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Hop – Osterhase oder Superstar? (Review)

Montag, 4. April 2011

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Bescheuerter Kinderfilm, in dem Russell Brand den Osterhasen spricht

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Originaltitel: Hop
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Tim Hill
Drehbuch: Cinco Paul, Ken Daurio, Brian Lynch, nach einer Geschichte von Cinco Paul & Ken Daurio
Darsteller: James Marsden, Russell Brand (Sprecher), Kaley Cuoco, Hank Azaria, Gary Cole, Elizabeth Perkins, Hugh Laurie (Sprecher), Tiffany Espensen, David Hasselhoff, Chelsea Handler

Oberflächlich betrachtet ist „Hop – Osterhase oder Superstar?“ nichts anderes als eine Variante dieser „Santa Clause“-Filme mit Tim Allen – irgendein Trottel erkennt, dass seine wahre Berufung darin besteht, ein fiktiver Charakter zu werden, der eine Hauptrolle an einem hohen christlichen Feiertag spielt. „Ho! Ho! Ho! Merry Easter!“ (Ja, das ist tatsächlich eine Dialogzeile aus dem Film.) Doch leider sind in „Hop“ die Gags nicht lustig und die Charaktere alles andere als unvergesslich.

Es ist die Geschichte von zwei Faulenzern. Der eine ist Fred O´Hare (James Marsden), ein Typ in den Zwanzigern oder auch den Dreißigern, der noch immer bei seinen Eltern wohnt und seinen Vater ständig enttäuscht, weil er ein totaler Versager ist. Der andere ist E.B. (Russell Brand), ein animierter Hase und Erbe der Osterhasen (Easter Bunny)-Dynastie, dem seine familiären Verpflichtungen völlig gleichgültig sind und der nur in einer Pop-Punkband Schlagzeug spielen möchte.

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Kurz bevor er als neuer Osterhase angelobt werden soll, brennt E.B. nach Hollywood durch, was seinen Vater verständlicherweise völlig fertig macht. (Väter sind ja soooooooo schwer zufriedenzustellen!) Fred und E.B. laufen einander irgendwann über den Weg und Fred ist zunächst ob dieses Sprechender-Hase-Dings ziemlich aus dem Häuschen. Aber er ist nicht völlig aus dem Häuschen, denn er freundet sich (widerwillig, aber doch) mit E.B. an und entschließt sich, hm dabei zu helfen, einen Gig als Schlagzeuger zu finden. Oh, und Fred liebt Ostern und muss bald erkennen, dass er auch ein Osterhase sein möchte. (Vater wird ja sooooo stolz auf ihn sein.)

In der einzigen lustigen Szene des Films moderiert ein völlig bizarrer und mit Farbe aus der Dose gebräunter David Hasselhoff eine Talentshow, bei der jede Menge furchtbarer Kandidaten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am Ende gewinnt der total langweilige E.B. (oder er steigt in die nächste Runde auf oder was weiß ich). Dann wird dieser Handlungsstrang abrupt fallengelassen. Und das ist alles. Die müden Gags des restlichen Films haben alle damit zu tun, warum die Leute angesichts eines sprechenden Hasen nicht völlig baff sind. (Fred ist ein Bauchredner. Der Hase ist ein Spielzeugroboter. Eine lahme Popkulturanspielung.)

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„Hop - Osterhase oder Superstar?“ leidet unter einem Problem, von dem Filme des Live-Action-mit-Animation-Genres oft geplagt werden – während sie gemeinsam im Bild sind, können sich die Schauspieler nicht ganz wie überzeugende menschliche Wesen verhalten und die animierten Charaktere sind bei weitem nicht so albern oder unterhaltsam, wie man sich wünschen würde. Stattdessen bietet man uns eine Handvoll niedlicher, farbenprächtiger Szenen mit Hasen und Süßigkeiten und Marshmallows sowie unzählige wirklich langweilige Szenen, die sich hinziehen und hinziehen und hinziehen und den Kindern ausreichend Gelegenheit bieten, in eigene Phantasien abzudriften oder ein Nickerchen zu machen.

Fazit: „Hop“ ist ein unlustiger Streifen, der weder wirklich überzeugende Animationen noch gelungene Charaktere zu bieten hat. Wer sein Kind liebt, geht mit ihm in einen anderen Film.

Vergessenes Juwel: Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (2004)

Donnerstag, 10. März 2011

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„The movie you are about to see is extremely unpleasant. If you wish to see a film about a happy little elf, I'm sure there is still plenty of seating in theatre number two. However, if you like stories about clever and reasonably attractive orphans, suspicious fires, carnivorous leeches, Italian food and secret organizations, then stay, as I retrace each and every one of the Baudelaire children's woeful steps. My name is Lemony Snicket, and it is my sad duty to document this tale.“

[„Der Film, den Sie gleich sehen werden, ist extrem widerwärtig. Falls Sie einen Film über eine fröhliche kleine Elfe sehen möchten, bin ich mir sicher, das noch genügend Sitzplätze in Saal Nummer zwei frei sind. Falls Sie jedoch Geschichten über gescheite und halbwegs attraktive Waisenkinder, verdächtige Feuer, fleischfressende Blutsauger, italiensches Essen und Geheimorganisationen mögen, bleiben Sie hier, während ich jeden einzelnen der bedauerlichen Schritte der Baudelaire-Kinder zurückverfolge. Mein Name ist Lemony Snicket und es ist meine traurige Pflicht, diese Geschichte zu dokumentieren.“]

Es ist allgemein bekannt, dass die besten Kindergeschichten mit dem schwärzesten schwarzen Humor angereichert sind und von Tod und Verrat handeln - genau wie „Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse“. Der Film ist eine Adaption der ersten drei Bücher der gefeierten Serie von Daniel Handler und erzählt die Geschichte des ziemlich schrecklichen/wunderbaren Grafen Olaf (Jim Carrey) und seiner Versuche, das den drei Baudelaire-Kindern hinterlassene Geld zu stehlen. „Lemony Snicket - …“ ist ein an Inhalt reicher, zum Teil absurder und durch und durch geistreicher Streifen, der mit vielen Gastauftritten (Dustin Hoffman und Catherine O´Hara) sowie hervorragenden Nebendarstellern (Billy Connolly, Meryl Streep, Timothy Spall) aufwartet. Darüber hinaus ist jeder Aspekt des Filmes ein visuelles Fest.

Die Make-up-Zauberer Valli O'Reilly und Bill Corso wurden mit dem Oscar ausgezeichnet, während Kostüm-Königin Colleen Atwood und Komponist Thomas Newman zwar gewürdigt wurden, aber ohne vergoldete Statuette nach Hause gehen mussten. Eine Schande. Dennoch, Ton und Stil der Buchillustrationen wurden brillant zum Leben erweckt - noch dazu ohne allzu tief in die CGI-Trickkiste zu greifen.

Fans der Bücher bemängelten, dass Olaf nicht so absonderlich ist wie in Carreys Darstellung, aber Carrey ist nun einmal nicht dafür bekannt, sehr dezent zu spielen, oder? Und hier passt seine übertriebene Art perfekt. Der Film war ziemlich erfolgreich, doch wird er nicht in einem Atemzug mit anderen Kinderfilmklassikern genannt; das, liebe Freunde, ist ein Fehler. Ein großer, großer Fehler.

The Smurfs: Neues Poster

Mittwoch, 9. März 2011

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Der Film (noch dazu in 3D!) wird vermutlich ziemlich dämlich sein, doch dieses neue Poster aus Mexiko ist ganz nett und entbehrt nicht eines gewissen infantilen Humors.

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Peep World: Poster und erster Trailer

Samstag, 29. Januar 2011

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IFC Films haben den ersten Trailer für den Film „Peep World“ veröffentlicht – und er sieht ziemlich gut aus! Unter der Regie von Barry Blaustein spielen Michael C. Hall, Ben Schwartz, Rainn Wilson, Sarah Silverman und Kate Mara.

Zur Handlung: Am Tag der Party zum 70. Geburtstag des Vaters müssen seine Kinder damit klarkommen, dass das jüngste von ihnen einen Roman geschrieben hat, in dem die intimsten Familiengeheimnisse offengelegt werden.

Der Trailer ist irgendwie bizarr, aber zugleich auch brillant!

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Yogi Bär (Review)

Dienstag, 28. Dezember 2010

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Der neue „Yogi Bär“ ist selbst in annehmbarem 3D ein Buh Buh

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Originaltitel: Yogi Bear
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Eric Brevig
Drehbuch: Jeffrey Ventimilia, Joshua Sternin, Brad Copeland
Darsteller: Anna Faris, Tom Cavanagh, Dan Aykroyd (Stimme von Yogi Bär), Justin Timberlake (Stimme von Boo Boo), T.J. Miller, Nathan Corddry, Andrew Daly, Greg Johnson

Yogi war immer „intelligenter als der durchschnittliche Bär“. Aber Eltern und Großeltern, die ihre lieben Kleinen zu einer Vorstellung des 3D-Yogi ins Kino begleiten müssen, werden sich vermutlich daran erinnern, dass er auch lustiger als der durchschnittliche Bär war. Oder zumindest lustiger als das hier.

Die computeranimierten Yogi und Boo Boo bewohnen einen realen Jellystone Park, in dem sich auch der unlustige Tom Cavanagh als Ranger Smith und Anna Faris, die leider nichts Lustiges zu sagen oder zu spielen hat, als Dokumentarfilmerin und Angebetete des Rangers herumtreiben.

3D wird in diesem von Eric Brevig („Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“) inszenierten Streifen genutzt, um Softdrinks, Wasserski und den Inhalt verschiedener Picknickkörbe in Richtung Publikum zu schleudern. Brillant.

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Und Yogi und Boo Boo? Sie werden recht passabel von Dan Aykroyd beziehungsweise Justin Timberlake gesprochen, zwei Schauspielern, denen von den Drehbuchautoren (darunter ein Alumnus von „Born to be wild – Saumäßig unterwegs“) so gut wie keine lustigen Dialoge geschrieben wurden. „Pic-a-nic baskets may be delicious on the lips, but they’re a lifetime on the hips” (etwa: „Pick-a-nickkörbe mögen zwar gut schmecken, setzen sich aber für immer an den Hüften fest”) geht hier als Supergag durch. Yogi-Aykroyd kann verkünden: „My melon is full-a smart juice”, aber jeder, der älter als 4 Jahre ist, wird sich denken: „Und weiter?”.

Und wenn ein Darsteller wie Tom Cavanagh, der drauf und dran ist, den Rekord für das Mitwirken in den meisten abgesetzten TV-Serien zu brechen, als Gegenpart der Bären herhalten muss, dann weiß man, dass Erfolg oder Misserfolg des Streifens nicht von Charme, Charisma oder genialen Schlagabtäuschen zwischen ihm und den Bären abhängt. Kindergerechte visuelle Gags und Slapstick müssen die Kohlen aus dem Feuer holen – Yogi beim Wasserskifahren, Yogi und Boo Boo beim Fliegen eines Hängegleiters, mit dem sie sich Picknickkörbe schnappen können, Yogi beim Bauen von diversen Gerätschaften, mit denen man Picknickkörbe katapultieren kann. Das alles ist für keinen einzigen Lacher gut.

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Faris, das einstige und zukünftige „House Bunny“, lässt erahnen, in welche Richtung das Ganze hätte gehen können. Sie ist eine naturversessene Dokumentarfilmerin, die mit Orang-Utans und anderen Tieren gelebt hat und „Braunbär“ spricht. Aber anstatt mehr Zeit mit ihr zu verbringen, folgen wir den Machenschaften des Bürgermeisters, der den verlustbringenden Park schließen und das Land verkaufen möchte.

Außer Yogi, Boo Boo, der Ranger und die Dokumentarfilmerin Rachel schaffen es irgendwie, ihn davon abzuhalten.

Die „Alvin und die Chipmunks“-Filme, so schwach sie auch gewesen sein mögen, sind um einiges intelligenter und lustiger als das hier Gebotene. Das Beste, was sich über diesen „Yogi Bär“ sagen lässt, ist, dass er harmlos ist. Kein Tier kam bei den Dreharbeiten für diesen Film zu Schaden, mit Ausnahme desjenigen, mit dem Hanna-Barbera vor beinahe 50 Jahren einen Haufen Geld verdienten.

Fazit: Computeranimierte Bären sind selbst für einen Kinderfilm zu wenig. 3D und bekannte Charaktere können nicht für den völligen Mangel an Gags und guten Einfällen entschädigen.

Und noch ein „Gnomeo and Juliet“ Poster

Montag, 27. Dezember 2010

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gnomeo_and_juliet_ver4-220x150 Wenn man den Angaben von IMP Awards glauben darf, dann ist dies das achte Poster für „Gnomeo and Juliet“, die animierte 3D-Neuinterpretation von William Shakespeares klassischem Theaterstück. Ich bin mir nicht sicher, ob Shakespeare so etwas vor Augen hatte, als er sich fragte, wie wohl zukünftige Generationen diese Geschichte von der ersten großen Liebe nacherzählen werden, aber ich denke, er hätte wenig dagegen einzuwenden.

Ich bin mir nach wie vor nicht recht im Klaren darüber, ob ich von dieser Interpretation fasziniert sein oder sie für eine schlechte Idee halten soll. Ich hoffe, dass der film halbwegs ansehnlich wird, allein schon deshalb, weil die Stimmen von Ozzy Osbourne, Hulk Hogan und Michael Caine darin zu hören sind.

Hier ist das neueste Poster für „Gnomeo and Juliet“, das zumindest eines bestätigt: Der Frosch ist auf Juliets Seite.

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Meine Frau, unsere Kinder und ich (Review)

Sonntag, 26. Dezember 2010

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Es ist traurig, dass die Fockers noch immer ihr Unwesen treiben

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Originaltitel: Little Fockers
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Paul Weitz
Drehbuch: John Hamburg, Larry Stuckey, basierend auf Charakteren von Gteg Glienna & Mary Ruth Clarke
Darsteller: Ben Stiller, Robert De Niro, Owen Wilson, Dustin Hoffman, Barbra Streisand, Blythe Danner, Teri Polo, Jessica Alba, Laura Dern, Daisy Tahan, Colin Baiocchi, Harvey Keitel

Gaylord Focker hat ein Problem.

Eigentlich hat er sogar mehrere Probleme. Sein Vorname lautet „Gaylord“, okay? Sein Familienname ist „Focker“. Und er ist eine männliche Krankenschwester, also ein Krankenpfleger, was - zumindest in den Augen seines übermännlichen zukünftigen Schwiegervaters – den Schluss zulässt, dass er ein ziemlich weibischer Mann ist.

Lachen Sie schon herzhaft?

Ich tat es auch nicht, als vor zehn Jahren „Meine Braut, ihr Vater und ich“ in die Kinos kam, ein Film, der auf ermüdende Art und Weise versuchte, das Publikum dadurch zum Lachen zu bewegen, dass alle möglichen Leute „Focker“ sagten. (Der Name kling tim Englischen bekanntlich so ähnlich wie „Fucker“. Haha!)

Der Film konnte immerhin mit einer beachtlichen Besetzung aufwarten: Ben Stiller wiederholte im Wesentlichen seine Rolle aus „Verrückt nach Mary“ und versuchte, dem Unbehagen seiner Figur komische Momente abzugewinnen, während Robert De Niro, nun ja, einfach Robert de Niro war.

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2004 folgte unter dem Titel „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“ die unvermeidliche Fortsetzung, die es irgendwie schaffte, durch die Hinzunahme von Barbra Streisand und dem wie immer spielfreudigen Dustin Hoffman als Stillers Eltern aus der mehr als seichten Prämisse noch einige kleine Lacher herauszuquetschen.

Viele dachten, dass mit diesem zweiten Film das Konzept ausgelutscht wäre.

Und sie hatten Recht, so zu denken.

Aber die Stars wollten anscheinend noch einmal groß abkassieren und die Studiobosse dachten wohl, dass sich vielleicht doch Leute finden, denen man ein weiteres Mal das Geld aus der Tasche ziehen kann, weshalb uns nun „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ geboten wird, ein Film, der eigentlich keine Existenzberechtigung hat - und während der gesamten Laufzeit von 97 Minuten für keinen einzigen Lacher sorgt.

Trotz des Titels hat der Film sehr wenig mit dem Nachwuchs der Fockers zu tun (was auch ganz in Ordnung ist, da die Kleinen die zwei am wenigsten sympathischen Filmknirpse seit langem sind).

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Stattdessen wird uns mehr oder weniger derselbe Schwachsinn wie in den ersten beiden Filmen geboten: De Niro verfolgt Stiller mit misstrauischen Blicken, Stiller verhält sich äußerst ungeschickt und manövriert sich in manch misslich Lage, beider Ehefrauen lächeln nachsichtig und der perfekte Owen Wilson wartet auf seine Chance.

Nichts davon ist sonderlich lustig und die Versuche, neues Material hinzuzufügen, riechen stark nach Verzweiflung.

Hoffman und Streisand sind wieder mit dabei, aber ohne guten Grund – und noch dazu in Szenen, die ganz offensichtlich das Produkt von Drehbuchüberarbeitungen und Nachdrehs sind, dass sie nicht mit dem Rest des Films harmonieren.

Und Jessica Alba, diese geniale Komikerin, hat auch einen Auftritt. Sie ist eine katzenartige Vertreterin für Medikamente gegen erektile Dysfunktion, die sich sofort Hals über Kopf in Stiller verliebt. Welcher Frau würde es nicht ebenso gehen?

Natürlich abgesehen von jeder Frau auf Erden, die auch nur ansatzweise so gut aussieht wie Jessica Alba.

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Die „Witze“ beginnen mit einer Einlauf-Szene und wachsen sich zu Gags über Erbrechen, Darmwinde und De Niros schmerzhafte, priapeische Erektion aus. Echter Humor findet sich jedoch kaum.

Wie arm an Einfällen dieser Film ist, lässt sich auch daran erkenne, dass De Niro zwar wieder einmal gemeinsam mit seinem alten Kumpel Harvey Keitel vor der Kamera stand, die Macher jedoch nicht wussten, was sie mit den beiden Schauspielgiganten anfangen sollten, weshalb sie nur im Garten herumstehen und darüber streiten, wie man am besten ein Loch verschließt.

Ich hätte da so eine Idee. Begrabt doch diesen Film darin.

Fazit: „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ ist ein unnötiger und unlustiger Film und eine Schande für alle Beteiligten.

Drei neue Poster für „Gnomeo and Juliet“

Montag, 20. Dezember 2010

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Gnomeo-and-Juliet-poster2-220x127 Ich weiß einfach nicht, ob dies eine brillante Neuinterpretation der größten Liebesgeschichte der Theaterliteratur oder eine sinnlose und unwürdige Verschwendung von Zeit und Geld ist.

„Gnomeo and Juliet“ wird von professionellen Synopsis-Verfassern als „urkomisch“ und „voller Action“ und „3D“ beschrieben. Sie versprechen „Hochgeschwindigkeits-Rasenmäherrennen“ und eine vergnügliche „Gnomanze“.

Die Wortwitzchen auf den drei neuen Postern kitzeln nicht das Zwerchfell, sondern treten einen nieder und stampfen einem die Heiterkeit unauslöschlich quer übers Gesicht. Wie auch immer der fertige Film aussehen mag, es ist einem nach Weinen zumute, wenn man die Besetzungsliste sieht und sich vorstellt, was diese Herrschaften mit ihrer Zeit hätten anfangen können, müssten sie nicht Stimmen für diesen Animationsstreifen aufnehmen - James McAvoy, Emily Blunt, Matt Lucas, Maggie Smith, Michael Caine, Stephen Merchant, Ashley Jensen, Jason Statham und Ozzy Osbourne.

Ja - Ozzy macht ei dem Film ebenfalls mit. Sie glauben mir nicht?

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Und es gibt noch mehr! Zum Beispiel den Trailer.

Okay, Sie haben es also bis hierher geschafft und möchten jetzt sicher die drei Poster sehen. Besonders das mittlere weckt in mir dn Wunsch, den Film hinaus auf die Straße zu zerren und in aller Öffentlichkeit zu zerstören.

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Rapunzel – Neu verföhnt (Review)

Samstag, 11. Dezember 2010

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Das altbekannte Märchen wird in diesem Animationsfilm auf höchst amüsante Weise umgearbeitet

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Originaltitel: Tangled
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Nathan Greno, Byron Howard
Drehbuch: Dan Fogelman, basierend auf dem Märchen von Jacob und Wilhelm Grimm
Sprecher: Mandy Moore, Zachary Levi, Donna Murphy, Ron Perlman, M.C. Gainey, Jeffrey Tambor, Brad Garrett, Richard Kiel, Delaney Rose Stein

Der entzückend witzige Streifen „Rapunzel – Neu verföhnt“ ist der erste von Walt Disney Pictures herausgebrachte animierte Cartoon, der an die Qualität von Pixars Meisterwerken heranreicht. Die Regisseure Nathan Greno und Byron Howard setzten das erfindungsreiche Drehbuch von Dan Fogelman, das das Märchen der Gebrüder Grimm in ein ausgelassenes Abenteuer verwandelt, gekonnt in Szene und brachten eine perfekte Mischung von hochfliegender Action, Musiknummern, einer wirklich zu Herzen gehenden Liebesgeschichte zuwege, die noch dazu mit einer bösen Figur aufwartet, der wahrlich ein Platz in Disneys Geheiligter Halle der Bösewichte gebührt.

Mit Ausnahme der Heldin (gesprochen von Mandy Moore) und ihrer unglaublich langen Haare wurden alle Einzelheiten der Geschichte verändert. Das Mädchen ist eine Prinzessin und wurde als Baby von einer alten Vettel namens Gothel (Donna Murphy) entführt, die die magischen Kräfte von Rapunzels Locken – sie leuchten mit einem regenerierenden, heilenden Licht, wenn sie singt – nützt, um sich selbst jung zu erhalten.

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Mother Gothel hält Rapunzel in einem hohen Turm gefangen und redet ihr ein, dass die Welt „da draußen“ heimtückisch und gefährlich ist. Das gutmütige Mädchen ergibt sich in sein Schicksal und vertreibt sich die Zeit mit Singen, Backen und ihrem wunderbar komischen Chamäleon. Aber am Vorabend ihres 18. Geburtstages erhält sie unerwarteten Besuch von Flynn Ryder (Zachary Levi), einem auf der Flucht befindlichen Dieb, dem es gelingt, das Misstrauen der jungen Frau zu zerstreuen. Er bietet ich an, sie aus dem Turm zu holen und in die umliegenden Wälder mitzunehmen.

„Rapunzel - Neu verföhnt“ (Der deutsche Titel ist wirklich viel alberner als der Film) beginnt in eher typischer Disney-Manier, aber im Gegensatz zu „Küss den Frosch“ („The Princess and the Frog“) aus dem Vorjahr, der formelhaft bis zum Geht-nicht-mehr war, entwickelt der Streifen nach und nach eine ausgeprägte Identität, was nicht zuletzt einigen fantastischen Nebenfiguren (darunter ein Pferd, dass sich für einen Hund zu halten scheint, und Flynn überallhin folgt) und ein paar staunen machenden Sequenzen, von einer gigantischen Flut bis hin zu einer herzzereißend schönen Vorführung von am Nachthimmel schwebenden Kerzen, unter deren Schein sich Rapunzel und Flynn so richtig ineinander verlieben, zu verdanken ist.

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Wie die besten Pixar-Filme versteht auch „Rapunzel – Neu verföhnt“, dass ein Film – egal ob animiert oder nicht – nur dann wirklich gut sein kann, wenn das Publikum den Charakteren zugetan ist. Spektakel und Musik sind zweitrangig. Obwohl sie wie typische Märchenhelden wirken mögen, gewinnt man Rapunzel und Flynn mit der Zeit wirklich lieb und hofft, dass sie zueinander finden werden – ein Ausgang, der von Anfang an garantiert ist, aber doch zwischendurch irgendwie zweifelhaft erscheint. Die 3D-Effekte des Films sind nie aufdringlich, die künstlerische Gestaltung ist zuzeiten atemberaubend und wenn man aus dem Kino kommt, fühlt man sich schwindelig vor Glück und Entzücken. „Rapunzel – Neu verföhnt“ bietet gute altmodische Disney-Magie und ist einer der rar gewordenen Filme, die wirklich zuschauern jeden Alters gefallen können.

Fazit: Nach längerer zeit wieder einmal ein Volltreffer aus dem Hause Disney. Gute und entspannte Unterhaltung, die die Zeit im Fluge vergehen lässt. Genau das Richtige zur kalten Jahreszeit.

Neuer Clip von „Die Chroniken von Narnia – Die Reise auf der Morgenröte“ aufgetaucht

Donnerstag, 2. Dezember 2010

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narnia-dawn-treader1 Vergangene Nacht saß die englische Königin inmitten ihrer Untertanen im Odeon Leicester Square Kino, um den neuesten Film des „Chroniken von Narnia“-Teams, „Voyage of the Dawn Treader“, in Augenschein zu nehmen.

Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis sich auch die Normalsterblichen in aller Welt den Abenteuer-Streifen ansehen können, weshalb gerade eben ein neuer Clip aus dem Film veröffentlicht wurde, um noch einmal gehörig die Werbetrommel zu rühren.

In dem Clip lernen wir den von Simon Pegg gesprochene Reepicheep ein wenig näher kennen, der hier die Klingen mit Will Poulter kreuzt. Den vielen Bildern, Clips und Trailern nach zu urteilen, hat der Film einen gewissen Charme, der hoffentlich mit einer starken Handlung verflochten ist, auf dass der Film ein zahlreiches Publikum finden möge.

„Mars Needs Moms“ Trailer zeigt, wie Aliens Ihre Mutter entführen werden (+ Bilder)

Mittwoch, 24. November 2010

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Das erste Poster für Disneys „Mars Needs Moms“ erinnerte stark an „Der Polarexpress“ und war deshalb ziemlich gruselig. Aber der gestern veröffentlichte Trailer ist ganz Liebe – mit Ausnahme des Teils, in dem Aliens die Mutter eines kleinen Jungen betäuben und entführen. Sehen Sie selbst…

Je mehr ich von dieser Adaption des Kinderbuches von Berkeley Breathed zu sehen bekomme, desto besser gefällt sie mir. Sieht nach einem wunderbaren Film für die ganze Familie aus – außer Ihre Mutter wurde von Aliens entführt, denn dann wäre das nur traumatisch. Hier ein paar Standphotos, die einen genaueren Blick erlauben:

                              (Bitte für Vergrößerung auf Bilder klicken.)

Erster „Nutcracker in 3D“ Clip verdirbt Weihnachten

Samstag, 13. November 2010

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Sehen Sie sich diesen furchteinflößenden Clip aus der erschreckenden Live-Action-Adaption von „Der Nussknacker“ an, in dem sich ein böser hölzerner Junge an den Eingeweiden von Santa Claus labt. Oder etwas in der Art. Ich bin mir nicht sicher, denn ich fing an zu weinen und rannte davon. Weihnachten fällt heuer aus, Freunde.

Hier ist der Clip:

Haben Sie es geschafft, sich das Filmchen bis zum Ende anzusehen? Gut. Es wird aber noch viel schlimmer. Hier kommt der erste lange Trailer für den EPISCHEN „Nussknacker“-Film. Darin kommt unter anderem ein rattengesichtiger Bösewicht vor, der kleine Kinder erschreckt. Außerdem sind zu sehen: ein gruseliger alter Mann, der kleine Mädchen auf die andere Seite von Spiegeln zieht; eine Kreatur, die halb Mensch und halb Affe ist; Nathan Lanes Haare; und natürlich diese schreckliche, schreckliche Holzpuppe. Ja, ich bin mir bewusst, dass „Der Nussknacker“ ein wenig schaurig sein soll, aber ich bin mir nicht sicher, ob E.T.A. Hoffmann so einen CGI-Alptraum im Sinn hatte.

Kung Fu Panda 2: Erster Teaser Trailer

Montag, 8. November 2010

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Der erste Teaser Trailer für „Kung Fu Panda 2“ - oder „Kung Fu Panda: The Kaboom of Doom“, wie der Film offiziell heißt – aus dem Hause DreamWorks Animation hatte an diesem Wochenende im Vorprogramm von „Megamind“ Premiere. Nun ist der Trailer zusammen mit der offiziellen Synopsis auch schon online zu finden. Es sprechen Angelina Jolie, Gary Oldman, Jack Black, Seth Rogen, Jackie Chan, Jean-Claude Van Damme, Dustin Hoffman, James Woods, Michelle Yeoh, Lucy Liu und Victor Garber. Inszeniert wird der „Spaß für die ganze Familie“ von Jennifer Yuh, die mit „Kung Fu Panda 2“ ihr Spielfilmdebüt gibt.

Synopsis: Po führt nun sein Traumleben als Der Drachenkrieger und beschützt gemeinsam mit seinen Freunden, den Furious Five [Die wilden Fünf] – Tigerin, Kranich, Fangheuschrecke, Natter und Affe -, die ebenfalls Kung-Fu-Meister sind, das Tal des Friedens. Aber Pos neues wunderbares Leben wird durch das Auftauchen eines schrecklichen Bösewichts gefährdet, der plant, eine geheime und nicht aufzuhaltende Waffe einzusetzen, um China zu erobern und Kung-Fu aus der Welt zu schaffen. Es ist an Po und seinen fünf Freunden, quer durch China zu reisen, sich der Bedrohung zu stellen und diese auszuschalten. Aber wie soll Po eine Waffe stoppen, die alle Kung-Fu-Kenntnisse zunichte machen kann? Er muss seine Vergangenheit erforschen und die Geheimnisse seiner mysteriösen Herkunft lüften; nur dann wird er in der Lage sein, die Kraft heraufzubeschwören, die erbraucht, um zu obsiegen.

„Kung Fu Panda 2“ oder „Kung Fu Panda: The Kaboom of Doom“ läuft am 26. Mai 2011 in den USA und am 16. Juni 2011 in Deutschland an. Natürlich in 3D.

Yogi Bear 3D: Der neueste Trailer ist auch nicht besser als die ersten beiden

Freitag, 5. November 2010

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yogi-bear-trailer-220x148 Die ersten beiden Trailer sahen ziemlich schlecht aus und es tut mir Leid, feststellen zu müssen, dass der dritte nicht viel besser geworden ist. In einer Welt, in der CGI mittlerweile wirklich fantastisch aussehen kann, wirkt dieser Film, als hätte ihn jemand auf seinem Heimcomputer zusammengebastelt. Und was hat es mit den Stimmen auf sich? Die sollten wohl so etwas wie eine Hommage an die seinerzeitige TV-Serie werden. Damit keine Missverständnisse aufkommen, möchte ich festhalten, dass ich Dan Aykroyd mag. Bis jetzt dachte ich, er könne nichts falsch machen, aber seine Nachahmung von Yogi ist wirklich nicht berauschend. Das können sicher viele besser.

In „Yogi Bear“ ist außerdem Justin Timberlake als Boo Boo zu hören, weiters sind Anna Faris, Tom Cavanagh, TJ Miller und Andrew Daly mit von der Partie. Den Film zu verantworten hat Eric Brevig.

Synopsis: Jellystone Park gehen die Besucher verloren, weshalb sich der gierige Bürgermeister Brown (Daly) entschließt, ihn zu schließen und das Land zu verkaufen. Das bedeutet, dass Familien nicht länger die Schönheiten der Natur genießen können - und, noch viel schlimmer, Yogi (Aykroyd) und Boo Boo (Timberlake) werden aus der einzigen Heimat vertrieben, die sie je gekannt haben. Diese größte Herausforderung seines bisherigen Lebens zwingt Yogi dazu, unter Beweis zu stellen, dass er wirklich „klüger als der durchschnittliche Bär“ ist. Er und Boo Boo tun sich mit ihrem alten Erzfeind Ranger Smith (Cavanagh), um zu verhindern, dass Jellystone Park für immer geschlossen wird.

Vielleicht bin ich ja allzu kritisch, aber ich denke, die Produzenten hätten professionell ausgebildete Sprecher und nicht einfach bekannte Stars für die Hauptrollen nehmen sollen. Was denken Sie?

Verwandter Beitrag:

Neuer Yogi Bear 3D Trailer

Die Legende von Aang (Review)

Sonntag, 22. August 2010

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M. Night Shyamalan macht aus der beliebten Anime-Serie 103 Minuten überproduzierten, gekünstelten Nonsens

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Originaltitel: The Last Airbender
Herstellungsland: USA 2010
Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Darsteller: Noah Ringer, Dev Patel, Nicola Peltz, Jackson Rathbone, Shaun Toub, Aasif Mandvi, Cliff Curtis, Seychelle Gabriel

Ich bin mir nicht sicher, ob M. Night Shyamalan je einen Menschen getroffen hat. Der Herr hat offensichtlich nicht die geringste Ahnung, auf welche Weise Menschen denken, sprechen, interagieren oder sonst auf diesem unserem Planeten existieren. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob M. Night Shyamalan nicht für „The Sixth Sense“ und „Unbreakable“ seine Seele an einen Kobold verkauft hat, denn mit diesen beiden Filmen hatte unser Freund wirklich Riesenglück. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob M. Night Shyamalan nicht seine gesamte Freizeit damit zubringt, sich selbst im Spiegel zu bewundern. M. Night Shyamalan ist ein inkompetenter Verrückter. Bitte, Hollywood: HÖR AUF, DEIN GELD IN DIE GELDVERBRENUNGSANLAGE NAMENS M. NIGHT SHYAMALAN ZU WERFEN!

„Die Legende von Aang“ gehört zu den seltsamsten Filmen, die mir je untergekommen sind, und es kostete mich einiges an Überwindung, bis zum Abspann durchzuhalten. Erzählt wird die Geschichte von Aang (Noah Ringer), einem kleinen, glatzköpfigen Kind, das auf einem riesigen fliegenden Bison reitet und wahrscheinlich der Retter der Menschheit ist. Er schläft eine Zeit lang in einem Block aus Eis (wie man das halt so macht), und als er dann aufwacht, ist er ganz allein und halb erfroren und findet sich inmitten eines Krieges zwischen den vier Elementarvölkern (Erde, Wasser, Luft, Feuer) wieder. Das ganze lässt sich beschreiben als Captain America trifft auf Jesus trifft auf Rip van Winkle, aufgepeppt mit einer Spur „Carrie“, damit zumindest ansatzweise Spannung aufkommt. (Manchmal bewegt Aang Dinge mit Hilfe seiner Emotionen. Er bekommt auch seine Periode.) Es ist eine unterhaltsame, klassische Formel (mit fliegendem Bison!) und „Die Legende von Aang“ hätte ein unterhaltsamer, klassischer Abenteuerfilm für Kinder werden können. ABER NEIN.

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Shyamalan wurde zu Recht für die eigenwillige Besetzung dieses Filmes kritisiert – „Die Legende von Aang“ spielt in einem ausdrücklich von der asiatischen Kultur beeinflussten Universum, aber Shyamalan hat sich dazu entschlossen, alle Hauptrollen ausschließlich mit Weißen zu besetzen (ich bin mir sicher, er hat dafür irgendeine dämliche Erklärung, in der die Phrase „postrassische Gesellschaft“ vorkommt). Die Bewohner der der edlen, friedliebenden Wassernation sind lilienweiße Hippies. Die Bewohner der schmutzigen Erdnation sind auf exotische Weise dreckige Chinesen. Die Bewohner der bösen, imperialistischen, die Welt zerstörenden Feuernation sind dunkelhäutige indische Idioten. Die Bewohner der Luftnation sind ausgestorben. Das ist so durchschaubar, dass man durchaus von Rassismus sprechen kann.

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„Die Legende von Aang“ ist unbeholfen und schwerfällig geschnitten, das Tempo des Films gletscherartiger Langsamkeit. Man hat fast das Gefühl, ein Heimvideo von jemandes Heimvideo vom letzten Tai-Chi-Kurs zu sehen, wenn denn Tai Chi rassistisch wäre. Das Drehbuch scheint einige hundert Mal durch Google Translate gejagt worden zu sein. Hier sind einige der Sätze, die tatsächlich von M. Night Shyamalan geschrieben wurden, damit sie echte Schauspieler vor einer echten Kamera aufsagen: „This time we show the fire nation that we believe in our beliefs as much as they believe in theirs.“ „Wake up, young man. I am Commander Zhao. I set this trap for you.“ „It’s led by a princess, because her father died.“ „Bring me ALL YOUR ELDERLY.“„Again, I offer my condolences on your nephew burning to death in that terrible accident.“ („diese Mal zeigen wir der Feuernation, dass wir an unsere Überzeugungen genauso glauben wie sie and die ihren.“ „Wach auf, junger Mann. Ich bin Commander Zhao. Ich habe diese Falle für Dich aufgebaut.“ „sie wird von einer Prinzessin geführt, weil ihr Vater starb.“ „Bringt mir ALL EURE ALTEN.“ „Ich bringe nochmals mein Bedauern zum Ausdruck, dass Ihr Neffe bei diesem furchtbaren Unfall verbrannt ist.“)

M. Night Shyamalan, ich bringe hiermit mein ehrliches Bedauern zum Ausdruck, dass Ihre Karriere bei diesem furchtbaren Unfall auf der Strecke geblieben ist.

Fazit: Einer der künstlerisch, wenn auch leider nicht finanziell, größten Flops der letzten Jahre. Kaum Handlung, schwache Darsteller, unterirdisch schlechtes Drehbuch und dazu noch nachträglich hinzugefügte 3D-Effekte, gegen die diejenigen von „Kampf der Titanen“ fast noch gut aussehen. Tun sie sich und ihren Kindern einen Gefallen und sehen Sie sich die Originalserie auf DVD an.

Marmaduke

Sonntag, 18. Juli 2010

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Diese Komödie rund um einen riesigen Hund ist für die Katz´

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Originaltitel: Marmaduke
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Tom Dey
Drehbuch: Tim Rasmussen, Vince Di Meglio, basierend auf dem Comic von Brad Anderson und Phil Leeming
Darsteller: Lee Pace, Judy Greer, William H. Macy, Owen Wilson (Stimme), Emma Stone (Stimme), Stacy Ferguson (Stimme), Christopher Mintz-Plasse (Stimme), Kiefer Sutherland (Stimme)

„Marmaduke“, der Comicstrip über das Leben mit einem 100-Kilogramm schweren Hund, wurde zu einer langweiligen, aber harmlosen Leinwandkomödie für die jüngsten Kinogeher verwurstet.

Haben Sie Kinder? Dann seien Sie froh, dass Sie für diesen Film wenigstens keinen 3D-Aufaschlag berappen müssen. Und schätzen Sie sich glücklich, dass „Marmaduke“ im Gegensatz zu Filmen wie „Beverly Hills Chihuahua“ niemanden dazu animieren wird, auf dem Heimweg eine riesige dänische Dogge aus der Tierhandlung mitzunehmen.

Owen Wilson, der erzählt und seine Freunde aus dem Haustier-Königreich anquatscht, verleiht dern ersten 15 Minuten, in denen er sein Leben mit seinem Besitzer, er nennt ihn „Dr. No“ (Lee Pace, ganz und gar nicht lustig), Dr. Nos Frau (Judy Greer, die nichts Lustiges zu tun bekommt) und den „anderen Zweibeinern“, einem Jungen, seiner Schwester im Teenageralter und einem Kleinkind, schildert, einen angenehm leichten Touch.

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Dann zieht diese Familie aus Kansas in einer überraschenden Wendung nach Südkalifornien, dem Land von Sonne, Surfen und statusbewussten Hundeparks. Der arme Marmaduke muss sich an dieses neue Leben gewöhnen.

„Es ist wie die Highschool, nur für Hunde“, erklärt Mazie (Emma Stone), die gewiefte Queensland-Heeler-Hündin. Unter den Hundepark-Cliquen finden sich die dummen Blondinen (Afghanische Windhunde), schikanierte Winzlinge (Dackel, Chihuahua, etc.) und Promenadenmischungen.

Die Tophunde mit Stammbaum werden von dem streitsüchtigen Bosco (Kiefer Sutherland) angeführt, einem Rottweiler-artigen Monstrum, das gerne surft und seine Collie-Freundin Jezebel (Fergie, die Sängern, nicht das Bestechungsgeld annehmende frühere Mitglied der königlichen Familie) herumkommandiert.

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Marmaduke muss sich in diesem Haufen behaupten, das Surfen erlernen, „Dr. No“ dabei helfen, sich bei seinem Boss (William H. Macy) einzuschleimen, und herausfinden, wer seine wahren Freunde sind.

Selbst nach den ohnehin niedrigen Standards für Komödien mit sprechenden Tieren mangelt es„Marmaduke“ an Humor und originellen Einfällen. Zwei der zentralen Rollen mit Owen Wilson, der erst vor kurzem in „Marley & ich“ zu sehen war (er spielte in diesem Film nicht den Hund), und den aus „Beverly Hills Chihuahua“ bekannten George Lopez (er spielt seinen Freund, den Hauskater) zu besetzen, zeugt jedenfalls nicht von Einfallsreichtum. Eine Hund-zerstört-Haus-Szene kommt in jedem derartigen Film vor, und dass Hunde in Südkaliforniern surfen ist einfach auf Hollywoods geographische Stereotypen zurückzuführen.

Regisseur Tom „Zum Ausziehen verführt“ Dey wärmt die „passen Sie auf ihre Kinder so gut auf, wie es Ihr Hund tut“-Botschaft aus „Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt“ auf. Aber mehr kann und darf man in diesem Fall nicht erwarten, denn den Drehbuchautoren dieser missglückten Comicadaption ist außer drittklassigen Scherzen wenig eingefallen.

Fazit: Unbedingt meiden. Sehen Sie sich mit Ihren Kindern lieber noch einmal „Ein Hund namens Beethoven“ an.

Für immer Shrek

Donnerstag, 1. Juli 2010

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Die Midlife-Crisis der Oger ist genauso langweilig wie die der Menschen

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Originaltitel: Shrek Forever After
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Mike Mitchell
Drehbuch: Josh Klausner, Darren Lemke
Sprecher (Originalfassung): Mike Myers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, Antonio Banderas, Julie Andrews, John Cleese, Lake Bell, Jane Lynch

Sie sagen, das ist das Ende, das große Finale. Sie agen, das Shrek-Imperium wird keine weiteren Filme mehr herausbringen, wohl aber Pez-Spender und andere Fanartikel. „Für immer Shrek“ wird als letztes von vier vergnüglichen Leinwandabenteuern mit dem schleimgrünen Oger mit dem klischeehaften schottischen Akzent (natürlich nur im Original) angekündigt. Und wenn man diesen letzten teil sieht, weiß man: Es ist höchst an der Zeit.

Als „Shrek – Der tollkühne Held“ im Jahre 2001 in die Kinos kam, eroberte er das Publikum durch sein schlaues Veralbern konventioneller Märchengeschichten im Sturm. Inspiriert von William Steigs illustriertem Kinderbuch wartete die fröhliche animierte Komödie mit einem mehr als liebenswerten Titelhelden (gesprochen von Mike Myers) auf, der seinen Sumpf verließ, um die Hand und das Herz seiner verfluchten, halb menschlichen Seelenverwandten, der Prinzessin Fiona (Cameron Diaz), zu erringen, wobei ihm ein vorlauter Esel (Eddie Murphy)„hilfreich“ zur Seite stand. Das Resultat war eine erfrischende und furchtlos verdrehte Variante von „Die Schöne und das Biest“ (Fiona wird gänzlich zur Ogerin, sobald sie ihre einzig wahre Liebe findet), in der sich reizende Anspielungen auf so manches liebgewonnene Kinderbuch und viele aktuelle Kulturphänomene fanden. Aber vor allem war der Film lustig.

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2004 führte Andrew Adamson, der schon Co-Regisseur des Originals war, die Riege der Drehbuchautoren und Regisseure an, die uns „Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück“ bescherten. Wie die meisten Fortsetzungen vermochte auch diese nicht, in Bezug auf Zauber und Charme mit Teil eins mitzuhalten, aber immerhin gelang es ihr, mit dem erwarteten Sperrfeuer von popkulturellen Insidergags und der Einführung des Gestiefelten Katers (Antonio Banderas) das Publikum leidlich zu unterhalten. Diesmal waren Shrek und Fiona bereits verheiratet, und Shrek stand vor der Herausforderung, charmanter sein zu müssen als Prince Charming, um seine Angetraute nicht zu verlieren.

In „Shrek der Dritte“ war von Zauber und Charme wenig übrig. Dieses lächerliche Sequel aus dem Jahre 2007, inszeniert von zwei Regieneulingen, handelte davon, wie Charming eine Bande von Märchen-„Verlierern“ zusammentrommelt, um das Königreich Weit Weit Weg, das einst von Fionas Vater beherrscht wurde, zurückzuerobern. Das Gute triumphierte wiederum über das Böse – was nicht sonderlich schwer ist, wenn Justin Timberlake den Thron besteigt -, und sobald Ruhe und Ordnung wiederhergestellt wahren, zogen sich Shrek und Fiona in ihren geliebten Sumpf zurück, um eine Familie zu gründen.

Und hier setzt „Für immer Shrek“ ein.

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Jetzt, da er berühmt und domestiziert ist, scheint Shrek reif für eine Midlife-Crisis. Er stellt fest, dass Vaterschaft und Ruhm eine äußerst ermüdende Kombination ergeben können: Der Star-Tours-Streitwagen fährt regelmäßig an seinem Haus vorüber. Seine kleinen Drillinge beanspruchen ständige Aufmerksamkeit, was dazu führt, dass er nicht einmal mehr Zeit hat, sich im Sumpf zu suhlen. Und sein einst so gefürchtetes Brüllen? Das ist zu einem beliebten Partygag verkommen.

„Ich bin nur ein netter grüner Witz“, jammert er.

Auftritt des designierten Bösewichts des Films, des manischen, Perücke tragenden Rumpelstilzchens (Walt Dohrn). Dieses schlägt vor, Shrek zum „Oger für einen Tag“ zu machen – das heißt, er kann nach Lust und Laune Schabernack treiben und Leute terrorisieren, ohne bleibende Folgen befürchten zu müssen -, unter der Bedingung, dass ihm der grüne Held einen anderen Tag seines Lebens überlässt. Shrek ahnt jedoch nicht, dass seine Nemesis sich dazu entschließen wird, den Tag, an dem der Oger geboren wurde, für sich zu beanspruchen, wodurch er sämtliche Spuren von Shreks Existenz auslöscht.

Als unser ahnungsloser Held nach seinem freien Tag im Sumpf nach Hause zurückkehrt, findet er nur Leere und ominöse Vorzeichen. Hexen auf Besen machen den Himmel unsicher. Der Esel sowie Shreks übrige Freunde erkennen ihn nicht. Fiona ist eine gesuchte Vogelfreie, die eine Rebellion der Oger anzetteln möchte.

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Da in allen Shrek-Filmen eine Aufgabe zu bewältigen ist, überrascht es kaum, dass dieser die altbekannten Charaktere bei dem Versuch, eine Ausstiegsklausel in Rumpelstilzchens verdammtem Vertrag zu finden, durch eine Anzahl von Abenteuern hetzt. Verblüffend ist, wie platt und wenig unterhaltsam diese Abenteuer sind, selbst in 3D.

Drehte sich bei dieser von Dreamworks produzierten Reihe ursprünglich alles darum, die Märchenkonventionen und die Popkultur zu veralbern, scheint man nun nur noch die niedrigsten Erwartungen bedienen zu wollen. In „Für immer Shrek“ gibt es so gut wie nichts, das über das Niveau formelhafter Familienunterhaltung hinausgeht.

„Du bist eine Katz-astrophe“, sagt der Esel zu einem Gestiefelten Kater, de seit seinem letzten Auftritt vor der Kamera ziemlich in die Breite gegangen ist. Und das ist schon einer der besten Gags des Films!

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„Für immer Shrek“ wurde von Mike Mitchell („Rent a Man“) inszeniert und von Josh Klausner (er war schon einer der Co-Autoren von „Shrek der Dritte“) und Darren Lemke geschrieben. Sie scheinen die Aufgabe, das letzte Kapitel zu gestalten, wirklich ernst genommen zu haben. Zu ernst. Ihr Film bringt ein Wiedersehen mit nahezu allen Charakteren der Serie – Julie Andrews als die Königin, John Cleese als der König, Cody Cameron als Pinocchio, Regis Philbin als Mabel, etc., etc. -, aber er ist sosehr damit beschäftigt, die Lieblingsgags und –referenzen des Publikums aufleben zu lassen (wie oft können sie „Das zauberhafte Land“ imitieren?), dass er darob ganz vergisst, etwas Neues von bleibendem Wert hinzuzufügen.

Die Spezialeffekte von „Für immer Shrek“ kann man nur als beliebig bezeichnen. In der Nach-„Drachenzähmen leicht gemacht“-Welt muss ein 3D-Film (besonders einer von Dreamworks, dem Studio das auch „Drachenzähmen…“ herausbrachte) mehr als Rauchbomben und magische Spiegel bieten – obwohl diese Dinge ausreichen, überempfindliche Dreikäsehochs zu erschrecken.

Viele von uns werden es auch weiterhin vorziehen, Shrek als den überraschend witzigen Newcomer ohne technischen Schnickschnack in Erinnerung zu behalten. Sollte dies wirklich sein letzter Auftritt sein, dann möge er in Frieden ruhen.

Fazit: „Für immer Shrek“ hat außer dem Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren so gut wie nichts zu bieten. Eine herbe Enttäuschung.