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The Mechanic (Review)

Sonntag, 10. April 2011

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Ziemlich freies Remake des Action-Thrillers mit Charles Bronson hat wenig Neues zu bieten

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Originaltitel: The Mechanic
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Simon West
Drehbuch: Richard Wenk, Lewis John Carlino, basierend auf einer Story von Lewis John Carlino
Darsteller: Jason Statham, Ben Foster, Tony Goldwyn, Donald Sutherland, Jeff Chase, Mini Anden, James Logan, Eddie J. Fernandez, Christa Campbell, Mark Nutter

„The Mechanic“, ein loses Remake des gleichnamigen Action-Thrillers mit Charles Bronson aus dem Jahre 1972, wirkt sofort vertraut, selbst wenn man das Original nicht gesehen hat. Gibt es nicht schon mehr als genug Filme über einzelgängerische, mysteriöse Auftragsmörder? Kann es in diesem Genre überhaupt noch etwas grundlegend Neues geben? Dem routiniert inszenierten, rasanten Zeitkiller von Simon West zufolge ist diese Frage mit einem entschiedenen Nein zu beantworten.

Jason Statham legt dasselbe stoische, sachliche Auftreten an den Tag, das man aus so gut wie allen seinen anderen Filmen („The Transporter“, „Death Race“, „The Expendables“) kennt. Hier gibt er Arthur Bishop, einen professionellen Killer, der verschiedene Aufträge erledigt. Einige sollen wie Unfälle aussehen, andere sollen eine Botschaft sein. Arthurs Lieblingsaufträge sind jedoch diejenigen, bei denen niemand je erfährt, dass er überhaupt vor Ort war. Einen dieser Sorte bekommen wir in der Anfangssequenz geboten, in der er den Boss eines Drogenkartells auf so geschickte Weise ins Jenseits befördert, dass es wie ein Badeunfall aussieht.

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Arthur gehört zu jenen Männern, die unbemerkt in stark bewachte Festungen eindringen und einem Mann mit einer Handbewegung das Genick brechen kann. Er ist außerdem ein echter Soldat, der die Befehle, die er von seinem Vorgesetzten (Tony Goldwyn) erhält, nie in Frage stellt. Als er den Auftrag erhält, seinen Mentor Harry (Donald Sutherland) zu beseitigen, tut er dies reumütig, weil er glaubt, dass Harry die zwielichtige Organisation, für die sie arbeiten, hintergangen hat. Kurz darauf lernt er Harrys häufig in Schwierigkeiten geratenden Sohn Steve (Ben Foster) kennen, macht ihn zu seinem Protegé und unterweist ihn in den Grundlagen seines blutigen Handwerks.

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Steve lernt langsam und ist ziemlich unordentlich, doch er erledigt seine erste Mission erfolgreich und beweist, dass er das Zeug zum Auftragskiller hat. „The Mechanic“, geschrieben von Richard Wenk und Lewis John Carlino (der seltsamerweise 1983 die Teeny-Sexkomödie „Class“ mit Jacqueline Bisset und Rob Lowe inszenierte), widmet sich ausführlich der aufblühenden Lehrer-Schüler-Beziehung und lässt den Zuschauer ziemlich lange auf den unvermeidlichen Moment warten, da Steve herausfindet, dass Arthur seinen Vater auf dem Gewissen hat. Der Film bietet einige nette Szenenfolgen, etwa eine sorgfältig geplante Exekution in einem Hotelzimmer, bei der alles schiefgeht. Doch selbst wenn heftig geschossen wird und rund um einen alles explodiert, wirkt die Action langweilig und lässt einen kalt. „The Mechanic“ gehört zu jenen Filmen, in denen Charaktere dadurch definiert werden, wie sehr sie ihre Sammlung alter Schallplatten schätzen, was uns nicht mehr sagt, als dass sie eher analog als digital sind. „The Mechanic“ schafft es nicht, das Interesse des Publikums zu wecken - der Film ist eine routinierte Fingerübung in einem abgegrasten Genre und führt uns Charaktere vor, die so bekannt wirken, dass man sie kaum wahrnimmt.

Fazit: Ein sehr durchschnittlicher Action-Thriller, der nichts Neues zu bieten hat. Nur etwas für Leute, die wirklich jeden film mit Jason Statham gesehen haben müssen.

Blitz: Red Band Trailer für den neuen Film mit Jason Statham

Sonntag, 13. März 2011

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Der Film basiert auf einem Roman von Ken Bruen und handelt von einem knallharten Polizisten (Jason Statham), der einen Serienkiller zur Strecke bringen soll, der es auf Polizeibeamte abgesehen hat.

Warnung: In diesem Red Band Trailer wird viel geflucht, weshalb sie ihn vielleicht nicht allzu laut abspielen sollten.

„Gnomeo & Juliet“ Clips stellen Shakespeares berühmte Balkonszene nach – mit Gartenzwergen

Freitag, 4. Februar 2011

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Da meint man, alle verrückten und dämlichen Adaptionen von William Shakespeares „Romeo und Julia“ zu kennen (zum Beispiel „Tromeo und Julia“) –und dann kommt plötzlich „Gnomeo & Juliet“ daher. Die ersten Clips aus diesem Film zeigen zwei schwer verliebte computergenerierte Gartenzwerge. Es stellt sich nur eine Frage: Wie bringen sich aus Keramik gefertigte Gartenzwerge um?

„Gnomeo & Juliet“ läuft am 11. Februar in den USA und am 24. März in Deutschland an.

The Mechanic: Red Band Trailer

Dienstag, 4. Januar 2011

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The-Mechanic-Poster-220x150 Vor kurzem erschien auf IGN ein brandneuer sogenannter Red Band Trailer für den Action-Thriller „The Mechanic“.

In dem von Simon West („Con Air“) inszenierten Remake des gleichnamigen Charles-Bronson-Streifens,, der in unseren Breiten unter dem Titel „Kalter Hauch“ lief, sind Jason Statham, Ben Foster, Donald Sutherland, Christa Campbell, Tony Goldwyn, Nick Jones und Jeff Chase.

„The Mechanic“ läuft am 28. Jänner in den USA und am 17. April in Deutschland an.

Synopsis: Arthur Bishop (Jason Statham) ist ein so genannter Mechaniker – ein Elitekiller mit einem strikten Ehrenkodex und einem einzigartigen Talent dafür, schnell und fast ohne Spuren zu hinterlassen zu töten. Es ist ein Job, der professionelle Distanziertheit und Perfektion und erfordert – und Bishop ist der Beste im ganzen Business. Aber als Harry (Donald Sutherland), sein Mentor und enger Freund, ermordet wird, kann ernicht länger distaniert bleiben. Sein nächster Auftrag ist selbstauferlegt – er möchte die Verantwortlichen töten. Seine Mission wird kompiziert, als Harrys Sohn Steve (Ben Foster) mit demselben Ziel bei ihm auftaucht und fest entschlossen ist, Bishops Gewerbe zu erlernen. Bishop hat immer alleine gehandelt, aber er kann sich nciht einfach von Harrys Sohn abwenden. Ein methodisch arbeitender Auftragsmörder führt einen impulsiven Schüler in seine Welt ein und eine tödliche Partnerschaft ist geboren. Aber während sie ihrem ultimativen Ziel nachjagen, drohen Schwindeleinen aufzufliegen und diejenigen, die angeheuert werden, Probleme zu beseitigen, werden selbst zu Problemen.

Gnomeo and Juliet: Drei neue Charakterposter

Samstag, 1. Januar 2011

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Gnomeo-and-Juliet-Poster-3-220x150 Gerade eben sind einige weitere Poster für den Animationsspaß „Gnomeo and Juliet“ aufgetaucht, eine von Kelly Asbury inszenierte, im Milieu der Gartenzwerge spielende Adaption von William Shakespeares zeitloser Liebesgeschichte. Die Liste der Sprecher kann sich sehen lassen: James McAvoy, Emily Blunt, Matt Lucas, Maggie Smith, Michael Caine, Stephen Merchant, Ashley Jensen, Jason Statham und, Sie lesen richtig, Ozzy Osbourne.

Auf den drei neuen Charakterpostern sind Ashley Jensen als Nanette, Matt Lucas als Benny und Jason Statham als Tybalt zu sehen.

„Gnomeo and Juliet“ kommt am 24. März in die deutschen Kinos.

Synopsis: Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten… mit Gartenzwergen in den Hauptrollen? In „Gnomeo & Juliet“ wird Shakespeares verehrte Geschichte auf komisch-verrückte weise neu interpretiert. Der Film wurde von Kelly Asbury (Co-Regisseur von „Shrek 2“) inszeniert und wartet mit klassischen und neuen Songs von Elton John auf. James McAvoy und Emily Blunt sprechen Gnomeo und Juliet, die genauso viele Hindernisse zu überwinden haben wie ihre Quasi-Namensvetter, da sie in eine Fehde unter Nachbarn verstickt sind. Wird es inmitten von rosa Plastikflamingos und Rasenmäherrennen ein Happy End für das junge Paar geben?

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Drei neue Poster für „Gnomeo and Juliet“

Montag, 20. Dezember 2010

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Gnomeo-and-Juliet-poster2-220x127 Ich weiß einfach nicht, ob dies eine brillante Neuinterpretation der größten Liebesgeschichte der Theaterliteratur oder eine sinnlose und unwürdige Verschwendung von Zeit und Geld ist.

„Gnomeo and Juliet“ wird von professionellen Synopsis-Verfassern als „urkomisch“ und „voller Action“ und „3D“ beschrieben. Sie versprechen „Hochgeschwindigkeits-Rasenmäherrennen“ und eine vergnügliche „Gnomanze“.

Die Wortwitzchen auf den drei neuen Postern kitzeln nicht das Zwerchfell, sondern treten einen nieder und stampfen einem die Heiterkeit unauslöschlich quer übers Gesicht. Wie auch immer der fertige Film aussehen mag, es ist einem nach Weinen zumute, wenn man die Besetzungsliste sieht und sich vorstellt, was diese Herrschaften mit ihrer Zeit hätten anfangen können, müssten sie nicht Stimmen für diesen Animationsstreifen aufnehmen - James McAvoy, Emily Blunt, Matt Lucas, Maggie Smith, Michael Caine, Stephen Merchant, Ashley Jensen, Jason Statham und Ozzy Osbourne.

Ja - Ozzy macht ei dem Film ebenfalls mit. Sie glauben mir nicht?

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Und es gibt noch mehr! Zum Beispiel den Trailer.

Okay, Sie haben es also bis hierher geschafft und möchten jetzt sicher die drei Poster sehen. Besonders das mittlere weckt in mir dn Wunsch, den Film hinaus auf die Straße zu zerren und in aller Öffentlichkeit zu zerstören.

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Death Race - Der Remix (Video)

Donnerstag, 16. Dezember 2010

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Cooler Remix des Action-Filmes „Death Race“ mit Jason Statham. Da haben sich die Leute von Medlo wirklich Mühe gegeben.

Death Race Remix from Medlo.

Jason Statham hängt auf dem neuen Poster für „The Mechanic“ nur so rum

Samstag, 4. Dezember 2010

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Nach einer Woche, in der ziemlich viele einfallslose Poster veröffentlicht wurden (Ausnahme „Rabbit Hole“), ist nun ein weiteres aufgetaucht, das nur unwesentlich besser ist, nämlich dasjenige für Jason Stathams Remake des Charles-Bronson-Thrillers „The Mechanic“ (im deutschen Sprachraum unter dem Titel „Kalter Hauch“ bekannt) aus dem Jahre 1972.

Der gute Jason sieht aus wie Spiderman am Waschtag, wie er da so lässig an einer Wand hängt und mit der obligatorischen Faustfeuerwaffe auf einen nicht sichtbaren Feind zielt.

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Ist Ihnen das überstrapazierte „Fadenkreuz über dem Titel“-Design aufgefallen? Das neue Poster ist nicht annähernd so gut wie das alte, im stil von Saul bass gehaltene:

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„The Mechanic“ wurde von Simon West („Con Air“) inszeniert. Statham spielt in dem Thriller einen Weltklasse-Auftragskiller, der es gewohnt ist, alleine zu arbeiten (also eine ähnliche Rolle wie in „The Transporter“). Doch nun nimmt befindet er sich auf einer sehr persönlichen Mission: er möchte den Tod seines Freundes und Mentors (Donald Sutherland) rächen und muss sich zugleich um dessen Sohn (Ben Foster) kümmern, der partout darauf besteht, von ihm das Handwerk des Killers zu erlernen.

„The Mechanic“ kommt am 10. Februar in die deutschen Kinos.

„13“: Neuer Trailer und neues Poster für den Thriller mit Jason Statham und Mickey Rourke

Donnerstag, 18. November 2010

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13-Poster-220x114 Hier sind das brandneue Poster und der neueste Trailer für „13“, das amerikanische Remake des französischen Films „13 Tzameti“. Die Besetzung ist mit Jason Statham, Mickey Rourke, 50 Cent und Ray Winstone ziemlich cool ausgefallen. Iszeniert wird der Thriller von Géla Babluani.

Synopsis: Ein naiver junger Mann nimmt die Identität eines Toten an und wird in eine Untergrundwelt von Macht, Gewalt und Risiko hineingezogen, wo Männer hinter verschlossenen Türen um das Leben anderer Männer spielen.

Bis jetzt ist noch kein Veröffentlichungstermin für „13“ bekannt.

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The Mechanic: Neuer Trailer

Mittwoch, 17. November 2010

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Nachdem gestern das erste minimalistische Poster erschien, veröffentlichten CBS Films heute den ersten Trailer für das Jason-Statham-Vehikel „The Mechanic“, in dem der Action-Star einen Auftragsmörder spielt, der den Sohn (Ben Foster) seines ermordeten besten Freundes als Lehrling annimmt. Es handelt sich dabei um ein Remake eines gleichnamigen Streifens aus dem Jahre 1972 (lief bei uns unter dem Titel „Kalter Hauch“) mit Charles Bronson und Jan-Michael Vincent (TV-Serie „Airwolf“) in den Hauptrollen. „The Mechanic“ läuft am 28. Jänner in den USA und am 10. Februar in Deutschland an.

The Mechanic: Erstes Poster

Dienstag, 16. November 2010

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The-Mechanic-220x150 CBS Films haben das erste Poster für „The Mechanic“, das Remake des Charles-Bronson-Actionthrillers aus dem Jahre 1972 (bei uns auch unter dem Titel „Kalter Hauch“ bekannt), veröffentlicht.

Regie führte Simon West („Unbekannter Anrufer“), in den Hauptrollen sind Jason Statham, Ben Foster, Donald Sutherland, Christa Campbell, Nick Jones, Amber Fleck Gaiennie und Jeff Chase zu sehen.

Arthur Bishop (Jason Statham) ist ein so genannter Mechaniker – ein Elitekiller mit einem strikten Ehrenkodex und einem einzigartigen Talent dafür, schnell und fast ohne Spuren zu hinterlassen zu töten. Es ist ein Job, der professionelle Distanziertheit und Perfektion und erfordert – und Bishop ist der Beste im ganzen Business. Aber als Harry (Donald Sutherland), sein Mentor und enger Freund, ermordet wird, kann ernicht länger distaniert bleiben. Sein nächster Auftrag ist selbstauferlegt – er möchte die Verantwortlichen töten. Seine Mission wird kompiziert, als Harrys Sohn Steve (Ben Foster) mit demselben Ziel bei ihm auftaucht und fest entschlossen ist, Bishops Gewerbe zu erlernen. Bishop hat immer alleine gehandelt, aber er kann sich nciht einfach von Harrys Sohn abwenden. Ein methodisch arbeitender Auftragsmörder führt einen impulsiven Schüler in seine Welt ein und eine tödliche Partnerschaft ist geboren. Aber während sie ihrem ultimativen Ziel nachjagen, drohen Schwindeleinen aufzufliegen und diejenigen, die angeheuert werden, Probleme zu beseitigen, werden selbst zu Problemen.

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„The Mechanic“ läuft am 28. Jänner in den USA und am 10. Februar in Deutschland an.

Russischer Trailer für „13“ mit Jason Statham und Mickey Rourke

Donnerstag, 2. September 2010

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13-poster Gestern ist ein russischer (!) Trailer für den Kriminalthriller „13“ im Internet aufgetaucht. Der Film ist ein Remake des französischen Streifens „13 Tzameti“ aus dem Jahre 2005. Gela Gabulani, der schon das Original schrieb und inszenierte, wird auch beim amerikanischen Remake als Regisseur und Drehbuchautor fungieren. Wenn man sich die Besetzungsliste ansieht, könnte man meinen, „13“ sei so etwas wie eine Undergraound-Version von „The Expendables“, denn es wirken neben Ray Winstone und Michael Shannon auch Mickey Rourke und Jason Statham mit.

Zum Glück sind die ausgewählten Darsteller verwegen genug, um dem Thema gerecht zu werden. In dieser adaptierten Version trifft ein junger Mann (Sam Riley) eine fragwürdige Entscheidung, die ihn in Kontakt mit einergewalttätigen und rücksichtslosen im Untergrund agierenden Gruppe von Leuten bringt, die gegen Geld Turniere veranstalten, bei denen Kandidaten ihr Leben beim russischen Roulette aufs Spiel setzen müssen. Diese skrupellosen Gangster scheinen ihr Geld mit Menschenhandel zu verdienen und Menschen, die etwas zu verbergen haben, zu zwingen, bei dem tödlichen Treiben mitzumachen. Die Geschichte mit dem Menschenhandel ist interessant, denn dadurch eröffnen sich einige abgründige Möglichkeiten für „13“.

Aber falls Sie sich nach Starpower sehnen, dann werden Sie angesichts der von Mickey Rourke verkörperten Figur vor Freude in die Hände klatschen. Wikipedia zufolge wird der Desperado mit der blonden Mähne Jesse James Jefferson spielen, einen texanischen Cowboy, der vor kurzem aus einem mexikanischen Gefängnis geholt wurde und an dem tödlichen Wettbewerb teilnehmen muss. Eine weitere Rolle, die Rourke dazu nützen kann, anachronistische Rebellen cool aussehen zu lassen. Dem Trailer nach zu schließen, scheint Michael Shannon einen besonders verkommenen Part zu spielen, nämlich den des Moderators/Schiedsrichters des Turniers im russischen Roulette. Viele Schauspieler können so tun als ob, doch Michael Shannon weiß, wie man glaubwürdig böse ist.

Hier ist der Trailer:

9 Gedanken zu The Expendables

Samstag, 28. August 2010

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Wie Sie wahrscheinlich wissen, hat mich „The Expendables“, Sylvester Stallones Rückbesinnung auf die Actionfilme der 1980-er Jahre, nicht sonderlich begeistert. Doch dann wurde ich auf einige recht positive Rezesionen aufmerksam, weshalb ich mich entschloss, dem Streifen eine zweite Chance zu geben. Hier nun meine Gedanken:

1. „The Expendables“ wurde von Sylvester Stallone geschrieben. Der Streifen wurde auch von Sylvester Stallone inszeniert. Sylvester Stallone ist der Star des Films. Oftmals verharrt die Kamera auf Stallones angeschwollenem Schmollmund, während er krampfhaft versucht, Emotionen hervorzupressen. Er rettet das Mädchen. Er kämpft wirklich gut. Zusätzlich zum Schreiben, Regieführen, Schmollen, Retten und Kämpfen scheint er auch schönheitschirurgische Eingriffe an sich selbst vorgenommen zu haben - und vermutlich auch noch an Mickey Rourke. Gibt es irgendetwas, dasStallone nicht kann?

2. JA: Laufen. Der Mann kann nicht laufen. Er läuft wie ein riesiger Yak, dem man einen Betäubungspfeil in den Hintern geschossen hat. Er läuft viel in „The Expendables“. Das ist ein furchtbarer Anblick.

3. Die Besetzung von „The Expendables“ ist eine Actionhelden-Supergruppe, die Erinnerungen an die Traveling Wilburys wachruft oder auch an „Die Jetsons treffen Familie Feuerstein“ (EIN BESCHEUERTER FILM, GANZ NEBENBEI). Stallone spielt Barney Ross, den Anführer einer Gruppe von Söldnern mit nackten Oberkörpern, zu der Jason Statham, Dolph Lundgren, Jet Li, Mickey Rourke, Terry Crews und ein gewisser Randy Couture, der eine Art Nacktcatcher oder so ähnlich sein soll, gehören. Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger spielen technisch gesehen auch mit, allerdings ist ihr Auftritt so kurz, das man ihn mit menschlichem Auge kaum wahrzunehmen vermag. „Stone Cold“ Steve Austin sollte seine Halsadern von einem Arzt untersuchen lassen. Eric Roberts gibt den Bösewicht, einen früheren CIA-Agenten, der zum Drogenbaron mutierte.

4. Ich bin mir nicht sicher, ob das ganze nicht ein Dokumentarfilm über Eric Roberts´ reales Leben ist.

5. Unglücklicherweise ist Kurt Russell nicht mit von der Partie.

6. Scherz: (im englischen Original!)

Schwarzenegger: "Why don't we have deenah?"

Stallone: "Sure. When?"

Schwarzenegger: "In 1,000 yeeahs!"

7. Stallone wollte die von Lundgren verkörperte Figur ursprünglich mit Jean-Claude Van Damme besetzen, doch Van Damme lehnte ab, weil er die Rolle für zu unwesentlich und substanzlos hielt. Van Damme geht es immer nur um das Wesentliche. Van Damme schlug vor, dass Stallone, anstatt dumme Actionfilme zu drehen, lieber „versuchen sollte, den Leuten in South Central zu helfen“. Daraufhin tötete Stallone Van Damme und fertigte sich aus seinen Zähnen eine Halskette und kochte aus seinem Leichnam einen leckeren Eintopf, den er den Bewohnern von South Central zukommen ließ. „Nichts zu danken“, sagte er.

8. WOMIT IST KURT RUSSELL NUR DIE GANZE ZEIT BESCHÄFTIGT?

9. Gleich nach dem Ende der Vorführung von „The Expendables“ fuhr ich zusammen mit einigen Herren um die 20 mit dem Aufzug hinunter in die Parkgarage. Statt miteinander zu reden, standen sie nur da und machten Explosions- und Schießgeräusche. „KPSSSSSSHHHHH!“ „DOOOZZZHHHHHHH!“ „BAP-BAP-BAP-BAP-BAP.“ „BVVVVV! BVVVVV! BVVVV!“ Das ist die treffendste Zusammenfassung von „The Expendables“, die ich Ihnen bieten kann. Von Stallones Gehirn zu dem der jungen Männer zu meinem zu Ihrem.

 

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Donnerstag, 26. August 2010

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Sly und andere Stars der 80-er kassieren noch einmal ab

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Originaltitel: The Expendables
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Sylvester Stallone
Drehbuch: Dave Callaham, Sylvester Stallone, nach einer Geschichte von Dave Callaham
Darsteller: Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Randy Couture, Steve Austin, Charisma Carpenter, David Zayas, Terry Crews, Mickey Rourke, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger

Jason Statham bietet noch die beste schauspielerische Leistung. Der von Dolph Lundgren gespielte Charakter ist noch der interessanteste. Terry Crews bekommt die beste Waffe. Jet Li hat die beste Tötungsszene (Sie werden sie erkennen, wenn Sie sie sehen). Arnold Schwarzenegger hat den besten Gastauftritt.

Und Sylvester Stallone? Er ist schuld an dem Ganzen. Als es mit seiner Karriere in den 90-er Jahren nicht so recht laufen wollte und er in einem schlechten Film nach dem anderen auftrat („The Specialist“, „Judge Dredd“, „Assassins – die Killer“, „Daylight“), beklagte er sich, dass die Kritiker unfairerweise ihn für den Misserfolg seiner Filme verantwortlich machten, obwohl er nur ein angeheuerter Schauspieler war, der tat, was man von ihm verlangte.

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Aber der Auteur kann diese Entschuldigung bei „The Expendables“ nicht geltend machen, denn hier findet sich im Vorspann der irritierende Hinweis „A Film by Sylvester Stallone“. Der Schauspieler inszenierte und schrieb (zusammen mit Dave Callaham) diese Ensemble-Dauerschießerei über eine Gruppe von sympathischen Söldnern, die Jobs annehmen, die selbst der CIA zu schmutzig sind. Der Film wurde als ein Rückblick auf die Actionstreifen der 80-er Jahre angepriesen – in dieser Dekade explodierte das Genre geradezu, was nicht zuletzt dem Vormarsch der Heimvideogeräte zu verdanken war -, aber diese Behauptung erweist sich als marktschreierische und irreführende Werbung.

„The Expendables“ ist schlicht und ergreifend ein lausiger, unsinniger Film, gedreht von einem verblassten Actionstar auf der Suche nach einstigem Box-Office-Ruhm, mit einem gelangweilten Mickey Rourke, der ab und zu ins Bild kommt, um einen dramatischen Monolog vom Stapel zu lassen und einem Moment, in dem Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis zum ersten mal gemeinsam vor der Kamera stehen - ganze zwei Minuten lang.

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Diese Szene, die im Trailer bereits vorweggenommen wurde, ist der Höhepunkt von „The Expendables“ – ein verlockender, viel zu kurzer Blick darauf, wie unterhaltsam dieser Film hätte werden können. Stattdessen bekommen wir einen unsinnigen Plot über einen Drogenbaron (Eric Roberts, grinsend wie Dr. Evil), der der Drahtzieher eines Militärputsches in einem lateinamerikanischen Land ist, in dem alle sehr schlecht Englisch sprechen und niemand ein sich bewegendes Ziel treffen kann.

Die Helden kämpfen sich mit ziemlicher Leichtigkeit in das Hauptquartier der Bösen vor, obwohl sie es mit einer ganzen Armee zu tun bekommen (ein Film wie „The Expendables“ muss nicht unbedingt plausibel sein, aber alles hat eine Grenze). Zumindest liebt Stallone Blut und Explosionen, weshalb man mit zerfetzten Körpern, in Gesichter gebohrten Messern und einigen enormen Feuerbällen „verwöhnt“ wird. Es gibt zwei ausgedehnte Sequenzen – in einer achen Stallone und Statham von ihrem Flugzeug aus alles nieder, in der anderen kommt es zu einem Kampf in einem Tunnel, an dem sich alle beteiligen -, die akzeptabel sind, zumindest nach Golan-Globus-Standards.

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Aber es werden auch ganz schlechte am Computer generierte Bilder von einstürzenden Gebäuden, eine allzu offensichtlich computeranimierte Feuerwand und wirklich unerträgliche Charakterisierungen geboten. Statham hat eine Freundin, die ihn betrügt. Li möchte mehr Geld. Lundgren ist ein Draufgänger und Rourke leidet darunter, dass er einst eine Frau hätte retten können, es aber nicht tat. Stallone ist… nun ja, er ist Stallone.

Niemand, der eine Eintrittskarte für „The Expendables“ kauft, erwartet sich Shakespeare, aber das Drehbuch ist so seicht und schwach, dass man das Gefühl bekommt, das ganze Unterfangen bestünde nur auf Hype und Marketing. Noch schlimmer ist, dass Stallone ein schlechter Regisseur ist, der in einem fort Nahaufnahmen präsentiert, was dazu führt, dass man den Eindruck gewinnt, den ganzen Film durch ein Fernglas zu betrachten. „The Expendables“ ist viel unterhaltsamer und lustiger als Gedankenspiel, denn als echter Film – ein weiterer Beweis dafür, dass ein Großteil des cineastischen Vermächtnisses der 1980-er Jahre Schrott ist.

Fazit: Laut, lauter, „The Expendables“. Sinnlose Massenabschlachtungen und nicht vorhandene Charaktere machen den Film zu einer Tortur. Dagegen ist selbst das „A-Team“ noch unterhaltsam.

 

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