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Rio 3D (Review)

Montag, 11. April 2011

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Ein gut gemachter, familienfreundlicher Animationsfilm über einen blauen Ara

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Originaltitel: Rio
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Carlos Saldanha
Drehbuch: Don Rhymer, nach einer Geschichte von Carlos Saldanha
Sprecher: Jesse Eisenberg, Anne Hathaway, Jamie Foxx, Jane Lynch, Leslie Mann, Will.I.Am, Wanda Sykes, Jermaine Clement

„Rio“ ist der neueste 3D-Animationsfilm von Carlos Saldanha, dem Regisseur der beliebten „Ice Age“-Reihe. Es ist eine Hommage an seine Heimatstadt Rio de Janeiro, diese Metropole voll mit Farben, Karneval, Fußball und Kriminellen. Der Held der Geschichte ist Blu (gesprochen von Jesse Eisenberg), ein blauer Ara, der als Nesthocker aus dem brasilianischen Urwald entführt und in einen kleine Stadt in Minnesota gebracht wurde, wo er von der Buchhändlerin Linda (Leslie Mann) gerettet wurde. Dass die beiden seither miteinander leben, wirkt sich jedoch auf Blu nicht nur positiv aus, denn er wird zu einem verwöhnten, domestizierten und ein wenig neurotischen Geschöpf.

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Eines Tages taucht ein brasilianischer Ornithologe auf und möchte Blu, der das letzte Männchen seiner Art ist, „ausborgen“, damit er sich in seiner Heimat mit Jewel (gesprochen von Anne Hathaway), dem letzten Weibchen der Art, paart. Der Vogel tritt mit Linda die Reise nach Brasilien an, wo sich die Ereignisse bald überschlagen. Noch bevor es zur erhofften Paarung kommen kann, werden Blu und Jewel von skrupellosen Vogelhändlern entführt. Es bleibt ihnen nur noch die Flucht, aneinandergekettet wie Sidney Poitier und Tony Curtis in dem Klassiker „Flucht in Ketten“.

Der Film bietet nichts emotional Aufwühlenderes als die Trennung von Haustier und Frauchen, aber das ist ausreichend: Eisenbergs sofort erkennbare Stimme macht Blu zu einem nerdigen besten Freund, mit dem jeder gerne am Frühstückstisch sitzen würde. Der Streifen ist verspielt und phasenweise fast genial und bietet inmitten des Durcheinanders immer wieder Looney-Tunes-artige optische Gags. Zu den Höhepunkten von „Rio“ zählen mit Sicherheit die Auftritte von Bösewicht Nigel, einem gemeinen Kakadu, der von dem sehr komischen Jermaine Clement mit klischeehaftem britischem Akzent gesprochen wird.

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Seine Hymne ans Verüben böser Taten („I poop on people and blame it on seagulls” [„Ich scheiße auf Menschen und beschuldige dann die Möwen”]) ist bestimmt der beste der bunten Mischung an Songs. „Rio“ wird im Gegensatz zu dem verrückteren „Rango“ nicht als der gewagteste Animationsstreifen des Jahres in Erinnerung bleiben, doch was er bietet, bietet er auf entzückende Weise. Die Handlung mag zwar ein wenig zu vorhersehbar sein, aber Kindern wird sie gefallen. Mein Rat an Erwachsene, die als Begleitung mitgehen müssen/dürfen: Schalten Sie das kritische Denken am Kinoeingang ab, machen Sie aber auf jeden Fall die Augen weit auf.

Fazit: „Rio“ ist trotz einiger Schwächen der seltene Fall eines gelungenen Filmes „für die ganze Familie“ und garantiert einen unbeschwerten Ausflug ins Kino.

The Three Musketeers 3D: Erster Teaser Trailer – Alle hassen die Franzosen

Samstag, 26. März 2011

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The-Three-Musketeers-Poster-405x600 Hier ist der erste Teaser Trailer für die x-te Verfilmung von Dumas´ „Die drei Musketiere“, die offensichtlich jemand für eine besonders gute Idee hielt. Dieses Mal gibt es CGI- und „Matrix“-Effekte im Überfluss, dazu noch Schwertkämpfe und Sprünge in Zeitlupe und ähnlichen Unsinn. Auf der Besetzungsliste finden sich u. a. Milla Jovovich und Orlando Bloom, zwei der besten Schauspieler der Gegenwart, sowie Logan Lerman, jener junge Mann, der die Titelrolle in dem wunderschönen Juwel „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ spielte.

Und als wäre das noch nicht genug, wird das Spektakel von dem „Aliens vs. Predators“-Genie Paul W.S. Anderson inszeniert (werfen Sie nur einmal einen Blick auf sein Oeuvre, es ist wirklich sehr gelungen), weshalb man getrost davon ausgehen darf, dass der Film eine schlüssige Geschichte erzählen und darauf verzichten wird, die Logik zugunsten einiger cooler Effekte, die gar nicht so cool sind, über Bord zu werfen. Ganz bestimmt!

Doch eines kann ich bei dem Trailer nicht recht nachvollziehen: dies ist ein „Die drei Musketiere“-Film, doch Chris O´Donnell ist nirgends zu sehen und auch der Bryan-Adams-Song ist nicht zu hören, obwohl der doch das überzeugendste Argument überhaupt ist. Was sich die Macher dabei wohl gedacht haben?

Gnomeo und Julia (Review)

Freitag, 25. März 2011

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Billiges Keramikimitat eines Klassikers der Weltliteratur

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Originaltitel: Gnomeo & Juliet
Herstellungsland: GB/USA 2011
Regie: Kelly Asbury
Drehbuch: Kelly Asbury, Mark Burton, Kevin Cecil, Emily Cook, Kathy Greenberg, Andy Riley, Steve Hamilton Shaw, basierend auf der Theaterstück von William Shakespeare
Sprecher: James McAvoy, Emily Blunt, Ashley Jensen, Michael Caine, Matt Lucas, Maggie Smith, Jason Statham, Ozzy Osbourne, Patrick Stewart, Hulk Hogan, Dolly Parton

Vor nicht allzu langer Zeit erklärte Elton John in einem Interview für das Magazin Rolling Stone, sein guter Freund Billy Joel müsste mit liebevoller Strenge wieder zum Arbeiten animiert werden. Joel, führte er aus, trinke zu viel und vergeude sein Leben. Er müsste „etwas Besseres“ mit seinem Leben anfangen.

Was zum Beispiel? Einen Kinderfilm über Gartenzwerge produzieren?

Denn damit hat sich Captain Fantastic in letzter Zeit beschäftigt. Und ob die Welt nun dafür bereit ist oder nicht, seine Produktionsgesellschaft Rocket Pictures präsentiert uns voll Stolz „Gnomeo und Julia“, eine Cartoon-Überarbeitung von Shakespeares zeitloser Tragödie der ersten Verliebtheit, untermalt von zahllosen Elton-John-Hits.

Falls Sie sich je gewünscht haben, eine Statue mit kleinem spitzem Hut zu sehen, die für eine andere Statue mit kleinem spitzem Hut „Your Song“ vorträllert, dann ist dies genau der richtige Film für Sie.

Und falls dies der richtige Film für Sie ist, dann sollte man ihnen vielleicht mit liebevoller Strenge besseren Geschmack einbläuen.

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Ernsthaft, Tybalt als ein auf einem Rasenmäher herumfahrender Raufbold? Die Amme als verliebter Gipsfrosch? Julia, die traurig „Gnomeo, oh Gnomeo“ deklamiert? Und all das mehr oder weniger willkürlich unterlegt mit Songs wie „Bennie and the Jets“?

´S ist wahr, verehrte Leute. Und ´s ist lausig.

Die Geschichte ist selbstverständlich nach wie vor die von den jungen Leuten, deren Liebe unter einem schlechten Stern steht – allerdings ohne die Romanze zwischen Minderjährigen, ohne Selbstmord, Mord und tragisches Ende. Und alles gespielt von Gartenzwergen und anderem Rasenschnickschnack, darunter etwa ein rosa Flamingo aus Plastik mit einem scheußlichen „lustigen“ spanischen Akzent.

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Es ist ein Desaster in Gips, doch das konnte unzählige Stars nicht davon abhalten, im Aufnahmestudio vorbeizuschauen, der einen oder anderen Figur ihre Stimme zu leihen und mit einem riesigen Gagencheck wieder abzurauschen, darunter James McAvoy als Gnomeo und Emily Blunt als Julia. (Jason Statham – selbst in Animationsstreifen als harter Kerl besetzt – spricht den Tybalt.)

Was Schauspieler nicht alles zu tun bereit sind für einen großen Scheck – oder die Chance, auf Eltons Gästeliste zu kommen!

Michael Caine ist Julias Vater; Maggie Smith ist Gnomeos Mutter. Weitere Gaststars sind Dolly Parton (der Grund dafür will sich mir nicht erschließen), Hulk Hogan, Patrick Stewart (als Bill Shakespeare – haha!) und, als unechtes Rehkitz, Ozzy Osbourne.

Nun, okay. Der letzte Teil ist zumindest lustig.

Zugegeben, die Animation ist, obwohl sie von 3D kaum Gebrauch macht, fantastisch. Man kann jeden noch so kleinen Sprung, jede noch so kleine abgeschlagene Stelle an den Charakteren sehen; wenn sie einander berühren, fügt der Soundtrack sogar das kleine „Clink“ von Gips auf Gips hinzu.

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Doch um den Film wirklich lustig zu machen, müsste es einige Witze geben, die hier so selten sind wie Zähne bei einer Henne. Und obwohl das Ganze einen gewissen urenglischen Charme hat – die Doppelhaushälften in der Vorstadt, der Gartenschuppen -, wird es allen nicht-englischen Kindern irgendwie seltsam vorkommen.

Vielleicht hat Disney ja den Vertrieb für diesen Streifen nur übernommen, weil die Herrschaften der Ansicht sind, sie wären Elton John für all diese Songs für „Der König der Löwen“ noch etwas schuldig. Vielleicht wollte Elton einen Film produzieren, den er seinem neuen Baby zeigen kann. Vielleicht denkt er – nein, bitte nicht! -, dass sich daraus ein Musical machen lässt.

Aber wenn das die Alternative zum gemütlichen Besäufnis im eigenen Heim sein soll, dann bin ich ganz auf Billys Seite.

Fazit: Diese Parodie ist zwar wunderbar animiert, doch es fehlt ihr der Humor. Nur Leuten, die unbedingt sehen müssen, wie Gartenzwerge „The Matrix“ imitieren, und Kindern unter sechs Jahren vorbehaltlos zu empfehlen.

Pirates of the Caribbean 4: 5 Dinge, auf die man beim neuen Poster achten sollte

Mittwoch, 16. März 2011

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Heuer kommt ein neuer „Fluch der Karibik“-Film in die Kinos, was wohl dieses neue Poster für einen neuen „Fluch der Karibik“-Film erklärt. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man 5 interessante Dinge, die sich darauf verbergen… sehen Sie sie? Okay, sehen Sie noch etwas genauer hin…

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spider-1 Falls Sie sich fragen, was Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) auf diesem Poster so intensiv mit den Augen verfolgt, dann wird es Sie freuen, zu erfahren, dass es sich um eine Möwe handelt, die ihm gerade sein Joghurt gestohlen hat (fettarm, Geschmack: Rum und Vanille). Das kann man daran erkennen, dass im Bild kein Joghurt zu sehen ist.

spider-2 Das ist The Black Pearl, Jack Sparrows Schiff, und sie steht in Flammen. Sie werden unschwer erkennen, dass sie auf etwas schwimmt, das wie ein Ozean aussieht, der bekanntlich aus Wasser besteht. Sehen Sie es? Feuer kann mit Wasser gelöscht werden. Das ist genau die Art köstlicher Ironie, die man sich mittlerweile von den „Fluch der Karibik“-Filmen erwarten darf.

spider-3 Jack führt das Mode-Accessoire dieses Sommers mit sich, einen Pygmäen-Schrumpfkopf. Derjenige, der es fertig bringt, den Witz „This is what I got when I asked for a little head“ in diesem Film, der jugendfrei ab 12 sein soll, unterzubringen, ist eindeutig ein Genie.

spider-4 Diese Gestalten scheinen Meerjungfrauen zu sein – oder sehr feminine Meermänner. Laut Mythologie locken die Meerjungfrauen mit ihrem Gesang Seeleute an, die dann mit ihrem schiff an den Klippen zerschellen. Dies sind faule Meerjungfrauen, die sich nicht einmal die Mühe machen, den Strand zu verlassen. Sie sind wohl Französinnen.

spider-5 „Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides“ wird in Disney Digital 3D, Real-D 3D und IMAX 3D zu sehen sein. Falls Sie sich alle drei 3D-Versionen an einem Tag ansehen, wird Ihr Kopf schrumpfen.

Justin Bieber: Never Say Never (Review)

Montag, 14. März 2011

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Ein bewundernder, unkritischer Blick auf eine Popsensation

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Originaltitel: Justin Bieber: Never Say Never
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Jon Chu
Stars: Justin Bieber, Boys II Men, Usher, Miley Cyrus, Sean Kingston, Ludacris, Jaden Smith

Es ist nur allzu leicht, sich über Justin Bieber lustig zu machen - nicht dass uns das davon abhalten sollte.

Er verdankt seinen Erfolg YouTube-Clips, Auftritten in Einkaufszentren und 11-jährigen Mädchen. Seine berühmte Frisur sieht aus, als hätte er sie einer Ice Capades-Königin der 1970-er Jahre gestohlen.

Er ist uncool.

Worauf ich, wie seine Millionen 11-jähriger Fans, nur sagen kann – yeah, well, whatever.

Denn bei dem Phänomen Bieber hat nichts mit Ihnen oder mit mir zu tun, genauso wenig wie die Monkees (oder Shaun Cassidy oder Rick Springfield oder Hanson – picken Sie sich den Teenyschwarm Ihrer Generation heraus) etwas mit unseren Eltern zu tun hatten. Es geht einzig und allein darum, leicht verdauliche Popmusik für Heranwachsende zu machen.

Und das ist ein viel härterer Job, als viele zugeben wollen.

Der Knabe verdient ein wenig Anerkennung – und sein neuer 3D-Konzertfilm „Justin Bieber: Never Say Never“ sorgt dafür, dass sie ihm zuteil wird. Doch der Streifen ist so klinisch sauber, so autorisiert, dass der Zuschauer nicht die Möglichkeit hat, sich eine eigene Meinung über den singenden Knirps und das, wofür er steht, zu machen.

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Fragen, die Teenager vielleicht interessieren („Hat Justin eine Freundin?“), werden hier nicht beantwortet. Diejenigen, die die Eltern bewegen („Erhält der Bub überhaupt richtigen Unterricht?“) werden größtenteils nicht gestellt.

Und etliche unangenehme Details – etwa der Umstand, dass seine Mutter ihn seinen ersten professionellen Vertrag nicht unterschreiben lassen wollte, weil der Manager Jude war – werden völlig ausgeklammert.

Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Schließlich ist dies nur ein weiteres gut verpacktes Popstar-Produkt.

Dennoch beweist der Streifen – inszeniert von Jon Chu, dem Veteranen zweier „Step Up“-Filme – ab und zu einen hinterhältigen Sinn für Humor.

Er beginnt damit, dass er Bieber in den entsprechenden historischen Kontext bringt – der kleine Kanadier ist eine virale Internet-Sensation, genau wie Videos von herzigen Kätzchen oder Hochzeitspannen. Er beinhaltet eine Zeitlupenode an die berühmte Frisur. (Leute, die ihn vor allem aufgrund seiner Haare werden wahrscheinlich entsetzt sein, wenn sie sehen, dass sein Großvater ein Glatzkopf ist.)

Und wir bekommen (obwohl es seltsamerweise nur sehr wenige Szenen gibt, die Bieber beim Proben zeigen) jede Menge Bildmaterial von seinem Weg an die Spitze zu sehen - von den Jahren, in denen er bei lokalen Talentshows und in Wasservergnügungsparks auftrat. Diese teils privaten Videoaufnahmen sind mitunter so schlecht, so verschwommen, dass sie fast schon als impressionistisch bezeichnet werden können.

Dennoch, sein Tanzen ist eher athletisch als künstlerisch (als Usher im kurz auf der Bühne Gesellschaft leistet, stiehlt der Ältere unserem kleinen Helden mit einem einzigen raschen Hüftschwung die Show). Obwohl er mittlerweile 17 Jahre alt ist, scheinen seine Stimme und sein Gesicht in der Kindheit steckengeblieben zu sein. (Es ist fast schon gruselig, kreischende erwachsene Frauen unter seinen Fans zu sehen.)

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Nicht dass die jüngeren Fans diesen Dingen besondere Aufmerksamkeit schenken würden. Die überproduzierte Musik hämmert professionell vor sich hin. Die Texte sind blitzsauber und anständig bis zur Langeweile. Das Image - ganz Baseballkappe und Herzchen und Kapuzen und violett (seine Lieblingsfarbe) - ist durchgehend dasselbe und äußerst gut vermarktbar.

Justin Bieber bringt sehr vielen Menschen sehr viel Geld ein, nicht zuletzt seiner doch arg frömmelnden Mutter und dem aalglatten Manager. (Selbst der Vater, der Biebers Mutter verließ, als der kleine 10 Monate alt war, taucht, vermutlich vom Klang des Geldes angelockt, hinter der Bühne auf.) Doch wer ist Justin Bieber wirklich? Was könnte aus ihm werden?

Trotz seiner viel gerühmten 3D-Effekte bleibt „Never Say Never“ eine ziemlich eindimensionale Angelegenheit und nähert sich dem winzigen kanadischen Pophänomen nie wirklich an.

Fazit: Eine perfekt produzierte, doch allzu oberflächliche filmische Lobhudelei, die kaum Einblicke in das Leben des Teenyschwarms bietet.

The Smurfs: Neues Poster

Mittwoch, 9. März 2011

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Der Film (noch dazu in 3D!) wird vermutlich ziemlich dämlich sein, doch dieses neue Poster aus Mexiko ist ganz nett und entbehrt nicht eines gewissen infantilen Humors.

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Conan the Barbarian Motion Poster

Freitag, 4. März 2011

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Bei Crom! Lionsgate hat dieses schöne neue Bewegt-Poster für das kommende 3D-Reboot von „Conan the Barbarian“ veröffentlicht. Es ist das erste offizielle Artwork des Filmes und, wie sich unschwer erkennen lässt, eine Verneigung vor der klassischen Conan-Bildsprache des verstorbenen Künstlers Frank Frazetta.

Der Remake-König Marcus Nispel inszeniert „Conan the Barbarian“ für Nu Image/Millenium Films. Die Titelrolle spielt Jason Momoa, in weiteren Rollen sind Ron Perlman, Stephen Lang, Rose McGowan und Rachel Nichols zu sehen.

Mars Needs Moms: Neuer Trailer

Donnerstag, 17. Februar 2011

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marsneedsmoms-220x150 Walt Disney Pictures haben einen brandneuen Trailer für ihren kommenden computeranimierten 3D-Science-Fiction-Streifen „Mars Needs Moms“ veröffentlicht.

Der von Simon Wells inszenierte Film basiert auf dem Buch von Berkeley Breathed. Als Sprecher sind Seth Green, Joan Cusack, Dan Fogler, Mindy Sterling, Elisabeth Harnois, Breckin Meyer und Billy Dee Williams im Einsatz.

Bring den Müll hinaus, iss Dein Gemüse – wer braucht schon Mütter? Der neunjährige Milo (Green) findet schnell heraus, wie dringend er seine Mutter (Cusack) braucht, als sie von Marsianern entführt wird, die ihre “Mütterlichkeit” für ihren eigenen Nachwuchs stehlen möchten.

Milos Mission, seine Mutter zu retten, macht es erforderlich, dass er als blinder Passagier auf einem Raumschiff mitreist, sich auf einem vielschichtigen Planeten zurechtfindet und es mit der ganzen Alien-Nation und ihrem Anführer (Sterling) aufnimmt. Mit Hilfe eines technisch versierten Untergrund-Erdmenschen (Fogler) und eines rebellischen marsianischen Mädchens namens Ki (Harnois) kann Milo es vielleicht schaffen, zu seiner Mutter zurückzufinden – auf mehr als eine Weise.

„Mars Needs Moms” läuft am 11. März in den USA und am 28. April in Deutschland an.

Hier ist der Trailer:

Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu (Review)

Samstag, 12. Februar 2011

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Leider ist größer ist nicht immer besser

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Originaltitel: Gulliver´s Travels
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Rob Letterman
Drehbuch: Joe Stillman, Nicholas Stoller, basierend auf dem Buch von Jonathan Swift
Darsteller: Jack Black, Jason Segel, Emily Blunt, Billy Connolly, Amanda Peet, Chris O´Dowd, T.J. Miller, James Corden, Catherine Tate, Richard Laing, David Sterne

Manche Bücher sind zu erwachsen für die Erwachsenen – und deshalb werden sie flugs in Geschichten für Kinder verwandelt.

Schließlich ist es viel sicherer und bequemer, sich vorzustellen, „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ handle nur von einem verrückten Wissenschafter oder „Alice im Wunderland“ erzähle nur von einer verrückten Teeparty, als sich mit der in diesen Büchern zum Ausdruck gebrachten pointierten Kritik von Moral, Geschichte und Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Besser kindisch als beißend satirisch – und so wurde Jonathan Swifts „Gullivers Reisen“ schon vor langer Zeit seiner Kommentare zu religiöser Intoleranz und politischer Idiotie beraubt und zu einem Kinderbuch degradiert, in dem es nur um einen schiffbrüchigen Seefahrer und kleine, auf herzige Weise kriegerische Eingeborene geht.

Dieser vereinfachte, kindische Ansatz wurde auch für die neueste Version gewählt, die die Story modernisiert (Gulliver ist nun nicht mehr Schiffsarzt, sondern ein Faulpelz aus Manhattan), drei Viertel der Abenteuer weglässt und den mageren Rest in 3D präsentiert.

Woran liegt es nur, dass diese neue Version sogar meine Illustrierte Klassiker-Ausgabe wie 4D wirken lässt?

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Ein großer Teil dieser Verminderung des Materials geht auf die Kappe von Hauptdarsteller Jack Black. Erstmals offenbarte er eine gewisse exzentrische Anziehungskraft in Filmen wie „High Fidelity“ und wirkte dann in „School of Rock“ mit seiner Bereitschaft, alles für einen guten Gag zu tun, ob das Publikum das nun sehen will oder nicht, kurzfristig wie die neue Komödiensensation.

Unglücklicherweise stellte sich das, was Blacks neuester Charakter zu sein schien – der saloppe Clown mit grotesken Augenbrauen und einer Vorliebe für kitschigen Rock -, bald als sein einziger Charakter heraus. Und seine Bereitschaft, auf Aufforderung (oder auch ohne) alles zu tun, scheint nicht mehr so eine Tugend zu sein.

Ich meine – ehrlich -, haben Sie wirklich das brennende Verlangen, Jack Blacks Hinterteil zu sehen? Im Lande Liliput, wo es zwölfmal so groß wie normal aussieht?

Eben.

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Der Film zieht auch – eine typische „Wunscherfüllungs“-Besetzung – die arme Amanda Peet als Blacks „heimliche Angebetete“ mit hinein, die sich selbstverständlich am Schluss auch in ihn verliebt (eine Entwicklung, die noch viel unglaubwürdiger ist als die Entdeckung der Westentaschenwelt von Liliput). Und Emily Blunt als winzige Prinzessin, die sich unverständlicherweise in den knollengesichtigen Jason Segel verguckt.

Noch viel krimineller ist das Casting – und die Vergeudung - von echten komödiantischen Talenten wie Billy Connolly, der als winziger König ständig ermüdend schäumt, und Lucy Punch, die immer wie eine zum Leben erwachte „Avenue Q“-Puppe aussieht, aber hier überhaupt nichts zu tun bekommt.

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Aber in diesem Film wird sehr viel verschwendet, unter anderem auch die $2 oder $3, die Studio für die furchtbaren Spezialeffekte ausgab. Doch einen scheint das nicht im Geringsten zu stören: Black stolziert grinsend als kolossaler, kolossal unlustiger Clown durch die Kulissen.

Es ist eine Schande, denn Swifts Klassiker hat mehr als genug Scharfsinnigkeit und Witz zu bieten – und echte Weisheit. In seinem letzten Teil – den fast jeder, der das Buch adaptiert, überspringt - findet sich Gulliver in einem Land wieder, das von eleganten, intelligenten Pferden und schmutzigen, ungebildeten menschlichen „Yahoos“ bewohnt wird. Der arme Held endet als müder, verbitterter und misanthropischer Mann.

Und er hat nicht einmal diesen Film gesehen.

Fazit: Pure Geld- und Zeitverschwendung. Jonathan Swifts Klassiker wurde seines Witzes und seiner Weisheit beraubt und zu einer billigen Klamotte degradiert, in der Jack Black absolut nichts Neues zeigt. Und in 3D wirkt das Ganze noch unerträglicher.

My Soul to Take (Review)

Sonntag, 6. Februar 2011

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Wes Cravens 3D-Film wird Sie zum Ausgang laufen lassen – vor Langeweile

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Originaltitel: My Soul to Take
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Wes Craven
Drehbuch: Wes Craven
Darsteller: Max Thieriot, John Magaro, Denzel Withaker, Zena Grey, Nick Lashaway, Paulina Olszynski, Jeremy Chu, Emily Meade, Jessica Hecht, Frank Grillo, Harris Yulin

Das Verbrechen von 3D ist, dass einen die Technik bei einem schlechten Film quasi als Geisel nimmt. Es ist unerklärlich, warum man diese Brillen tragen muss, die, um ehrlich zu sein, nach ungefähr zwanzig Minuten anfangen, ein wenig weh zu tun. Das ist immer so, doch wenn man sie nicht braucht, schmerzt das Ganze noch eine Spur mehr. Ich sah mindestens ein Viertel von „My Soul to Take“, dem schlechtesten Horrorfilm, den Wes Craven bisher drehte, ohne die vermaledeite Brille. Der Streifen wurde auf herkömmliche Weise gedreht – und kann auch so angesehen werden; das 3D-Gimmick sorgt - wie übrigens bei den meisten nachträglichen Umwandlungen - dafür, dass man das Gefühl hat, das Geschehen auf der Leinwand durch den Boden eines Aschenbechers hindurch zu verfolgen.

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„My Soul to Take“ erzählt von einer exemplarischen Kleinstadt - sie liegt in Massachusetts -, die unter den Nachwirkungen des Treibens eines Serienkillers leidet. Der verrückte mutmaßliche Täter wurde tödlich verwundet, überlebte aber allem Anschein nach auf mysteriöse Weise, indem er in die Körper von sieben Kindern schlüpfte, die in der Nacht seines Todes zur gleichen Zeit im selben Krankenhaus geboren werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Wes Craven entschuldigen, sollte ich irgendetwas missverstanden haben. Ich habe den Film gesehen und die Synopsis gelesen. Dennoch wusste ich über weite Strecken nicht, was gerade vor sich ging. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Craven selbst das so genau weiß. Warum werden diese Kinder, denen wir 16 Jahre später wieder begegnen, so völlig wahllos umgebracht? Charaktere sterben einfach deshalb, weil sie müssen, aber nicht ohne zuvor noch jede Menge Exposition von sich gegeben zu haben.

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Der Killer hat lange Krypto-Dreadlocks und ein Gesicht, das wir nie richtig zu sehen bekommen. Er könnte einer der Teenager sein. Er könnte aber auch versehentlich vom Set von „Predator 14“ herübergewandert sein. Die Eltern wissen mehr, als sie zugeben möchten, und diese Heimlichtuerei erzürnt die Jungendlichen. Der Streifen wirkt wie eine Fernsehdrama-Version von Cravens „A Nightmare on Elm Street“.

Die Schlechtheit des Films ist nicht ohne Reiz. Seine Zusammenhanglosigkeit ist auf nicht uninteressante Weise verrückt. Die Schlampigkeit des Films hat einen fast traumartigen Charakter. Metaphysik und indianischer Mystizismus werden als Themen erahnbar und es gibt einen gut choreographierten Widerspiegelungsmoment zwischen Bug (Max Thieriot), ortsansässigen Verrückten, und seinem dem Verzweifeln nahen Freund Alex (John Magaro), der beinahe psychologisch wirkt. Der ganze Film ist jedoch eine halbherzige und unkoordinierte Angelegenheit. Und warum 3D? Wenn man während eines schlechten Films immer wieder die Brille abnimmt, ist das ein deutliches Zeichen von Missfallen. Hier möchte man sich nach 15 Minuten am liebsten die Augen ausstechen.

Fazit: Wes Cravens wahrscheinlich schlechtester Horrorfilm bisher ist ein wirres Durcheinander, bei dem nie richtig Spannung aufkommt. Die 3D-Effekte machen das Ganze nur noch schlimmer.

James Camerons Sanctum: 2 Neue Clips

Montag, 31. Januar 2011

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Sanctum-Poster-small Vor ungefähr einer Woche präsentierte ich Ihnen den ersten Clip von James Camerons (er ist Executive Producer dieses Projekts) neuem Streifen „Sanctum“. Nun hat Universal zwei weitere kurze Ausschnitte ins Netz gestellt. Der Film wurde von Alister Grierson inszeniert. In den Hauptrollen agieren Richard Roxburgh, Rhys Wakefield, Ioan Gruffudd, Alice Parkinson und Dan Wyllie, die sich in die tiefsten Tiefen irgendeiner Höhle begeben, um uns Dinge zu zeigen, die wir noch nie zuvor gesehen haben.

Synopsis: Der 3D-Actionthriller Sanctum von Executive Producer James Cameron folgt einem Team von Höhlentauchern auf einer gefährlichen und heimtückischen Expedition zum größten, schönsten und am schwersten zugänglichen Höhlensystem der Erde. Als ein Tropensturm sie tief in die Höhlen hinunterdrängt, müssen sie rasende Fluten, tödliches Terrain und aufkeimende Panik bekämpfen, während sie nach einer unbekannten Fluchtroute Richtung Meer suchen. Meistertaucher Frank McGuire (Richard Roxburgh) erforscht schon seit Monaten die Esa-ala-Höhlen im Südpazifik. Aber als sein Rückweg durch eine Sturzflut abgeschnitten wird, müssen er und sein Team, dem auch sein 17-jähriger Sohn Josh (Rhys Wakefield) und der Finanzier Carl Hurley (Ian Gruffudd) angehören, ihre Pläne radikal ändern. Geplagt von ständig schrumpfenden Vorräten, muss die Gruppe einen Weg aus dem Unterwasserlabyrinth finden. Bald sehen sie sich mit der unvermeidlichen Frage konfrontiert: Können sie überleben oder werden sie für immer in diesen Höhlen gefangen bleiben?

„Sanctum“ läuft am 4. Februar in den USA an. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.


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Cars 2: 3D Turntable Video und Charakterbeschreibung für Raoul ÇaRoule

Donnerstag, 27. Januar 2011

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Cars-2-Raoul-CaRoule-220x150 Hier ist das nächste in der nicht enden wollenden Reihe der Charaktervideos für den neuen Disney-Pixar-Streifen „Cars 2“. Heute können wir Raoul ÇaRoule in Augenschein nehmen.

Synopsis: T Star Rennauto Lightning Mc Queen (gesprochen von Owen Wilson) und der unvergleichliche Abschleppwagen Mater (Larry The Cable Guy) brechen in „Cars 2” gemeinsam zu neuen interessanten Schauplätzen auf. Sie begeben sich noch Übersee, um am ersten World Grand Prix teilzunehmen, bei dem das schnellste Auto der Welt ermittelt werden soll. Aber der Weg zur Meisterschaft ist mit vielen Schlaglöchern, Umleitungen und komischen Überraschungen gespickt, denn Mater hat ein eigenes faszinierendes Abenteuer zu bestehen: internationale Spionage. Hin und her gerissen zwischen seiner Pflicht, Lightning Mc Queen beim großen Rennen zu unterstützen, und dem Wunsch, eine streng geheime Spionagemission zum Abschluss zu bringen, begibt sich Mater auf eine actiongeladene Reise, die in eine wilde Verfolgungsjagd auf den Straßen Japans und Europas ausartet, wobei ihm seine freunde folgen und die ganze Welt gespannt zusieht.

John Lasseter nimmt wieder auf dem Fahrersitz Platz und inszeniert die Fortsetzung seines mit dem Golden Globe® ausgezeichneten Erfolgsfilms „Cars” aus dem Jahre 2006.

„Cars 2“ läuft am 24. Juni in den USA und voraussichtlich am 28. Juli in Deutschland an. Der Animationsspaß wurde von John Lasseter inszeniert. Als Sprecher sind u. a. Tony Shalhoub, John Ratzenberger, Owen Wilson, Cheech Marin, Larry The Cable Guy, Bonnie Hunt, Michael Caine und Michael Keaton im Einsatz.

Raoul ÇaRoule

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Der als das „beste Rallyeauto der Welt“ bekannte Raoul ÇaRoule (#6) wurde in Alsace, Frankreich „geboren“. Da er eine ruhelose Seele ist, schloss sich Raoul schon in jungen Jahren dem berühmten ‚Cirque du Voiture’ an, wo er Gymkhana erlernte – einen eleganten Motorsport voller Drifts, der ihm zu perfektem Timing und der Fähigkeit, selbst die schweirigsten Rennstrecken mit Leichtigkeit zu bewältigen, verhalf. Er ist das erste Auto, das neun Rallyes in folge gewinnen konnte. Raoul ist zuversichtlich, dass er seine Rallyeerfahrung nutzen kann, um seinen World Grand Prix-Konkurrenten auf den unasphaltierten Abschnitten der Rennstrekcen davonzuziehen, besonders wenn seine Fans auf den Tribünen Fahnen schwenken, auf denen „ÇaRoule Ca-Rules!” steht.


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Das neue „Cars 2“ 3D Turntable Video präsentiert uns Holley Shiftwell

Sonntag, 23. Januar 2011

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cars2-holley-shiftwell-220x150 Die Leute von Pixar haben ein weiteres ihrer ziemlich gelungenen 3D-Turntable-Videos für ihren neuen Film „Cars 2“ veröffentlicht. Diesmal bekommen wir mehr von Holley Shiftwell zu sehen, die von Emily Mortimer gesprochen wird. Dieser Clip passt perfekt zu den bereits erschienenen, in denen uns Lightning McQueen, Mater und Finn McMissile nähergebracht wurden.

„Cars 2“ läuft am 24. Juni in den USA und voraussichtlich am 28. Juli in Deutschland an. Der Animationsspaß wurde von John Lasseter inszeniert. Als Sprecher sind u. a. Tony Shalhoub, John Ratzenberger, Owen Wilson, Cheech Marin, Larry The Cable Guy, Bonnie Hunt, Michael Caine und Michael Keaton im Einsatz.

Synopsis: T Star Rennauto Lightning Mc Queen (gesprochen von Owen Wilson) und der unvergleichliche Abschleppwagen Mater (Larry The Cable Guy) brechen in „Cars 2” gemeinsam zu neuen interessanten Schauplätzen auf. Sie begeben sich noch Übersee, um am ersten World Grand Prix teilzunehmen, bei dem das schnellste Auto der Welt ermittelt werden soll. Aber der Weg zur Meisterschaft ist mit vielen Schlaglöchern, Umleitungen und komischen Überraschungen gespickt, denn Mater hat ein eigenes faszinierendes Abenteuer zu bestehen: internationale Spionage. Hin und her gerissen zwischen seiner Pflicht, Lightning Mc Queen beim großen Rennen zu unterstützen, und dem Wunsch, eine streng geheime Spionagemission zum Abschluss zu bringen, begibt sich Mater auf eine actiongeladene Reise, die in eine wilde Verfolgungsjagd auf den Straßen Japans und Europas ausartet, wobei ihm seine freunde folgen und die ganze Welt gespannt zusieht.

John Lasseter nimmt wieder auf dem Fahrersitz Platz und inszeniert die Fortsetzung seines mit dem Golden Globe® ausgezeichneten Erfolgsfilms „Cars” aus dem Jahre 2006.

James Camerons Sanctum: Erster Clip des 3D-Unterwasserspektakels

Samstag, 22. Januar 2011

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Sanctum-Poster-1 Universal Pictures haben gerade den ersten Clip aus dem von James Cameron produzierten Film „Sanctum“ veröffentlicht. In dem von Alister Grierson inszenierten Unterwasserabenteuer spielen Richard Roxburgh, Rhys Wakefield, Ioan Gruffudd, Alice Parkinson und Dan Wyllie. Sie alle begeben sich in die tiefsten Tiefen irgendeiner Höhle, um uns an Orte zu führen, die wir noch nie gesehen haben.

Dieser Clip bietet nur einen kleinen Vorgeschmack auf die Unterwasserwunder, die uns im Film erwarten, verrät aber kaum etwas über den Inhalt. Dennoch schön, wenigstens ein bisschen etwas zu sehen zu bekommen.

Synopsis: Der 3D-Actionthriller Sanctum von Executive Producer James Cameron folgt einem Team von Höhlentauchern auf einer gefährlichen und heimtückischen Expedition zum größten, schönsten und am schwersten zugänglichen Höhlensystem der Erde. Als ein Tropensturm sie tief in die Höhlen hinunterdrängt, müssen sie rasende Fluten, tödliches Terrain und aufkeimende Panik bekämpfen, während sie nach einer unbekannten Fluchtroute Richtung Meer suchen. Meistertaucher Frank McGuire (Richard Roxburgh) erforscht schon seit Monaten die Esa-ala-Höhlen im Südpazifik. Aber als sein Rückweg durch eine Sturzflut abgeschnitten wird, müssen er und sein Team, dem auch sein 17-jähriger Sohn Josh (Rhys Wakefield) und der Finanzier Carl Hurley (Ian Gruffudd) angehören, ihre Pläne radikal ändern. Geplagt von ständig schrumpfenden Vorräten, muss die Gruppe einen Weg aus dem Unterwasserlabyrinth finden. Bald sehen sie sich mit der unvermeidlichen Frage konfrontiert: Können sie überleben oder werden sie für immer in diesen Höhlen gefangen bleiben?

„Sanctum“ läuft am 4. Februar in den USA an. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.


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3D braucht endlich einen Industrie-Standard

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Dieser Beitrag würde besser funktionieren, hätte ich mir die Mühe gemacht, mehr als nur diese vier Beispiele zusammenzusuchen.

Neuer Drive Angry 3D Clip zeigt eine große Explosion

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Drive-Angry-3d-UK-Poster-220x150 Vor einigen Tagen erschien der als „Gunfight Sex“ bekannte Red Band Clip, der wirklich alles andere als jugendfrei war, aber in diesem neuen Clip dreht sich alles um einen mit Wasserstoff gefüllten Tanklaster und um Explosionen.

Angeblich wurde dieser Clip aus Anlass des 43. Geburtstags von Charlotte Ross (darf man das Alter einer Frau überhaupt erwähnen? Es ist allerdings auf IMDb nachzulesen…) veröffentlicht. Alles Gute zum Geburtstag, Charlotte! In dem Clip sehen wir eine Szene, in der Cages Charakter Milton seine ganzen Fahrkünste auspacken muss, um dem „Accountant“ (William Fichtner) zu entkommen.

„Drive Angry 3D“ wurde von Patrick Lussier („My Bloody Valentine“) inszeniert und kommt am 24. Februar in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen sind Nicolas Cage, Amber Heard, David Mors, Katy Mixon, William Fichtner, Tom Atkins und Billy Burke zu sehen.

Synopsis: In „Drive Angry“, dem neuesten 3D-Action-Abenteuer des Regisseurs von „My Bloody Valentine“, spielt Nicolas Cage die Rolle des Milton, eines abgebrühten Kriminellen, der aus der Hölle ausgebrochen ist, um seine letzte Chance auf Wiedergutmachung wahrzunehmen. Er ist entschlossen, jene grausame Sekte aufzuhalten, die den Mord an seiner Tochter zu verantworten hat, aber ihm bleiben dafür nur drei Tage, denn an Vollmond werden die religiösen Fanatiker ihr Baby, sein Enkelkind, opfern.

Begleitet wird er von Piper (Amber Heard), einer jungen, erotischen Kellnerin, die den kirschroten aufgemotzten Wagen ihres Exfreundes auslöst, um Milton helfen zu können. Nun verfolgen die beiden den tödlichen Anführer der Sekte, einen gewissen Jonah King (Billy Burke), der davon überzeugt ist, es sei seine Bestimmung, durch die Opferung des Kindes die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Aber die blutrünstige Sekte ist noch das geringste von Miltons Problemen, denn die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Und noch schlimmer, ein mysteriöser Killer, der nur als The Accountant [Der Buchhalter] bekannt ist und vom Teufel persönlich ausgesandt wurde, Milton einzufangen und in die Hölle zurückzubringen, beteiligt sich ebenfalls an dem Katz-und-Maus-Spiel. Mit hypnotischer Grausamkeit verfolgt The Accountant Milton mit Höchstgeschwindigkeit quer durch das Land, bis seine Mission erfüllt ist.

Angetrieben von hochoktanigem Treibstoff und reiner Wut, muss Milton seinen Zorn nutzen, um alle menschlichen Grenzen zu überscheiten und den Tod seiner Tochter zu rächen, ehe seine letzte Chance auf Wiedergutmachung zunichte gemacht wird.


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Justin Bieber: Never Say Never - Das letzte Poster vor dem Kinostart

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Justin-Bieber-Never-Say-Never-Poster-220x150 Hier ist das Poster, auf das wir alle gewartet haben! Ja, es ist das letzte Poster für den Justin-Bieber-Film, allgemein bekannt als „Never Say Never“. Ich kann meine Begeisterung kaum noch zügeln! (Ihnen wird es wohl ähnlich gehen.)

 

Synopsis: Justin Bieber: Never Say Never ist die erbauliche wahre Geschichte von Justin, der es vom Straßenkünstler in der Kleinstadt Stratford, Ontario zum Internetphänomen und in weiterer Folge zum weltweit verehrten Superstar gebracht hat. Höhepunkt ist die traumhafte, ausverkaufte Show im Madison Square Garden – zu sehen natürlich in 3D!

Kleine Mädchen in aller Welt sind ganz verrückt nach dem Bürschchen, weshalb er die Vermarktungsmaschine ist, die alle gerne hätten. Wie Sie dem Poster entnehmen können, müssen Sie „Find Out What’s Possible If You Never Give Up“ (Herausfinden, was möglich ist, wenn man niemals aufgibt). Das ist doch wirklich inspirierend!

„Justin Bieber: Never Say Never“ kommt am 11. Februar in die amerikanischen und am 17. März in die deutschen Kinos. Sie sind also vorgewarnt…

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Dank an die lieben Leute von Yahoo!, die uns dieses Juwel (nicht Bieber, an dem ist YouTube schuld!) beschert haben.

Trailer für „Cave of Forgotten Dreams“, Werner Herzogs ersten Film in 3D

Montag, 10. Januar 2011

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cave-of-forgotten-dreams-trailer Alles, was sie wissen müssen, ehe Sie sich den weiter unten eingebetteten Trailer ansehen, ist, dass Werner Herzog einen Dokumentarfilm in 3D über die Chauvet-Höhle gedreht hat, in der sich die ältesten bekannten Höhlenmalereien befinden.

Da vieles in der Höhle sehr filigran ist, konnte Herzog im Inneren nicht nach Lust und Laune filmen. Dennoch ist schon anhand des Trailers zu erkennen, dass ihm einige beeindruckende Aufnahmen gelungen sind. Was auch immer man von 3D halten mag, dieser Film verspricht ein einzigartiges Erlebnis zu werden. Nur mit der Musik wurde meiner Meinung nach ein wenig übertrieben.

„Cave of Forgotten Dreams“ hatte im vergangenen September beim Toronto International Film Festival Weltpremiere und wurde mit ausgezeichneten Kritiken bedacht. Einige davon können Sie im Trailer auszugsweise lesen:

Was ich mir von Hollywood für 2011 wünsche

Montag, 3. Januar 2011

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Ein neues Jahr, eine neue Lawine von Remakes, verunglückten 3D-Umwandlungen und unverständlichen M. Night Shyamalan-Dialogen. Hier sind einige Dinge, die Hollywood ändern müsste…

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1. Weniger Fortsetzungen und Remakes

Dieser Punkt fand sich vermutlich auch schon auf allen möglichen „Was wir uns von Hollywood wünschen…“-Listen zu Beginn des Jahres 2010. Und 2009. Und 2008. Und er wird sich auf allen ähnlich gearteten Listen finden, bis die Sonne implodiert und die Erde verschluckt. Es ist zu Recht ein ewiger Kritikpunkt. Nur zwei der zehn finanziell erfolgreichsten Filme des Jahres 2010 sind Originalwerke - „Inception“ und „Ich – Einfach unverbesserlich“ -, während sich der Rest aus Fortsetzungen („Iron Man 2“, „Toy Story 3“), Remakes („Karate Kid“) und Adaptionen („Harry Potter“). Das ist geradezu erschreckend einfallslos, aber wenigstens verspricht die heurige Blockbuster-Saison besser zu werden. Immerhin hat sie „Super 8“ zu bieten. Und „Cowboys & Aliens“. Moment, basiert dieser Streifen nicht auf einer Graphic Novel? Und „Thor“, basierend auf einem Comic. Und „Fluch der Karibik 4“. Und „Transformers 3“. Ach, was soll´s…

2. Belästigt uns nicht ständig mit 3D

Ich bin mir durchaus bewusst, dass 3D einen Platz in der Filmgeschichte hat. Und zwar in der der 1950-er Jahre. Ihr könnt von künstlerischem Potenzial und der technischen Entwicklung des Kinos reden, solange und sooft ihr wollt, mittlerweile ist allen klar, dass Ihr nur deshalb einen 3D-Film nach dem anderen produziert, um ungerechtfertigt hohe Eintrittspreise zu verlangen und so schnell mehr Geld zu verdienen. Der bisherige kreative Höhepunkt dieser blendenden neuen Technologie war eine überlange Geschichte über einen magischen Baum. Und bald wird sie in unsinnigen Produktionen wie „Kung Fu Panda 2“, „The Smurfs“ und einem Justin-Bieber-Konzertfilm zur Anwendung kommen. Und ja, ich kenne den Standardsatz, dass 3D eine umfassende Erfahrung bietet, die nicht annähernd erreicht werden kann, wenn man sich eine illegal heruntergeladenen Kopie auf dem Laptop ansieht, zur Genüge. Aber wisst ihr, was das ebenfalls bewirken könnte? Gute Geschichten.

3. Mehr verrückte Batman-Besetzungsgerüchte

Es spielt kaum eine Rolle, wie „The Dark Knight Rises“ sein wird, wenn er 2012 endlich in die Kinos kommt, denn es besteht nicht die geringste Hoffnung, dass der Film auch nur annähernd so unterhaltsam sein wird wie all die Besetzungsgerüchte, die im Zusammenhang mit ihm Internet kursieren. Es wurde sogar schon angekündigt, dass Cher Catwoman spielen werde, obwohl die gute Dame 66 Jahre alt sein wird, wenn der Film in die Kinos kommt. Außerdem sollte Eddie Murphy den Riddler spielen – und, wenn man seine jüngsten Filme bedenkt, vermutlich auch noch dessen gesamte übergewichtige Verwandtschaft. Diese Gerüchte waren lustig, aber hoffentlich werden diejenigen im heurigen Jahr noch besser. David Hasselhoff als Pinguin? Ronnie Corbett als Mr. Freeze? Das Terrible Trio gespielt von Steve Guttenberg, Ted Danson und Tom Selleck aus „Drei Männer und ein Baby“? Anonyme Internet-Massen, macht Euch an die Arbeit.

4. „Fluch der Karibik 4“ soll kürzer sein und ausnahmsweise einmal Sinn machen

Ich wage zu behaupten, dass trotz ihres phänomenalen Erfolgs niemand in der Lage ist, den Handlungsverlauf von „Fluch der Karibik 2 + 3“ klar und leicht verständlich wiederzugeben. Diese beiden Filme waren chaotische, verwirrende und ausschweifende Vorwände, damit Johnny Depp im Kreis herumlaufen und Grimassen schneiden konnte. Wäre es nicht großartig, wenn es „Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten“ zuwege brächte, eine einfache, mitreißende Geschichte in unter zwei Stunden zu erzählen? Die gute Nachricht ist, dass Gore Verbinski diesmal nicht Regie führt, weshalb eine gewisse Hoffnung auf Besserung besteht. Die schlechte Nachricht ist, dass der neue Regisseur Rob Marshall heißt, dessen letzter Film „Nine“ ein chaotischer, verwirrender und ausschweifender Vorwand war, damit Daniel Day-Lewis im Kreis herumlaufen und Grimassen schneiden konnte. Aber es bleibt ja immer noch „Fluch der Karibik 5“…

5. Deutet den Erfolg von „The Social Network“ nicht als Startschuss für einen neuen Trend

Hollywood, ich weiß was Du denkst und wünsche mir, dass Du sofort damit aufhörst. Du bist dir sicher selbst bewusst, dass Du im Ruf stehst, auf Ideen solange herumzureiten, bis sie tot zusammenbrechen. Das ist der Grund, warum „Scream“ „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ und „Basic Instinct“ „Body of Evidence“ hervorbrachte, warum „Gremlins“ zum Ausgangspunkt für vier „Critters“-Filme, vier „Ghoulies“-Filme und „Hobgoblins“ wurde. Aber lass bitte „The Social Network“ in Ruhe. Ja,d er Film mag weltweit annähernd $200 Millionen eingespielt haben und er wird vielleicht den einen oder anderen Oscar gewinnen, aber das bedeutet nicht, dass jeder zweitklassige Produzent nun sofort seinen eigenen Internet-Start-up-Film in Auftrag geben soll. „The Social Network“ ist eine Sache. Aber „eBay: Der Film“? „PayPal: Wie alles begann“? „Groupon: Die Gier nach Ruhm“? Bitte lass das bleiben, Hollywood. Du bist zu gut dafür. Wenn man es recht bedenkt, bist Du nicht zu gut dafür. Aber lass es einfach bleiben, okay?

6. Lasst M. Night Shyamalan endlich keine Filme mehr drehen

Es liegt mir fern, jemandem zu wünschen, dass er arbeitslos wird, aber wäre es nicht wunderbar, wenn M. Night Shyamalan – wenigstens einmal – nicht eher einen Film drehen dürfte, ehe nicht 100%-ig sichergestellt wurde, dass er auch ansehbar ist. „Das Mädchen aus dem Wasser“ war schlecht. „The Happening“ war schlechter - wahrscheinlich der am wenigsten unterhaltsame Streifen über bedrohliche Brisen in der Geschichte des Kinos. Dennoch schaffte es sein letzte Film „Die Legende von Aang“, zum absoluten Nadir von Shyamalans Karriere zu werden; ein zielloses Geschwür voll von wenig überzeugenden Effekten und endlos langen, mit Exposition vollgestopften Dialogen. Das Vernünftigste wäre wohl, Shyamalan still und heimlich zur Seite zu schieben und ihn nur noch Werbespots für Asthma-Präparate drehen zu lassen. Aber nein. Stattdessen wurde ihm aus unerfindlichen Gründen gestattet, Bruce Willis, Gwyneth Paltrow und Bradley Cooper davon zu überzeugen, dass ein nächster, streng geheimer Film kein dampfender Haufen Sch**** werden wird. Wie viele Chancen werden ihm noch zugestanden?

7. Gebt uns unsere Vampire zurück

Was wurde nur aus den Vampiren? Sie waren doch lange Zeit so verlässliche und bewährte Charaktere – entweder düster dreinblickende Aristokraten, die sich in Fledermäuse verwandeln oder, im Falle einiger besonderer europäischer Filme, Lesben, die ihre Kleider einfach nicht anbehalten konnten. Aber seht sie euch heutzutage an. Wenn sie nicht desinteressierte Typen sind, die zu glitzern und zu glänzen beginnen, sobald die Sonne aufgeht, dann sind sie schwedische Kinder mit großen Augen, die sich mit Pädophilen herumtreiben. Lasst uns heuer zu den Ursprüngen zurückkehren. Lasst alle in abgedunkelten Kutschen reisen. Und, um Gottes willen, lasst das Ganze nichts mit Paramore zu tun haben. Einverstanden?

8. Pixar soll endlich aufhören, so unerhört trostlos zu sein

Das größte Problem mit Pixar-Filmen ist selbstverständlich, dass sie so brillant sind. „Toy Story 3“ war der finanziell erfolgreichste Film des Jahres 2010 und „Oben“ war einer der besten Filme des Jahres 2009. Beide Filme sind brillant. Aber das liegt daran, dass sie eine emotionale reife entwickelt haben, die für Mainstream-Animationsfilme mehr als ungewöhnlich ist. „Wall-E“ handelt von Einsamkeit und Entfremdung. In „Toy Story 3“ gibt es eine Szene, in der sich alle Charaktere still hinsetzen und auf den Tod vorbereiten. „Oben“ ging sogar noch einen Schritt weiter und zeigte uns das Leben, die Krankheit und den Tod einer Frau, ehe der Film überhaupt richtig begann. Zum glück bringt Pixar heuer nur „Cars 2“ heraus. Es besteht also Hoffnung, dass uns eine kleine Erholung von der Verzweiflung geboten wird, die für die letzten Pixar-Filme so charakteristisch war. Außer es gibt darin einen Subplot, in dem sich Luigi auf dem Straßenstrich prostituiert, um seine Cracksucht befriedigen zu können.

9. Keine neuen Nicholas-Sparks-Filme

Es ist nicht so, dass alle Filme, die auf Büchern von Nicholas Sparks basieren – denken Sie etwa an „Wie ein einziger Tag“, „Das Lächeln der Sterne“ oder „Mit Dir an meiner Seite“ -, schlecht sind. Obwohl sie schlecht sind. Sie sind sogar unglaublich schlecht. Es sind klebrige, auf zynische Weise manipulative Melodramen, in denen sich ein Junge in ein Mädchen verliebt und dann irgendjemand stirbt – und sie sind schlecht. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Nicholas Sparks diese Geschichten mit erschreckender Regelmäßigkeit hervorbringt. Im letzten Jahr wurden zwei seiner Bücher verfilmt. Eine dieser Verfilmungen besaß sogar die Unverfrorenheit, uns Miley Cyrus als Hauptdarstellerin zuzumuten. Und etliche mehr stehen uns bevor. Sparks hat eindeutig noch nie davon gehört, dass Abwesenheit die Zuneigung stärker werden lässt. Er würde vermutlich bemerken, dass das Publikum seine Werke noch viel mehr zu schätzen wüsste, wenn er sich ein Jahr Zeit nähme, seinen Erfolg einfach nur zu genießen. Oder zwei Jahre. Oder noch länger. Er sollte sich J.D. Salinger zum Vorbild nehmen. Die Menschen liebten ihn.

10. Jennifer Aniston soll entweder bessere Filme machen oder nicht so oft schlechte

Im vergangenen Jahr spielte Jennifer Aniston Hauptrollen in „Umständlich verliebt“ und in „Der Kautions-Cop“, zwei katastrophal schlechten romantischen Komödien, die ihrem Ruf ernsthaft schadeten. Im Jahr davor spielte sie Hauptrollen in „Er steht einfach nicht auf Dich!“ und „Love Happens“, einer katastrophal schlechten romantischen Komödie und einem katastrophal schlechten romantischen Drama, die ihrem Ruf ernsthaft schadeten. Wenn sie in diesem Tempo weitermacht, wird sie bis Weihnachten gar keinen Ruf mehr haben, weshalb sie im Wesentlichen zwei Möglichkeiten hat. Sie kann entweder weiterhin schlechte Filme machen, aber mit größeren Abständen dazwischen, damit es den Leuten nicht so auffällt. Oder sie kann im bisherigen Tempo weitermachen und sich darauf konzentrieren, in besseren Filmen zu spielen. Im heurigen Jahr wird Jennifer Aniston in drei Filmen zu sehen sein. Einer davon ist eine romantische Komödie mit Adam Sandler. Sie hat ihre Entscheidung getroffen.

Die schlimmsten Filmereignisse des Jahres 2010

Donnerstag, 30. Dezember 2010

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Ehe wir das schrecklichste Jahr für Filme in der bisherigen Geschichte des Films zusammen mit ausgefallenen Haaren und getrockneten Popeln (diese Dinge finden sich doch unter jedermanns Teppichen, oder nicht?) ein für alle Mal unter den Teppich kehren, hielt ich es für angebracht, die schlimmsten Dinge, die in diesem Jahr über die Filmwelt hereinbrachen, noch einmal Revue passieren zu lassen. Sie sollten vielleicht ein Video mit einem herzigen Kätzchen bei de Hand haben, sobald das Ganze vorbei ist; ich empfehle dieses hier.

Die Entwicklung des nächsten James-Bond-Projekts wurde „auf unbestimmte Zeit verschoben“

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Dank eines kleinen Buchhaltungsmissgeschicks ist MGM mit ungefähr einhundert Millionen Milliarden Billionen Dollar verschuldet, was bedeutet, dass niemand das Geld hat, Daniel Craig für seinen nächsten Auftritt als James Bond mit schicken Hosen auszustatten. Es sieht zwar so aus, als würde langsam wieder alles in die richtigen Bahnen gelenkt, seit Spyglass Entertainment die Kontrolle über MGM übernommen hat und die Produktion von „The Hobbit“ wider aufgenommen wurde, aber auf den nächsten Bond werden wir wohl noch mindestens zwei Jahre warten müssen, was Daniel Craig auf den Gedanken bringen könnte, „einen Dalton zu machen“ und Shia LaBeouf das Feld zu überlassen. Da gerade von ihm die Rede ist…

Shia LaBeouf wurde auch in diesem Jahr wieder beschäftigt

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Der Typ muss einige sehr belastende Photos in seinem Besitz haben. Anders lässt sich das nicht erklären.

Der Misserfolg von „Gentlemen Broncos“

Der neue Film des Regisseurs von „Napoleon Dynamite“ war ungefähr 4 Sekunden lang in einigen wenigen Ländern im Kino zu sehen, ehe er mehr oder weniger unbemerkt auf DVD herausgebracht wurde. Warum bloß?

Das… passierte

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Das vermutlich Schlimmste, das jemals irgendwo passierte, ist diese Dokumentation über die 2008 – 2009 Tournee der kreischendsten Harpyie der Welt, die dem Seher „eine einmalige Gelegenheit bietet, Celine überallhin zu folgen… Dieser Film wird alles zeigen.“ Celine Dion selbst sagte dazu: „Ich ließ die Kamera mich überallhin begleiten. Es sind definitiv die intimsten Einblicke, die ich meinen Fans je gewährt habe.“ Also wenn wir nicht zu sehen bekommen, wie sie in die Badewanne pinkelt, sich Tampons einführt und beim Hinternabwischen versehentlich scheiße auf die Finger bekommt, werden wir hier von den Marketingleuten massiv beschwindelt.

Der nächste Batman-Film bekam einen beschienenen Titel verpasst

Der Titel „The Dark Knight Rises“ ist aus zwei Gründen problematisch:

1. Er ist langweilig. Der Titel klingt so, als wäre Batman gerade von Alfred mit einer Tasse Tee und einem Marmeladebrot geweckt worden und würde sich vor dem Ankleiden strecken.

2. Er lässt die Alarmglocken schrillen. Warum ist er nur für einen Film Batman, aber für zwei der Dunkle Ritter? Manche von uns sehnen sich nach Kontinuität, verdammt noch einmal!

Christopher Nolans Batrilogie hätte folgende Titel haben sollen, ja müssen:

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Ich belohne mich selbst mit Extrapunkten für die Verwendung eines weiteren Chris-Nolan-Titels, für die Verwendung der Original-Zeichensetzung und die netten Reime.

James Cameron gab gleich zwei „Avatar“-Fortsetzungen bekannt

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Eine Fortsetzung einer der unverzeihlichsten Verschwendungen von Zeit und Geld in der Geschichte des Films bekanntzugeben, wäre schon schlimm genug gewesen, aber zwei Fortsetzungen bekanntzugeben – wovon noch dazu eine unter Wasser spielen soll, damit das Ganze noch langweiliger wird -, das ist so, als würde einem eine wütende Wespe in beide Augen stechen. In 3D. Da fällt mir ein, habe ich Ihnen schon gesagt, was ich von 3D halte?

Tolle alte Filme werden unnötigerweise in eine neue Dimension hineinvergewaltigt

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Als wären eine computergenerierte Sy Snootles und ein zuerst schießender Greedo nicht schon genug für George Lucas, besteht der bärtige Vollkoffer jetzt doch allen Ernstes darauf, dass die originalen „Star Wars“– und auch „Indiana Jones“-Filme nachträglich in 3D umgewandelt werden müssen, um all das Kleingeld aufzusammeln, dass James Cameron übriggelassen haben mag, die Magie einer neuen Generation von wandelnden Geldbörsen Kinogehern näherzubringen. Leck mich Gut so, George.

Einige persönliche Helden starben

Martin Grace

„Indiana Jones“ und „James Bond“ Stuntman

Dennis Hopper

Schauspieler, Autor und Regisseur

Tom Mankiewicz

„Bond“ und „Superman“ Drehbuchautor

Leslie Nielsen

Schauspieler und Schießmuskelentspanner

Irvin Kershner

Regisseur von „Das Imperium schlägt zurück“

Ich brachte viel Zeit damit zu, mir Filme wie diese anzusehen

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Das sind 1279 weitere Minuten, die ich dazu hätte nützen können, mir die neuste, ultimativste Version von „Avatar“ bis zum Erbrechen reinzuziehen.

Das war also das Jahr 2010. 2011 dürfen wir uns auf „Transformers 3“, „Smurfs“ und „Justin Bieber: Never Say Never 3D“ freuen sowie auf die Abwesenheit eines weiteren Bond-Filmes, weshalb ich Sie bitten möchte, nächstes Jahr um dieselbe Zeit wieder vorbeizuschauen, um festzustellen, ob ich mich bis dahin vor einen Zug geworfen haben werde.