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US-Kinocharts: Rio fliegt an die Spitze, während Hop stolpert und Sre4m floppt

Dienstag, 19. April 2011

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Der vierte Teil von Wes Carvens Horror-Franchise kann nicht verhindern, dass der Animationsstreifen mit dem blauen Ara zum großen Erfolg des Wochenendes wird

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Nach nur zwei Wochen konnten Fox und Blue Sky Studios – die Partner, die uns die „Ice Age“-Reihe bescherten – mit ihrer neuesten Kreation „Rio“ weltweit bereits annähernd $200 Millionen einspielen, was dank des für einen Animationsfilm eher bescheidenen Produktionsbudgets von $92 Millionen satte Gewinne erwarten lässt. Nach dem sehr erfolgreichen internationalen Start in der Vorwoche lief der Streifen am vergangenen Wochenende in Nordamerika an und sorgte dort für den bisher besten Kinostart des Jahres.

Von genau so einem Debüt träumen die Studios zu dieser Zeit des Jahres. Die Kritiken waren überwiegend positiv, Fox hat wie wild die Werbetrommel gerührt – so organisierten Rupert Murdochs Lakaien etwa eine Preview auf zum Konzern gehörenden Fox Sports Channel nach dem Spiel Arsenal gegen Liverpool – und starke Mundpropaganda sollte garantieren, dass der Film auch am Osterwochenende für klingelnde Kinokassen sorgt.

Die „Scream“-Reihe der Weinstein Company kehrte zum ersten Mal seit 2000 auf die Leinwände zurück, doch „Scre4m“ blieb mit Einnahmen von $18,7 Millionen weit hinter den Erwartungen zurück (Experten hatten mit bis zu $50 Millionen gerechnet). Obwohl der Horrorstreifen im gegensatz zu den Vorgängern „Scream 2“ und „Scream 3“ nicht auf Platz eins der Charts einsteigen konnte, dürfte er aufgrund der Einnahmen auf dem internationalen Markt und der Zweit- und Drittverwertung auf DVD/Blu-ray und im Fernsehbereich doch satte Profite einbringen.

Universals „Hop“ hat in drei Wochen schon mehr als $82,1 Millionen eingespielt und dürfte in wenigen Wochen die wichtige $100-Millionen-Hürde überspringen. Das letzte Woche angelaufene Remake von „Arthur“ ist auf den sechsten Platz zurückgefallen und brachte bisher $22,1 Millionen ein. Besondere Erwähnung verdient der Horrorfilm „Insidious“: dieser unabhängig produzierte Streifen spielte bei einem Produktionsbudget von gerade einmal $1,5 Millionen bisher schon beachtliche $35,8 Millionen ein und entwickelt sich zu einer beachtlichen Geldmaschine für die Produzenten und FilmDistrict, eines der neuesten Unternehmen im beriech Filmvertrieb.

Ehe ich es vergesse: Am vergangenen Wochenende lief noch ein weiterer „großer“ Film an, doch der schrammte knapp an den Top Ten vorbei. „The Conspirator“ ist ein bemühtes, ein wenig langatmiges, von Robert Redford inszeniertes Historiendrama, in dem as um den Prozess gegen eine Frau geht, die als Mitverschwörerin beim Anschlag auf Präsident Lincoln angeklagt wurde, weil sie den übrigen Verschwörern, zu ihnen gehörte auch ihr Sohn, Unterschlupf gewährte. Der von Roadside Attractions vertriebene Film spielte $3,5 Millionen ein und schaffte es damit nur auf Platz elf der Charts. Robin Wright spielt die historische Figur Mary Surratt mit großer Zurückhaltung, während James McAvoy als Bürgerkriegsveteran und Strafverteidiger, der ihren Fall übernimmt, wie immer eine starke Leistung bietet.

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Die nordamerikanischen Top 10, 8. – 10. April 2011

1. Rio, $39,225,962. Neu

2. Scre4m, $18,692,090. Neu

3. Hop, $10,715,205. Gesamt: $82,157,605

4. Hanna, $7,282,546. Gesamt: $23,282,858

5. Soul Surfers, $7,268,502. Gesamt: $19,865,129

6. Arthur (2011), $6,755,340. Gesamt: $22,163,757

7. Insidious, $6,744,623. Gesamt: $35,870,891

8. Source Code, $6,209,058. Gesamt: $36,898,580

9. Your Highness, $4,019,710. Gesamt: $16,077,475

10. Limitless, $3,660,104. Gesamt: $69,589,322

US-Kinocharts: Russell Brand ist mit seinem Geschwafel in in Hop und Arthur ziemlich erfolgreich… aber wie lange noch?

Dienstag, 12. April 2011

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Der britische Komiker ist zurzeit in den USA sehr gefragt und gleich mit zwei Filmen an der Spitze der Charts vertreten. Wir sein Erfolgslauf noch lange anhalten?

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Es schmerzt, dies feststellen zu müssen, doch Russell Brand ist drauf und dran, zu einer großen Attraktion für die amerikanischen Kinobesucher zu werden. Der britische Komiker leiht der Hauptfigur von „Hop – Osterhase oder Superstar?“ seine Stimme und spielt die Titelrolle im Remake von „Arthur“ – derzeit auf den Plätzen 1 und 3 in den amerikanischen Kinocharts. „Hop“ hat nach zehn Tagen beachtliche $67,7 Millionen eingespielt und ist auf dem besten Weg, bald die wichtige $100-Millionen-Hürde zu überspringen, sofern ihm nicht der in Übersee erst nächste Woche anlaufende, dasselbe Zielpublikum ansprechende Animationsstreifen „Rio“ in die Quere kommt, der neueste Streifen von Blue Sky Studios, den Machern von „Ice Age“, der am vergangenen Wochenende die internationalen Charts dominierte.

Doch zurück zu Brand. Er verfügt zweifellos über einen gewissen Charme, aber er ist nicht lustig. So einfach ist das. Dennoch scheinen in die amerikanischen Agenten und Studiomanager zu lieben; sein gewundener Sprachstil übt einen gewissen Zauber auf die maßgeblichen Leute in der Filmindustrie aus. Und kann er damit auch beim Publikum punkten? Das wird sich wohl erst im Laufe der kommenden Wochen zeigen. „Hop“ ist ein banaler Kinderfilm ohne echten Witz, kam aber rechtzeitig in der vorösterlichen Zeit heraus, und „Arthur“ ist schlicht und ergreifend eine Schande und kommt selbstredend nicht einmal ansatzweise an das Original heran.

Das letzte Wochenende hielt gute Nachrichten für alle Fans intelligenter Action-Thriller bereit: „Hanna“, Joe Wrights exzellenter Nachfolger des eher missglückten biographischen Dramas „The Soloist“, schaffte mit Einnahmen von etwas mehr als $12,3 Millionen den Sprung auf den zweiten Platz der Charts. Saoirse Ronan, mit der Wright schon bei „Abbitte“ zusammenarbeitete, brilliert in der Rolle einer jungen, perfekt ausgebildeten Killerin, für die sich eine von Cate Blanchett gespielte sachliche Regierungsagentin brennend interessiert. Der Film ist wirklich unterhaltsam und Wright sorgt dafür, dass das Tempo nie nachlässt.

Der unabhängige Verleih FilmDistrict brachte mit dem auf einer wahren Geschichte beruhenden Sportlerdrama „Soul Surfer“ den zweiten Film in die Kinos. Der stark christlich-religiös geprägte Film spielte $10,6 Millionen ein und rangiert auf dem vierten Platz der Charts. AnnaSophia Robb gibt die aufstrebende Wettkampf-Surferin Bethany Hamilton, die durch eine Haiattacke einen Arm verlor, sich aber nicht davon abhalten ließ, wieder auf das Board zu steigen. Helen Hunt (die gibt es noch?) und der unerträgliche Dennis Quaid sind in weiteren Rollen zu sehen. Die Countrysängerin Carrie Underwood gibt hier ihr Filmdebüt und macht sich ganz gut. FilmDistrict feiert einen guten Einstand als Verleih, denn ihr anderer Film, der Horrorthriller „Insidious“, der mit einem winzigen Budget realisiert wurde, hält nach zwei Wochen bei einem beachtlichen Einspielergebnis von $26,7 Millionen.

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Die nordamerikanischen Top 10, 8. – 10. April 2011

1. Hop, $21,298,240. Gesamt: $67,754,545

2. Hanna, $12,370,549. Neu

3. Arthur (2011), $12,222,756. Neu

4. Soul Surfer, $10,601,862. Neu

5. Insidious, $9,371,769. Gesamt: $26,728,357

6. Your Highness, $9,360,020. Neu

7. Source Code, $8,650,238. Gesamt: $28,218,871

8. Limitless, $5,461,378. Gesamt: $64,149,608

9. Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules, $4,770,987. Gesamt: $45,348,247

10. The Lincoln Lawyer, $4,281,598. Gesamt: $46,136,408

US-Kinocharts: Russell Brands Osterhase hüpft an die Spitze

Dienstag, 5. April 2011

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Animierter Kinderfilm über den Osterhasen überholt Source Code und Insidious, während Sucker Punch arg abstürzt

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Universals familienfreundlicher Film „Hop – Osterhase oder Superstar?“ legte mit Einnahmen von etwas mehr als $37,5 Millionen den zweiterfolgreichsten Kinostart des Jahres hin. („Rango“, vor einigen Wochen angelaufen, hält den Rekord mit $38.1 Millionen.)

Die Hauptattraktion von „Hop“ ist Russell Brand, der dem Osterhasen in spe die Stimme leiht. Dieses britische Ärgernis scheint in den USA endgültig den Durchbruchgeschafft zu haben und steht kurz davor, sich wie ein Ausschlag über die amerikanischen Kinocharts auszubreiten. Am kommenden Wochenende veröffentlicht Warner Bros. das neueste Starvehikel des Komikers, ein Remake des Klassikers „Arthur - Kein Kind von Traurigkeit“ aus dem Jahre 1981. Rein geschäftlich kann ich verstehen, warum eine künstlerisch kastrierte Industrie das Bedürfnis versteht, ihr Heil in Remakes zu suchen, doch diese Filme sind für den Zuschauer nur selten ein Vergnügen. Und mit allem gebührenden Respekt gegenüber Jennifer Garner und der großartigen Helen Mirren (und Greta Gerwig, bekannt aus „Greenberg“)muss festgestellt werden, dass dies ein Sakrileg ist: nichts und niemand kann das Original mit Dudley Moore, Liza Minelli und John Gielgud übertreffen – welches, nur so nebenbei erwähnt, seinerzeit beachtliche $95 Millionen einspielte.

Als Duncan Jones´ „Moon“ vor einigen Jahren die Runde machte, wurde der britische Regisseur und Sohn von David Bowie zu recht als einer der hoffnungsvollsten jungen Filmemacher bezeichnet. Dem Vernehmen nach hat er mit „Source Code“ einen soliden Nachfolger zustande gebracht. Der von Summit Entertainment vertriebene Streifen konnte sich mit Einnahmen von $14,8 Millionen auf den zweiten Rang setzen, wird aber einiges an guter Mundpropaganda brauchen, um zu einem echten Erfolg zu werden.

In den Top 10 finden sich derzeit etliche Independent-Filme, also Streifen, die außerhalb des Studiosystems finanziert und gedreht und dann entweder von einem Verleih oder, wie im Fall von „Insidious“, von einem neuen Unternehmen wie FilmDistrict angekauft wurden. Der britische Superproduzent Graham King und der texanische Ölmilliardär Tim Headington, sein Partner bei GK Films, riefen das neue Unternehmen gemeinsam mit dem früheren Sony-Manager Peter Schlessel, einem der geachtetsten Männer der Branche, ins Leben.

Der erste von FilmDistrict vertriebene Film ist der altmodische Horrorstreifen „Insidious“ der „Saw“-Erfinder James Wan und Leigh Wannell. Das Werk soll stark an „Poltergeist“ erinnern und feierte letzten Herbst beim Toronto International Film Festival Weltpremiere. Es wurde unabhängig finanziert und markiert mit Einnahmen von $13,2 Millionen einen guten Einstand für das neue Unternehmen. Da dürfte in den nächsten Wochen noch einiges dazukommen, denn derzeit ist nichts Ähnliches im Kino zu sehen. FilmDistrict brngt übrigens schon am kommenden Wochenende mit der True Story „Soul Surfer“ den nächsten Streifen in die Kinos. Der Start wäre also geglückt.

Die Enttäuschung des Wochenendes ist die um einige F-Ausdrücke beschnittene, jugendfreie Version von „The King´s Speech“, die die Weinsteins mehr als optimistisch in die Kinos brachten. Sie lief in 1011 Sälen an, konnte aber nur magere S1,2 Millionen einspielen. Anscheinend haben alle Interessierten schon die nicht jugendfreie „R-Rating“) Version gesehen. Die Jugendlichen, die einen PG-13 Film sehen wollten, dürften „Insidious“ den Vorzug gegeben haben.

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Die nordamerikanischen Top 10, 1. – 3. April 2011

1. Hop, $37,543,710. Neu

2. Source Code, $14,812,094. Neu

3. Insidious, $13,271,464. Neu

4. Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules, $10,040,822. Gesamt: $38,196,168

5. Limitless, $9,307,896. Gesamt: $55,509,640

6. The Lincoln Lawyer, $6,829,050. Gesamt: $39,416,066

7. Sucker Punch, $6,020,403. Gesamt: $29,811,118

8. Rango, $4,505,572. Gesamt: $113,728,874

9. Paul, $4,245,560. Gesamt: $31,844,445

10. Battle: Los Angeles, $3,536,435. Gesamt: $78,502,566

Hop – Osterhase oder Superstar? (Review)

Montag, 4. April 2011

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Bescheuerter Kinderfilm, in dem Russell Brand den Osterhasen spricht

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Originaltitel: Hop
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Tim Hill
Drehbuch: Cinco Paul, Ken Daurio, Brian Lynch, nach einer Geschichte von Cinco Paul & Ken Daurio
Darsteller: James Marsden, Russell Brand (Sprecher), Kaley Cuoco, Hank Azaria, Gary Cole, Elizabeth Perkins, Hugh Laurie (Sprecher), Tiffany Espensen, David Hasselhoff, Chelsea Handler

Oberflächlich betrachtet ist „Hop – Osterhase oder Superstar?“ nichts anderes als eine Variante dieser „Santa Clause“-Filme mit Tim Allen – irgendein Trottel erkennt, dass seine wahre Berufung darin besteht, ein fiktiver Charakter zu werden, der eine Hauptrolle an einem hohen christlichen Feiertag spielt. „Ho! Ho! Ho! Merry Easter!“ (Ja, das ist tatsächlich eine Dialogzeile aus dem Film.) Doch leider sind in „Hop“ die Gags nicht lustig und die Charaktere alles andere als unvergesslich.

Es ist die Geschichte von zwei Faulenzern. Der eine ist Fred O´Hare (James Marsden), ein Typ in den Zwanzigern oder auch den Dreißigern, der noch immer bei seinen Eltern wohnt und seinen Vater ständig enttäuscht, weil er ein totaler Versager ist. Der andere ist E.B. (Russell Brand), ein animierter Hase und Erbe der Osterhasen (Easter Bunny)-Dynastie, dem seine familiären Verpflichtungen völlig gleichgültig sind und der nur in einer Pop-Punkband Schlagzeug spielen möchte.

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Kurz bevor er als neuer Osterhase angelobt werden soll, brennt E.B. nach Hollywood durch, was seinen Vater verständlicherweise völlig fertig macht. (Väter sind ja soooooooo schwer zufriedenzustellen!) Fred und E.B. laufen einander irgendwann über den Weg und Fred ist zunächst ob dieses Sprechender-Hase-Dings ziemlich aus dem Häuschen. Aber er ist nicht völlig aus dem Häuschen, denn er freundet sich (widerwillig, aber doch) mit E.B. an und entschließt sich, hm dabei zu helfen, einen Gig als Schlagzeuger zu finden. Oh, und Fred liebt Ostern und muss bald erkennen, dass er auch ein Osterhase sein möchte. (Vater wird ja sooooo stolz auf ihn sein.)

In der einzigen lustigen Szene des Films moderiert ein völlig bizarrer und mit Farbe aus der Dose gebräunter David Hasselhoff eine Talentshow, bei der jede Menge furchtbarer Kandidaten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am Ende gewinnt der total langweilige E.B. (oder er steigt in die nächste Runde auf oder was weiß ich). Dann wird dieser Handlungsstrang abrupt fallengelassen. Und das ist alles. Die müden Gags des restlichen Films haben alle damit zu tun, warum die Leute angesichts eines sprechenden Hasen nicht völlig baff sind. (Fred ist ein Bauchredner. Der Hase ist ein Spielzeugroboter. Eine lahme Popkulturanspielung.)

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„Hop - Osterhase oder Superstar?“ leidet unter einem Problem, von dem Filme des Live-Action-mit-Animation-Genres oft geplagt werden – während sie gemeinsam im Bild sind, können sich die Schauspieler nicht ganz wie überzeugende menschliche Wesen verhalten und die animierten Charaktere sind bei weitem nicht so albern oder unterhaltsam, wie man sich wünschen würde. Stattdessen bietet man uns eine Handvoll niedlicher, farbenprächtiger Szenen mit Hasen und Süßigkeiten und Marshmallows sowie unzählige wirklich langweilige Szenen, die sich hinziehen und hinziehen und hinziehen und den Kindern ausreichend Gelegenheit bieten, in eigene Phantasien abzudriften oder ein Nickerchen zu machen.

Fazit: „Hop“ ist ein unlustiger Streifen, der weder wirklich überzeugende Animationen noch gelungene Charaktere zu bieten hat. Wer sein Kind liebt, geht mit ihm in einen anderen Film.

Trailer-Wissenschaft: Das Gesetz der umgekehrten Proportionalität

Donnerstag, 17. Februar 2011

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Das sollten Sie im Hinterkopf behalten, während Sie sich den folgenden Trailer anschauen:

Er geht bis 11. Das ist in Sachen Humor -1.

LOL: SNLs Britischer Kriminalfilmtrailer

Mittwoch, 16. Februar 2011

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Die letzte Ausgabe von Saturday Night Live wurde von Russell Brand moderiert und wartete unter anderem mit einem ziemlich lustigen falschen Trailer für einen britischen Gangsterfilm mit dem vielsagenden Titel „Don’ You Go Rounin’ Roun to Re Ro” auf. Der Sketch parodiert das britische Kriminalfilmgenre und wird von Brand, Bill Hader und Fred Armisen gespielt.

„Arthur“ Trailer: Russell Brand ist ein dummer Tunichtgut

Freitag, 11. Februar 2011

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Hier ist ein Trailer für das Remake der Dudley-Moore-Komödie „Arthur“. In den Hauptrollen „glänzen“ die wunderbare Helen Mirren und der nervende Komiker Russell Brand. Mirren spielt die ihrer Aufgabe überdrüssige Betreuerin des kindischen, bekloppten Erben (Brand), dem der Geldhahn zugedreht wird und der nun selbst sehen muss, wie er klarkommt.

Es ist also eine weitere Gelegenheit für Brand, seine ungeheure schauspielerische Bandbreite zu demonstrieren und einmal mehr einen flegelhaften Idioten zu verkörpern. Und es ist eine weitere Gelegenheit für Helen Mirren, ihrem Haus in den Cotswolds einen weitern Flügel hinzuzufügen. Jennifer Garner taucht als Arthurs arrangierte Verlobte auf und Greta Gerwig spielt anscheinend auch mit, ich nehme einmal an als Arthurs einzig wahre Liebe, doch im Trailer ist sie kaum zu sehen. Alles in allem sieht das Ganze ziemlich übel aus!

„Arthur“ läuft am 8. April in den USA und am 5. Mai in Deutschland an.

„The Tempest“: Neuer Clip aus Julie Taymors Adaption des Shakespeare-Klassikers

Montag, 6. Dezember 2010

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the-tempest-clip Vor kurzem wurde ein neuer Clip von der (zumindest in Kunstfilmkreisen) sehnlichst erwarteter Adaption von Shakespeares „The Tempest“ („Der Sturm“) veröffentlicht. Falls Sie bis jetzt nicht davon überzeugt waren, dass es ein Genieblitz war, Prospero in Prospera zu verwandeln und von Helen Mirren spielen zu lassen, dann sollten Sie sich diesen Clip genau ansehen.


Aber auch die übrige Besetzung kann sich durchaus sehen lassen: Alan Cumming, David Strathairn, Djimon Hounsou, Russell Brand, Alfred Molina, Ben Wishaw, Felicity Jones, Reeve Carney, und Chris Cooper.


Im ersten Clip sind Jones und Hounsou gemeinsam mit Frau Mirren zu sehen:





„The Tempest“ kommt am 10. Dezember in die amerikanischen Kinos.

Ich - Einfach unverbesserlich (Review)

Sonntag, 3. Oktober 2010

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Unverbesserlich vielleicht, aber sicher nicht unvergesslich

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Originaltitel: Despicable Me
Herstellungsland: USA/FR 2010
Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud
Drehbuch: Ken Daurio, Cinco Paul, basierend auf einer Geschichte von Sergio Pablos
Sprecher: Steve Carell, Jason Segel, Russell Brand, Julie Andrews, Will Arnett, Kristen Wiig, Miranda Cosgrove, Dana Gaier, Pierre Coffin

Es ist wirklich traurig, wenn der Staatsfeind Nr. 1 auf den zweiten Platz zurückrutscht. Das denkt zumindest Gru.

Er war einer der meistgefürchteten Bösewichte überhaupt. Aber seit einiger Zeit sind andere böser als er. Sein Darlehensberater bei der Bank des Bösen („Formerly Lehman Brothers“ [„Ehemals Lehman Brothers“] sagt ein Schild) hat eben seinen neuesten Antrag abgelehnt.

Es ist an der Zeit, in großen Maßstäben zu denken. Wirklich großen. Wäre es nicht eine hervorragende Idee, den Mond zu stehlen?

Das ist der Anfang von „Ich – einfach unwiderstehlich“, und obwohl der Aufhänger interessant ist – kaum ein Animationsfilm wird aus der Sicht des Bösewichts erzählt -, macht der Film, der technisch ausgezeichnet ist, viel zu wenig daraus. Die Macher hätten noch einige Zeit am Zeichenbrett (lies: Computer) zubringen sollen.

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Ein Teil des Problems besteht darin, dass vieles an dem Film – und ich versuche so höflich als möglich zu sein - geborgt wirkt. Gru mit seinem Glatzkopf und den versunkenen Augen ist beinahe ein Doppelgänger von Onkel Fester. Und wenn man bedenkt, dass Fester im (einzigen) Höhepunkt des „Addams Family“ Musicals dem Mond seine Liebe erklärt - und sogar mit dem Himmelskörper tanzt -, dann kommt einem dieser Film mehr als nur bekannt vor.

Ähnlich einfallslos ist Festers – Entschuldigung, Grus – ältlicher wissenschaftlicher Assistent, ein gewisser Dr. Nefarius, ein kurzsichtiger und schwerhöriger Exzentriker, der aus „Futurama“ entsprungen zu sein scheint. Und die drei Waisenmädchen, die Gru (aus ganz eigenen, teuflischen Gründen) adoptiert, verfügen über so wenig Persönlichkeit, dass man sie getrost Liebt Einhörner, Trägt eine Mütze und Ist Älter nennen könnte.

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Das ist wirklich zu dumm, denn die künstlerische Gestaltung der Charaktere und der Umgebung sowie die Animationen sind wirklich hervorragend. (Selbst das mittlerweile beinahe allgegenwärtige 3D wurde sehr gut hinbekommen – passen Sie auf die Achterbahnfahrt auf.) Steve Carell - der Gru mit leicht osteuropäischem Akzent spricht – bringt genau das richtige Maß an Verbitterung ein, während Russell Brand und Jason Segel als ein Todfeind von Gru beziehungsweise Dr. Nefarius ziemlich lustig (aber nicht wiederzuerkennen) sind.

Aber wenn man ihre Stimmen nicht erkennen kann, warum sie dann überhaupt engagieren? Die ganze Welt liebt Julie Andrews, aber warum zwingt man sie, sich einen Akzent zuzulegen, um Grus Mutter aus der Hölle zu sprechen? Würden wir nicht viel lieber Julie Andrews hören? Etliche weitere unverwechselbare Stimmen gehen ebenfalls im Soundmix verloren.

Pharell Williams´ wenige Songs sind eingängig und lebhaft, aber nichts Besonderes. Die Kinder in der Vorstellung, die ich besuchte, lachten an einigen Stellen herzhaft auf, vor allem in jener Szene, in der Nefario eine Anweisung von Gru falsch versteht und eine Waffe mit übelriechendem Gas baut. („I said ‚DART’ Gun!“) [Ein Furz (Fart)-Witz. Wie der wohl eingedeutscht wurde?]

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Aber der letzte Akt ist viel zu vorhersehbar und entwickelt sich nicht wie in einem Pixar- oder Aardman-Film, weshalb man das Ganze rasch wieder vergisst.

„Ich –einfach unverbesserlich“ versucht, die Zuschauer auf Teufel komm raus zu beeindrucken – und schießt dabei oft übers Ziel. Das 3D-Gimmick der in Richtung Publikum geworfenen, fliegenden, etc. Gegenstände wird hier fast schon parodistisch eingesetzt und wirkt vor allem während des Abspanns sogar ziemlich unterhaltsam. Kinder werden ihren Spaß daran haben, Erwachsene werden amüsiert lächeln, aber niemand wird bleibende Eindrücke aus dem Kino mit nach Hause nehmen.

„Ich – einfach unverbesserlich“ ist der ideale Film für einen verregneten Samstag- oder Sonntagnachmittag, wenn man nichts Besseres zu tun hat und nicht schon wieder „Toy Story 3“ sehen möchte. Aber leider ist der streifen so – vorhersehbar. Und eines vermag der diebische Gru nie zu stehlen: unser Herz.

Fazit: Das liebevolle Design und die gelungene Animation vermögen nicht über den Mangel an interessanten Charakteren und das Fehlen einer Story hinwegzutäuschen. Kinder werden trotzdem ihren Spaß an dem Film haben.

Erste Bilder von The Tempest: Russell Brand rennt um sein Leben und Helen Mirren ist knallhart

Montag, 13. September 2010

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In Julie Taymors Adaption von William Shakespeares „The Tempest“ [„Der Sturm“] ist die Zauberin Prospera (geändert von dem männlichen Prospero im Stück) auf einer magischen Insel gestrandet, nachdem sie aufgrund ihrer Zauberei aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde, und muss nun ihr Bedürfnis nach Rache überwinden, für ihre Tochter sorgen und ebenfalls gestrandete Feinde abwehren. Denn ersten Bildern aus dem Film nach zu urteilen, dürfte diese Verfilmung des Shakespeare-Klassikers ziemlich cool werden.

Helen Mirren wirkt wie eine knallharte Kämpferin, als sie zuerst ihre Tochter beschützt und dann in einem Ring aus Feuer steht, während das Bild, in dem Alfred Molina Russell Brand verfolgt, einfach nur zum Lachen dämlich ist. Aber irgendwie war nach dem Poster, das letzten Monat veröffentlicht wurde, schon mit etwas so Coolem und Eigenartigen zu rechnen. Nun bin ich schon auf den Trailer gespannt.

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Männertrip (Review)

Freitag, 3. September 2010

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Vulgär und mitunter recht lustig, doch der rasch nervende Russell Brand stört das Vergnügen

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Originaltitel: Get Him to the Greek
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Nicholas Stoller
Drehbuch: Nicholas Stoller, basierend auf Charakteren von Jason Segel
Darsteller: Jonah Hill, Russell Brand, Rose Byrne, Sean Combs, Tyler McKinney, Zoe Salmon, Lino Facioli, Lars Ulrich, Pink, Christina Aguilera, Colm Meaney, Kurt Loder

In „Männertrip“ spielt Jonah Hill, sonst immer ein verlässlicher Nebendarsteller in den Komödien von Judd Apatow („Beim ersten Mal“, „Wie das Leben so spielt“, „Superbad“), endlich seine erste Hauptrolle. Er war lustiger, als er nicht im Mittelpunkt stand. Hier gibt er Aaron, einen unbedeutenden Angestellten einer Plattenfirma, der von seinem Boss (Sean ‚P. Diddy’ Combs, der heimliche Star des Films) beauftragt wird, dafür zu sorgen, dass der leichtsinnige und rücksichtslose britische Rockstar Aldous Snow (Russell Brand) rechtzeitig zum Beginn seines Comeback-Konzerts auf der Bühne steht. Hill spielt im Grunde die Rolle des anständigen Kerls, des Stichwortgebers, und er leidet und schwitzt großartig.

Snow ist ein britischer Rockstar, dessen Karriere sich nach einer desaströsen Pseudo-Charity-Single mit dem Titel „African Child“, die als „das Schlimmste, das Afrika seit der Apartheid passiert ist“ bezeichnet wurde, auf dem Tiefpunkt befindet. Dennoch feiert er eine Party nach der anderen und geht mit so ziemlich jeder Frau, die ihm über den Weg läuft, ins Bett, ganz so, als wäre er Mick Jagger anno 1969. Ihn binnen drei Tagen von London nach Los Angeles zu schaffen, entwickelt sich zu einer herkulischen Aufgabe, die jede Menge Erbrechen, Drogen und Sex mit sich bringt.

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„Männertrip“ ist eine freche und anzügliche Variante von „Ein Draufgänger in New York“ aus dem Jahre 1982 (in dem Film muss ein kleiner Schreiberling dafür sorgen, dass der ständig betrunkene Peter O´Toole zu einem Fernsehauftritt erscheint) und stellt so etwas wie eine Neuorientierung für Produzent Judd Apatow und Regisseur Nicholas Stoller („Nie wieder Sex mit der Ex“, nebenbei der Film, in dem Aldous Snow erstmals auftauchte) dar, die hier auf mitunter Ekel erregende Eskapaden und wilde, surreale Ausflügen in Nachtclubs setzen, die den Ballermann wie Disneyland wirken lassen. Alles ist groß und laut, vielleicht auch, um darüber hinwegzutäuschen, wie halbherzig dieser Film strukturiert ist. „Männertrip“ erzählt nicht wirklich eine Geschichte, es handelt sich dabei vielmehr um eine Ansammlung von mehr oder weniger komischen Szenen – man könnte fast den Eindruck gewinnen, Apatow versuche dafür Buße zu tun, dass er sich bei „Wie das Leben so spielt“ allzu sehr auf die Charaktere konzentrierte, was niemandem so recht gefallen wollte.

Russell Brand, ein britischer Komiker und Freund von Katy Perry, der sich so nach und nach in amerikanische Filme hineingedrängt hat (er spielt dieselbe Figur wie in „Nie wieder Sex mit der Ex“) ist in kleinen Dosen recht unterhaltsam, aber er ist bei weitem nicht lustig und charismatisch genug, um der Star eines großen Filmes zu sein: Man wird Snows und seiner Eskapaden bald überdrüssig. Jonah Hill ist um einiges besser als der verzweifelte und gestresste Untergebene, aber er wird überstrahlt von einem überraschend lustigen Sean Combs, der mehr als nur eine Spur Pragmatismus in seine Darstellung des Chefs der Plattenfirma, der sich nur für den Profit interessiert, einfließen lässt.

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„Männertrip“ sorgt für einige laute Lacher, und verdient etliche Bonuspunkte dafür, dass der Rockstar-Lebensstil so ausführlich seziert und treffend karikiert wird. Doch der Film wird in der letzten halben Stunde viel zu sentimental – Stoller weiß im Gegensatz zu Apatow einfach nicht, wie man Humor und Drama auf behutsame Weise verbindet -, aber der dadurch verursachte Schaden ist nicht so schlimm. Der Streifen ist vulgär, seicht und man hat ihn beim Verlassen des Kinos schon wieder vergessen, aber angesichts des alles andere als erbaulichen Kinosommers lässt schon das kleinste Bisschen Substanz einen Film wie „Citizen Kane“ wirken.

Fazit: Laut, vulgär und seicht, aber doch witziger als viele der Filme, die heuer den Weg auf die Leinwände fanden. Wer nicht nachdenkt, wird knapp 105 Minuten lang leidlich gut unterhalten.

Fantastisches Poster für Julie Taymors „The Tempest“

Donnerstag, 12. August 2010

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the-tempest-poster-220x150 Vor einigen Wochen wurde bestätigt, dass Julie Taymors Version von Shakespeares „The Tempest“ („Der Sturm“) als Abschlussfilm des 67. Internationalen Filmfestivals von Venedig ausgewählt wurde. Nun gibt es das offizielle Poster für das epische Drama zu bestaunen.

Die Hauptrollen in „The Tempest“ spielen Helen Mirren, Russell Brand, Djimon Hounsou, David Strathairn, Felicity Jones, Chris Cooper, Alfred Molina, Alan Cumming und Ben Wishaw, und es handelt sich dabei um eine moderen, fantastische Neuinterpretation von Shakespeares klassischem Stück, das von Taymor selbst für die Leinwand adaptiert wurde.

Synopsis: In Julie Taymors Version von „The Tempest“ wird Prospero zu Prospera. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden Frauen, die die Kunst der Alchemie ausübten, oft wegen Hexerei verurteilt. In Taymors Version wird Prospera (Mirren) von ihrem Bruder überwältigt und zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter mit dem Schiff außer Landes gebracht. Sie strandet auf einer Insel, auf der es nichts gibt, also auch keine Gesellschaftsform, weshalb die Mutterfigur für Miranda (Jones) auch zur Vaterfigur wird. Das führt zu einem Machtkampf, und zwar einem Kampf des Intellekts, zwischen Prospera und Caliban (Hounsou).

Das Poster, dass Sie unten sehen können, macht einen spektakulären Eindruck. Darauf sind Helen Mirren und Djimon Hounsou zu sehen, umgeben von Feuer, was auf ein wahrhaft fatastisches, feuriges und episches Drama hindeutet.

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„The Tempest” wird am 11. September beim Internationalen Filmfestival in Venedig Premiere feiern und in den USA im Dezember in die Kinos kommen. In Europa dürfte der Film 2011 zu sehen sein.

Hat Helen Mirren das Drehbuch nicht gelesen, ehe sie für „Arthur“ unterschieb?

Mittwoch, 11. August 2010

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Dame Helen Mirren hat schon einige schräge Sachen für das Remake von „Arthur“ gemacht, aber nichts davon war so eigenartig wie das Photo, dass Russell Brand gestern auf Twitter veröffentlichte. Er schrieb darunter: „At last. A bath from Helen Mirren. Never has getting clean been more dirty.” („Endlich. Von Helen Mirren gebadet. Noch nie war waschen so schmutzig.“) Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich muss nach diesem Bild unter die Dusche hüpfen, denn ich werde monatelang nicht baden können, ohne an dieses Photo zu denken. Spaß beiseite, was hat die Oscargewinnerin verbrochen, um das zu verdienen? Hat sie etwa das Drehbuch nicht gelesen, ehe sie sich für diesen Film verpflichtete? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass sie sich bereiterklärt hätte, bei so etwas mitzuspielen, wenn sie es getan hätte. Außer man hat die Seiten entfernt, auf denen steht, dass sie Russell Brand baden muss.

P.S.: Angesichts solcher Bilder dreht sich Dudley Moore irgendwo im Grabe um, denn Russell Brand ist gerade dabei, seinen erfolgreichsten Film zu ruinieren.