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Rio 3D (Review)

Montag, 11. April 2011

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Ein gut gemachter, familienfreundlicher Animationsfilm über einen blauen Ara

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Originaltitel: Rio
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Carlos Saldanha
Drehbuch: Don Rhymer, nach einer Geschichte von Carlos Saldanha
Sprecher: Jesse Eisenberg, Anne Hathaway, Jamie Foxx, Jane Lynch, Leslie Mann, Will.I.Am, Wanda Sykes, Jermaine Clement

„Rio“ ist der neueste 3D-Animationsfilm von Carlos Saldanha, dem Regisseur der beliebten „Ice Age“-Reihe. Es ist eine Hommage an seine Heimatstadt Rio de Janeiro, diese Metropole voll mit Farben, Karneval, Fußball und Kriminellen. Der Held der Geschichte ist Blu (gesprochen von Jesse Eisenberg), ein blauer Ara, der als Nesthocker aus dem brasilianischen Urwald entführt und in einen kleine Stadt in Minnesota gebracht wurde, wo er von der Buchhändlerin Linda (Leslie Mann) gerettet wurde. Dass die beiden seither miteinander leben, wirkt sich jedoch auf Blu nicht nur positiv aus, denn er wird zu einem verwöhnten, domestizierten und ein wenig neurotischen Geschöpf.

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Eines Tages taucht ein brasilianischer Ornithologe auf und möchte Blu, der das letzte Männchen seiner Art ist, „ausborgen“, damit er sich in seiner Heimat mit Jewel (gesprochen von Anne Hathaway), dem letzten Weibchen der Art, paart. Der Vogel tritt mit Linda die Reise nach Brasilien an, wo sich die Ereignisse bald überschlagen. Noch bevor es zur erhofften Paarung kommen kann, werden Blu und Jewel von skrupellosen Vogelhändlern entführt. Es bleibt ihnen nur noch die Flucht, aneinandergekettet wie Sidney Poitier und Tony Curtis in dem Klassiker „Flucht in Ketten“.

Der Film bietet nichts emotional Aufwühlenderes als die Trennung von Haustier und Frauchen, aber das ist ausreichend: Eisenbergs sofort erkennbare Stimme macht Blu zu einem nerdigen besten Freund, mit dem jeder gerne am Frühstückstisch sitzen würde. Der Streifen ist verspielt und phasenweise fast genial und bietet inmitten des Durcheinanders immer wieder Looney-Tunes-artige optische Gags. Zu den Höhepunkten von „Rio“ zählen mit Sicherheit die Auftritte von Bösewicht Nigel, einem gemeinen Kakadu, der von dem sehr komischen Jermaine Clement mit klischeehaftem britischem Akzent gesprochen wird.

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Seine Hymne ans Verüben böser Taten („I poop on people and blame it on seagulls” [„Ich scheiße auf Menschen und beschuldige dann die Möwen”]) ist bestimmt der beste der bunten Mischung an Songs. „Rio“ wird im Gegensatz zu dem verrückteren „Rango“ nicht als der gewagteste Animationsstreifen des Jahres in Erinnerung bleiben, doch was er bietet, bietet er auf entzückende Weise. Die Handlung mag zwar ein wenig zu vorhersehbar sein, aber Kindern wird sie gefallen. Mein Rat an Erwachsene, die als Begleitung mitgehen müssen/dürfen: Schalten Sie das kritische Denken am Kinoeingang ab, machen Sie aber auf jeden Fall die Augen weit auf.

Fazit: „Rio“ ist trotz einiger Schwächen der seltene Fall eines gelungenen Filmes „für die ganze Familie“ und garantiert einen unbeschwerten Ausflug ins Kino.

Anne Hathaway hasst James Franco

Mittwoch, 2. März 2011

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Für alle, die Sonntagnacht die 83. Oscar-Verleihung mitverfolgten, war mehr als deutlich zu erkennen, dass James Franco nach ungefähr 10 Minuten begriff, dass es ein schwerer Fehler war, den Moderatorenjob zu übernehmen, weshalb er das Feld mehr oder weniger Anne Hathaway überließ. Da kann es kaum verwundern, dass die beiden, seit sie diese unerfreuliche Aufgabe hinter sich brachten, nicht mehr gut aufeinander zu sprechen sind. Us Magazine beichtet:

„Sie musste die ganze Energie aufbringen – er leierte alles nur teilnahmslos herunter“, sagt ein Insider. („James schien während der Moderationen in seiner eigenen kleinen Welt zu sein“, bemerkt eine andere Quelle. „Die Produzenten waren sehr verärgert.“)

Nach der Preisverleihung ließ James Franco, 32, seine eigene Party im The Writer´s Room in L.A. aus.

„Er flog sofort nach NYC zurück, weil er darüber erbost war, wie die Show verlief“, sagte eine dritte Quelle.

Verdammt. Wusste James Franco etwa nicht, worauf er sich da einließ? Ich bin mir nämlich sicher, dass sich noch nie jemand die Oscars angesehen und gedacht hat: „Mein Gott, das war aber schnell vorbei.“ Die Veranstaltung wird jedes Mal von allen gehasst. Nachdem dies gesagt ist, muss man sich fragen, ob es für einen ausgebildeten Schauspieler wirklich so schwer sein kann, für die zwei Minuten, die es dauert, einen Präsentator anzusagen, Interesse zu heucheln. Leute, die zu Weihnachten schon wieder einmal Socken geschenkt bekommen, wirken im Vergleich zu Francos miesepetriger Darbietung wie ein Ausbund an Enthusiasmus.

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Oscars 2011: Und kommt nicht zurück…

Dienstag, 1. März 2011

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Mehr gibt  es zu der Moderation von Anne Hathaway und James Franco nicht  zu sagen.

Oscars 2011: Ein kleines Problem – Anne Hathaway ist nicht lustig

Samstag, 26. Februar 2011

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Alle waren verwirrt, als bekannt wurde, dass die Oscars heuer nicht von einem ältlichen weißen Mann oder von Whoopi Goldberg, sondern von James Franco und Anne Hathaway moderiert werden würden. James Franco ist ja in letzter zeit so ziemlich überall dabei, weshalb dieser Aspekt noch irgendwie nachvollziehbar erscheint. Aber die Sache mit Anne Hathaway bleibt verwirrend. Und jetzt sehen wir auch, warum das so ist!

Nachdem sich die ursprüngliche „Sie?“ Reaktion gelegt hatte, erschien ein kurzer Promo-Clip (oben zu sehen), der zumindest ansatzweise lustig war. Lustig auf eine Anne-Hathaway-wird-niedergestoßen-Art. Man durfte also hoffen, dass das Ganze nicht allzu schlimm wird. Seltsam, aber nicht schrecklich. Hathaway hat bewiesen, dass sie singen kann, weshalb sie vielleicht nur die hübsch trillernde ernsthafte Frau neben Francos was-auch-immer sein würde. In Ordnung. Damit können wir uns abfinden.

Aber nun. Oh, aber nun. Nun wurde dieser etwas längere Promo-Clip veröffentlicht und Anne Hathaway spielt nicht die ernsthafte Frau. Nein. Sie macht Witze! Anne Hathaway-artige Witze! Und die sind sehr schlecht. Und ihr Vortrag ist sehr schlecht. Sie ist das bekloppte Mädchen, das gehörig umgestylt wurde und jetzt glaubt, cool zu sein. Sie ist Mia Thermopolis in „Plötzlich Prinzessin 2“. Diese scherzhafte Tanzeinlage? Ich bin mir sicher, dass so etwas vor gut und gerne zehn Jahren zum letzten Mal lustig war. Außerdem, getürkte Outtakes? Lah-ahmmm. Extrem lahm. Jetzt bin ich wieder da gelandet, wo ich angefangen habe. Das wird ein Desaster werden. Nicht dass die Oscar-Verleihungen je sonderlich lustig sind, aber Jon Stewart und Ellen DeGeneres und selbst noch Baldwin-Martin leisteten recht gute Arbeit.

Und nein, ich bin nicht im Mindesten von diesem seltsamen „Grease“-Remake-Dings fasziniert, das Franco auf Twitter veröffentlichte. Bin ich nicht. Angeblich werden sie diese Nummer auch am Sonntag bringen. Desaster. Desaster, sage ich.

Love and Other Drugs - Nebenwirkung inklusive (Review)

Samstag, 15. Januar 2011

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Vertreter Jake Gyllenhaal und eine an Parkinson erkrankte Anne Hathaway spielen die Hauptrollen in einer zynischen und unehrlichen romantischen Komödie

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Originaltitel: Love and Other Drugs
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Edward Zwick
Drehbuch: Charles Randolph, Edward Zwick, Marshall Herskovitz, basierend auf dem Buch „Hard Sell: The Evolution of a Viagra Salesman“ von Jamie Reidy
Darsteller: Anne Hathaway, Jake Gyllenhaal, Oliver Platt, Hank Azaria, Josh Gad, Gabriel Macht, Judy Greer, George Segal, Jill Clayburgh, Kimberly Scott

Eine zynische Kälte erfüllt diesen hinterlistigen Werbespot in Spielfilmlänge für den Hersteller von Viagra, der sich als herzzerreißendes romantisches Drama über einen Pharmavertreter tarnt, der jedem Rock hinterherjagt und sich schließlich – quasi als Wiedergutmachung - in eine Frau verliebt, die an Parkinson erkrankt ist. Manche Kritiker waren begeistert von dem, was sie für beinharte Satire auf Kosten der Pharmaindustrie halten. Doch dieser Zynismus ist nur vorhanden, um überwunden zu werden – Seitenhiebe gegen die Pharmakonzerne verleihen der unterschwelligen Botschaft, dass die Medikamente wirken und die Leute, die sie verkaufen, im Grunde sehr nette und hochanständige Menschen sind, mehr Authentizität und Glaubwürdigkeit.

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Der Film spielt in den 1990-er Jahren. Jake Gyllenhaal ist Jamie, ein aufdringlichen Vertreter für Produkte von Pfizer, der sich bemüht, Ärzte dazu zu bewegen, Zoloft, ein Antidepressivum des Konzens, zu verschreiben. Ohne Skrupel verschafft er sich Zugang zu Krankenhausabteilugen und verführt Rezeptionistinnen. Als Pfizer das ungeheuer beliebte Präparat Viagra auf den Markt bringt, wird er extrem erfolgreich. Aber zur gleichen Zeit verliebt er sich in Maggie (Anne Hathaway), eine intelligente, verletzliche junge Frau, die an Parkinson im ersten Stadium (das erste Stadium – die akzeptabelste Leinwandform einer jeden tödlichen Krankheit) leidet, einer Krankheit, gegen die es - welche Ironie! – kein Medikament gibt.

Es ist nicht einfach nur, dass dieser Film wirkt, als wäre er von einem mit Klischee-Software programmierten Hollywoodroboter geschrieben und inszeniert worden, und auch nicht nur, dass Gyllenhaal und Hathaway wie Filmpuppen aussehen, hyperreal, fast wie digitale Kreationen. (Wie viel besser waren sie doch als Leinwandpaar in Ang Lees „Brokeback Mountain“.)Es sind auch nicht nur die lächerlichen Unglaubwürdigkeiten: Maggie arbeitet angeblich in einem Starbucks-artigen Kaffeehaus; die übrige Zeit beschäftigt sie sich in einem luxuriösen Boho-Loft-Appartement mit künstlerischen Projekten, die unter anderem mit Polaroid-Bildern zu tun haben. Es sind nicht einmal die stark an „Love Story“ erinnernden geschlechtlichen Stereotypen: Eine Frau, die sich in einen an Parkinson erkrankten Mann verliebt, wäre natürlich undenkbar.

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Das wirklich Störende an „Love and Other Drugs“ ist, dass man ständig das Gefühl hat, zum Opfer einer betrügerischen Irreführung, eines filmischen Hütchenspiels sozusagen, geworden zu sein. Theoretisch geht es in dem Film einzig und allein um Jamies Liebe zu Maggie, die an Parkinson Leidende (ihre Erkrankung wird übrigens sehr geschmackvoll abgehandelt). Aber in Wahrheit liegt der Schwerpunkt des Filmes ganz woanders: er ist ein Loblied auf Pfizer und sein bekanntestes Produkt, die Potenzpille Viagra. Das kann nicht weiter verwundern, basiert der Streifen doch auf den Memoiren eines Viagra-Vertreteres. Seine Geschichte wurde voll Sentimentalität für die Leinwand adaptiert. Indem er sich in eine Frau, die an Parkinson leidet, verliebt, wird unser Held emotional wie moralisch potent. Er lernt, in punkto Anstand, Reife und Übernahme von Verantwortung „einen hochzukriegen“. Meiden Sie diesen picksüßen, unehrlichen Unsinn.

Fazit: „Love and Other Drugs“ ist ein als klischeehafte Pseudo-Romanze getarntes Loblied auf die Pharmaindustrie, in der die gelangweilten Hauptdarsteller außer nackter Haut wenig zeigen.

Anne Hathaway oben ohne in „Love and Other Drugs“ (Video)

Sonntag, 28. November 2010

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Im Gegensatz zu manch anderer Kollegin hat Anne Hathaway nichts dagegen, sich vor der Kamera auszuziehen, was sie auch in ihrem neuesten Film „Love and Other Drugs“, einer ziemlich anstößigen romantischen Komödie mit Jake Gyllenhaal, eindrucksvoll unter Beweis stellt. Und ja, in dem Videoclip (dessen Qualität leider nicht die beste ist) ist auch kurz Jakes Gemächt zu sehen.


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„Love And Other Drugs“ Red Band Trailer ist wirklich lustig

Sonntag, 14. November 2010

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love-and-other-drugshathaway-gyllenhaal Nach den ersten beiden recht harmlosen Trailern war anzunehmen, dass es sich bei Robert Zwicks „Love And Other Drugs“ nur um eine weitere romantische Komödie mit etwas Drama handelt, in der sich die von Anne Hathaway und Jake Gyllenhaal gespielten Hauptfiguren letztlich ineinander verlieben. Deshalb war ich zunächst sehr überrascht, dass es für diesen Film jetzt einen so genannten Red band Trailer gibt, aber nach dem Ansehen muss ich sagen, dass er den altersbeschränkten Zugang wirklich verdient.

Obwohl es in dem Trailer (leider!) keine nackten Tatsachen zu sehen gibt, wartet er sonst mit allem auf, was die amerikanische Filmbewertungsbehörde MPAA nicht ausstehen kann (man kann sogar mitverfolgen, wie Jake Gyllenhaal mit einer Handtasche verprügelt wird). Das Wichtigste ist jedoch, dass das Video ziemlich lustig ist. Ich kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit garantieren, dass vor allem männliche Seher an den ersten 17 Sekunden des Clips Gefallen finden werden, in denen klar wird, dass zwei junge attraktive Damen eine sehr spaßige Beziehung haben.

Sehen Sie hier nun den Trailer: