Eine in der Vorstadt lebende Familie wird in diesem Trailer für den Independent-Horrorfilm „Insidious“ von einer bösen spirituellen Kraft traumatisiert. Eer wartet mit allen Zutaten eines klassischen Horrorstreifens auf: Gruselige, allwissende alte Damen, böse Babysprechanlagen, Darth-Maul-artige Dämonen und noch viel gruseligere Kinder.
Und hier noch einmal der Teaser Trailer, der schon vor einigen Monaten erschien:
Synopsis: Eine Familie unternimmt alles, um zu verhindern, dass der im Koma liegende Sohn von bösen Geistern in ein The Further genanntes Reich verschleppt wird.
Was soll dieses vermaledeite „The Further“ sein? Und bedeutet es, dass der Anruf aus dem Inneren des Kindes kommt? Viel wichtiger noch - wird James Wan nach „Saw“ je wieder einen Erfolg feiern?
„Insidious“ läuft in den USA am 1. April an. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Film nicht als Aprilscherz entpuppt.
Die netten Leute von FilmNation haben den ersten offiziellen Teaser Trailer für den Horrorthriller „Insidious“ veröffentlicht.
Der Film wurde von James Wan nach einem Drehbuch von Leigh Wannell inszeniert. Die beiden Herren verstehen etwas von Horror, handelt es sich bei ihnen doch um die Schöpfer der überaus erfolgreichen „Saw“-Reihe. Es spielen Patrick Wilson, Rose Byrne, Barbara Hershey, Angus Sampson, Ty Simpkins und Andrew Astor.
Ein Ehepaar versucht alles, um böse Geister daran zu hindern, sein im Koma liegendes Kind in ein The Further genanntes Reich zu entführen.
„Insidious“ läuft am 1. April in den amerikanischen Kinos an.
Was passiert, wenn ein ganz gewöhnlicher Reifen die Fähigkeit erhält, die Köpfe von Menschen explodieren zu lassen? Er läuft Amok! Das beweist uns der erste echte Trailer für den unglaublich gestörten Film „Rubber“.
Ab dem 25. Februar kann man Quentin Dupieuxs „Rubber“ in den USA On Demand im Fernsehen sehen, ehe der Streifen ab dem 1. April auch in ausgewählte Kinos kommt. Dieser abartige Film steht schon lange auf meiner Must-see-Liste und ich hoffe, dass er auch in unseren Breiten bald regulär zu sehen ist, nachdem er letztes Jahr schon auf einigen Festivals lief.
Hier die offizielle Synopsis:
RUBBER ist die Geschichte von Robert, einem handelsüblichen Reifen, der in der Wüste zurückgelassen wurde und plötzlich und unerwartet zum Leben erwacht. Während Robert durch die trostlose Landschaft rollt, entdeckt er, dass er über telepathische Kräfte verfügt, die es ihm gestatten, alles zu zerstören, was ihm in den Sinn kommt, ohne sich bewegen zu müssen. Zuerst begnügt er sich damit, seine Kräfte an kleinen, in der Wüste lebenden Tieren und weggeworfenen Gegenständen auszuprobieren, doch bald schon wendet er sich Menschen zu, vor allem einer schönen und mysteriösen Frau, die seinen Pfad kreuzt. Robert zieht eine Spur der Verwüstung durch die öde Landschaft und wird zu einer chaotischen Kraft, vor der man sich in Acht nehmen muss, und zu einem Filmbösewicht, der seinesgleichen sucht. Der von dem legendären Elektronik-Musiker Quentin Dupieux (Steak, Nonfilm) a.k.a. Mr. Oizo inszenierte Streifen RUBBER ist eine intelligente, lustige und äußerst originelle Hommage an das filmische Konzept des Grundlosen.
Sehen Sie sich dieses Bildmaterial aus der koreanischen Fernsehserie „Special Investigation Report“ an, die allgemein als „Joseon X-Files“ bezeichnet wird. Worum geht es darin? Zwei UFO-Ermittler schnüffeln während der Herrschaft der Joseon-Dynastie herum.
Obwohl die Spezialeffekte um einiges besser sein könnten, sind die Parallelen zu „Akte X“ unübersehbar:
Der Vergleich mit „Akte X“ ist unvermeidlich. Es gibt zwei Ermittler, einer hat eine mysteriöse Vergangenheit, der andere ist ein Skeptiker. Die beiden müssen auf Geheiß von Regierungsbehörden bizarre Vorfälle untersuchen. Es gibt sogar einen „rauchender Mann“ Charakter, der ständig an einer unglaublich langen Pfeife zieht.
Angeblich basiert die Serie auf „historischen, wenn auch ein wenig seltsamen Dokumenten“.
Zuerst dachte ich, dies wäre ein neuer Trailer für den von den Schriften von H.P. Lovecraft inspirierten Streifen „Valdemar Legacy“ oder „La Herencia de Valdemar“.
Doch dann stellte sich heraus, dass es sich um den ersten Trailer für die Fortsetzung „La Herencia de Valdemar II: a Sombra Prohibida“ (auch bekannt als „The Forbidden Shadow“) handelt.
José Luis Alemán schrieb und inszenierte den Streifen, der am 28. Jänner in die spanischen Kinos kommt. In der Hauptrolle ist Paul Naschy zu sehen. Interessanterweise kommt auch ein Charakter names Lovecraft darin vor.
Das Wichtigste an dieser Fortsetzung – abgesehen von den üblichen gruseligen Lovecraft-Geschehnissen – ist jedoch, dass Cthulhu selbst auftaucht (nach ca. 1:20 im Trailer), und zwar mit einem Superhelden-artigen Sprung, was irgendwie seltsam ist.
Dennoch ist Xthulhu auf der Leinwand (oder direkt auf DVD) immer wert, angesehen zu werden.
Die Fortsetzung des Überraschungshits ist erschreckend vorhersehbar
Originaltitel:Paranormal Activity 2 Herstellungsland:USA 2010 Regie:Tod Williams Drehbuch:Michael R. Perry, Christopher B. Landon, Tom Pabst Darsteller:Brian Boland, Molly Ephraim, Katie Featherston, Seth Ginsberg, Sprague Grayden, Mica Sloat, Vivis Cortez, William Juan Prieto, Jackson Xenia Prieto
Der erste „Paranormal Activity“-Film war ja nicht so schlecht. Und obwohl ich selbst vermutlich keine Forstsetzung in Auftrag gegeben hätte, nahm ich doch an, dass wir im besten Falle mit einem ganz neuen, ebenso originellen Konzept beglückt würden, und im schlechtesten Falle genau denselben Film noch einmal zu sehen bekämen (was immer noch für ziemliches Gruseln sorgen würde).
Stattdessen greift „Paranormal Activity 2“ alles, das beim ersten Mal hervorragend funktioniert hat, auf und macht es zunichte. Man beachte:
Beschränkungen Das Erschreckendste am ersten Film war der Horror, alles aus einer einzigen Kameraperspektive mitansehen zu müssen, weshalb das Gehirn gezwungen war, sich auszumalen, was gleich hinter der nächsten Ecke lauern mag. Im zweiten teil werden fünf Überwachungskameras und eine Handkamera aufgefahren, was bedeutet, dass alles, was man nicht zu sehen bekommt, einem bewusst vorenthalten wird und nicht auf die beschränkten technischen Mittel zurückzuführen ist.
Authentizität Fünf HD-Kameras, die monatelang ununterbrochen laufen, werfen auch die Frage auf, was mit all dem Bildmaterial geschieht. Wir sprechen hier schließlich von Terabyte über Terabyte an Daten. Und trotzdem macht sich niemand die Mühe, irgendetwas zu löschen oder zu überschreiben, nicht einmal bevor sie vermuten, dass sie es mit unheimlichen Dämonen zu tun haben könnten.
Charaktere Zwei plausible Charaktere sind nicht mehr genug für das Franchise. Nun haben wir es mit sechs potenziellen Opfern zu tun (acht, wenn man das Baby und den Hund mitzählt), alle mit unterschiedlichen schauspielerischen Fähigkeiten, darunter eine Halbwüchsige (Sehen Sie! Sie trägt einen Bikini!) und ein den Teufel bannen wollendes spanisches Kindermädchen (lol, ausländisches Kindermädchen).
Eigenständigkeit Es hat einen Grund, warum die besten Horrorfilme auf Originalprämissen beruhen und keine Remakes, Fortsetzungen oder Adaptionen sind. Es ist kaum möglich, Verbindungen zu anderen werken herzustellen, weshalb es leichter ist, sich ganz in sie zu vertiefen. „Paranormal Activity 2“ würde am liebsten die Hälfte der Zeit damit vertun, das Publikum daran zu erinnern, was im ersten Film passierte. Man will ja schließlich die Fans nicht vergraulen.
Mehrdeutigkeit„Paranormal Activity 2“ glaubt wie alle wirklich schlechten Fortsetzungen von Horrorfilmen völlig zu Unrecht, dass das Publikum mehr darüber erfahren möchte, was „wirklich vor sich geht“. Also vergessen Sie 90 Minuten nicht erklärten Spuk im Schlafzimmer eines Paares (niemand wird sich so etwas ansehen) und machen Sie sich auf eine eineinhalbstündige Vorlesung über das Wie und Warum der Besessenheit durch Dämonen gefasst.
Fazit: Eine missglückte Fortsetzung, der man nur allzu deutlich anmerkt, dass sie ihre Existenz nur finanziellen Überlegungen und nicht schöpferischer Notwendigkeit oder der Lust am Experimentieren zu verdanken hat. Ungefähr so gruselig wie „Freitag, der 13. Teil 8“.
Da Halloween wieder einmal vor der Tür steht, wollen sich offenbar viele Leute zu Tode erschrecken lassen.
Ein Horrorfilm ist bekanntlich dann erfolgreich, wenn es ihm gelingt, die Leute so sehr zu erschrecken, dass sie aufs Denken vergessen und anfangen, massenhaft Geld an den Kinokassen abzuliefern.
Am vergangenen Wochenende schaffte es „Paranormal Activity 2“, durch verbreiten von Furcht einen wahren Geldregen auszulösen und den ersten Platz der amerikanischen Kinocharts zu erobern.
Wirklich! Zufallende Türen scheinen in Nordamerika auch beim zweiten Mal für schlaflose Nächte und übervolle Kinokassen sorgen zu können.
Das, oder die Leute sitzen im Kino, buhen und gehen dann nach Hause, um in Foren und Blogs abfällige Kritiken zu veröffentlichen.
Wie dem auch sei, lassen Sie uns nun einen blick auf die amerikanischen Kinocharts vom vergangenen Wochenende werfen:
1. Wie bereits erwähnt, hat es „Paranormal Activity 2“ auf den ersten Platz der Kinocharts geschafft. Der Film handelt von einer Familie, die glaubt, das Fremde immer wieder in ihr Haus einbrechen. Das klingt nicht gerade furchterregend, oder? Ist es aber doch, wenn man bedenkt, dass sie im ganzen Haus Sicherheitskameras installieren und feststellen müssen, dass Übersinnliches vor sich geht. $40,678,424
2. WOOOOO! WOOOOHOOHOO! Scheiße! Sich selbst verletzen! NOCH MEHR SCHEISSE! Ja, „Jackass 3D“ konnte seinen Erfolgslauf auch in der zweiten Woche fortsetzen, was mit Sicherheit dazu führt, dass irgendwelche Filmsnobs in ihren dunklen Kämmerlein sitzen und über den Untergang des Kinos jammern. $21,313,815
3.„Red“ führt mehr als deutlich vor Augen, wie unglaublich alt Bruce Willis in einer Adaption eines Comicbuch-Dings aussieht. Da ja mittlerweile so gut wie alle Comics verfilmt werden, freue ich mich schon auf „Hotshot Hamish“, natürlich in 3D. $15,034,916
4. Was ist das? „Hereafter“ ist ein Drama über irgendeinen Amerikaner, eine französische Journalistin und einen Schuljungen aus London. Nein, sie gehen nicht gemeinsam in ein Pub, um den Vorwand für eine Pointe zu liefern, sondern sie machen Erfahrungen mit dem Tod. Okay? Hier ist das Geld. $12,018,147
5.„The Social Network“ lädt Sie ein, in Farmville ein Schaf zu kaufen. Oder wissen Sie, wovon der Film handelt? $7,276,972
Gestern tauchte ein neuer TV-Spot für „Paranormal Activity 2“ auf, der ein wenig nie zuvor gezeigtes Bildmaterial aus dem von vielen sehnlich erwarteten Horror-Sequel bietet.
Die von Tod Williams inszenierte Fortsetzung des Überraschungserfolgs aus dem Vorjahr wurde erneut im Stil einer Dokumentation gefilmt und greift wie gehabt auf „aufgefundenes“ Bildmaterial und die Handkamera zurück. Über die Handlung wurde bisjetzt noch nichts verraten.
„Paranormal Activity 2“ wurde von Oren Peli, dem Regisseur des ersten Films, und Jason Blum produziert. Katie Featherstone, die am Ende von Teil 1 bereits sehr mitgenommen aussah, ist wieder mit von der Partie. Wird sie auch diesmal überleben.
Das können die amerikanischen Kinobesucher ab dem 22. Oktober selbst in Erfahrung bringen, die deutschen Horrorfans müssen sich noch bis zum 4. November gedulden.
Paramount Pictures haben einen neuen Trailer sowie einen weiteren Clip für „Paranormal Activity 2“ veröffentlicht, die Fortsetzung eines der größten Überraschungshits des Jahres 2009.
„Paranormal Activity 2“ wurde von Tod Williams nach einem Drehbuch von Michael R. Perry inszeniert. Katie Featherstone ist wiederum als Katie zu sehen.
Obwohl schon einige Teaser Trailer und virale Clips zu sehen waren, gab es bis jetzt kaum Hinweise darauf, welche Richtung die Fortsetzung einschlagen würde.
Deshalb wird es Sie freuen zu erfahren, dass der neue Trailer etwas mehr über den Film verrät. Diesmal ist eine ganze Familie, Vater, Mutter, halbwüchsige Tochter, Baby und Hund mit den übersinnlichen Phänomenen konfrontiert.
Bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder eine der Personen den ganzen Film damit zubringt, das zu tun, wovor alle Experten warnen, und so die Wesenheit gegen sich und die Familie aufbringt. Ich glaube nicht, dass das Publikum das noch einmal sehen möchte.
Sehen Sie sich den Trailer und den Clip an und raten Sie, was vorfallen wird:
„Paranormal Activity 2“ läuft am 22. Oktober Punkt Mitternacht in den USA und am 4. November in Deutschland an.
In etwas mehr als einem Monat ist wieder Halloween. Rund um dieses Datum werden die Kinos mit Horrorfilmen förmlich überschwemmt, weshalb wir uns heuer unter anderem auf die Fortsetzung des letztjährigen Überraschungserfolgs „Paranormal Activity“ freuen dürfen.
Statt Oren Peli führt diesmal Tod Williams Regie, der uns, dem Trailer und anderem Bildmaterial nach zu schließen, mit derselben Art Heimvideomasche wie beim ersten Mal in Angst und Schrecken zu versetzen hofft. Bekanntlich müssen Fortsetzungen mehr Opfer bieten als das Original, weshalb hier auch ein Baby mit von der Partie ist. Und ein Hund. Dennoch dürfen wir getrost dieselben Schocks und Spannungselemente erwarten wie im Original.
Nun sind einige Videoclips im Internet aufgetaucht, die – wie schon der Trailer – Einzelbilder enthalten, die für sich genommen sehr beunruhigend sind. Zufällig habe ich diesen Screenshot erwischt:
Dieser Ausschnitt ist nur ein Frame lang und lässt darauf schließen, dass noch ähnliche Bilder im Clip versteckt sind, also machen Sie sich auf die Suche.
Auf Bloody Disgusting ist das folgende Video erschienen, dass ebenfalls ziemlich gruselig ist:
Und hier ein weiterer Clip:
Und in einem Interview mit THR spricht Oren Peli, der Regisseur von „Paranormal Activity“ über Dreamworks´ ursprüngliche Pläne für den ersten Film und darüber, wie ein Vorschlag von Steven Spielberg das Ende beeinflusst hat.
Ein übersinnlicher Thriller über einen Mann, der mit Toten Kontakt aufnehmen kann, ist so ziemlich das Letzte, was ich von einer Zusammenarbeit von Clint Eastwood und Matt Damon erwartet hätte, aber ob es einem nun gefällt oder nicht, die beiden haben trotzdem viel Zeit darauf verwendet, „Hereafter“ auf die Leinwand zu bringen. Der Film wird großen Erfolg haben, da die Kinogeher momentan sehr auf Werke stehen, die Geister ernst nehmen. Das liegt vermutlich daran, dass fast alle angst vor dem Tod haben. Nur so eine Theorie.
In „Hereafter“ spielt Matt Damon einen Mann, der mit Toten sprechen kann. Er begegnet einer französischen Journalistin (Cécile De France) und einem Schuljungen (Frankie undGeorge McLaren), die kurz zuvor mit dem Tod konfrontiert wurden. Sie wäre fast gestorben, der Bub hat sein Bruder verloren. Die Leben der drei Menschen überschneiden sich und werden durch das, was im Jenseits existieren muss, nachhaltig verändert. Sehen Sie, es ist doch tröstlich, daran zu glauben, dass man nach dem Tode nicht wirklich tot ist. Es wird Ihnen gefallen.
Vor knapp zwei Wochen tauchte der erste Trailer auf, nun gibt es das erste Poster zu bestaunen:
Originaltitel: Paranormal Activity Herstellungsland: USA 2007 Regie: Oren Peli Drehbuch: Oren Peli Darsteller: Katie Featherston, Micah Sloat, ein gepudertes Monster
Speziell im Horrorfilm-Genre gibt es eine Unzahl an Independent- und Billigproduktionen. Die meisten von ihnen verschwinden in der Versenkung, ohne von der breiten Öffentlichkeit auch nur wahrgenommen zu werden. Aber alle paar Jahre gelingt es einer dieser Billigproduktionen, großes aufsehen zu erregen, meist durch eine clevere Marketingstrategie. Das neueste dieser „Wunderwerke“ ist Paranormal Activity, von Oren Peli für nichtt mehr als15.000$ realisiert, ein Film der seine Premiere 2007 beim Screamfest Horror Film Festival in Los Angeles erlebte und nun von Paramount groß herausgebracht wurde.
Ja, ein weiterer Film über ein Haus, in dem es spukt. Und es ist nicht einmal eine Fortsetzung von Poltergeist! Aber kann Paranormal Activity dem Genre neue Aspekte abgewinnen? Und viel wichtiger, ist der Film gruselig? Mein erster Eindruck war, dass es sich dabei um eine mehr oder minder gelungene Mischung aus Blair Witch Project (offensichtlich!), dem wenig bekannten My Little Eye (Einsatz von Webcams) und natürlich Elementen aus Poltergeist handelt. Was ja nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten muss… Von vielen – vor allem US-amerikanischen Kritikern wurde der film jedenfalls als einer der gruseligsten seit langem gelobt.
Die Story ist denkbar einfach gestrickt: Ein junges Paar, Katie (Katie Featherstone) und Micah (Micah Sloat), bezieht ein neues Haus. Schon bald passieren seltsame Dinge, Türen öffnen sich von alleine, Deckenlampen beginnen zu schwingen, … Die beiden vermuten eine dämonische oder sonst übernatürliche Kraft hinter diesen Ereignissen und installieren Kameras und bringen Mikrophone an, um zu ergründen, was vor sich geht, während sie schlafen. Die Aufnahmen der Überwachungskameras und ihrer Videokamera wurden in den Film integriert. Mehr vom Inhalt zu verraten, würde das Kinoerlebnis trüben.
Paranormal Activity ist vom Aufbau her nahezu identisch mit Blair Witch Project, mit dem der Film auch die stilistischen Techniken des Einsatzes von handelsüblichen Digitalkameras und der ausschließlichen Verwendung von Material, das die Darsteller selbst gedreht haben, teilt. Diese Ähnlichkeit mit dem großen Vorbild ist auch der Grund, warum der Film weitgehend funktioniert. Der aus Blair Witch bekannte Wechsel zwischen Tagesszenen, in denen die Ereignisse diskutiert werden und die Figuren sowie die Zuschauer sich von den Schrecken der Nacht erholen können, und Nachtszenen, in denen alles im wahrsten Sinne gespenstisch ruhig wird und es nur eine Frage der Zeit ist, bis etwas Seltsames passiert. Als Zuschauer wird man geradezu darauf abgerichtet, bei den Szenen, die tagsüber spielen, zu entspannen, und bei Nacht auf alles gefasst zu sein und auf das kleinste Geräusch und die geringste Bewegung zu reagieren. Ist dieser Rhythmus erst einmal etabliert, tun sich unendliche Möglichkeiten auf, andererseits hat man bald heraus, wann einen der Regisseur wieder erschrecken will, weshalb die Schockelemente bisweilen nicht mehr als eine leichte Gänsehaut verursachen, obwohl sich die Heftigkeit der Attacken von Mal zu Mal steigert. Zum glück kommen keine CGI- oder sonstigen Spezialeffekte zum Einsatz, so dass die Geschichte die ganze Zeit über glaubhaft bleibt. Aufgrund des durchgehenden Einsatzes von Digitalvideoaufnahmen, die nicht besser aussehen als die letzten Heim- oder Urlaubsvideos, die man selbst fabriziert hat, wirkt alles, was vor einem auf der Leinwand abläuft, besonders authentisch. Auch das ist schon von Blair Witch Project her bekannt.
Leider wird Paranormal Activity von einigen Fehlern geplagt. Während es für jeden Zuschauer leicht nachvollziehbar ist, dass sich Leute in einem ihnen unbekannten Wald hoffnungslos verlaufen und nicht mehr hinausfinden, muss der Regisseur hier eine Unmenge an Gründen erfinden, warum die beiden jungen Leute das Haus nicht einfach verlassen und woandershin ziehen. Im Laufe des Films bekommt man sicher mehr als 30 verschiedene Gründe präsentiert, nicht alle davon überzeugend. Ein weiterer großer Fehler ist die allerletzte Szene, die anscheinend nachgedreht wurde, um den Film sozusagen mit einem Paukenschlag zu beenden. Doch das ist zu sehr Hollywood-Kommerzdenken. In einem Film, der von der ersten Einstellung darauf abzielt, real und glaubwürdig zu erscheinen, stören solche Zugeständnisse an den Mainstream-Geschmack doch beträchtlich. Außerdem fragt sich der geneigte Zuschauer dann angesichts des Wesens doch: Davor habe ich mich die ganze Zeit gefürchtet?
Paranormal Activity setzt auf Einfachheit und Konditionierung, um sein Ziel zu erreichen, und der Ton macht da zum Glück keine Ausnahme. (Von vielen Independent-Produktionen ist man ja gewohnt, dass sie mit lauter Musik allfällige geräuschtechnische Fehler zu kaschieren trachten.) Hier gibt es keine musikalische Untermalung, nur erschreckende, laute und unangenehme Geräusche, die das Nervenkostüm der Zuschauer fast mehr strapazieren, als es die Bilder vermögen. Zumindest mich haben die Geräusche öfter unvorbereitet getroffen als die visuellen Schocks.
Die schauspielerischen Leistungen lassen nichts zu wünschen übrig, was sich nicht von jeder Billigproduktion behaupten lässt. Es gibt lediglich zwei Hauptfiguren, die zum Glück nie so hysterisch werden, wie Heather in Blair Witch Project, sondern immer liebenswert bleiben. Es fällt nicht schwer, sie als Pärchen zu akzeptieren, und sie verstehen es, ihre sich ständig steigernde Angst glaubwürdig zu vermitteln.
Fazit: Ein Film für Leute, die Blair Witch Project mochten. Paranormal Activity zählt mit Sicherheit nicht zu den gruseligsten Filmen aller Zeiten, dazu sind die Schocks zu oft vorhersehbar, aber der Aufbau und die Inszenierung sind gelungen, die Spannungsschraube wird gekonnt angezogen. Wenn man den Hype ignoriert und unvoreingenommen den Kinosaal betritt, kann man einen recht kurzweiligen und spannenden Abend erleben. Eine Wertung gibt es diesmal nicht, denn – auch hier eine Parallele zu Blair Witch Project , das ebenfalls von einigen für extrem verstörend gehalten wurde, während andere sich nur gelangweilt fühlten – es ist eine Frage der persönlichen Vorlieben, ob man sich auf einen Film einlassen möchte, der den Zuschauer mehr durch Atmosphäre in Angst und Schrecken versetzen möchte, als durch ausgefallene Spezialeffekte und eimerweise künstliches Blut. Ich jedenfalls gebe Blair Witch Project den Vorzug, wenn auch nur deshalb, weil die Angst vor dunklen Wäldern eine der Urängste des Menschen ist, ich mich aber nicht und nicht vor und in den eigenen vier Wänden fürchte (außer vor finsteren und gewalttätigen Eindringlingen – aber das ist ein anderer Film…). In den USA, wo viele Menschen häufig umziehen, mag das jedoch anders sein.
P.S.:Paranormal Activity unbedingt IM KINO ansehen! Das Gemeinschaftserlebnis und die Reaktionen der anderen Zuschauer sind es, die den Film erst so richtig gruselig machen.