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US-Kinocharts: Russell Brands Osterhase hüpft an die Spitze

Dienstag, 5. April 2011

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Animierter Kinderfilm über den Osterhasen überholt Source Code und Insidious, während Sucker Punch arg abstürzt

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Universals familienfreundlicher Film „Hop – Osterhase oder Superstar?“ legte mit Einnahmen von etwas mehr als $37,5 Millionen den zweiterfolgreichsten Kinostart des Jahres hin. („Rango“, vor einigen Wochen angelaufen, hält den Rekord mit $38.1 Millionen.)

Die Hauptattraktion von „Hop“ ist Russell Brand, der dem Osterhasen in spe die Stimme leiht. Dieses britische Ärgernis scheint in den USA endgültig den Durchbruchgeschafft zu haben und steht kurz davor, sich wie ein Ausschlag über die amerikanischen Kinocharts auszubreiten. Am kommenden Wochenende veröffentlicht Warner Bros. das neueste Starvehikel des Komikers, ein Remake des Klassikers „Arthur - Kein Kind von Traurigkeit“ aus dem Jahre 1981. Rein geschäftlich kann ich verstehen, warum eine künstlerisch kastrierte Industrie das Bedürfnis versteht, ihr Heil in Remakes zu suchen, doch diese Filme sind für den Zuschauer nur selten ein Vergnügen. Und mit allem gebührenden Respekt gegenüber Jennifer Garner und der großartigen Helen Mirren (und Greta Gerwig, bekannt aus „Greenberg“)muss festgestellt werden, dass dies ein Sakrileg ist: nichts und niemand kann das Original mit Dudley Moore, Liza Minelli und John Gielgud übertreffen – welches, nur so nebenbei erwähnt, seinerzeit beachtliche $95 Millionen einspielte.

Als Duncan Jones´ „Moon“ vor einigen Jahren die Runde machte, wurde der britische Regisseur und Sohn von David Bowie zu recht als einer der hoffnungsvollsten jungen Filmemacher bezeichnet. Dem Vernehmen nach hat er mit „Source Code“ einen soliden Nachfolger zustande gebracht. Der von Summit Entertainment vertriebene Streifen konnte sich mit Einnahmen von $14,8 Millionen auf den zweiten Rang setzen, wird aber einiges an guter Mundpropaganda brauchen, um zu einem echten Erfolg zu werden.

In den Top 10 finden sich derzeit etliche Independent-Filme, also Streifen, die außerhalb des Studiosystems finanziert und gedreht und dann entweder von einem Verleih oder, wie im Fall von „Insidious“, von einem neuen Unternehmen wie FilmDistrict angekauft wurden. Der britische Superproduzent Graham King und der texanische Ölmilliardär Tim Headington, sein Partner bei GK Films, riefen das neue Unternehmen gemeinsam mit dem früheren Sony-Manager Peter Schlessel, einem der geachtetsten Männer der Branche, ins Leben.

Der erste von FilmDistrict vertriebene Film ist der altmodische Horrorstreifen „Insidious“ der „Saw“-Erfinder James Wan und Leigh Wannell. Das Werk soll stark an „Poltergeist“ erinnern und feierte letzten Herbst beim Toronto International Film Festival Weltpremiere. Es wurde unabhängig finanziert und markiert mit Einnahmen von $13,2 Millionen einen guten Einstand für das neue Unternehmen. Da dürfte in den nächsten Wochen noch einiges dazukommen, denn derzeit ist nichts Ähnliches im Kino zu sehen. FilmDistrict brngt übrigens schon am kommenden Wochenende mit der True Story „Soul Surfer“ den nächsten Streifen in die Kinos. Der Start wäre also geglückt.

Die Enttäuschung des Wochenendes ist die um einige F-Ausdrücke beschnittene, jugendfreie Version von „The King´s Speech“, die die Weinsteins mehr als optimistisch in die Kinos brachten. Sie lief in 1011 Sälen an, konnte aber nur magere S1,2 Millionen einspielen. Anscheinend haben alle Interessierten schon die nicht jugendfreie „R-Rating“) Version gesehen. Die Jugendlichen, die einen PG-13 Film sehen wollten, dürften „Insidious“ den Vorzug gegeben haben.

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Die nordamerikanischen Top 10, 1. – 3. April 2011

1. Hop, $37,543,710. Neu

2. Source Code, $14,812,094. Neu

3. Insidious, $13,271,464. Neu

4. Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules, $10,040,822. Gesamt: $38,196,168

5. Limitless, $9,307,896. Gesamt: $55,509,640

6. The Lincoln Lawyer, $6,829,050. Gesamt: $39,416,066

7. Sucker Punch, $6,020,403. Gesamt: $29,811,118

8. Rango, $4,505,572. Gesamt: $113,728,874

9. Paul, $4,245,560. Gesamt: $31,844,445

10. Battle: Los Angeles, $3,536,435. Gesamt: $78,502,566

Insidious: Neuer Trailer und neue Bilder zum Horrorfilm von James Wan

Freitag, 11. März 2011

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Insidious-Title-small Soeben ist ein weiterer Trailer für „Insidious“, den neuesten Streifen aus dem Hause Momentum Pictures, erschienen. Dazu gibt es auch noch einige interessante Bilder.

Der von James Wan („Saw“) inszenierte Streifen soll dem vernehmen nach ziemlich gruselig sein, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass er eine Gemeinschaftsproduktion der Macher von „Saw“ und „Paranormal Activity“ ist. Zum Ensemble zählen Patrick Wilson, Rose Byrne, Barbara Hershey und Lin Shaye.

Synopsis: Josh (Patrick Wilson) und Renai (Rose Byrne) bilden mit ihren drei Kindern eine glückliche Familie. Als ihr Sohn verunfallt, geschehen plötzlich rund um Josh und Renai Dinge, die die Wissenschaft nicht erklären kann.

James Wan und Leigh Whanell, die Schöpfer von „Saw“, tun sich mit den Produzenten von „Paranormal Activity“ zusammen, um das Publikum auf eine bewusstseinsverändernde Reise in die Welt des Unbekannten zu entführen.

„Insidious” läuft am 1. April in den USA an. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.


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Insidious: Der Trailer versucht, den Indie-Horrorfilm als Poltergeist dieser Generation darzustellen

Freitag, 18. Februar 2011

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Eine in der Vorstadt lebende Familie wird in diesem Trailer für den Independent-Horrorfilm „Insidious“ von einer bösen spirituellen Kraft traumatisiert. Eer wartet mit allen Zutaten eines klassischen Horrorstreifens auf: Gruselige, allwissende alte Damen, böse Babysprechanlagen, Darth-Maul-artige Dämonen und noch viel gruseligere Kinder.

Und hier noch einmal der Teaser Trailer, der schon vor einigen Monaten erschien:

Synopsis: Eine Familie unternimmt alles, um zu verhindern, dass der im Koma liegende Sohn von bösen Geistern in ein The Further genanntes Reich verschleppt wird.

Was soll dieses vermaledeite „The Further“ sein? Und bedeutet es, dass der Anruf aus dem Inneren des Kindes kommt? Viel wichtiger noch - wird James Wan nach „Saw“ je wieder einen Erfolg feiern?

„Insidious“ läuft in den USA am 1. April an. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Film nicht als Aprilscherz entpuppt.