Steven Spielbergs neue Aliens sind da – und sie möchten nicht nur nach Hause telefonieren. Dieser Trailer für die von Spielberg für TNT produzierte Fernsehserie „Falling Skies“ zeigt den Beginn der Invasion und macht uns klar, wie hilflos wir sind.
Und er gewährt uns einen besseren Blick auf die gut bewaffneten außerirdischen Plünderer, die über die Erde herfallen – und lässt erahnen, was genau sie von uns wollen. „Falling Skies“ flimmert ab Juni über die amerikanischen Bildschirme.
Gestern wurde endlich der erste Trailer für J.J. Abrams´ „Super 8“ ins Netz gestellt. Die Geduld hat sich bezahlt gemacht, denn der Clip ist eine gelungene Mischung aus Spielbergscher Science-Fiction und genau der richtigen Dosis Nostalgie. Nur knapp 12 Stunden später überraschte man uns mit dem ersten Poster, dass Sie hier sehen können.
Das auf Apple erschienene Poster spielt mit unserer Wahrnehmung, denn der Horizont ist um 90° im Uhrzeigersinn gedreht. Man kann die Freunde sehen, die mit ihrer auf einem Stativ stehenden Kamera drehen, doch von Alien-Action ist wenig zu bemerken.
Hier noch ein vergrößerter und „zurückgedrehter“ Ausschnitt, auf dem die fünf Kinder auf dem Hügel zu sehen sind.
Paramount Pictures haben den ersten Trailer für den von Amblin Entertainment und Bad Robot produzierten Low-Budget Science-Fiction-Film „Super 8“ veröffentlicht.
In dem von J.J. Abrams inszenierten und von Steven Spielberg produzierten Streifen sind der in den USA sehr gehypte Kyle Chandler sowie Elle Fanning, Noah Emmerich, Ron Eldard, Amanda Michalka, Zach Mills und Gabriel Basso zu sehen.
Im Sommer des Jahres 1979 beobachten in einer Kleinstadt in Ohio einige Freunde einen katastrophalen Eisenbahnunfall, während sie gerade einen Super-8-Film drehen. Bald beginnen sie zu vermuten, dass es kein simpler Unfall war, denn in der Stadt ereignen sich plötzlich unerklärliche Dinge und Dinge und Lebewesen verschwinden auf ungewöhnliche Weise. Der Sheriff versucht, die Wahrheit aufzudecken – eine Wahrheit, die viel schrecklicher ist als alles, was sich die Bewohner vorstellen können.
„Super 8“ kommt am 10. Juni in die amerikanischen und am 4. August in die deutschen Kinos (auch im IMAX-Format).
Ist es nicht seltsam, wenn Schauspieler einfach so von der Erdoberfläche zu verschwinden scheinen? Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich während meiner Kindheit Martin Short in so gut wie allem sah, was ich mir anschaute, aber mit Ausnahme des einen oder anderen Gastauftritts im Fernsehen war von ihm in den letzten Jahren wenig zu bemerken. Nun gut, wir werden uns immer an dieser von Joe Dante inszenierten und von Steven Spielberg „präsentierten“ Science-Fiction-Komödie erfreuen können, in der Dennis Quaid versehentlich in Shorts Körper injiziert wird. Ergibt das irgendeinen Sinn? Vielleicht kann der Trailer helfen…
In diesem zum Teil von „Die phantastische Reise“ inspirierten Film wird der Pilot Tuck Pendleton (Quaid) auserkoren, bei einem geheimen Verkleinerungsprojekt mitzuwirken, bei dem einiges schiefgeht. Nach einem Angriff auf das Labor, in dessen Verlauf einer derjenigen, die das Experiment überwachen, ums Leben kommt, wird der geschrumpfte Tuck in den mitleiderregenden John (Short) injiziert. Da ihnen feindliche Wissenschafter dicht auf den Fersen sind, muss Tuck John über dessen Magen mitteilen, was er tun soll, damit das bahnbrechende Geheimnis nicht in die falschen Hände gerät. Im Grunde besteht der Film aus vielen Szenen, in denen QuaidShort aus dessen Innerem heraus dazu bringt, verschiedenste Dinge zu tun, sowie Bildern von in den Adern pulsierendem Blut. Dazu gibt es gute Musik von Sam Cooke. „Die Reise ins Ich“ ist einer jener Filme, die scheinbar mühelos mehrere Genres in sich vereinen, während so viele andere bei dem Versuch kläglich scheitern und außer Durcheinander nichts zu bieten haben. Der Film hat jedoch einen Makel: Meg Ryan spielt auch mit. Zu meiner Verteidigung: Ich sagte nur, dass der Streifen gut ist, nicht aber, dass er perfekt ist.
Nun ja, lassen Sie mich diesen Beitrag mit einem Lied abschließen:
Es gibt eine ganze Reihe neuer Bilder von Steven Spielbergs Zeitreise-TV-Serie „Terra Nova“ zu bestaunen. Was man da zu sehen bekommt, riecht verdammt nach „Jurassic Park“. Sind das nicht die Dinosaurier-Gehege? Aber ich beschwere mich nicht - vor allem nicht, seit ich Stephen Langs schicke Laserpistole gesehen habe.
Die simple Prämisse: Eine Gruppe von Wissenschaftern und Kolonisten entkommt der trostlosen, toten Erde der Zukunft. Gemeinsam reisen sie in der Zeit zurück, um ein Mittel zu finden, den bevorstehenden Untergang der Erde abzuwenden, und Dinosaurier zu bekämpfen (oder sie zu erforschen). Der Pilotfilm soll angeblich im Mai auf Fox ausgestrahlt werden und die Serie selbst im Herbst starten.
Anlässlich des 25. Geburtstages von „Zurück in die Zukunft“ bekommen wir nun noch nie zuvor gezeigtes Bildmaterial mit dem ursprünglich für die Hauptrolle des Marty McFly vorgesehenen Eric Stoltz zu sehen. Dazu erklären Robert Zemeckis, Steven Spielberg und Bob Gale, warum sie sich dazu entschieden, ihn durch Michael J. Fox zu ersetzen.
Missverstehen Sie mich bitte nicht, ich bin ein eingefleischter Fox-Fan, aber es ist geradezu schockierend, wie perfekt Eric Stoltz in diesen Szenen wirkt! Aber die Produzenten und der Regisseur haben natürlich Recht, denn mit Stoltz am Steuer des DeLorean wäre die Trilogie um einiges düsterer ausgefallen.
Dieser Clip ist nur ein Schnipselchen aus dem umfangreichen Bonusmaterial der „Zurück in die Zukunft - 25th Anniversary Trilogie“, die am 28. Oktober auf Blu-ray erscheinen wird. Besonders interessant ist die limitierte Blu-Ray-Edition mit einem Miniaturmodell des DeLorean.
J. J. Abrams dreht zurzeit „Super 8“ in West Virgina. Dieser Film ist viel schwerer geheim zu halten als „Cloverfield“, sein vorheriges topgeheimes Projekt, von dem während den Dreharbeiten niemand auch nur das geringste ahnte. Nun scheint aber jeder über „Super 8“ informiert zu sein, weshalb nach und nach Photos und Videos aus der Stadt auftauchen, in der gerade gedreht wird.
Hier können sie zwei Videos sehen, die ein wenig von den historischen Details zeigen, die in den Film einfließen, sowie militärisches Vorgehen gegen…irgendetwas. Am Ende des kürzeren Clips ist auch eine schöne Explosion zu erkennen. Außerdem kursiert ein spektakuläres, höchstwahrscheinlich falsches, Gerücht in Bezug auf einen möglichen Cameo-Auftritt.
Ein Leser von Shock Till You Drop berichtet:
„Außerdem wird gemunkelt, dass sich Brad Pitt in der Region aufhalten soll. Die Region ist sehr klein, weshalb es wahrscheinlich ist, dass er, FALLS er tatsächlich hier ist, mit dem Projekt zu tun hat.“
Mich würde es nicht wundern, wenn sich dieses Gerücht lediglich als Kleinstadttratsch herausstellte.
Ich weiß jedoch mit Sicherheit, dass die Hauptrollen in „Super 8“ von Kyle Chandler und Elle Fanning gespielt werden und Ron Eldard, Noah Emmerich, Gabriel Basso, Joel Courtney, Riley Griffiths, Ryan Lee, AJ Michalka und Zach Millsebenfalls mit von der Partie sind. J. J. Abrams führt Regie und Steven Spielberg ist Executive Producer. Der Film spielt im Jahre 1979 und beginnt angeblich damit, dass „einige Kinder mit ihren Super-8-Kameras Filme machen und dabei zufällig etwas…Unheimliches, möglicherweise Außerirdisches, aufnehmen.“
Diese ziemlich geniale Info-Graphik wollte ich Ihnen nicht vorenthalten. Sie wurde zuerst auf PersonalLoans.org unter dem Titel „The Spiel’BERG’ of Success“ veröffentlicht und stellt die Einspielergebnisse aller Filme von Steven Spielberg anhand eines Eisberges grafisch dar.
Die bildliche Umsetzung ist derart gut und übersichtlich geworden, dass eigentlich nichts mehr dazu zu sagen bleibt.
Viel Vergnügen! (Für Vergrößerung bitte auf das Bild klicken.)
„Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ war GROTTENSCHLECHT. Der vierte Teil der Indiana-Jones-Saga war der mit Abstand schlechteste Film des Jahres 2008. Er war fürchterlich, lachhaft und peinlich.
Also warum stimmt er dann zu, bei einem allfälligen fünften teil mitzumachen? Warum scheint er bereit, eine Trilogie weiter zu ruinieren, die nahezu perfekt war (ehe Steven Spielberg von Langeweile geplagt wurde und er das ganze vor zwei Jahren versaute)? Wer weiß, aber showbizspy.com zufolge ist er es:
„Sie schreiben gerade das Drehbuch“, sagt Shia. „Ich wurde in Stevens Büro gerufen und er erzählte mir ein wenig vom Plot – und das Ganze klingt abgedreht, es klingt cool.“
Kotz.
Wie können wir das verhindern? Es muss uns gelingen!
(Wo wir gerade davon reden, ich wollte schon immer öffentlich kundtun, dass mir „Stirb langsam“ besser gefällt als „Jäger des verlorenen Schatzes“ und dass „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ ein besserer Film is als „Stirb langsam 2“. Und „Stirb langsam 4.0“ war um Klassen besser als „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ [ja, trotz der völlig überzogenen Lastwagen/Kampfjet-Szene].)
Gibt es etwas würdeloseres, als einen Film von 1975 anzusehen, der mit allerneuesten Effekten aufgemotzt wurde, weil die Macher hoffen, nochmals schamlos an der Kinokasse absahnen zu können?
„Avatar“ hat sich für einiges zu verantworten, nicht wahr? Sein phänomenaler Erfolg hat nicht nur dazu geführt, dass wir in den nächsten Jahren nicht ins Kino werden gehen können, ohne uns zuvor unförmige und unbequeme 3D-Brillen aufzusetzen; er bedeutet auch, dass nicht wenige Filmemacher daran denken, ihre erfolgreichsten Werke hervorzukramen und sie mit 3D-Effekten zu versehen.
James Camerons Pläne, „Titanic“ in einer 3D-Version nochmals in die Kinos zu bringen, sind durchaus nachvollziehbar – er ist schließlich der Vorreiter und derzeitige Meister der neuen Technologie. Und George Lucas´ Pläne, sämtliche „Krieg der Sterne“-Episoden in 3D nochmals herauszubringen, sind ebenfalls verständlich, denn schließlich ist er George Lucas - und wer weiß schon, was im Gehirn dieses Mannes vor sich geht. Aber als vor nicht allzu langer Zeit in einem Artikel in der LA Times erwähnt wurde, dass Produzent Richard D. Zanuck mit dem Gedanken spielt, Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ in eine 3D-Version umwandeln zu lassen, explodierte das Internet. Das war sozusagen der dreidimensionale Tropfen, der das Online-Fass zum Überlaufen brachte.
Empörte Reaktionen erfolgten sofort, sie waren heftig (Dread Central etwa nannte die Idee „geisttötend schlecht“) und, überwiegend, völlig berechtigt. Die bestürzten Reaktionen der Fans auf „Der weiße Hai 3D“ – selbst die vorerst rein theoretische Möglichkeit, dass es irgendwann in der Zukunft „Der weiße Hai 3D“ geben könnte – sollte all denen eine Warnung sein, die ebenfalls damit spekulieren, den momentanen Hype zu nutzen, um mit 3D-Versionen irgendwelcher Klassiker nochmals abzusahnen.
Erstens sehen nachträgliche 3D-Konvertierungen schrecklich aus, was jeder bestätigen wird, der miterleben konnte, wie in „Kampf der Titanen“Liam Neesons Kopf ungefähr einen Meter hinter seinem Körper zu schweben schien. Zweitens gab es schon einen „Der weiße Hai 3D“-Film (oder zwei, wenn Sie „Der weiße Hai 19 3D“ aus „Zurück in die Zukunft 2“ mitzählen möchten) – und der war miserabel. So miserabel, dass die verschwommenen Bilder eines von einer Granate zerfetzten Haikiefers, der sich auf einem Ozean aus Götterspeise hin und her zu treiben schien, noch immer als die Referenz gilt, wenn es darum geht, die Nachteile dieser Technologie vor Augen zu führen.
Das wichtigste jedoch ist, dass die Filmemacher sich der Bedeutung der definitiven, der endgültigen Version bewusst sein müssen. „Der weiße Hai“ kam 1975 in die Kinos. Jeder weiß, dass „Der weiße Hai“ 1975 in die Kinos kam. Unzählige Erinnerungen sind mit der endgültigen Version von „Der weiße Hai“ aus dem Jahre 1975 verknüpft. Ja, der Film wirkt ein wenig antiquiert, aber schließlich wurde er 1974/75 gedreht. Die Menschen verstehen das.
Stellen Sie sich vor, Richard D. Zanuck hätte jedem noch so kurzlebigen Kinotrend seit 1975 nachgegeben. Dann gäbe es nicht nur eine Version von „Der weiße Hai“; dann gäbe es den Originalfilm „Der weiße Hai“, die von der Neuauflage der „Krieg der Sterne“-Filme inspirierte Version von „Der weiße Hai“, in de ein schlecht gerenderter computeranimierter Hai herumschwimmt, die von der Wiederveröffentlichung der „Tom&Jerry“-Cartoons inspirierte Version, in der alle Zigaretten digital entfernt und durch Kugelschreiber, Karotten und Nähnadeln ersetzt wurden, die von „Apocalypse Now Redux“ inspirierte Version, die 12 Stunden lang ist und hunderte Szenen enthält, die die Handlung nicht vorwärts treiben und keinerlei Wert haben, und zahllose weitere Versionen, an die man nicht einmal denken möchte.
Die wichtigste Lektion, die Filmemacher lernen können und müssen, ist diejenige, dass sie niemals (niemals!!) zurückblicken sollen. An den Werken der Vergangenheit herumzupfuschen, macht sie nicht modern. Einen Film aus dem Jahre 1975 zu sehen, der mit modernsten Effekten aufgemotzt wurde, ist ungefähr so, als würde einen der Vater von der Schule abholen und dabei einen auf junger Hüpfer machen und Mädels anbaggern. Es ist lächerlich und würdelos. Niemand würde sich davon täuschen lassen. Das schlimmste, Sie würden wie ein George-Lucas-Verschnitt wirken. Und das ist schon lange nicht mehr erstrebenswert.