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Wochenzusammenfassung: Cowboys, Aliens, Affen und Will Ferrell auf Spanisch

Montag, 18. April 2011

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Dort oben am Himmel! Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein! Es ist die wöchentliche Zusammenfassung von Nachrichten mit Filmbezug von Film & Co! Diese Woche fällt der Überblick sehr kurz aus, weil sich nicht sonderlich viel getan hat. Außerdem habe ich vielleicht ein wenig zu viel Bier erwischt.

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Zuerst - Sie können heute Nacht beruhigt schlafen: Alyson Hannigan wird definitiv zusammen mit allen anderen „American Pie“-Stars bei „American Reunion“ mitmachen. Puh!

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In der vergangen Woche wurden geschätzte 1 Million Trailer veröffentlicht, aber keiner sieht so spaßig aus wie der erste echte Trailer für „Cowboys & Aliens“:

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Aller Filmfreunde liebstes Rockstarkind, ja die Rede ist von Duncan Jones, soll angeblich nach dem Abgang von Darren Aronofsky als neuer Regisseur von „Wolverine“ im Gespräch sein. Obwohl es eine Schande wäre, ein Talent wie Jones an das amerikanische Studiosystem zu verlieren, scheint es zumindest, als wäre Fox ernsthaft daran interessiert, jemanden an Bord zu holen, der dem Franchise neue Aspekte abgewinnen kann.

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Peter Jackson wird „The Hobbit“ mit 48 Bildern pro Sekunde drehen, also mit doppelt so vielen Bildern als mehr als 90 Jahre Kinostandard war. Er wird außerdem nach einem Skript mit doppeltem Zeilenabstand drehen und doppelt soviel Zucker in seinen Kaffee tun.

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Ein weiterer Trailer. Will Ferrell macht in „Casa de mi Padre“ („Haus meines Vaters“) das, was er immer macht. Der Twist? Der Film ist auf Spanisch! Ah, diese Heiterkeit! Ehrlich gesagt, sieht da Ganze ziemlich beschissen aus. Sehen Sie sich den Trailer an und lassen Sie mich wissen, ob Sie diese Ansicht teilen.

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Zu guter Letzt; nach dem äußerst kurzen Blick auf einen Affen aus „Rise of the Planet of the Apes“ vor einigen Tagen, gibt es mittlerweile auch einen ersten echten Trailer. Warum wurde der mehr als einen Tag lang zurückgehalten? Marketing.

Und hier noch ein Bonusbild, auf dem Andy Serkis in seinem Motion-Capture-Anzug aussieht, als müsse er sich gleich übergeben.

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Ohne Limit (Review)

Sonntag, 17. April 2011

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Angeblich intelligenter Thriller bietet letztendlich doch nur schon Gewohntes

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Originaltitel: Limitless
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Neil Burger
Drehbuch: Leslie Dixon, basierend auf dem Roman von Alan Glynn
Darsteller: Bradley Cooper, Robert De Niro, Abbie Cornish, Andrew Howard, Anna Friel, Johnny Whitworth, Tomas Arana, Robert John Burke, Darren Goldstein

„Ich leide nicht unter Größenwahn“, prahlt Eddie Morra (Bradley Cooper), der dreiste Held von „Ohne Limit“. „Ich habe ein Rezept für Größe“. Tatsächlich verfügt Eddie über einen großen Vorrat an durchsichtigen Pillen – es handelt sich um ein neues Präparat namens NZT-48, das noch nicht für den Markt zugelassen ist -, die es den Konsumenten erlauben, 100% ihres Gehirns zu benützen (anstatt der oft zitierten und mythischen 10%). Das bedeutet, dass Eddie, der zuvor ein wenig erfolgreicher Romanautor war, der noch dazu unter einer ständigen Schreibblockade litt, nun ein ganzes Buch in nur vier Tagen schreiben, in drei Tagen das Klavierspielen erlernen, sich Fremdsprachen durch bloßes Zuhören aneignen und durch bloßes Erinnern an Bruce-Lee-Filme Kung-Fu-Techniken anwenden kann.

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So ein Wundermittel würden natürlich alle gerne in die Hände bekommen, weshalb es wenig überrascht, dass Eddie, der seinen Vorrat seinem verstorbenen Schwager zu verdanken hat bald herausfindet, dass er bei weitem nicht der einzige von NZT Abhängige ist. Schlimmer jedoch ist, dass die Nebeneffekte, etwa Blackouts, immer dramatischer werden, je mehr Pillen Eddie schluckt. Während eines besonders langen Blackouts soll er sogar eine Frau ermordet haben.

„Ohne Limit“, basierend auf einem Roman von Alan Glynn und von Neil Burger („The Illusionist“) elegant inszeniert, ist ein außergewöhnlich hektischer Film. Neben verschiedenen Action- und Thriller-Handlungssträngen muss der Streifen auch noch Zeit finden für Eddies Versöhnung mit seiner Ex-Freundin (Abbie Cornish) und seine Partnerschaft mit einem Tycoon (Robert De Niro, sträflich unterfordert), der die geistigen Ergüsse des Intelligenzlers zu seinem eigenen finanziellen Vorteil nützen möchte. Eddie wird so gescheit, dass er anfängt, die Zukunft vorherzusagen – eine praktische Fähigkeit für einen Gordon Gekko oder die X-Men, doch ein weiteres Detail des Films über Superintelligenz, das nicht den geringsten Sinn macht.

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Die Story bewegt sich so schnell vorwärts wie der überintelligente Held, dessen neu gewonnene Geisteskraft verlangt, dass er ständig aktiv bleibt, weil er sonst explodieren würde (bildlich gesprochen). Um die rasende Schnelligkeit von Eddies Gedanken zu vermitteln, setzt Burger eine Reihe raffinierter Spezialeffekte ein, die zwar visuell atemberaubend sind, den Zuschauer aber nicht in die Handlung hineinziehen. Wahrscheinlich tut sich stilistisch so viel, damit wir nicht merken, dass viele Nebenhandlungsstränge nicht zu Ende geführt werden. Trotz der rastlosen Energie läuft bei „Ohne Limit“ letztlich wie gewohnt alles auf Schießereien und die Zerstörung von Eigentum hinaus. Mit ein wenig mehr Mut zum Risiko hätte dies ein besserer, eigenartigerer und düstererer Film werden können. Stattdessen ist es nur rasende Unterhaltung, die durchscheinen lässt, dass der Hauptdarsteller das Zeug zum Star hat. Wie intelligent man auch sein mag, Hollywood findet immer einen Weg, einen dümmer zu machen.

Fazit: Trotz interessanter Prämisse verkommt „Ohne Limit“ zu einem durchschnittlichen Thriller, der außer einigen tollen visuellen Effekten nichts Neues zu bieten hat.

5 Gründe, warum wir gegen einfallende Aliens keine Chance haben

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Was ist der unrealistischste Aspekt eines jeden Alien-Invasionsfilmes? Die der Wissenschaft trotzenden interstellaren Reisen? Die lächerlichen gummiartigen ET-Anzüge? Nein, es ist die Andeutung, dass die Menschheit nicht völlig im Arsch wäre, sollten die kleinen grünen Männchen wirklich auf die Idee kommen, die Erde anzugreifen.

Oh sicher, Hollywood möchte uns glauben machen, dass es nur einen mutigen Soldaten und einen gewieften Wissenschafter braucht, um eine ganze außerirdische Rasse mitsamt ihren hunderten hochgerüsteten Mutterschiffen unschädlich zu machen, doch seien wir ehrlich – diese Typen, würden sich nicht die Mühe machen, so weite Strecken zurückzulegen, wenn sie nicht sicher sein könnten, mit uns ohne größere Probleme fertigzuwerden. Oh, das könnten sie. Wir würden binnen Stunden zu ihren Sklaven werden, deren Organe sie für welche Zwecke auch immer ernten.

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Sie verfügen über weit überlegene Raumschiffe

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Während diese Wesen unzählige Lichtjahre im Weltall zurücklegen können, klopfen wir uns noch immer auf den Rücken, weil wir es bis zum Mond geschafft haben – und der ist bekanntlich der uns am nächsten gelegene Himmelskörper und noch nicht einmal ein Planet. Und was glauben Sie, können wir tun, wenn sie unsere Atmosphäre erreichen? Nicht einmal der am besten getarnte, mit Atomwaffen vollgepackte Tarnkappenbomber wird eine ernsthafte Bedrohung für ein Raumschiff von der Größe Australiens darstellen. Wir sollten lieber all unsere Flugzeuge einsetzen, um die gesamte Menschheit nach Bayern zu evakuieren. Dort werden sie uns bestimmt nicht suchen.

Wir brauchen einen Helden

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Es ist ein strategisches Faktum, dass wir, um uns erfolgreich gegen eine Alien-Invasion zur Wehr setzen zu können, eine Person brauchen, die uns sagt, was zu tun ist… und zwar der gesamten Welt. Hollywood würde uns weismachen wollen, dass Barack Obama diese Person ist, doch wir bräuchten sicherlich jemanden, der mehr Sinn für Action hat. Schwarzenegger wäre ein möglicher Kandidat, jedoch nur wenn er sich wirklich als Killerroboter aus der Zukunft entpuppt, denn ansonsten wäre es nur peinlich, einen alten Mann zu unserer Verteidigung auszuschicken. Wenn alle Stricke reißen, sollten wir Mel Gibson mit der Aufgabe betrauen. Können Sie sich vorstellen, wie der rassistische Mel auf Invasoren von einem anderen Planeten reagieren würde?

Die Wahl der Waffen

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Da ein Luftkampf zu unserer sofortigen Niederlage führen würde, bestünde unsere einzige Hoffnung in einem guten altmodischen Kampf am Boden, vor allem in den Häuserschluchten der Großstädte… nur das wir in diesem Fall mit unseren automatischen Sturmgewehren gegen die das Fleisch zerfetzenden Laserphaser der Aliens antreten müssten. Und über die werden sie mit Sicherheit verfügen: denken sie nur an „Predator“ oder „District 9“, ja selbst an „Men in Black“. Böse außerirdische Invasoren werden ihren Heimat wohl kaum nur mit einer Zahnbürste und einem Koffer voller Hoffnungen und Träume verlassen, oder? Nun stellen Sie sich einfach deren Gelächter vor, während wir all unsere Munition aufbrauchen und dann das Gefecht unterbrechen und nachladen müssen.

Biologische Vorteile

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Wie sieht es mit dem Kampf ohne Waffen aus? Auch wenn man außer Acht lässt, dass Blut, Speichel und Schweiß der Außerirdischen vermutlich aus einer alles zersetzenden, giftigen Säure bestehen, haben selbst unsere besten Kämpfer wohl kaum eine Chance gegen ein neunarmiges Wesen, durch dessen Körper Gift fließt. Selbst wenn Vin Diesel, Dwayne Johnson und Jason Statham gemeinsam auf einen ihrer Soldaten losgingen, bliebe am Ende nur ein Haufen menschlicher Knochen übrig.

Wir können uns nicht einmal gegen das Wetter verteidigen

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Stellen Sie sich vor, dass alles, was Sie kennen und lieben, in Aufruhr und Chaos gestürzt wird; ganze Networks brechen zusammen oder werden abgeschaltet und Fahrzeuge jeglicher Art einfach mitten auf den Straßen zurückgelassen. Oh, das stimmt ja, so etwas brauchen wir uns gar nicht vorzustellen - das passiert fast jedes Jahr, nur weil es ein wenig schneit. Wie sollen wir mit einem interplanetarischen Krieg zurande kommen, wenn die ersten Anzeichen etwas ungewöhnlicheren Wetters schon ausreichen, dass sich viele zu Hause verbarrikadieren und sich krankmelden.

Paul – Ein Alien auf der Flucht (Review)

Samstag, 16. April 2011

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Der Komödie über einen außerirdischen Kiffer fehlen die guten Gags

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Originaltitel: Paul
Herstellungsland: USA/UK 2011
Regie: Greg Mottola
Drehbuch: Nick Frost, Simon Pegg
Darsteller: Simon Pegg, Nick Frost, Seth Rogen (Stimme), Jane Lynch, Jason Bateman, Bill Hader, Jeremy Owen, Jeffrey Tambor, Blythe Danner

Seit vielen Jahren suchen Wissenschafter das Weltall intelligentem Leben ab. Und wie Monthy Python einst so treffend feststellten, kann man nur hoffen, dass sie bald welches finden, denn auf Erden gibt es reichlich wenig davon.

Als Beispiel dafür kann „Paul“ dienen.

„Paul“ – schrecklicher Titel – wurde von Simon Pegg und Nick Frost geschrieben, den britischen Schauspielern, die auch in den Hauptrollen zu sehen sind. Greg Mottola, der mit „Superbad“ und „Adventureland“ einen Höhenflug zu haben schien, inszenierte.

Diese drei Herrschaften scheinen über keinerlei Ideen zu verfügen - zumindest aber über keine guten.

Pegg und Frost konnten mit „Shaun of the Dead“ einen Hit landen und verfügen als Darsteller über einen gewissen Kleingarten-Charme (Pegg ist ein eher hasenartiger Typ, Frost erinnert mehr an einen Maulwurf). Doch die Komödie, die sie geschrieben haben, bräuchte ungefähr dreimal so viele Pointen.

Mottola wiederum scheint zumindest die Hälfte von dem, was er über richtiges Timing und visuellen Stil gelernt hat, vergessen zu haben.

Die große „Überraschung“ - ein Gaststar, dessen überraschendes Auftauchen im dritten Akt ein riesiger Gag sein soll – ist offensichtlich, sobald man zum ersten Mal seine Stimme hört. Ein abgedroschener Gag – eine schockierte Person wird steif wie ein Bügelbrett und fällt nach hinten um – kommt gleich dreimal zum Einsatz.

Außerdem gibt es viele plumpe seht-euch-diese-verdammten-Yankees-an Stereotype – religiös fanatische Bauerntrampel, hinterwäldlerische Jäger, illegal eingewanderte Hilfskellner, stümperhafte, verklemmte FBI-Agenten -, die Autoren , die nie in den USA gelebt haben, viel lustiger vorkommen, als sie in Wahrheit sind.

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Pegg und Frost spielen Graeme Willy und Clive Gollings, zwei britische Nerds, die in die USA reisen, um die ComicCon in San Diego zu besuchen, als Ewoks verkleideten Mädchen nachzusteigen, sich zu überlegen, ob sie $1000 teure Samurai-Schwerter kaufen sollen, und Bücher von einem herablassenden Science-Fiction-Autor (Jeffrey Tambor, der erste einer ganzen Reihe von Cameo-Auftritten in dem Film) signieren zu lassen.

Nach der Veranstaltung in San Diego mieten Graeme und Clive, die jeder wegen ihres Akzents für schwul hält, einen Campingwagen, um die Orte der bekanntesten Alien-Sichtungen aufzusuchen: Area 51, die Black Mailbox, Roswell, New Mexico. Während dieser Reise treffen sie einen echten Außerirdischen. Alien Paul (computergeneriert und von Seth Rogen gesprochen) ist nicht nur der Titelheld, sondern auch der große Gag des Films: er trägt Flip-Flops und Shorts, benimmt sich wie ein Verbindungsstudent, flucht wie ein Matrose und versucht, wie so viele auf der Erde gestrandete Aliens vor ihm, nach Hause zu gelangen. Allerdings nicht sofort, denn er ist ein leidenschaftlicher Kiffer, der noch eine Weile diesem „Hobby“ frönen möchte.

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Der Charakter ist leidlich lustig, doch die Computeranimation ist sowohl hässlich als auch unsinnig (es wäre besser und billiger gewesen, einen dünnen Typen mit Make-up in den Außerirdischen zu verwandeln). Und die Witze auf Kosten der Amerikaner sind nicht nur ermüdend - sie sind nicht einmal besonders gut.

Pegg bemüht sich sehr (vielleicht liegt das daran, dass alle seine Filme seit „Shaun“ mehr oder weniger floppten). Und es gibt Unmengen an popkulturellen Anspielungen für die Fanboys, wenn man den das Erkennen von Insider-Gags als für wirklich lustig hält (Hey, in dem Kino wird „Duell“ angekündigt!). Manche dieser Anspielungen – „Lorenzos Öl“, wirklich? – sind einfach unerklärlich.

Zugegeben, die Prämisse taugt etwas – zum Beispiel für eine kurze MAD-Geschichte. Für einen Spielfilm gibt es einfach viel zu wenige gute Gags und die Art des Humors (viele unangemessene Flüche und Slapstick-Gewalt) zeugen von der zunehmenden Verzweiflung der Macher.

Beam uns hoch Scotty. Hier gibt es kein intelligentes Leben.

World Invasion: Battle Los Angeles (Review)

Freitag, 15. April 2011

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Ein Film voll Lärm und Wut – und mit lächerlichen Dialogen

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Originaltitel: Battle: Los Angeles
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Christopher Bertolini
Darsteller: Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez, Ramon Rodriguez, Bridget Moynahan, Ne-Yo, Cory Hardrict, Michael Peña, Joey King, Noel Fisher, Will Rothhaar, James Hiroyuki Liao

Ein schleimiges außeririsches Wesen, das ein wenig an verdorbene Muscheln erinnert, die ich einmal im Urlaub serviert bekam, liegt verwundet auf dem mit Trümmern übersäten Boden. Eine Frau bahnt sich zielstrebig einen Weg zu ihm hin.

„Vielleicht kann ich helfen“, sagt sie. „Ich bin Tierärztin.“

Ja, willkommen zum ersten - aber bei weitem nicht letzten – eher unfreiwillig komischen Moment in „World Invasion: Battle Los Angeles“, einem Videospiel ohne Joystick, einem Science-Fiction-Film ohne Sinn und annähernd zwei Stunden ohne echten Unterhaltungswert.

Von gelegentlichem höhnischem Gekicher einmal abgesehen.

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Aaron Eckhart ist unser Held, ein Staff Sergeant (etwa: Oberfeldwebel), der bei seinem letzten Einsatz einige gute Marines verlor und sich auf seinen Abschied vorbereitet. Doch zuerst hat er einen neuen Zug von Klischees zusammengestellt.

Verängstigter junger Mann. Edler Immigrant. Ehemann in spe. Schüchterne Jungfrau. Typ aus New Jersey.

Von dem Letzteren erfahren wir erst später, als sie nach einem Ausweg suchen und jemand fragt: „Wer kann einen Bus fahren?“ Darauf kommt die Antwort: „Stavrou kann es – er ist aus Jersey, Mann!“

Nein, das habe ich auch nicht verstanden.

Doch es war auch nicht allzu leicht, aufmerksam zu bleiben. Jede einzelne Einstellung wurde mit Handkamera gedreht, zumeist in Großaufnahme, weshalb dies möglicherweise der erste Film ist, der in Brechreizvision gedreht wurde. Selbst in einer einfachen Szene, in der zwei Leute in einem Raum stehen, hüpft die Kamera herum, als hätte jemand dem Kameramann einen Mungo in die Hose gesteckt.

Und das sogar noch ehe die Aliens überhaupt landen.

Sobald sie eintrudeln, wird das Ganze für alle nur noch schlimmer – vor allem aber für das Publikum. Unsere tapferen Pappkarton-Charaktere – erweitert um ein weiteres Klischee, die temperamentvolle Latina – greifen zu den Waffen und beginnen, wild um sich zu schießen. Die Aliens schießen zurück. Viele Feuergefechte folgen.

Spannung? Fehlanzeige.

Eckhart streckt sein ziemlich beeindruckendes Kinn vor und schreitet furchtlos voran, was wohl die beste Methode ist, jeder Art von Desaster zu begegnen, selbst einem Film wie diesem. Die zuvor erwähnte Temperamentvolle wird von Michelle Rodriguez gespielt, die ihren einzigen, supertollen Schauspieltrick auspackt.

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Möchten Sie wissen, wie der geht? Okay, wenn einem eine schwierige Frage gestellt wird, blickt man nach rechts. Man wartet einen Moment. Dann sieht man den anderen Schauspieler wieder an und spricht seinen Text. Nun sind Sie in der Lage, in „The Fast and The Furious“-Filmen mitzuspielen!

Es dauert hier jedoch nicht lange bis man sich wünscht, man würde „War of the Worlds“ sehen – und zwar den alten Film mit Gene Barry aus dem Jahre 1953. Oder „Starship Troopers“. Oder selbst den albernen „Independence Day“, der wenigstens mit Will Smith auftrumpfen konnte.

„World Invasion: Battle Los Angeles“ bietet jedoch nur viel Lärm und klapprige Aliens, die aussehen, als könnte man sie mit einem Baseballschläger fertigmachen. Und einen Titel, der zusammen mit diesem Ende eine Fortsetzung befürchten lässt. („World Invasion: Battle Anaheim“?)

Und dann wären da natürlich noch diese Dialoge. Großer roter Fleck von Jupiter, diese Dialoge.

„I got my men killed“, spuckt Eckhart an einer Stelle aus. „They’re dead. I’m here. Like the punch line to some bad joke.“ [„Ich ließ zu, dass meine Männer getötet werden. Sie sind tot. Ich bin hier. Wie die Pointe eines schlechten Witzes.“]

Keine Sorge, E-Man. Du hast Gesellschaft. Und niemand von uns lacht - außer dann, wenn wir es nicht tun sollten.

Ich habe nur eine Frage: Warum ist es so schwer, eine gute Story, gute schauspielerische Leistungen und passable Dialoge mit guten Spezialeffekten zu kombinieren? Da fällt mir spontan „District 9“ ein, ein Streifen, der wirklich als Vorbild dienen könnte und sollte, doch zumeist werden uns Beleidigungen wie „Avatar“, „Skyline“ oder „2012“ vorgesetzt. Was ist da nur los? Reden zu viele Leute mit, wenn so viel Geld auf dem Spiel steht? Regisseure, leistet bitte bessere Arbeit.

Fazit: „World Invasion: Battle Los Angeles“ ist ein überflüssiger, schlecht geschriebener Streifen, der dem Genre der Alieninvasionsfilme nichts Neues hinzuzufügen hat und sich noch dazu viel zu ernst nimmt.

Rise of the Planet of the Apes: Der Untergang der Menschheit ist allein James Francos Schuld (Trailer + Poster)

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Hier ist der erste Trailer für „Rise of the Planet of the Apes“, das wunderbare Prequel zu „Planet of the Apes“ („Planet der Affen“). Affen. Es geht um Affen. Haben Sie das mitbekommen? Ja, und James Franco ist jener Wissenschafter, dessen Experimente dafür sorgen, dass die Affen sehr intelligent werden und die Herrschaft über den Planeten an sich reißen.

Eines kann ich an dieser Art von Prequels nicht und nicht verstehen: wir wissen doch wie die Sache ausgeht und dass die Zukunft für die Menschheit reichlich düster aussieht. Warum sich also die Mühe machen, diese Geschichte auf die Leinwand zu bringen? Es ist wie mit den „Star Wars“-Prequels. Wo ist die Spannung, wenn wir schon wissen, dass der hübsche Jüngling zu Darth Vader wird?

Ich nehme einmal an, es ist schon recht interessant, wie es dazu kommen konnte, dass die Affen die Herrschaft über unseren Planeten übernehmen (oh ja, tut mir leid, die Geschichte spielt die ganze Zeit auf der Erde) und so weiter, außerdem ist Freida Pinto ganz ansehnlich, dennoch beschleicht mich ein Gefühl von „Was soll´s“. Die Welt, wie wir sie kennen, endet, viele Menschen werden von den Affen umgebracht und die restlichen fliehen in die Wälder und verwildern, Ende der Geschichte. Ha. Ich denke, dass ist eigentlich ganz interessant! Hoffentlich wird im Film auch die brennendste Frage beantwortet: Wie kommt es, dass, obwohl sie in San Francisco intelligent gemacht wurden, die Affen mit eindeutig britischem Akzent sprechen? Das ist eine sehr wichtige wissenschaftliche Frage.

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Priest: Zweiter Trailer für den Vampirwestern

Donnerstag, 14. April 2011

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Priest-Poster-01b Auf Yahoo wurde vor einigen Tagen der neue Kinotrailer für „Priest“, den neuen Film mit Paul Bettany, veröffentlicht. Er agiert in diesem Streifen erneut unter der Regie von Scott Charles Stewart, mit dem er schon bei „Legion“ zusammenarbeitete. Hoffentlich ist der neue streich der beiden besser als dieser Actionfilm mit Engeln.

Der Trailer ist eigentlich mehr ein Clip, denn während ungefähr der Hälfte der Laufzeit wird uns gezeigt, wie Bettany einen Gegner zur Strecke bringt. Außerdem gibt es einige coole Waffen zu sehen.

In „Priest“ sind neben Bettany auch noch Cam Gigandet, Maggie Q, Karl Urban, Lily Collins, Steven Moyer, Brad Dourif und Christopher Plummer dabei. Der Streifen kommt am 12. Mai in die hiesigen Kinos.

Synopsis: Priest ist ein Vampirwestern über einen Kriegerpriester, der die Vorschriften der Kirche missachtet und sich mit einem jungen Sheriff und einer Priesterin zusammentut, um eine Bande abtrünniger Vampire zu jagen, die seine Nichte entführt haben. Der Streifen basiert auf der Graphic Novel von Min-Woo Hyung.

Das schlechte Superheldenkostüm des Tages

Mittwoch, 13. April 2011

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Es ist ein großer Tag für Superheldenkostüme! Auf Topless Robot findet sich eine Zusammenfassung, unter anderem mit neuen Details zum Wonder Woman-Kostüm (anscheinend läuft sie bisweilen auch in Shorts herum!) und einem Photo der Besetzung des Batman-Stücks, das bald durch Großbritannien touren wird. Aber die wirklich aufregende Nachricht des Tages ist, dass Warner Bros. einige neue Bilder von Ryan Reynolds computergeneriertem Kostüm für den kommenden „Green Lantern“-Film veröffentlicht haben. also lassen Sie uns einen Blick darauf werfen:

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Okay, das mit den weißen Augäpfeln ist wirklich seltsam, um nicht zu sagen gruselig, aber das scheint aus dem Comicbuch übernommen zu sein. Ganz und gar nicht originalgetreu ist jedoch das eigenartige fasrig-organische Kostüm. Aber egal! Wir wollen optimistisch bleiben. Ich bin mir sicher, die Filmleute wissen was sie tun und werden das schon hinkriegen. Lassen Sie uns sehen, was diese Mythenbastler aus Hollywood sonst noch für uns auf Lager haben – AAAAARGH!

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DÄMONEN-BABY-EMBRYO-ZEHEN! SMARAGDGRÜNE EMBRYO-ZEHEN! Trägt Green Lantern jetzt vielleicht gar Vibram FiveFingers*? Das ist inakzeptabel. Was kommt als nächstes, Spider-Crocs?

…Oh.

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Hier die von Warner Bros. veröffentlichten Kostümbilder (für High-Res-Versionen bitte auf die Bilder klicken):


*Übrigens, falls Ihnen der Name Vibram FiveFingers einmal entfallen sollte, können Sie einfach „creepy toe shoes“ googeln. Da stehen sie bei den Suchresultaten an erster Stelle.

Rise of the Planet of the Apes: Erstes Video von den gruseligen genetisch verbesserten Affen

Dienstag, 12. April 2011

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Vor wenigen Stunden ist erstes Bildmaterial von dem kürzlich in „Rise of the Planet of the Apes“ unbenannten neuen „Planet der Affen“-Film ins Netz gelangt. Es handelt sich um Aufnahmen von WETA, die einen Motion-Capture-Affen zeigen, der zu jenen hochintelligenten Wesen gehört, die bald die ganze Menschheit versklaven werden.

WETA veröffentlichte diesen Clip auf der neuen „Apes“- Facebook-Seite. Handelt es sich bei diesem Affen vielleicht gar um den berüchtigten Caesar, der von Andy Serkis gespielt wird? Ich bin mir nicht sicher, doch gruselig ist er allemal. Es ist fast so erschreckend wie jene Szene, in der Charlton Heston im Menschenmuseum herausfindet, was mit seinem guten Freund Dodge passierte.

Der neue „Planet der Affen“-Film spielt im heutigen San Francisco und erzählt einen Ursprungs-Geschichte, in der der Wissenschafter Will Rodman (James Franco) eine zentrale Rolle spielt. Die Experimente der Menschen mit gentechnischen Veränderungen führen zur Entstehung einer Rasse intelligenter Affen, die bald darauf versuchen, die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen.

Lars von Triers „Melancholia“: Kirsten Dunst ist im ersten Trailer traurig und nackt

Samstag, 9. April 2011

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Hier ist der erste Trailer für den neuesten Film von Frauenhasser Lars von Trier, ein Science-Fiction-artiges Drama über eine unglückliche Braut und das Ende der Welt. Auf der offiziellen Website wird „Melancholia“ tatsächlich als „ein schöner Film über das Ende der Welt“ beschrieben. Da haben Sie es. Und noch dazu gibt es Kirsten Dunst nackt zu sehen.

Es ist doch sie, die sich da nackt auf dem Hügel liegt, oder nicht? Und auch zusammengesackt neben der Badewanne. Kirsten Dunst scheint sich als ernsthafte Schauspielerin neu zu erfinden, denn dies ist ihr zweiter anspruchsvoller Film binnen weniger Monate, denn erst im Dezember letzten Jahres glänzte sie in dem leider viel zu wenig beachteten „All Good Things“. Und es ist wirklich mutig von ihr – und auch von den anderen Darstellerinnen in diesem Streifen (allen voran den Charlottes Rampling und Gainsbourg) -, sich den Launen eines so berüchtigt fiesen Regisseurs wie von Trier zu unterwerfen.

Irgendwie kann ich verstehen, warum sich die Damen von diesem Projekt angezogen fühlten. Es sieht faszinierend aus, nicht wahr? Die Bedrohung aus dem All, verträumte Musik und schlichte Bilder. Und erst diese Textzeile „Life is only on Earth, and not for long“! Klingt ein wenig nach Čechov, oder nicht? Kann man nicht beinahe hören, wie dieser Satz von einer verrückten Nina am Ende von „Die Möwe“ gesprochen wird? Das gefällt mir! Ich bin mir sicher, dass der fertige Film zusammenhangsloser mist sein wird, aber für den Moment bin ich fasziniert. Terrence Malick trifft „Donnie Darko“ trifft Sofia Coppola, das Ganze verpackt von dem Kerl der „Dogville“ drehte, jenen hochgelobten Film, den kaum jemand gesehen hat.

Lassen Sie uns melancholisch werden…

Die neuen Thor TV-Spots schlagen hart zu!

Donnerstag, 7. April 2011

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Thor-IMAX-3D-poster-210x150 Thor, Mjolnir schwingender Bewohner von Asgard und Sohn von Odin, nähert sich schön langsam der Schwelle der Publicity-Übersättigung. Welle über Welle von Photos, Trailern, Clips und Postern bricht über uns herein. Nun sind zwei neue TV-Spots aufgetaucht, die es den geneigten Fans erlauben, sich noch tiefer in die Welt der nordischen Mythen zu vertiefen. Es werden einig spektakuläre Szenen gezeigt, die die Vorfreude doch steigern sollten. Vielleicht gelingt es Kenneth Branagh ja, Action und Mythologie ins Gleichgewicht zu bringen und noch dazu die Unbeschwertheit der Vorlage zu erhalten. Der Mann ist um diese Aufgabe wahrlich nicht zu beneiden.

The Prodigies: Trailer und Poster für den Film über Superteenager, die die Welt zerstören möchten

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New York City, Central Park, 2010. Fünf Teenager werden brutal überfallen. Doch sie sind keine typischen Teenager… sie sind Wunderkinder. Das Trauma des Überfalls veranlasst sie, sich auf kalte und wohlüberlegte Weise an der Welt zu rächen. Die fünf unglaublich intelligenten jungen Leute ersinnen einen perfekten Racheplan. Der einzige Mensch auf Erden, der eine Ahnung von der bevorstehenden Katastrophe hat, ist Jimbo Farrar, ein sechstes Wunderkind, das die anderen fünf zusammengebracht hat. Solange er die fünf mit aller Macht bekämpft, besteht Hoffnung für die Welt. Doch sollte er sich auf ihre Seite schlagen, würde binnen kürzester Zeit Unheil von apokalyptischen ausmaßen über unseren Planeten hereinbrechen…

Dieser französische 3D-Animationsfilm wurde von Antoine Charreyron inszeniert und läuft am 8. Juni in Frankreich an.

Sind Sie bereit für etwas Yeti-Action? (Trailer + Poster)

Sonntag, 3. April 2011

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snow-beast-schneider-01 Jetzt da der Frühling endlich da ist und die letzten Schneereste wegschmelzen (zumindest in den Tälern), können wir uns unbeschwert an diesem verrückten Trailer für den kommenden Syfy-Film „Snow Beast“ erfreuen, der die berührende Geschichte von einem jungen Mädchen und einem Yeti erzählt.

Hier ist die Synopsis:

Jahr für Jahr verschwinden Menschen spurlos im Schnee - doch dieses Jahr sorgt irgendetwas dafür, dass es noch mehr Tote gibt.

Jim (John Schneider, „Smallville“) und sein Team studieren jeden Winter den kanadischen Luchs. Dieses Jahr muss Jim seine rebellische sechzehnjährige Tochter Emmy (Danielle Chuchran) mitnehmen. Das Forscherteam erlebt eine Überraschung: Die Luchse sind verschwunden! Während Jim und seine Leute versuchen, die Ursache dieses Verschwindens zu ergründen, werden sie von irgendetwas verfolgt, und zwar von einem Jäger, dem niemand entkommen kann.

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Falling Skies: Im neuen Trailer für Steven Spielbergs TV-Serie erfahren wir mehr über die Aliens

Donnerstag, 31. März 2011

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Steven Spielbergs neue Aliens sind da – und sie möchten nicht nur nach Hause telefonieren. Dieser Trailer für die von Spielberg für TNT produzierte Fernsehserie „Falling Skies“ zeigt den Beginn der Invasion und macht uns klar, wie hilflos wir sind.

Und er gewährt uns einen besseren Blick auf die gut bewaffneten außerirdischen Plünderer, die über die Erde herfallen – und lässt erahnen, was genau sie von uns wollen. „Falling Skies“ flimmert ab Juni über die amerikanischen Bildschirme.

So hätte District 9 enden sollen (Video)

Samstag, 26. März 2011

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Das neueste „How It Should Have Ended“ („Wie es hätte enden sollen“) Video ist erschienen. Es ist dem überraschend guten südafrikanischen Science-Fiction-Streifen „District 9“ gewidmet. Kann dieser Clip möglicherweise sogar den Videoanschlag dieser Leute auf den Plot von „Der Herr der Ringe“ übertreffen?

Hier ist nochmals das jetzt schon klassische „Herr der Ringe“-Video:

Captain America: The First Avenger - Entertainment Tonight Clip zeigt neues Material

Mittwoch, 23. März 2011

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Vor mittlerweile fast zwei Monaten erschien der erste „Captain America: The First Avenger“ TV-Spot im Netz und weckte das weltweite Interesse. Seit damals warteten und warteten wir auf mehr, doch alle Gerüchte, der erste echte Trailer für den Film würde vor diesem oder jenem Film oder zusammen mit diesem oder jenem anderen Trailer in den Kinos gezeigt werden, waren falsch. Obwohl der Trailer noch immer nicht heraußen ist, können wir uns nun wenigstens an neuem Bildmaterial erfreuen.

Nach dem Teaser Trailer, der gestern um die Mittagszeit erschien, ist nun Entertainment Tonights Blick auf Joe Johnstons „Captain America: The First Avenger“ im Internet gelandet. Da es sich nun einmal um einen Clip von Entertainment Tonight handelt, wird unnötig über die Bilder aus dem Film drübergesprochen, doch was man zu sehen bekommt, ist ziemlich spektakulär.

Hier der Entertainment Tonight Clip:

Und hier der Teaser Trailer:

Der Kurzfilm “Blinky™” (der blutrünstige Hausroboter) wurde endlich veröffentlicht! (Video)

Montag, 21. März 2011

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Ich warte schon seit Jahren auf Ruairi Robinsons Kurzfilm über den bösen Hausroboter Blinky™! Nun hat das Warten endlich ein Ende, denn seit einigen Tagen ist der Streifen auf Vimeo zu sehen.

Ich bin schon seit Jahren ein glühender Fan von Robinsons Arbeit, nicht erst seit bekannt wurde, dass er als Regisseur von „Akira“ im Gespräch ist. Seit ich die ersten Konzeptaufnahmen sah, auf denen sich Blinky™ zu Songs von Shirley Temple drehte, war ich von dem kleinen Kerl und dem Film fasziniert. Nun können Sie sich den 12 Minuten langen Film mit Max Records („Where The Wild Things Are“) in der Rolle des kleinen Jungen, der unbedingt einen Hausroboter als Freund haben möchte, ansehen. Keine Sorge, Ihre Kinder sind völlig sicher!

Blinky™ from Ruairi Robinson on Vimeo.

Ich bin Nummer Vier (Review)

Freitag, 18. März 2011

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Eine Million Klischees ergeben einen langweiligen Film

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Originaltitel: I Am Number Four
Herstellungsland: USA 2011
Regie: D.J. Caruso
Drehbuch: Alfred Gough, Miles Millar, Marti Noxon, basierend auf dem Roman von Jobie Hughes und James Frey
Darsteller: Alex Pettyfer, Timothy Olyphant, Teresa Palmer, Dianna Agron, Callan McAuliffe, Kevin Durand, Jake Abel, Jeff Hochendoner

„Ich bin Nummer Vier“ ist die erste Filmadaption eines in der von dem in Ungnade gefallenen Autor James Frey (er schrieb die angebliche Autobiographie „Tausend kleine Scherben“) ins Leben gerufenen Schreibfabrik ausgeheckten Konzepts. (Wenn Sie sich eine Armee unbezahlter, an die Tische geketteter Praktikanten vorstellen, die unterdurchschnittliche, für ein Teenager-Publikum gedachte Romane heruntertippen, während der große Jim vorne steht und halb ausgegorene Science-Fiction-Konzepte herausbrüllt, sind Sie nicht allzu weit von dem entfernt, was die New York Times über das Unternehmen zu berichten wusste.)

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„Ich bin Nummer Vier“ wirkt wie ein Film, der von einem Komitee zusammengepfuscht wurde: Aliens von irgendeinem Planeten (es spielt keine Rolle, welcher es ist, denn sie benehmen sich nicht wie Außerirdische und wir erfahren nichts über den Planeten und ihre Herkunft hat überhaupt keine Auswirkungen auf den Plot) benehmen)versuchen, einander auf der Erde zu töten. Warum sie einander töten möchten, bleibt unklar. Dank abgedroschener visueller Charakterisierungen ist allerdings mehr als klar, wer die guten Aliens (herkömmlich gut aussehende Menschenähnliche) und wer die bösen Aliens (typisch hässlich aussehende Menschenähnliche mit langen, schwarzen Mänteln, tätowierten Köpfen, roten Augen und spitzen Zähnen. Am besten stellen Sie sich einen glatzköpfigen Gary Busey vor.)

Das würfelköpfige Charisma-Vakuum Alex Pettyfer spielt Nummer Vier alias John Smith, den guten Alien, der seine außerirdischen Kräfte dazu benützt, den ganzen Spaß des Films in jenes schwarze Loch zu saugen, das sich anstelle seiner Persönlichkeit auftut. Pettyfers außergewöhnliches Talent und seine schauspielerische Bandbreite lassen sich am besten durch diesen alten visuellen Gag verdeutlichen:

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Er ist Ihnen vielleicht noch aus „Alex Rider: Operation Stormbreaker“ in Erinnerung, einem Flop, der der erste Teil einer für Teenager konzipierten Serie hätte werden sollen. Wird sein Mitwirken in „Ich bin Nummer Vier“ auch dafür sorgen, dass diese potenzielle Serie nach dem ersten Film eingestellt wird? (Verrückte Prognose: Ja.)

Da Nummer Vier der meistgesuchte Alien in der Galaxie ist, tut er alles in seiner Macht Stehende, um unentdeckt zu bleiben, indem er jeden Tag zur Schule geht, anstatt zu Hause zu bleiben und mit all den schönen Product Placements von Apple zu spielen. In der Schule lernt er eine Reihe von wandelnden Klischees kennen. In eines davon (Hinweis: nicht der Sportler und nicht der Nerd) verliebt er sich, obwohl sie a) die am wenigsten überzeugende Photographin der Welt ist und b) die Absicht hat, den gesamten Weltvorrat an Fragezeichen mit ihren Textnachrichten aufzubrauchen.

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Die junge Dame wird übrigens von Dianna Agron (bekannt als Cheerleaderin aus der TV-Serie „Glee“) gespielt, die noch weniger Ausstrahlung hat als Pettyfer.

Irgendwann wird auch gekämpft und geschossen, wobei auch ein böser, aber unfreiwillig komischer Monsterhund zum Einsatz kommt, der fast wie alle anderen Monsterhunde der Filmgeschichte (zumindest seit „Ghostbusters“) aussieht und so schlecht am Computer zusammengebastelt wurde, dass er wirkt, als wäre er dem Film „Die Maske“ entsprungen. Und Nummer Vier verfügt über eine besondere Kraft, die er für alles einsetzen kann, was er gerade braucht. (Seine Handflächen können Licht spenden wie eine Taschenlampe, er kann mittels Telekinese Gegenstände bewegen, Dinge zur Explosion bringen und… Autos kurzschließen?) Doch nichts davon kann man auch nur ansatzweise als originell oder interessant bezeichnen.

Ich könnte noch ewig weitermachen, aber das ist Aufgabe des Films. Falls Sie Filme mögen, an denen Timothy Olyphant noch das Beste ist, dann sind Sie mit „Ich bin Nummer Vier“ gut bedient. Allerdings müssen Sie sich dann auch sehr viel mehr Filme ansehen.

Fazit: „Ich bin Nummer Vier“ ist der Beweis, dass eine Ansammlung von Klischees noch keinen Film ergibt. Dieser „Twilight“-Verschnitt mit Aliens bietet weder überzeugende Charaktere, noch eine sinnvolle Handlung und ist nicht einmal spannend, sondern nur laut.

X-Men: First Class - Der russische Trailer zeigt mehr aus den jungen Jahren von Professor X und Magneto

Mittwoch, 16. März 2011

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Der russische Trailer für „X-Men: First Class“ ist gespickt mit neuem Bildmaterial von Charles Xavier und Erik Lehnsherr in ihren jüngeren Tagen. Sehen Sie, wie Erik mit einer Luger hantiert, und Charles von besseren Zeiten träumt. Außerdem bekommen Sie zu sehen, wie Banshee seine Schalldruckwelle einsetzt und in der Gegend herumfliegt, wobei er die bekannten schwarz-gelben flügelartigen Dinger am Rücken hat, die man aus früheren Zeiten kennt. Und Hank McCoy verwandelt sich in das blaue Beast.

1963 eröffnet Charles Xavier eine Schule für Menschen mit übermenschlichen Kräften, aus denen er dann ein Team zusammenstellt. Dazu zählt auch Erik Lehnsherr, sein bester Freund… und künftiger Erzfeind.

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Matthew Vaughns „X-Men: First Class“ kommt am 3. Juni in die amerikanischen und am 9. Juni in die deutschen Kinos.

Der Plan (Review)

Dienstag, 15. März 2011

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Diese ambitionierte Mischung aus Romanze, Science-Fiction und Fantasy kann nicht wirklich überzeugen

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Originaltitel: The Adjustment Bureau
Herstellungsland: USA 2011
Regie: George Nolfi
Drehbuch: George Nolfi, basierend auf der Kurzgeschichte „Adjustment Team“ von Philip K. Dick
Darsteller: Matt Damon, Emily Blunt, Florence Kastriner, Natalie Carter, Jon Stewart, Michael Kelly, Anthony Mackie, John Slattery, Christine Lucas, Jennifer Ehle, Jessica Lee Keller, Terrence Stamp, David Allan Basche

In „Der Plan“ gibt es nach ungefähr 10 oder 15 Minuten einen überraschenden Moment – das einzige Mal, dass in dem Film so etwas wie Spannung aufkommt. Die entmutigende Langeweile dieses öden Blindgängers hatte da noch nicht die Zeit, sich richtig festzusetzen: Der Film hat seine völlige Albernheit und Abgeschmacktheit noch nicht offenbart.

„Der Plan“ ist die aktuellste – und mit Sicherheit freieste – in einer langen Reihe von Hollywood-Adaptionen von Kurzgeschichten von Philip K. Dick („Blade Runner”, „Total Recall”, „Minority Report”, „Next”) und markiert das Regiedebüt des Drehbuchautors George Nolfi, der „Ocean´s Twelve“ und „Das Bourne Ultimatum“ schrieb (was Matt Damons vertrauensvolle Mitwirkung an diesem Projekt erklärt). Aber Nolfi verfasste auch das sehr durchschnittliche Michael-Douglas-Vehikel „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ und war einer der Autoren der Filmadaption von Michael Crichtons Roman „Timeline“, die sich als eines der schlechtesten, von einem großen Filmstudio veröffentlichten Science-Fiction-Abenteuer der letzten 20 Jahre herausstellte.

„Der Plan“ ist nicht ganz so schlecht, doch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mit Ausnahme der Leute, die ihn machten, - und vielleicht ihren Verwandten - je irgendjemand mit Wohlwollen über diesen Film sprechen wird. Dabei fängt alles ganz vielversprechend an. Wir sehen, wie die Karriere von David Morris (Damon), der im Staate New York für einen Senatssitz kandidiert, den Bach hinuntergeht, nachdem die Presse von einem jugendlichen, aber schlüpfrigen Fehltritt Wind bekommen hat.

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Ungefähr zu der Zeit, da er sich von seiner politischen Zukunft verabschieden muss, begegnet David einer sympathisch ungestümen jungen Frau namens Elise (Emily Blunt), die den durch ihr erstes herziges Aufeinandertreffen geweckten Erwartungen voll gerecht wird: Sie ist ein echter Wildfang! Sie ist launenhaft! Sie ist Tänzerin! Gerade als ich anfing, mich zu fragen, ob George Nolfi vielleicht ein cleveres Pseudonym für diese listige Nora Ephron ist, ließ der Film die Genre-Bombe platzen: Einige irgendwie unheimlicher Männer in grauen Anzügen und mit Hüten verfolgen, angeführt von dem aus „Mad Men“ bekannten John Slattery, David aus gründen, die wohl nur ihnen selbst bekannt sind. Die Männer führen magische schwarze Notizbücher mit sich, die mit mysteriösen Mustern und sich ständig verändernden Labyrinthen angefüllt sind und die sie ständig zu Rate ziehen, worauf sie einander ernst anstarren.

„Der Plan“ postuliert, dass der freie menschliche Wille eine Illusion ist, dass unsere Geschicke bereits von größeren Mächten festgelegt wurden und dass jeder Versuch, von unseren vorherbestimmten Schicksalen abzuweichen, zwecklos ist, da es ein Team von „Adjusters“ (etwa Korrektoren, Anpassern) gibt, die beim ersten Anzeichen von Ungehorsam tätig werden und unser Verhalten korrigieren, ohne dass wir uns dessen bewusst werden. Obwohl diese Männer ihren Boss immer wieder als „den Typen da oben“ oderähnlich bezeichnen, ist diese Verweise so ziemlich das einzige im Film, das auf eine religiöse oder spirituelle Erklärung der Vorgänge hindeuten könnte. Außerdem verschwendet der Streifen keine Zeit damit, auf die metaphysische und philosophische Bedeutung seiner zentralen Idee näher einzugehen (stellen Sie sich nur vor, was ein Terry Gilliam ungefähr zur Zeit von „Brazil“ aus diesem Material gemacht hätte).

Nein, „Der Plan“ nutzt seine „Wie bitte?“ Prämisse, um die Bedeutung wahrer Liebe neu zu definieren – um anzudeuten, dass, wenn Sie einem oder einer unbekannten begegnen und das Gefühl haben, ihr oder ihm zuvor schon einmal begegnet zu sein, dies wahrscheinlich der Fall ist, nur dass die „Adjuster“ dafür gesorgt haben, dass Sie den Vorfall vergessen, weil nicht vorgesehen war, dass sie sich ineinander verlieben. Nora Ephron wird vielleicht nie dazu kommen, eine in Manhattan spielende Action-Romanze mit quasi-religiösen, Science-Fiction-artigen Untertönen zu fabrizieren, doch wenn sie es wäre sie mit ziemlicher Sicherheit nicht so wirr und dämlich wie dieses Machwerk.

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Der Plot von „Der Plan“ entfaltet sich ohne erkennbaren Grund und die Charaktere legen unerklärliches Verhalten an den Tag – einfach so. (Warum entwickelt ein von Anthony Mackie gespielter „Adjuster“ plötzlich mitfühlendes Interesse an Davids Misere?) Damon und Blunt harmonieren auf der Leinwand viel zu wenig, als dass man sich für ihr Schicksal erwärmen könnte. Damon scheint im Film nur zum Leben zu erwachen, wenn er in Jason-Bourne-Manier herumlaufen und agieren kann, während Blunt die starke, selbstbewusste Persönlichkeit ihres Charakters in den frühen Szenen gut darstellt, um dann in der zweiten Hälfte des Films mehr oder weniger zu verwelken, wie es das Skript von ihr fordert.

Selbst der Auftritt eines Ober-„Adjusters“ mit dem Namen „The Hammer“ (gespielt vom großen Terrence Stamp) enttäuscht: Der Charakter entpuppt sich als völlig sinnlos und ist eigentlich nur dazu da, um einen ordentlichen Schlag ins Gesicht einzustecken. General Zod hätte sich so etwas nie gefallen lassen, und Sie sollten es auch nicht tun.

Fazit: Eine als Science-Fiction-Actionfilm getarnte Romanze, die sich in den Irrungen und Wirrungen des Plots verfängt. Auf die durchaus interessante Prämisse wird kaum eingegangen, die Charaktere sind – mit Ausnahme der Tänzerin Elise in der ersten Hälfte des Films – nicht überzeugend und der Rest ist Langeweile.