: Außer einigen gelungenen Spezialeffekten wird hier überhaupt nichts geboten. Reine Geld- und Zeitverschwendung.

Monsters (Review)

Sonntag, 12. Dezember 2010

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Sein geringes Budget ist so ziemlich das Einzige, was für diesen Film spricht

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Originaltitel: Monsters
Herstellungsland: GB 2010
Regie: Gareth Edwards
Drehbuch: Gareth Edwards
Darsteller: Whitney Able, Scoot McNairy

Für wie wenig Geld kann man einen Film drehen?

Manchmal hat es den Anschein, als würde in dieser Beziehung ein Wettbewerb laufen. Filmemacher stehen beim Sundance Film Festival im Schneematsch herum und prahlen mit all den Schwierigkeiten, die sie auf sich genommen haben, nur um den billigstmöglichen Film zu drehen.

Ich drehte diesen Film für $40,000!

Ja, ich machte meinen Film für nur $25,000!

Vermutlich wird in absehbarer Zeit niemand Jonathan Caouette unterbieten, der seinen wunderbaren, wenn auch etwas langweiligen persönlichen Filmessay „Tarnation“ um lächerliche $218.32 realisierte. Aber die Angeberei geht weiter, möglich gemacht durch Amateurschauspieler und Videokameras.

„Monsters“ ist der aktuellste Beitrag zu dem „Ich habe alles selbst gemacht“-Genre. Der Streifen wurde von dem Briten Gareth Edwards geschrieben und inszeniert, der das ganze Werk in Mexiko drehte und die Effekte auf seinem Laptop kreierte – mit einem Budget von angeblich nicht mehr als $15,000.

Applaus bitte.

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Obwohl ich vermutlich eifriger klatschen würde, bedeutete der Umstand, dass er den Film für den Bruchteil der Kosten einer Studioproduktion realisierte, auch, dass die Tickets auch nur einen Bruchteil des sonst üblichen Betragens kosten. Wer so drastisch spart, sollte diese Ersparnis auch an die Kinobesucher weitergeben.

Doch obwohl dieses Kunststück sicher beeindruckend genug ist, um ihm sofort zu einem Job als Regisseur eines wesentlich teureren Genrefilms zu verschaffen („Wenn dieser Junge mit $15,000 so einen Film auf die Beine stellen kann, dann stelle man sich nur einmal vor, was er mit $15 Millionen zuwege bringen wird!“ reicht es leider nicht aus, um einen guten Film zu machen. Das Interessanteste an diesem Film ist und bleibt das geringe Budget.

Dem Science-Fiction-Plot zufolge ist Nordamerika von einer Art Alien-Verseuchung betroffen, die solche Ausmaße angenommen hat, dass ein großer Teil Mexikos als „infiziertes Gebiet“ abgeschottet wird. Starke U.S.-Militärpatrouillen an der Grenze sorgen dafür, dass die Aliens jenseits des Grenzzaunes bleiben.

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Und nein, Subtilität gehört nicht zu den Stärken von „Monsters“.

Zumindest nicht, wenn es um die Botschaft des Filmes geht. Aber Edwards erhöht – obwohl dies hauptsächlich auf das geringe Budget zurückzuführen ist – die Spannung, indem er die Aliens die längste Zeit nicht zeigt. (Wenn sie dann erscheinen, sehen sie wie umherwandernde Tintenfische aus.)

Und er verfügt mit Whitney Able (die allerdings viel zu hübsch für den Film ist) und Scoot McNairy über zwei glaubwürdige Darsteller. Sie ist eine in Mexiko gestrandete Erbin und er ein schmieriger Photojournalist, der ausgeschickt wurde, sie heimzuholen. McNairy scheint James Woods in „Salvador“ zu imitieren, was jedoch recht passend ist, und die Chemie zwischen ihm und seiner Partnerin stimmt.

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Aber als Charaktere sind sie nicht sonderlich interessant und die häufigen Wiederholungen in ihren Dialogen, die noch dazu kaum nähere Informationen beinhalten, deuten auf eiliges Improvisieren hin. (Man kann fast Edwards von hinter der Kamera rufen hören: „Okay, nun redet darüber, wie sehr ihr euch fürchtet!“)

Die Monster, wenn sie schließlich auftauchen, wirken schon irgendwie bedrohlich. Und es gibt eine Szene mit dem Kapitän einer Fähre, die wirklich Leben in den Film bringt – er ist einer der Profiteure dieser Katastrophe, wie es scheint, und ist entschlossen, so viel Kapital als nur irgend möglich aus dieser Krise zu schlagen.

Aber letztendlich bietet der Film nichts, was in „District 9“ nicht auch - und zwar besser und intelligenter aufbereitet - zu sehen war.

Für „Monsters“ spricht nur das geringe Budget.

Fazit: „Monsters“ ist ein Film, der außer seiner bloßen Existenz wenig zu bieten hat. Die Dialoge wirken improvisiert und wiederholen sich, die Handlung ist nicht wirklich überzeugend und hat etliche Längen und die Charaktere sind uninteressant. Nur etwas für Liebhaber des Low-Low-Budget-Kinos.

„The Human Centipede“: Die lehrreichste Szene aus dem holländischen Horrorfilm

Mittwoch, 24. November 2010

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„The Human Centipede: First Sequence“ ist so manches – abstoßend, unverschämt, auf hinterhältige Weise lustig. Aber der Film ist auch medizinisch korrekt. Und in dieser Szene, in der der verrückte Chirurg einen Overhead-Projektor benützt, um seine Methoden zu erklären, können Sie sehen, was das bedeutet.

Regisseur Tom Six sagt, dass ihn ein echter Chirurg während der Dreharbeiten beriet und dabei half, den menschlichen Hundertfüßler zu gestalten. Aber das Beste an dieser Szene ist Dieter Laser, der den Doktor spielt. Er ist so wunderbar ausdruckslos, während er seinen zukünftigen Opfern seine verrückten Folien zeigt. Dieser Clip ist all jenen gewidmet, die schon einmal in einer langweiligen Vorlesung an der Universität saßen und sich wünschten, dass Ganze mit ein wenig Arsch-zu-Mund-Spekulation aufregender zu gestalten.


The Human Centipede - The most educational scene

„The Human Centipede: First Sequence“ ist in Großbritannien bereits als Director´s Cut auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Es freut mich so, dass der Film lehrreich ist, denn schließlich ist er für Kinder gedacht…

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„A Lonely Place To Die“: Promotion-Video

Samstag, 30. Oktober 2010

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a-lonely-place-to-die-melissa-george-220x150 Carnaby International haben ein interessantes Promotion-Video für ihren kommenden Thriller „A Lonely Place To Die“ veröffentlicht.

Der Film wurde von Julian Gilby („Rise of the Footsoldiers“) inszeniert. In den Hauptrollen sind Melissa George, Ed Speleers, Eamonn Walker, Sean Harris, Alec Newman, Karel Roden und Kate Magowan zu sehen. Es handelt sich also zweifelsfrei um einen „kleinen“ Film.

Das gerade eben herausgebrachte Promovideo beinhaltet Bildmaterial aus dem Film selbst sowie einen Blick hinter die Kulissen. Viel Vergnügen!

„A Lonely Place To Die“ kommt nächstes Jahr in die Kinos.

Dank an ShockTillYouDrop.

Neues Poster für „Monsters“

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Monsters-Ver7-220x150 „Monsters“, der mit geringem Budget gedrehte Independent-Film über eine Alien-Invasion, sorgt im Internet für ziemliches Aufsehen, obwohl niemand so genau weiß, was man sich davon erwarten darf und soll und einige, die ihn schon gesehen haben, meinen, er sei gar nicht so besonders gelungen. Das wenige Bildmaterial, das bis jetzt an die Öffentlichkeit gelangte, sieht jedoch recht vielversprechend aus.

Nun hat IMP Awards ein weiteres Poster veröffentlicht, dass Sie zu Ihrer Kollektion hinzufügen können. Darauf ist ein wenig von den umfassenden Zerstörungen zu erahnen, die von den außerirdischen Lebewesen verursacht wurden. Außerdem erfahren wir, dass diese schon seit sechs Jahren auf Erden weilen. Das Poster sieht gut aus und spiegelt die düstere Atmosphäre wider, die wir auch schon aus allen vorangegangenen Bildern und Clips kennen. Bleibt nur zu hoffen, dass „Monsters“ zu den besseren der vielen Alien-Filme, die auf uns zukommen, gehören wird…

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Erster Trailer für „Rabbit Hole“, einen der großen Hits des TIFF

Samstag, 23. Oktober 2010

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rabbit-hole-nicole-kidman-crying John Cameron Mitchells „Rabbit Hole“ mit Nicole Kidman, Aaron Eckhart und Diane Wiest war einer der großen Hits beim diesjährigen Toronto International Film Festival. Der Streifen basiert auf dem preisgekrönten gleichnamigen Theaterstück von David Lindsay-Abaire und erhielt viel Lob sowohl für die Qualität der Adaption als auch für Nicole Kidmans darstellerische Leistung. Nun wurde der erste Trailer ins Netz gestellt.

Die Stimmung des Clips ist genau so, wie man es sich von einem Film über Eltern erwartet, deren kleiner Sohn bei einem Unfall ums Leben kam. Es scheint viel herumgestanden und gestarrt zu werden, aber ich würde mich wohl ähnlich verhalten, hätte ich ein Kind verloren. Unterlegt man das Ganze noch mit dem Song „The High Road“ von den Broken Bells, kommt ein ziemlich eindringlicher Trailer heraus. Der Film scheint ein heißer Anwärter auf die eine oder andere Oscarnominierung zu sein und läuft am 17. Dezember in ausgewählten amerikanischen Kinos an. (Der Kinoeinsatz im deutschsprachigen Raum ist noch offen.)