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Monte Carlo: Ein Olsen-Film ohne die Olsen-Zwillinge (Trailer)

Mittwoch, 13. April 2011

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Monte-Carlo Hier ist ein Trailer für „Monte Carlo“, eine seichte romantische Sommerkomödie über TV-Stars, die sich in einem Spielfilm hochnäsig benehmen. In diesem Fall haben sich Selena Gomez, Leighton Meester und Katie Cassidy zusammengetan, um diese Geschichte um eine Parisreise, bei der einiges schiefläuft, zu erzählen.

Moment, werden Sie vielleicht denken, haben wir diesen Film nicht schon einmal gesehen? Hieß er nicht „Passport to Paris“ oder „When in Rome“ oder „It takes two – London, wir kommen!“? Okay, vielleicht denken Sie das nicht, aber mir ist es sofort durch den Kopf geschossen. Jedem, der mit dem Reisefilm-Oeuvre der Olsen-Zwillinge halbwegs vertraut ist, muss der Plot dieses „Monte Carlo“-Films sehr bekannt vorkommen. Ich kann mich nicht erinnern, ob Mary-Kate und Ashley je in so einen Fall von Identitätsverwechslung involviert waren, doch sie sind mit Sicherheit in Europa gewesen und haben sich in attraktive Jungs verliebt. Und sie zielten auf dasselbe Zielpublikum ab wie Selena Gomez und die beiden „Gossip Girls“-Stars.

Oh, und ein Wort zu der Besetzung: Ist es nicht seltsam, dass Meester und Cassidy etwas mehr als sechse Jahre älter sind als Gomez? Vielleicht wird das im Film näher erklärt, aber im Trailer ist davon nichts zu bemerken. N dieser Beziehung hatten es die Olsen-Filme leichter: die beiden Hauptdarstellerinnen waren immer nahezu gleich alt. Weil sie Zwillinge sind. Ja, ich habe sogar „Top Secret – Zwei Plappermäuler in Australien“ gesehen. Nein, ich bin nicht stolz darauf. Wie dem auch sei, „Monte Carlo“!

Beastly - Schau in sein wahres Gesicht (Review)

Donnerstag, 7. April 2011

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Dieser „Schöne und das Biest“-Verschnitt ist einfach nur dämlich

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Originaltitel: Beastly
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Daniel Barnz
Drehbuch: Daniel Barnz, basierend auf dem Roman von Alex Flinn
Darsteller: Alex Pettyfer, Vanessa Hudgens, Neil Patrick Harris, Lisa Gay Hamilton, Peter Krause, Mary-Kate Olsen

Du bist jung. Du hast noch Dein ganzes Leben vor Dir. Du warst in ein paar „High School Musical“-Filmen. In „Beastly“ hast Du all Dein Geld für eine Klassenreise nach Machu Picchu zusammengelegt. Doch Dein Vater ist ein Drogenabhängiger, der einen Kriminellen erschossen hat, dessen Bruder droht, Dich unschuldiges kleines Wesen zu töten. Vielleicht weil er noch immer zugedröhnt ist, vermietet Dein alter Herr Dich an einen unter einer Kapuze verborgenen Fremden, der die Schießerei beobachtet hat und ihn mehr oder weniger zwingt, Dich ihm zu überlassen. Nicht dass Deines Vaters Lage Dich je sonderlich gekümmert hätte. Die meisten Abende und Nächte verbringst Du damit, durch die Clubs und die Straßen eines Manhattan zu ziehen, das immer wie Kanada aussieht, und eine Schachtel Süßigkeiten mit Dir herumzuschleppen. Die Charakterisierung könnte nicht offensichtlicher sein, wenn dazu auf der Tonspur ein Oldie eines gewissen Popquintetts aus früheren Zeiten liefe: „You´re a candy girl“.

Doch lass uns über Deine missliche Lage reden. Der attraktive junge Mann, mit dem du verkuppelt - ich meine, dem Du überantwortet - wurdest, ist ein unglaublich reicher, arisch aussehender Kerl. Vor nicht allzu langer Zeit beherrschte er Deine vornehme Privatschule mit jener Art grenzwertiger eugenischer eiserner Faust, die im Laufe der Geschichte schon oft zu Kriegen und Randalen geführt hat. Doch nachdem er sich mit der falschen hochmodischen Hexe angelegt hatte, wurde er in einen Couture-Caliban verwandelt – bleiche Haut, Narben mit metallischem Rand, Tätowierungen mit Waldsymbolik. Deine Klassenkameraden denken, er hätte sich, weil es gerade in ist, in eine mondäne Entzugsklinik begeben. In Wahrheit wurde ihm ein Jahr Zeit gegeben, jemanden zu finden, der mitfühlend genug ist, ihm gegenüber die den Fluch aufhebenden Worte „Ich liebe Dich“ auszusprechen.

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Dieser jemand bist selbstverständlich Du. Und das ist das Problem. Dieses ganze Durcheinander hat Dich Deine Klassenfahrt, Deine Ausbildung, Deine Zukunft und Deinen Vater gekostet. Doch nachdem Caliban ( er möchte „Hunter“ genannt werden) Schachteln mit Süßigkeiten vor der Tür Deines Bereiches in seiner riesigen vorübergehenden Bleibe, die er mit seiner jamaikanischen Haushälterin mit dem üblen Akzent und seinem blinden Hauslehrer teilt, abgestellt hat, nehmen den Kichern, Dein Nägelkauen sowie Dein Knabbern an der

Unterlippe nur noch zu. Als Ihr in dem Gewächshaus, das er extra für Dich gebaut hat, gemeinsam Frank O´Hare lest und dann auch noch in den Carroll Gardens Zoo einbrecht, bist Du offiziell sein.

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Ich weiß, ich weiß. Wenn Bella Edward haben kann, warum solltest Du dann nicht diese billigere, fettfreie Kopie haben können? So oder so ähnlich denkst Du wohl. Es ist möglich, dass Du eine kleine Auszeit von der schmutzigen Phantasie von „Twilight“ brauchst. Doch warum sich stattdessen mit einem völlig phantasielosen, zweitklassigen „Die Schöne und das Biest“-Abklatsch begnügen? Bella würde dich daran erinnern, dass ihr Leben kein After School Special über innere Schönheit ist. Es ist eine Seifenoper über ein urkomisches Leben ohne Sex. (In „Twilight“ könnte jemand sterben, falls sie „es“ tun. Was ist Deine Entschuldigung?)

Die Phantasie, die „Beastly“ verkaufen möchte, ist nicht unähnlich. Ein hübscher Junge braucht Dich und Du möchtest ihm so gerne helfen, dass Du nicht bemerken kannst, dass er nur die blasse Fahrradkurier-Version des gebräunten reichen Typen ist. Sein Ego braucht Dich, nicht er. Das muss auch der Grund sein, warum es ihn nicht stört, dass Du nur über einen Gesichtsausdruck verfügst, der noch dazu ständig halb von Deinem Pony verdeckt wird. Du bekommst von dem Anflug von Rassismus, dem gewissen Chauvinismus, der grassierenden Unlogik oder dem Umstand, dass er darauf vertraut, dass ein Mädchen so einfältig und berechenbar ist, wie du es letztendlich bist, nichts mit. Du bemerkst nur die Süßigkeiten, die nach nichts schmecken.

Fazit: Ein langweiliger, extrem dummer Film im Fahrwasser von „Twilight“, der es nicht verdient, geliebt zu werden.

The Three Musketeers 3D: Erster Teaser Trailer – Alle hassen die Franzosen

Samstag, 26. März 2011

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The-Three-Musketeers-Poster-405x600 Hier ist der erste Teaser Trailer für die x-te Verfilmung von Dumas´ „Die drei Musketiere“, die offensichtlich jemand für eine besonders gute Idee hielt. Dieses Mal gibt es CGI- und „Matrix“-Effekte im Überfluss, dazu noch Schwertkämpfe und Sprünge in Zeitlupe und ähnlichen Unsinn. Auf der Besetzungsliste finden sich u. a. Milla Jovovich und Orlando Bloom, zwei der besten Schauspieler der Gegenwart, sowie Logan Lerman, jener junge Mann, der die Titelrolle in dem wunderschönen Juwel „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ spielte.

Und als wäre das noch nicht genug, wird das Spektakel von dem „Aliens vs. Predators“-Genie Paul W.S. Anderson inszeniert (werfen Sie nur einmal einen Blick auf sein Oeuvre, es ist wirklich sehr gelungen), weshalb man getrost davon ausgehen darf, dass der Film eine schlüssige Geschichte erzählen und darauf verzichten wird, die Logik zugunsten einiger cooler Effekte, die gar nicht so cool sind, über Bord zu werfen. Ganz bestimmt!

Doch eines kann ich bei dem Trailer nicht recht nachvollziehen: dies ist ein „Die drei Musketiere“-Film, doch Chris O´Donnell ist nirgends zu sehen und auch der Bryan-Adams-Song ist nicht zu hören, obwohl der doch das überzeugendste Argument überhaupt ist. Was sich die Macher dabei wohl gedacht haben?

Der Plan (Review)

Dienstag, 15. März 2011

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Diese ambitionierte Mischung aus Romanze, Science-Fiction und Fantasy kann nicht wirklich überzeugen

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Originaltitel: The Adjustment Bureau
Herstellungsland: USA 2011
Regie: George Nolfi
Drehbuch: George Nolfi, basierend auf der Kurzgeschichte „Adjustment Team“ von Philip K. Dick
Darsteller: Matt Damon, Emily Blunt, Florence Kastriner, Natalie Carter, Jon Stewart, Michael Kelly, Anthony Mackie, John Slattery, Christine Lucas, Jennifer Ehle, Jessica Lee Keller, Terrence Stamp, David Allan Basche

In „Der Plan“ gibt es nach ungefähr 10 oder 15 Minuten einen überraschenden Moment – das einzige Mal, dass in dem Film so etwas wie Spannung aufkommt. Die entmutigende Langeweile dieses öden Blindgängers hatte da noch nicht die Zeit, sich richtig festzusetzen: Der Film hat seine völlige Albernheit und Abgeschmacktheit noch nicht offenbart.

„Der Plan“ ist die aktuellste – und mit Sicherheit freieste – in einer langen Reihe von Hollywood-Adaptionen von Kurzgeschichten von Philip K. Dick („Blade Runner”, „Total Recall”, „Minority Report”, „Next”) und markiert das Regiedebüt des Drehbuchautors George Nolfi, der „Ocean´s Twelve“ und „Das Bourne Ultimatum“ schrieb (was Matt Damons vertrauensvolle Mitwirkung an diesem Projekt erklärt). Aber Nolfi verfasste auch das sehr durchschnittliche Michael-Douglas-Vehikel „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ und war einer der Autoren der Filmadaption von Michael Crichtons Roman „Timeline“, die sich als eines der schlechtesten, von einem großen Filmstudio veröffentlichten Science-Fiction-Abenteuer der letzten 20 Jahre herausstellte.

„Der Plan“ ist nicht ganz so schlecht, doch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mit Ausnahme der Leute, die ihn machten, - und vielleicht ihren Verwandten - je irgendjemand mit Wohlwollen über diesen Film sprechen wird. Dabei fängt alles ganz vielversprechend an. Wir sehen, wie die Karriere von David Morris (Damon), der im Staate New York für einen Senatssitz kandidiert, den Bach hinuntergeht, nachdem die Presse von einem jugendlichen, aber schlüpfrigen Fehltritt Wind bekommen hat.

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Ungefähr zu der Zeit, da er sich von seiner politischen Zukunft verabschieden muss, begegnet David einer sympathisch ungestümen jungen Frau namens Elise (Emily Blunt), die den durch ihr erstes herziges Aufeinandertreffen geweckten Erwartungen voll gerecht wird: Sie ist ein echter Wildfang! Sie ist launenhaft! Sie ist Tänzerin! Gerade als ich anfing, mich zu fragen, ob George Nolfi vielleicht ein cleveres Pseudonym für diese listige Nora Ephron ist, ließ der Film die Genre-Bombe platzen: Einige irgendwie unheimlicher Männer in grauen Anzügen und mit Hüten verfolgen, angeführt von dem aus „Mad Men“ bekannten John Slattery, David aus gründen, die wohl nur ihnen selbst bekannt sind. Die Männer führen magische schwarze Notizbücher mit sich, die mit mysteriösen Mustern und sich ständig verändernden Labyrinthen angefüllt sind und die sie ständig zu Rate ziehen, worauf sie einander ernst anstarren.

„Der Plan“ postuliert, dass der freie menschliche Wille eine Illusion ist, dass unsere Geschicke bereits von größeren Mächten festgelegt wurden und dass jeder Versuch, von unseren vorherbestimmten Schicksalen abzuweichen, zwecklos ist, da es ein Team von „Adjusters“ (etwa Korrektoren, Anpassern) gibt, die beim ersten Anzeichen von Ungehorsam tätig werden und unser Verhalten korrigieren, ohne dass wir uns dessen bewusst werden. Obwohl diese Männer ihren Boss immer wieder als „den Typen da oben“ oderähnlich bezeichnen, ist diese Verweise so ziemlich das einzige im Film, das auf eine religiöse oder spirituelle Erklärung der Vorgänge hindeuten könnte. Außerdem verschwendet der Streifen keine Zeit damit, auf die metaphysische und philosophische Bedeutung seiner zentralen Idee näher einzugehen (stellen Sie sich nur vor, was ein Terry Gilliam ungefähr zur Zeit von „Brazil“ aus diesem Material gemacht hätte).

Nein, „Der Plan“ nutzt seine „Wie bitte?“ Prämisse, um die Bedeutung wahrer Liebe neu zu definieren – um anzudeuten, dass, wenn Sie einem oder einer unbekannten begegnen und das Gefühl haben, ihr oder ihm zuvor schon einmal begegnet zu sein, dies wahrscheinlich der Fall ist, nur dass die „Adjuster“ dafür gesorgt haben, dass Sie den Vorfall vergessen, weil nicht vorgesehen war, dass sie sich ineinander verlieben. Nora Ephron wird vielleicht nie dazu kommen, eine in Manhattan spielende Action-Romanze mit quasi-religiösen, Science-Fiction-artigen Untertönen zu fabrizieren, doch wenn sie es wäre sie mit ziemlicher Sicherheit nicht so wirr und dämlich wie dieses Machwerk.

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Der Plot von „Der Plan“ entfaltet sich ohne erkennbaren Grund und die Charaktere legen unerklärliches Verhalten an den Tag – einfach so. (Warum entwickelt ein von Anthony Mackie gespielter „Adjuster“ plötzlich mitfühlendes Interesse an Davids Misere?) Damon und Blunt harmonieren auf der Leinwand viel zu wenig, als dass man sich für ihr Schicksal erwärmen könnte. Damon scheint im Film nur zum Leben zu erwachen, wenn er in Jason-Bourne-Manier herumlaufen und agieren kann, während Blunt die starke, selbstbewusste Persönlichkeit ihres Charakters in den frühen Szenen gut darstellt, um dann in der zweiten Hälfte des Films mehr oder weniger zu verwelken, wie es das Skript von ihr fordert.

Selbst der Auftritt eines Ober-„Adjusters“ mit dem Namen „The Hammer“ (gespielt vom großen Terrence Stamp) enttäuscht: Der Charakter entpuppt sich als völlig sinnlos und ist eigentlich nur dazu da, um einen ordentlichen Schlag ins Gesicht einzustecken. General Zod hätte sich so etwas nie gefallen lassen, und Sie sollten es auch nicht tun.

Fazit: Eine als Science-Fiction-Actionfilm getarnte Romanze, die sich in den Irrungen und Wirrungen des Plots verfängt. Auf die durchaus interessante Prämisse wird kaum eingegangen, die Charaktere sind – mit Ausnahme der Tänzerin Elise in der ersten Hälfte des Films – nicht überzeugend und der Rest ist Langeweile.

Beastly: Neuer Trailer, neues Poster und jede Menge Bilder für die Romanze mit Alex Pettyfer und Vanessa Hudgens

Samstag, 5. März 2011

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Beastly-UKQuad-220x150 Die Marketingabteilung von Paramount stellte vor kurzem en brandneues britisches Quad-Poster, einen neuen Trailer so wie jede Menge toller Photos für die Romanze „Beastly“ ins Netz, mit der man anscheinend alle Fans von „Twilight“ und „High School Musical“ zu ködern hofft.

„Beastly“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alex Flinn aus dem Jahre 2007 und ist eine Teenager-Romanze über falsche Äußerlichkeit und innere Schönheit. Erzählt wird die Geschichte des Highschool-Angebers Kyle Kingson (Alex Pettyfer), der sich n ur für Äußerlichkeiten interessiert und deshalb Kendra (Mary-Kate Olsen), die Goth-Queen der Schule, meidet. Deshalb belegt sie ihn mit einem Fluch, durch den er entstellt wird. Die einzige Möglichkeit, den Fluch loszuwerden, besteht ihren Angaben zu folge darin, jemanden zu finden, der ihn so liebt, wie er jetzt ist. Aber wird Kyle je in der Lage sein, über seine Oberflächlichkeit hinwegzukommen?

Man füge noch einen blinden Lehrer (Neil Patrick Harris) und eine Angebetete (Vanessa Hudgens) hinzu - und schon hat man eine moderne Version der klassischen „Die Schöne und das Biest“-Geschichte.

„Beastly“ wurde von Daniel Barnz („Phoebe in Wonderland“) adaptiert und inszeniert und kommt am 4. März in die amerikanischen und am 14. April in die deutschen Kinos.

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Jack in Love (Review)

Montag, 28. Februar 2011

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Hoffman und Ryan können diese wasserdurchtränkte Romanze nicht retten

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Originaltitel: Jack Goes Boating
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Philip Seymour Hoffman
Drehbuch: Robert Glaudini, basierend auf seinem Theaterstück
Darsteller: Philip Seymour Hoffman, John Ortiz, Amy Ryan, Richard Petrocelli, Thomas McCarthy, Daphne Rubin-Vega, Lola Glaudini, Isaac Schinazi

Vor etwas mehr als drei Jahren brachte die LAByrinth Theater Company (Off-Broadway) „Jack Goes Boating“ auf die Bühne, ein Stück, in dem Philip Seymour Hoffman und John Ortiz, die künstlerischen Leiter der Company, die Hauptrollen spielten. Es erhielt recht gute Kritiken und konnte einige Tickets verkaufen.

Irgendwann sahen Hoffman und Ortiz einander an uns entschieden, dass daraus unbedingt ein Film werden müsse.

Nein, musste es nicht.

Und obwohl ich nicht weiß, wie gut oder schlecht das Stück auf der Bühne war, kann ich nur hoffen, dass es besser war als diese Verfilmung, die anzusehen ungefähr so viel Spaß macht, wie mit vier äußerst unsympathischen Personen, darunter ein ständig streitendes Paar und ein fetter Kerl, der andauernd sein Hemd auszieht, in einem Aufzug festzustecken.

Und für diese Erfahrung auch noch bezahlen zu müssen.

Die Hauptrollen in diesem Film werden – wie auch schon auf der Bühne – von Ortiz und Hoffman (der auch Regie führte) gespielt. Sie sind Jack und Clyde, die als Fahrer von Limousinen ihre Brötchen verdienen. Clyde ist verheiratet und besucht Wirtschaftskurse an der Abendschule. Jack ist ein Verlierer.

Nein, ehrlich, ich glaube das ist die Bühnenanweisung: Auftritt Jack, ein Verlierer.

Er trägt eine schäbige Skimütze und hat verfilztes Haar (obwohl das auch seine Version von Dreadlocks sein kann – er ist nämlich ein großer Fan von Bob Marley). Er wohnt bei seinem Onkel im Keller. Er spricht kaum. Wenn er sich für einige Schwimmlektionen entkleidet, sieht er aus wie ein gehäuteter Eisbär.

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Deshalb ist es nur allzu verständlich, dass Clyde und seine Frau Lucy alles daransetzen, den armen Kerl zu verkuppeln. Schließlich, wer würde nicht gerne mit so einem wunderbaren Mann ausgehen wollen? Ich weiß nicht, vielleicht die Bewohner aller fünf Stadtbezirke von New York City?

Storys von hässlichen Entlein, die einander finden, können einen gewissen Charme haben; „Marty“ war in dieser Beziehung sehr erfolgreich. Aber sobald man Martys Mutter kennenlernte, war einem sofort klar, warum er so ist, wie er ist. Und als er sich endlich von seinen ihn erstickenden Ich-weiß-nich´-was-willst-Du-machen Freunden loslöste, wollte man am liebsten applaudieren.

Doch Robert Glaudinis Drehbuch (basierend auf seinem Theaterstück) übertreibt alles und erklärt nichts. Jack ist nicht einfach ein schüchterner Durchschnittsmann aus der Arbeiterschicht; er ist ein ständig tiefer sinkender, sozial kaum angepasster Außenseiter, der noch dazu anfällig für Panikattacken ist und gelegentlich auf furchterregende Weise ausrastet.

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Verzeihen Sie mir, dass ich nicht sonderlich optimistisch bin, als er endlich eine Verabredung hat – vor allem deshalb, weil es sich um die gleichermaßen verrückte Connie handelt, die von Amy Ryan gespielt wird (die nichtsdestotrotz einen besonderen Schauspielpreis verdient, denn sie muss sich nicht nur mit Hoffman ins Schlafzimmer begeben, sondern ihm auch noch sagen, dass er sehr „sexy“ ist).

Hoffman und Ryan sind selbstverständlich auch in diesen furchtbaren Rollen wunderbar (sie sind möglicherweise gar nicht in der Lage, schlecht zu spielen) und Ortiz und Daphne Rubin-Vega sind bemerkenswert als die temperamentvollen Clyde und Lucy.

Es gibt jede Menge Schreien-und-Gegenstände-zerbrechen Theatralik und die Darsteller mühen sich redlich, für so etwas wie Unterhaltung zu sorgen.

Aber alle Anstrengungen sind vergeblich. Sicher, am Ende hat Jack – vorhersehbar - seine Angst vor Wasser überwunden.

Doch der Film ist gleich zu Beginn gesunken.

Fazit: Ein Film mit vielen dramaturgischen Schwächen und einer unsympathischen Hauptfigur, der auch durch großartige schauspielerische Leistungen nicht zu retten ist.

Eat, Pray, Love (DVD-Review)

Samstag, 26. Februar 2011

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Originaltitel: Eat Pray Love
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Ryan Murphy
Drehbuch: Ryan Murphy, Jennifer Salt, basierend auf dem Buch von Elizabeth Gilbert
Darsteller: Julia Roberts, Billy Crudup, James Franco, Javier Bardem, L. Gusti Ayu Puspawati, Hadi Subiyanto, Viola Davis, Welker White, Luca Argentero

„Learning to love yourself“, sang Whitney Houston denkwürdig, „is the greatest love of all.“ Und es kann wahrlich keine größere Liebe geben als diejenige, die Julia Roberts in dem glamourösen alles-dreht-sich-nur-um-mich Reisebericht „Eat, Pray, Love“ entdeckt.

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Ryan Murphys filmische Darmspülung, die auf Elizabeth Gilberts onanistischem Bestseller basiert, lässt Roberts/Gilbert aus dem schrecklichen Elend ihrer gesunden, wohlhabenden, amerikanischen Mittelklasseexistenz ausbrechen und ein Jahr damit zubringen, sich in Italien, Indien und auf Bali selbst zu finden. „Es ist eine universelle Geschichte, die auf jeden zutreffen kann“, sagt Murphy, der offensichtlich noch nie jemanden mit großen persönlichen, beruflichen oder (Gott behüte!) finanziellen Problemen getroffen hat.

Aber wer von uns kann schon von sich behaupten, er habe noch nie ein Jahr damit zugebracht, Pizza zu futtern, indisches Yoga zu betreiben und am Strand mit Javier Bardem zu schlafen? Julia mit Sicherheit nicht. Sie entdeckt, dass Italiener mit den Händen reden und dass indische Mystiker auf niedliche Weise exotisch sind, ehe Javier versucht, mit ihr auf eine Insel zu entschwinden, die nur von Papageien bevölkert wird. Lässig. Und all das ausgedehnt auf eine exorbitant lange Laufzeit, die nur eine Spur kürzer ist als Kubricks Weltraumepos „2001: Odyssee im Weltraum“. Das ist nicht nur Gewäsch - es ist Marks and Spencer-Manager Gewäsch mit einer üppigen Beilage von Selbsthilfe-Pommes Frites zum Mitnehmen. Bizarrerweise schafft es Julia trotz all des angeblichen Essens, während des gesamten Filmes ihre Figur zu halten; vielleicht sollte der Film besser „Eat, Pray, Love, Vomit“ heißen…

Fazit: Meiden Sie jeden kontakt mit diesem Film.

Meet Monica Velour: Trailer und Poster für den Film, in dem Kim Cattrall einen Pornostar spielt

Sonntag, 20. Februar 2011

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monica velour small In dieser respektlosen Komödie macht sich der tollpatschige Teenager Tobe (Dustin Ingram) auf die Reise. Er möchte Monica Velour (Kim Cattrall), seinen Lieblingspornostar aus den 1980-ern, bei einem ihrer raren Live-Auftritte, der einige hundert Meilen von seinem Wohnort entfernt stattfindet, treffen. Doch statt der glamourösen Sexbombe aus den Filmen begegnet er einer 49-jährigen alleinerziehenden Mutter, die in einem Wohnwagen in Indiana lebt und in heruntergekommenen Strip-Schuppen auftritt, um über die Runden zu kommen. Tobe ist jedoch ganz benebelt davon, seinem Schwarm endlich begegnet zu sein, und freundet sich mit Monica an, was ihr Leben noch weiter verkompliziert. Kim Cattrall bietet in dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die den Träumer – und den Nerd – in uns allen anspricht, die wahrscheinlich beste darstellerische Leistung ihrer Karriere.

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Freundschaft Plus (Review)

Samstag, 19. Februar 2011

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Diese romantische Komödie ist erfrischend frech und nicht allzu peinlich

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Originaltitel: No Strings Attached
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Ivan Reitman
Drehbuch: Elizabeth Meriweather, nach einer Geschichte von Michael Samonek und Elizabeth Meriweather
Darsteller: Natalie Portman, Ashton Kutcher, Kevin Kline, Cary Elwes, Greta Gerwig, Lake Bell, Olivia Thirlby, Ludacris, Jake M. Johnson, Mindy Kaling, Talia Balsam,

Adam (Ashton Kutcher, groß und trottelig) und Emma (Natalie Portman, klein und klug) beschließen, „Sexfreunde“ zu werden, da Emma Beziehungen hasst. Sie leidet unter einer „emotionalen Erdnussallergie“, okay? Obwohl Adam ihr einen „Congrats!“ (Gratulation) Luftballon bringt, nachdem sie mit ihm geschlafen hat („Du hast gute Arbeit geleistet, deshalb dachte ich, Du verdienst einen Ballon“), weigert Emma sich, mit ihm auszugehen. Also haben die beiden einfach jede Menge Sex und einigen sich, ein paar Regeln zu beachten, um keine Gefühle füreinander zu entwickeln (etwa kein gemeinsames Frühstück und Verzicht, einander als Notfallkontakt anzugeben). Er bringt ihr eine von ihm zusammengestellte CD, als sie ihre Periode hat, sie vernichtet ihn beim Minigolf, während all ihre Freunde das Geschehen wissend verfolgen und nur darauf warten, dass die beiden endlich erkennen, dass sie füreinander bestimmt sind.

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Falls Sie sich nun fragen, ob Sie Ashton Kutchers und Natalie Portmans hintern zu sehen bekommen werden, kann ich Sie beruhigen - Sie werden die nackten Allerwertesten sehen. Falls Sie sich fragen, wie eine romantische Komödie für den Mainstream aussähe, wenn sie eine Spur besser wäre – lustigeres Drehbuch, fantastisch Nebendarsteller (ehrlich: Greta Gerwig, Mindy Kaling, Kevin Kline, Cary Elwes), jemand wie Natalie Portman in der Hauptrolle -, dann werden Sie es herausfinden. Doch da die Dialoge erfrischend frech und klischeefrei, die Nebendarsteller unglaublich toll und die beiden Hauptdarsteller mit viel Spaß bei der Sache sind und nicht so wirken, als wären sie nur am Gagenscheck interessiert, ist es umso frustrierender, dass die Story so stur an dem langsamen, dämlichen Todesmarsch der Erfordernisse der romantischen Komödie festhält. Sie mögen einander; sie haben schrullige Kumpel; dann lieben sie einander, die Emotionen werden durch Starren/Zwinkern vermittelt; sie müssen sich nach ungefähr drei Vierteln des Filmes trennen; dann folgt es eine Szene im Spital; darauf eine Hochzeit; uuuund Abspann. Würg. Kotz.

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Wie dem auch sei, verglichen mit echten Filmen, ist „Freundschaft Plus“ dämlich. Doch verglichen mit anderen beschissenen Date Movies, ist dies ein kleines Meisterwerk. Es stellt sich heraus, dass es ziemlich unterhaltsam ist, Natalie Portman dabei zuzusehen, wie sie mit nach Kokain aussehendem Doughnut-Zucker auf der Nase Leona Lewis´ „Bleeding Love“ weint/singt. Ebenso unterhaltsam ist es aus Kalings Mund zu hören: „I just pulled a penis out of a Vitamin Water yesterday.“ („Ich habe erst gestern einen Penis aus einem Vitaminwasser gezogen.“) Dass Adams egozentrischer Vater ihm eine Geburtstagstorte bringt, auf der die „Die Schaffung Adams“ aus der Sixtinischen Kapelle zu sehen ist, ist ein genialer visueller Gag (er heißt Adam und sein Vater hält sich für Gott). Seien Sie nur nicht allzu überrascht, wenn sie anfangen, Dinge zu sagen wie: „We didn’t break up. We never started.“ („Wir haben uns nicht getrennt. Wir waren nie zusammen.“) zumindest haben Sie ihre Hintern gesehen, nicht wahr?

Fazit: Erfrischend frecher Film, der leider den Gesetzen der romantischen Komödie zu sehr verhaftet ist, um wirklich gut sein zu können. Dennoch recht unterhaltsam und einer der lustigsten Streifen des bisherigen Kinojahres.

Vergessenes Juwel: Der Prinz aus Zamunda (1988)

Mittwoch, 16. Februar 2011

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Wenn man auf Eddie Murphys von einigen Höhen und viel mehr Tiefen geprägte Karriere zurückblickt, stoßen selbstverständlich seine frühen Filme auf die meiste Gegenliebe. Sowohl „Nur 48 Stunden“ als auch „Die Glücksritter“ sind qualitativ hochstehende Komödien, die Murphy zurückhaltende Co-Stars zur Seite stellten, die seine überdrehte Art des Humors perfekt unterstützten und ein wenig zügelten, während er sich in dem fehlerlosen, zeitlosen und unendlich lustigen „Beverly Hills Cop“ nach Lust und Laune austoben durfte. Doch ein Film scheint kaum erwähnt zu werden: „Der Prinz aus Zamunda“ („Coming To America“), der Murphy mit Regisseur John Landis wiedervereinte und ihn mit der zweiten afroamerikanischen Ikone der 1980-er Jahre, dem mittlerweile weitgehend vergessenen Arsenio Hall, zusammenspannte.

Wichtig: Ich möchte darauf hinweisen, dass die Qualität des Trailers nicht die Qualität des Films widerspiegelt.

Da dies die 1980-er Jahre waren und Murphy mehr oder weniger tun konnte, was er wollte, war es völlig in Ordnung, ein afrikanisches Land namens Zamunda zu erfinden und Giraffen herumlaufen zu lassen, weil, es ist nun einmal Afrika, Giraffen dort so häufig sind wie bei uns Goldfische. Aber es ist leicht, über diese kleinen Makel hinwegzusehen, denn der Film nimmt sich selbst nicht allzu ernst und alle Beteiligten haben sichtlich Spaß daran, sich in dieser Torheit zu aalen. Besondere Erwähnung verdient der mit einer so wohlklingenden Stimme ausgestattete Mr. James Earl Jones, der Prinz Akeems (Murphy) Vater, Seine Majestät König Jaffe-Joffer von Zamunda, spielt und mit einer unbezähmbaren Gravität einherschreitet, von der die meisten nicht einmal zu träumen wagen.

Es wäre nachlässig von mir, nicht auf den legendären Soul-Glo Running Gag hinzuweisen, der auf den eher peinlichen, als Jheri-Curl bekannten 80-er–Jahre-Haartrend anspielt. Der Titelsong ist ein ziemlicher Ohrwurm. Wenn Sie ihn nicht den ganzen Tag lang summen möchten, sollten Sie den Clip nicht abspielen.

The Adjustment Bureau: Poster - Ich frage mich, wo sie wohl diese Idee herhaben?

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Nun, es funktionierte für „The Social Network“…

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Und für „Morning Glory“…

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Und für „The King's Speech“.

Real Matt Damon (nicht der echte Matt Damon!)hat noch ein weiteres Beispiel gefunden.

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