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US-Kinocharts: Russell Brands Osterhase hüpft an die Spitze

Dienstag, 5. April 2011

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Animierter Kinderfilm über den Osterhasen überholt Source Code und Insidious, während Sucker Punch arg abstürzt

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Universals familienfreundlicher Film „Hop – Osterhase oder Superstar?“ legte mit Einnahmen von etwas mehr als $37,5 Millionen den zweiterfolgreichsten Kinostart des Jahres hin. („Rango“, vor einigen Wochen angelaufen, hält den Rekord mit $38.1 Millionen.)

Die Hauptattraktion von „Hop“ ist Russell Brand, der dem Osterhasen in spe die Stimme leiht. Dieses britische Ärgernis scheint in den USA endgültig den Durchbruchgeschafft zu haben und steht kurz davor, sich wie ein Ausschlag über die amerikanischen Kinocharts auszubreiten. Am kommenden Wochenende veröffentlicht Warner Bros. das neueste Starvehikel des Komikers, ein Remake des Klassikers „Arthur - Kein Kind von Traurigkeit“ aus dem Jahre 1981. Rein geschäftlich kann ich verstehen, warum eine künstlerisch kastrierte Industrie das Bedürfnis versteht, ihr Heil in Remakes zu suchen, doch diese Filme sind für den Zuschauer nur selten ein Vergnügen. Und mit allem gebührenden Respekt gegenüber Jennifer Garner und der großartigen Helen Mirren (und Greta Gerwig, bekannt aus „Greenberg“)muss festgestellt werden, dass dies ein Sakrileg ist: nichts und niemand kann das Original mit Dudley Moore, Liza Minelli und John Gielgud übertreffen – welches, nur so nebenbei erwähnt, seinerzeit beachtliche $95 Millionen einspielte.

Als Duncan Jones´ „Moon“ vor einigen Jahren die Runde machte, wurde der britische Regisseur und Sohn von David Bowie zu recht als einer der hoffnungsvollsten jungen Filmemacher bezeichnet. Dem Vernehmen nach hat er mit „Source Code“ einen soliden Nachfolger zustande gebracht. Der von Summit Entertainment vertriebene Streifen konnte sich mit Einnahmen von $14,8 Millionen auf den zweiten Rang setzen, wird aber einiges an guter Mundpropaganda brauchen, um zu einem echten Erfolg zu werden.

In den Top 10 finden sich derzeit etliche Independent-Filme, also Streifen, die außerhalb des Studiosystems finanziert und gedreht und dann entweder von einem Verleih oder, wie im Fall von „Insidious“, von einem neuen Unternehmen wie FilmDistrict angekauft wurden. Der britische Superproduzent Graham King und der texanische Ölmilliardär Tim Headington, sein Partner bei GK Films, riefen das neue Unternehmen gemeinsam mit dem früheren Sony-Manager Peter Schlessel, einem der geachtetsten Männer der Branche, ins Leben.

Der erste von FilmDistrict vertriebene Film ist der altmodische Horrorstreifen „Insidious“ der „Saw“-Erfinder James Wan und Leigh Wannell. Das Werk soll stark an „Poltergeist“ erinnern und feierte letzten Herbst beim Toronto International Film Festival Weltpremiere. Es wurde unabhängig finanziert und markiert mit Einnahmen von $13,2 Millionen einen guten Einstand für das neue Unternehmen. Da dürfte in den nächsten Wochen noch einiges dazukommen, denn derzeit ist nichts Ähnliches im Kino zu sehen. FilmDistrict brngt übrigens schon am kommenden Wochenende mit der True Story „Soul Surfer“ den nächsten Streifen in die Kinos. Der Start wäre also geglückt.

Die Enttäuschung des Wochenendes ist die um einige F-Ausdrücke beschnittene, jugendfreie Version von „The King´s Speech“, die die Weinsteins mehr als optimistisch in die Kinos brachten. Sie lief in 1011 Sälen an, konnte aber nur magere S1,2 Millionen einspielen. Anscheinend haben alle Interessierten schon die nicht jugendfreie „R-Rating“) Version gesehen. Die Jugendlichen, die einen PG-13 Film sehen wollten, dürften „Insidious“ den Vorzug gegeben haben.

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Die nordamerikanischen Top 10, 1. – 3. April 2011

1. Hop, $37,543,710. Neu

2. Source Code, $14,812,094. Neu

3. Insidious, $13,271,464. Neu

4. Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules, $10,040,822. Gesamt: $38,196,168

5. Limitless, $9,307,896. Gesamt: $55,509,640

6. The Lincoln Lawyer, $6,829,050. Gesamt: $39,416,066

7. Sucker Punch, $6,020,403. Gesamt: $29,811,118

8. Rango, $4,505,572. Gesamt: $113,728,874

9. Paul, $4,245,560. Gesamt: $31,844,445

10. Battle: Los Angeles, $3,536,435. Gesamt: $78,502,566

US-Kinocharts: Limitless setzt sich an eher umsatzschwachem Wochenende an die Spitze

Dienstag, 22. März 2011

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Bradley Coopers neuester Film steigt trotz starker Konkurrenz auf Platz eins ein

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Derzeit laufen einige sehr gute Filme in den amerikanischen Kinos. Leider haben es nur ungefähr vier von ihnen in die Top Ten geschafft. „Rango“ nähert sich unaufhaltsam der magischen $100-Millionen-Marke und konnte seinen zweiten Platz verteidigen, obwohl Lionsgate ausnahmsweise einen guten Film herausbrachte - „The Lincoln Lawyer“, ein Gerichtssaaldrama mit Matthew McConaughey. Der texanische Frauenschwarm mit den etwas zu kurz geratenen Armen verdient am Ende des Jahres einen Preis, weil er endlich einmal einen ganzen Film lang sein Hemd anbehält. Er bietet auch eine mehr als solide darstellerische Leistung als mit allen Wassern gewaschener Anwalt, der in einem brisanten Fall bis an seine Grenzen gefordert wird. Er schließt damit eher an „Die Jury“ als an „Ein Schatz zum Verlieben“ an. Stellt sich nur die Frage, ob er dieses Niveau künftig beibehalten kann.

„Paul“ kam nun auch in den USA in die Kinos und legte mit Einnahmen von etwa über $13 Millionen einen annehmbaren Start hin. Die leidlich lustige Science-Fiction-Hommage erhielt in den Staaten überwiegend gute Kritiken, wobei die überwiegende Meinung ist, dass es ein herziger Film ist, der das Zeug zu Größerem gehabt hätte. Dennoch wird er dazu beitragen, das Ansehen der Herren Pegg und Frost auf der anderen Seite des Teiches weiter zu mehren.

Universals Science-Fiction-Romanze „Der Plan“ („The Adjustment Bureau“) fiel in der dritten Woche auf den siebenten Platz zurück und hat bisher rund $48,6 Millionen eingespielt. Mit einer besseren Werbekampagne wäre da wohl um einiges mehr möglich gewesen. In den USA sieht man nur sehr wenige zurückhaltende Trailer, doch hier kam einer zum Einsatz.

Der von Relativity Media herausgebrachte Thriller „Limitless“ setzte sich mit Einnahmen von knapp $19 Millionen an einem an einem eher umsatzschwachen Wochenende an die Spitze der Charts. Bradley Cooper aus „Hangover“ fällt ein Medikament in die Hände, das es ihm erlaubt, sein gesamtes Gehirn zu benützen. Selbstverständlich bekommen Bösewichte wind von dieser Wunderpille und heften sich auf seine Fersen. Den Kritikern gefiel die Prämisse, doch an der Umsetzung hatten sie einiges auszusetzen.

Wie üblich prophezeien die genauen Beobachter der amerikanischen Kinocharts den nahenden Untergang der Filmindustrie, weil zum vierten Mal in Folge das Gesamteinspielergebnis eines Wochenendes hinter dem desselben Wochenendes des Vorjahres zurückblieb. Solche Vergleiche können trügen, denn das Angebot an Filmen ist einem ständigen Auf und Ab unterworfen. Letztes Jahr dominierte um diese Zeit „Alice im Wunderland“ mit Einnahmen von $ 62,7 Millionen (sensationell für diese Jahreszeit) in der zweiten Woche die Charts, während „Avatar“ in der dreizehnten Woche immer noch $6,5 Millionen einspielen konnte.

Dies sind zwei der finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten („Avatar“ ist in dieser Hinsicht bekanntlich der erfolgreichste), weshalb es unfair ist, die Einnahmen der heurigen Filme an ihrem Erfolg zu messen. In diesem Sommer laufen so viele Fortsetzungen und „Tentpole“-Filme wie noch nie an, weshalb man sich um die Umsätze der großen Studios keine Sorgen machen muss. Doch der leichte Abwärtstrend in punkto Einnahmen bietet Variety und anderen Branchenblättern reichlich Stoff für Leitartikel.

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Die nordamerikanischen Top 10, 18. – 20. März 2011

1. Limitless, $18,907,302. Neu

2. Rango, $15,076,575. Gesamt: $92,338,691

3. Battle: Los Angeles, $14,538,429. Gesamt: $60,540,135

4. The Lincoln Lawyer, $13,206,453. Neu

5. Paul, $13,043,310. Neu

6. Red Riding Hood, $7,188,131. Gesamt: $25,895,514

7. The Adjustment Bureau, $5,772,510. Gesamt: $48,619,550

8. Mars Needs Moms, $5,316,620. Gesamt: $15,400,434

9. Beastly, $3,198,478. Gesamt: $22,183,943

10. Hall Pass, $2,568,334. Gesamt: $39,557,940

US-Kinocharts: Das Chamäleon im Wilden Westen witzelt sich an die Spitze

Dienstag, 8. März 2011

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Johnny Depps neuester Streich konnte sich an die erste Stelle der amerikanischen Kinocharts setzen, doch der bevorstehende Start von „Mars Needs Moms“ lässt ein heißes Duell der animierten Filme erwarten

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Die großen kommerziellen Filme leben oder sterben am Startwochenende, weshalb die Macher von „Rango“ angesichts des guten, wenn auch nicht überragenden, Starts auf einen soliden Erfolg hoffen dürfen. Der Animationsfilm von Nickelodeon Movies und GK Films ist der erste Ausflug von George Lucas´ Industrial, Light & Magic in die Welt der Cartoons. Paramount Pictures sind für den weltweiten Vertrieb dieser neuerlichen Zusammenarbeit von Johnny Depp mit seinem „Fluch der Karibik“-Regisseur Gore Verbinski zuständig. „Rango“ war am vergangenen Wochenende der erfolgreichste Film weltweit, mit Einnahmen von $38 Millionen in den USA und $17 Millionen im Rest der Welt.

Die meisten Kritiker bewerteten „Rango“ positiv und sollte aufgrund von Mundpropaganda und der Beteiligung des allseits beliebten Stars noch eine zeitlang erfolgreich bleiben, obwohl er nicht der einzige Animationsstreifen auf dem Markt ist. „Gnomeo & Juliet“ läuft bereits seit einigen Wochen und stellt deshalb keine ernsthafte Bedrohung dar, doch am Freitag läuft in den USA „Mars Needs Moms“ („Milo und Mars“) an und könnte dem Chamäleonsheriff die Suppe versalzen. Sie werden sich vielleicht fragen, ob diese Animationsfilme nicht einfach miteinander auskommen können. Die Regeln des Marktes sprechen dagegen: Eltern, die zwei Stunden für die Unterhaltung ihre Kinder erübrigen können, werden den einen oder den anderen wählen. Wie ich schon sagte, das Startwochenende ist entscheidend. Die Filmwelt ist brutal.

Halbwegs intelligente, gut gemachte Filme werden leider viel zu selten gewürdigt. In Hollywood sind anspruchsvolle Streifen nun einmal rare Schmuckstücke. Deshalb ist es erfreulich, dass Universal mit „The Adjustment Bureau“ ein Achtungserfolg gelungen ist. Die Science-Fiction-Romanze nach einem Buch von Philip K. Dick vereint das hochkarätige Paar Matt Damon und Emily Blunt und konnte am ersten Wochenende etwas mehr als $21 Millionen einspielen. Dank des ungewöhnlichen Themas sollte sich der Streifen einige Wochen in den Top Ten halten können. Universal braucht heutzutage jeden Hit, den das Studio irgendwie kriegen kann, und verdient diesen Erfolg mit diesem ungewöhnlichen - und ungewöhnlich erwachsenen – Film, der außerdem etwas bietet, was man in unserer zeit nur mehr sehr selten sieht: Echte Chemie zwischen den romantischen Hauptfiguren.

„The King´s Speech“ hält sich auch in der 15. Woche noch sehr gut, was aber nach dem überwältigenden Erfolg bei der Oscarpreisverleihung nicht wirklich überrascht. Colin Firth und Kollegen konnten dem Publikum weitere $6,2 Millionen entlocken und so das Einspielergebnis auf beachtliche $123,5 Millionen hochschrauben. Das auf Filmpreise zugeschnittene historische Drama überflügelte damit „Inglourious Basterds“ und ist nun offiziell der erfolgreichste Streifen aller Zeiten aus dem Hause Weinstein. International spielte (die nicht-amerikanischen Rechte werden von FilmNation gehalten) „The King´s Speech“ schon mehr als $250 Millionen ein.

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Die nordamerikanischen Top 10, 4. – 6. März 2011

1 Rango, $38,079,323. Neu

2 The Adjustment Bureau, $21,157,730. Neu

3 Beastly, $9,851,102. Neu

4 Hall Pass, $8,861,053. Gesamt: $26,846,808.

5 Gnomeo and Juliet, $7,240,315. Gesamt: $84,022,325

6 Unknown, $6,520,232. Gesamt: $53,029,496

7 Just Go With It, $6,431,246. Gesamt: $88,131,316

8 The King's Speech, $6,230,227. Gesamt: $123,546,104

9 I Am Number Four, $5,750,190. Gesamt: $46,488,606

10 Justin Bieber: Never Say Never, $4,277,128. Gesamt: $68,828,539

Rango (Review)

Sonntag, 6. März 2011

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Der beste Film über eine Sheriffechse ohne Genitalien, den Sie heuer sehen werden

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Originaltitel: Rango
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: John Logan, basierend auf einer Story von John Logan, Gore Verbinski und James Ward Byrkit
Sprecher: Johnny Depp, Isla Fisher, Abigail Breslin, Ned Beatty, Alfred Molina, Bill Nighy, Harry Dean Stanton, Timothy Olyphant, Ray Winstone

Johnny Depp trägt ein Hawaii-Hemd.

Er scheint seine Hose verlegt zu haben.

Er hat den Kopf einer grünen Echse und wandert verloren durch die sonnenverbrannte Einöde der Wüste von Nevada.

Nur ein weiterer Tag mit Hunter S. Thompson.

Nur das dies nicht eine Szene aus dem Leben von Dr. Gonzo oder ein Ausschnitt aus Depps eigener psychedelischer Hommage „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist, sondern aus „Rango“. Einem Animationsfilm. Für Kinder.

Ja, wenn es seltsam wird, dann wird Johnny Depp noch seltsamer.

Denn zu einer Zeit, da so viele Animationsfilme den sicheren, kuscheligen, Happy Meals-Ansatz wählen, bedient sich „Rango“ stolz und selbstbewusst der eher hässlichen, abgewetzten, radikaleren Ästhetik eines Tex Avery, Big Daddy Roth, Basil Wolverton und der Untergrund-„Comix“ aus längst vergangenen Tagen.

Die leicht surreale animierte Geschichte beginnt mit einem Autounfall, bei dem das einsame, als Haustier gehaltene Chamäleon (gesprochen von Johnny Depp) aus seinem Terrarium geschleudert wird und mit einem Papiersonnenschirm, einer nackten, kopflosen Barbiepuppe und einem aufziehbaren Fisch in der Wüste zurückbleibt.

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Der arme Kerl macht sich, begleitet von einer ausschließlich aus Eulen bestehenden Mariachi-Band, auf den Weg - und gelangt in eine Stadt, die aus einem Sergio-Leone-Western zu stammen scheint, skrofulöse Einwohner und zwielichtige käufliche Revolverhelden inklusive.

Die Leone-Anspielungen beginnen bald, sich bedenklich zu häufen (zusammen mit den an Ennio Morricone gemahnenden musikalischen Einsätzen). Aber es gibt auch eine tiefe Verneigung vor „Chinatown“ (der Film ist auf seine Art ja auch ein moderner Western). Und dazu ein paar sonderbare, höchst originelle Einfälle – etwa ein mystisches Gürteltier -, die aus dem Nichts zu kommen scheinen.

Diese Originalität kommt jedoch nicht von ungefähr – Depp begeht bisweilen Fehler, aber macht nie das, was man von ihm erwartet, und Regisseur Gore Verbinski (der mit dem Star schon bei den ersten drei „Fluch der Karibik“-Filmen zusammenarbeitete) realisiert mit „Rango“ seinen ersten Animationsfilm.

Noch besser ist, dass für diesen Film Animatoren von Industrial Light and Magic (dem Unternehmen von George Lucas) engagiert wurden, die davor noch nie an animierten Langspielfilmen gearbeitet hatten.

Diese Umstände trugen maßgeblich dazu bei, dass „Rango“ nicht wie die perfekten, auf Hochglanz polierten Filme aussieht, die wir gewohnt sind.

Der Film ist etwas Eigenes – und manchmal, zugegeben, verliert er sich in seinen eigenen Irrungen und Wirrungen. Er hätte problemlos fünf bis 10 Minuten kürzer sein können. Und während das Erscheinen einer wahren Ikone des Westerngenres (die Figur wird übrigens von Timothy Olyphant gesprochen) mehr als nur in Ordnung ist, hätte man auf die Hommage an „Apokalypse Now“, die wenig originell und irgendwie unpassend ist, getrost verzichten können.

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Doch Depp, ausnahmsweise körperlos, macht die Figur des Rango hörbar Spaß, was wohl auch daran liegt, dass das Chamäleon ständig neue Identitäten annimmt. Er harmoniert auch ausgezeichnet mit Isla Fisher, die seine Angebetete, eine beherzte Pionierin, spricht.

Erwachsene und ein wenig ältere Kinder dürften sich großartig unterhalten.

Wird der Filme auch kleinen Kindern gefallen? Vermutlich nicht. Sein Bösewicht, eine Klapperschlange (gesprochen von Bill Nighy), ist ein wenig zu furchterregend und selbst die freundlichsten Charaktere sind so hässlich, dass sie den lieben Kleinen (und manchen der gutmütigen Erwachsenen, die sie ins Kino begleiten) nicht gefallen werden.

Harmlose, sichere Nachmittagsunterhaltung für kleine Kinder ist „Rango“ wahrscheinlich nicht.

Doch als Film für Mitternachtsvorstellungen wird er ein langes, langes Leben haben.

Fazit: Rango“ ist ein unterhaltsamer Animationswestern, an dem auch Erwachsene durchaus Gefallen finden werden. Die Animationen sind gelungen, die Charaktere sind originell und liebenswert, wenn auch nicht gerade hübsch, und die vielen Anspielungen auf Filmklassiker machen großen Spaß.

Rango: Neuer Clip und russisches Poster

Freitag, 4. März 2011

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rango-international-poster-220x150 Für „Rango“ taten sich Regisseur Gore Verbinski und Johnny Depp nach drei „Fluch der Karibik“-Filmen erneut zusammen, um die Geschichte eines als Haustier gehaltenen Chamäleons zu erzählen, das Schauspieler werden möchte und in der Stadt Dirt (Schmutz) in der Mojave-Wüste strandet. Um sich an die einheimischen anzupassen, nimmt er die Rolle eines typischen Western-Revolverhelden an und wird schon bald zum Sheriff der Stadt gemacht. Als der Wassernachschub der Stadt verschwindet, muss Rango herausfinden, was passiert ist.

„Rango“ wurde von Gore Verbinski, dem Regisseur der ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme inszeniert. Unter den Sprechern finden sich hochkarätige Namen wie Johnny Depp, Isla Fisher, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant, Abigail Breslin und Alfred Molina.

„Rango“ läuft seit dem 3. März in den deutschen und seit dem 4. März in den amerikanischen Kinos.

Rechtzeitig zum Kinostart hier ein weiterer amüsanter Clip:

Und das durchaus gelungene russische Poster:

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Rango: Der brandneue Clip sieht unglaublich aus

Mittwoch, 2. März 2011

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rango-clip-2 Im Laufe der letzten Wochen wurden etliche Clips aus Gore Verbinskis „Rango“ auf die erwartungsvolle Öffentlichkeit losgelassen und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum die visuelle Qualität des Materials nicht allgemein gepriesen wird.

Und ich meine damit nicht nur das Charakterdesign oder die beeindruckend gerenderten Modelle oder die fast photorealistische Welt, in der der Film spielt – die Bewegungen der Charaktere sind von ganz besonderer Qualität und es ist klar, dass hier Leute am Werk waren, die sich mit allen Aspekten des Animationsfilms wirklich auskennen. Sehen Sie sich nur den neuen Clip an und Sie merken sofort, was ich meine.

„Rango“ wurde von Gore Verbinski, dem Regisseur der ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme inszeniert. Unter den Sprechern finden sich hochkarätige Namen wie Johnny Depp, Isla Fisher, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant, Abigail Breslin und Alfred Molina.

„Rango“ läuft am 3. März in den deutschen und am 4. März in den amerikanischen Kinos an.

Johnny Depp spricht über Rango und The Lone Ranger (Video)

Freitag, 25. Februar 2011

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Ein hervorragendes kleines Interview mit Johnny Depp. Er spricht über „Rango“, „The Lone Ranger“ und noch einiges mehr. Wirklich sehenswert.

Ich denke, „Rango“ könnte einer der Überraschungserfolge des Jahres werden. Ein richtiger Western im Animationsstil, noch dazu mit Tieren in den Hauptrollen.

Rango: Behind the Scenes Festurette #2

Montag, 21. Februar 2011

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Rango-featurette-220x150 Vor einiger Zeit zeigte ich Ihnen ein kurzes Filmchen, das zeigte, wie Regisseur Gore Verbinski, seinen neuen Streifen „Rango“ inszenierte. Es handelt sich dabei zwar um einen Animationsfilm, doch wollte er nicht, dass sich seine Schauspieler darauf beschränken, ihre Charaktere nur zu sprechen - sie sollten sie im wahrsten Sinne des Wortes verkörpern.

Nun ist auf Trailer Addict ein neues Featurette erschienen, das einen weiteren interessanten Blick hinter die Kulissen gewährt.

„Rango“ wurde von Gore Verbinski, dem Regisseur der ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme inszeniert. Unter den Sprechern finden sich hochkarätige Namen wie Johnny Depp, Isla Fisher, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant, Abigail Breslin und Alfred Molina.

„Rango“ läuft am 3. März in den deutschen und am 4. März in den amerikanischen Kinos an.

Rango: Neuer Clip bietet Eulen, Gitarren, Spaß

Dienstag, 15. Februar 2011

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rango-clip-2b Gestern bot ich Ihnen den ersten Clip von Gore Verbinskis animierter Komödie „Rango“ und heute gibt es auch schon den nächsten Clip, der die beeindruckenden Bilder und die überbordende Albernheit des Filmes vor Augen führt.

Es stimmt, dass „Der wilde wilde Westen“ („Blazing Saddles“) vor mehr als dreißig Jahren einen ähnlichen Gag zu bieten hatte, aber ich traue mich zu wetten, dass die wenigsten von Ihnen schon einmal eine Eule mit einer elektrischen Gitarre gesehen haben – was alleine schon den Clip sehenswert macht.

„Rango“ wurde von Gore Verbinski, dem Regisseur der ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme, inszeniert und wartet mit einer tollen Sprecherriege auf: Johnny Depp, Isla Fisher, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant, Abigail Breslin, Alfred Molina.

Über den Inhalt ist bisher nur folgendes bekannt:

Rango erzählt die Geschichte eines Chamäleons, das eine Identitätskrise durchmacht.

Der Film läuft am 3. März in den deutschen Kinos an.

Hier ist der optisch ziemlich beeindruckende Clip. Wenn es den Machern auch noch gelingt, eine halbwegs anständige Story rund um die Slapstickeinlagen zu entwickeln, dann wird „Rango“ ein Filmspaß ersten Ranges.

Und falls Sie „Der wilde wilde Westen“ noch nicht gesehen haben sollten, möchte ich Ihnen hier nur einen von vielen guten Gründen bieten, dies schleunigst nachzuholen.

Rango: Erster Clip vom Animationsspaß um ein Chamäleon in der Identitätskrise

Montag, 14. Februar 2011

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rango-clip Es waren bereits einige Trailer und Featurettes für Gore Verbinskis Animationsfilm zu sehen, bei dem er wieder mit Johnny Depp, dem Star seiner „Fluch der Karibik“-Filme, zusammenarbeitet, doch nun ist ein erster Clip aufgetaucht. Der Film, der jede Menge Klassiker des Westernkinos zitiert, erzählt die Geschichte eines liebenswerten Chamäleons, das eine schwere Identitätskrise durchmacht.

Neben Depp sind Isla Fisher, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant, Abigail Breslin und Alfred Molina als Sprecher dabei. Letzzterer ist in dem Clip zu hören. Dies ist unsere erste Chance, uns ein Bild davon zu machen, wie Gore Verbinski die Action inszeniert hat. Das Timing scheint perfekt zu sein – ein Grund mehr, sich auf den Film zu freuen.

„Rango“ läuft am 3. März in Deutschland und am 18. März in Österreich an.

Hören Sie sich den Titelsong von „Rango“ an

Donnerstag, 3. Februar 2011

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Rango-Poster-1b In der L.A. Times erschien ein interessanter Artikel, der uns die Möglichkeit beschert, den von der mexikanisch/amerikanischen Gruppe Los Lobos komponierten und interpretierten Titelsong zu hören.

Nachdem Hans Zimmer, der für die Filmmusik zuständig ist, mehrere vergebliche Anläufe unternahm, eine Nummer im Mariachi-Stil zu komponieren, wurden die Mannen rund um David Hidalgo engagiert, die diesen wunderbar eingängigen Song fabrizierten, der eindeutige Einflüsse von Ennio Morricone und der Titelmelodie der Fernsehserie „Rawhide“ erkennen lässt.

„Rango“ wurde von Gore Verbinski, dem Regisseur der ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme, inszeniert und wartet mit einer tollen Sprecherriege auf: Johnny Depp, Isla Fisher, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant, Abigail Breslin, Alfred Molina.

Über den Inhalt ist bisher nur folgendes bekannt:

Rango erzählt die Geschichte eines Chamäleons, das eine Identitätskrise durchmacht.

„Rango“ läuft am 3. März in den deutschen Kinos an. Hören Sie sich davor unbedingt den Titelsong an. Ich garantiere Ihnen, dass Sie ihn in den nächsten Stunden vergnügt vor sich hin summen werden.

Los Lobos - Rango Theme Song by antirecords