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Der letzte Tempelritter (Review)

Sonntag, 27. März 2011

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Ein dümmliches, unheiliges Durcheinander

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Originaltitel: Season of the Witch
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Dominic Sena
Drehbuch: Bragi F. Schut
Darsteller: Nicolas Cage, Ron Perlman, Stephen Campbell Moore, Stephen Graham, Claire Foy, Christopher Lee, Robert Sheehan

Es gibt in „Der letzte Tempelritter“ eine für Nicolas Cage mittlerweile nur allzu typische Ausflipp-Szene, in der er, scheinbar völlig unmotiviert, anfängt, seinen Dialog wie ein tollwütiger Hund herauszuschreien und herauszubellen. Das macht er in fast jedem Film, in dem er mitwirkt; es wirkt immer am besten, wenn die Dialoge wirklich lächerlich sind. Zum Glück ist nahezu alles an „Der letzte Tempelritter“ grauenhaft, das Drehbuch eingeschlossen: Ich kann mich nicht genau erinnern, was Cage in der Szene schreit, doch für einen im Mittelalter angesiedelten Film über Hexen und Schwerter und Pest und Dämonen hätte sein text nicht lächerlicher und unpassender sein können. Es war jedenfalls zum Schreien komisch. Falls Sie Verständnis für den Unterhaltungswert von so schlechtem Kino haben, sind Sie vermutlich, wie übrigens auch ich, Nicolas-Cage-Fan.

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Oh, „Der letzte Tempelritter“ ist grauenvoll. Ganz ehrlich. De von Dominic Sena („Passwort: Swordfish“) inszenierte Horror-Fantasy-Streifen ist ein schwerfälliger Haufen Mist, der sich vor dem Hintergrund der Kreuzzüge und des Schwarzen Todes entfaltet. Cage und Ron Perlman (der leider eine der absolut schlechtesten Darstellungen seiner ansonsten fast makellosen Karriere abliefert) verkörpern Behmen und Felson, zwei Ritter – und beste Freunde für immer! – in der Zeit der Kreuzzüge, was durch die endlose Anfangssequenz, in der wir sehen, wie sie sich immer und immer und immer wieder in die Schlacht stürzen, verdeutlicht wird. (Das Ganze sieht aus, als hätte man einfach immer dasselbe Bildmaterial verwendet und nur den Hintergrund in den Greenscreen-Aufnahmen ausgetauscht. Sehen Sie, nun kämpfen sie im Schnee! Nun sind sie in der Wüste! Nun kämpfen sie auf dem Waldmond Endor!)

Behmen führt während eines dieser Kämpfe sein Schwert versehentlich in ein unschuldiges Mädchen ein- Ups! – und kommt daraufhin zu der Überzeugung, dass es irgendwie beschissen ist, im Namen des Herrn zu töten. Deshalb desertieren er und sein Freund Felson. Auf ihrer Wanderschaft kommen sie in einen Stadt, in der Christopher Lee mit Pestbeulen im Gesicht lebt und in der es eine Frau gibt, von der allgemein angenommen wird, sie sei eine Hexe. Lee befielt den beiden Recken, sie in eine andere Stadt zu bringen, wo Mönche ihr den Prozess machen können. Dann fällt Lees Gesicht ab. Unsere beiden Helden scharen einen bunt zusammengewürfelten Haufen als Begleitung um sich und machen sich mit der jungen Frau auf die lange Reise.

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Ist die junge Frau eine Hexe oder ist sie keine? (Nebenbei bemerkt, die junge Frau wird im Abspann nur als „The Girl“ bezeichnet und von Claire Foy gespielt, einer Schauspielerin, die in Oxford studiert und auf einen Schlag eine jahrhundertealte Bastion der höheren Lehre in Großbritannien auf einen Schlag beschmutzt hat.) Die junge Frau verhält sich jedenfalls seltsam genug – einmal hat es denn Anschein, als wolle sie Cage durch die Stäbe ihres Käfigs hindurch mit der Hand befriedigen -, doch ihre Wächter haben entlang des Weges mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Ein Rudel Wölfe! Eine wackelige alte Brücke! Nebel! Es gibt im letzten Drittel des Filmes einen Punkt, da schnappt alles ein: Die Farbpalette des Films verschwimmt zu einem einzigen schmutzigen, düsteren Grau, Cage und Perlman schlagen einander die Dialoge ums Haupt, als wären es nasse Handtücher in einem Umkleideraum und der Plot verkommt zu reiner Idiotie. In diesem Moment ist „Der letzte Tempelritter“ geist- und sinnloser Spaß; es gibt einen an „Evil Dead II“ erinnernden Kampf mit einer Gruppe von Zombiemönchen und einem überraschend gesprächigen Dämon, der den Film zur Selbstparodie werden lässt. Der Rest des Filmes hat gewisse Längen und viele Elemente, die nicht schlecht genug sind, um wieder gut zu sein, falls das Sinn macht, doch die absoluten Tiefpunkte von „Der letzte Tempelritter“ haben einen gewissen Reiz.

Falls Ihnen diese Aussicht verlockend erscheint – Sie wissen, wer Sie sind -, dann vermute ich, dass Sie an „Der letzte Tempelritter“ Ihren Spaß haben werden. Ich werde mir den Film in Zukunft sicher gelegentlich wieder ansehen, vor allem an feuchtfröhlichen Männerabenden. (Er würde zusammen mit „Krull“ und dem ersten „Conan“-Film eine perfekte Dreifachvorstellung abgeben.)

Fazit: Ein völlig missglückter Film, der leider nur in wenigen Momenten so schlecht ist, dass man ihn schon wieder als gut bezeichnen könnte.

Drive Angry 3D (Review)

Sonntag, 27. Februar 2011

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Ist der Film so schlecht, dass es schon wieder gut ist, oder nur so schlecht?

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Originaltitel: Drive Angry 3D
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Patrick Lussier
Drehbuch: Todd Farmer, Patrick Lussier
Darsteller: Nicolas Cage, Amber Heard, William Fichtner, Billy Burke, David Morse, Todd Farmer, Christa Campbell, Charlotte Ross, Tom Atkins, Jack McGee

Da ich weiß, dass Sie darauf brennen, es zu erfahren, komme ich gleich auf das Wichtigste zu sprechen:

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Lassen Sie mich das bitte ausführlicher darlegen. In „Drive Angry“ treibt Nicolas Cage ganz offensichtlich ein Spiel mit seiner eigenen Lächerlichkeit; man könnte es aber auch mit den Worten von Werner Herzog, seinem Regisseur bei „Bad Lieutenant“ wie folgt ausdrücken – er „lässt die Sau raus“. Es ist ein Film über einen Mann, der aus der Hölle ausbricht, um seine erst vor kurzem zur Welt gekommene Enkeltochter aus den Fängen des satanischen Kultes zu befreien, der für den Tod seiner Tochter verantwortlich ist. Wer auch immer ihm in den weg kommt, wird entweder mit dem Auto überfahren oder mit einem Schuss ins Gesicht ins Jenseits befördert. Außerdem hat Cage einen blonden Vokuhila. Sie wissen, was Ihnen gefällt, und Nicolas Cage bietet es Ihnen. In zornigem 3D.

Das Seltsame ist, dass Cage für einen Film mit einer so verrückten Prämisse ungewöhnlich zurückhaltend agiert. Es gibt nur eine einzige Szene, in der er uns etwas von den Schrecken der Unterwelt enthüllt (wobei die verstörende Zeile: „The burning's not the worst part... it's the video feed!“ [„Das Verbrennen ist nicht das Schlimmste… das ist die Video-Einspeisung!“] vorkommt. Anscheinend ist es unmöglich, in der Hölle ein HDMI-Kabel zu bekommen.). Doch anstatt dies auf die verrückte, vollkommen übertriebene Weise vorzubringen, das wir von ihm mittlerweile gewöhnt sind, bekommt er glasige Augen und wird ganz gefühlstief. Was schön und gut ist, doch dies ist mit Sicherheit eine Gelegenheit, die Sau einmal so richtig herauszulassen.

Ebenso seltsam – und nicht auf die beabsichtigte Art – ist der Umstand, dass Cage in seinem eigenen Film in den Schatten gestellt wird. Ihm wird nicht nur von dem in superkurze und superenge Hot Pants gezwängten Hintern von Amber Heard (die sich über jede Motorhaube im Umkreis von 5 Kilometern beugt) die Show gestohlen, sondern er wird von William Fichtner geradezu über-Cage-t. Dieser spielt den Accountant, den Bürohengst des Teufels, der ausgesandt wurde, Cage in die Hölle zurückzubringen. Er sagt geradeheraus, was er sich denkt, liebt obszöne Ausrücke („You! Fat fuck!") sowie Funkmusik aus den 70-er-Jahren und ist mit Abstand das Beste an „Drive Angry 3D“.

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Das Ganze ist in höchstem Maße lächerlich - als ob ein Streifen, in dem Nicolas Cage mit dem Elektroschocker attackiert wird, während er eine Barfrau fickt, für große Filmpreise in Frage kommen könnte - und der schmuddelige Exploitationfilm-Stil, auf den Regisseur Patrick Lussier abzielt, ist allgegenwärtig. Die Automotoren dröhnen und vibrieren, die Frauen sind heiß und das Blut fließt in Strömen, aber als Grindhouse-Erfahrung wirkt es so authentisch wie… nun ja, „Grindhouse“. Einige seltsame Design-Entscheidungen tragen maßgeblich dazu bei. So wird etwa eine ungesättigte Farbpalette mit modernsten 3D-Effekten kombiniert, was für das Auge mitunter mehr als nur unschön ist.

Um ehrlich zu sein, „Drive Angry 3D“ ist leicht verdaulich und es fällt schwer, den Film nicht zu mögen, aber es wirkt oft so, als würde er sich allzu sehr bemühen, rebellisch zu sein. Gewalt, Sex und Flüche sind offensichtlich aufregend und cool, aber wenn man damit eineinhalb Stunden lang bombardiert wird, dann wird es doch ein wenig… langweilig. Und wie Sie sicher wissen, ist das für einen Nicolas-Cage-Film, der es auf den so wichtigen oberen rechten Quadranten der Matrix abgesehen hat, eine Todsünde.

Fazit: Der Film möchte so schlecht sein, dass er schon wieder gut ist – und genau daran scheitert er. So etwas lässt sich nicht erzwingen, es muss passieren. Was bleibt, ist ein hirnloser Actionfilm mit vielen Explosionen, grölenden Motoren und Amber Heards Hintern.

Wie gut ist der neueste Nicolas-Cage-Film? (Ein Leitfaden)

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Anlässlich des Kinostarts von „Drive Angry 3D“ hier ein kurzer Leitfaden, der Ihnen erklärt, wie Sie erkennen können, ob Sie kurz davor sind, zwei Stunden ihres Lebens mit dem Ansehen eines schlechten Nicolas-Cage-Filmes zu vergeuden.

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Gute Nachricht, liebe Filmfreunde: Nicolas Cages neuestes Magnum Opus, das Rache-Actionspektakel „Drive Angry 3D“, läuft seit Freitag in den hiesigen Kinos. Selbstverständlich ist es verzeihlich, wenn Sie sich nicht sonderlich viel davon erwarten. Schließlich spielt der unermüdliche Mann in rund 38% aller zweitklassigen Hollywoodproduktionen mit. Es ist wirklich traurig, dass der vor langer Zeit mit dem Oscar ausgezeichnete Cage heutzutage in einer scheinbar endlosen Prozession schrecklicher Filme mitspielt, weil ihm die Steuerbehörden ständig im Nacken sitzen. Wenige Stars haben so ein extremes Auf und Ab in ihrer Karriere aufzuweisen wie der Neffe von Francis Ford Coppola. Er ist ein Schauspieler, der sich von Rolle zu Rolle zu schleppen scheint und aus den dunklen Tiefen eines vielseitigen Direkt-auf-DVD CV bisweilen mit einem Oscar-verdächtigen Höhenflug ausbricht. Aber wie soll der geneigte Filmgeher angesichts einer wahren Lawine von Nicolas-Cage-Filmen den Überblick behalten und die Arizona Juniors von den Ghost Riders unterscheiden? Hier ist eine handliche Prüfliste, die Ihnen dabei hilft, festzustellen, welche Art von Nicolas-Cage-Film Sie sehen.

Achten Sie auf die Haare

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Länge von Cages Lockenpracht und der Schrecklichkeit seiner Filme. Als Faustegel gilt: Ist das Haar kurz („Arizona Junior“, „Leaving Las Vegas“, „Bad Lieutenant“), haben Sie es mit einem guten (oder zumindest nicht ganz schlechten) Film zu tun. Aber wenn es lang, fettig und hinter die Ohren gestrichen ist („Con Air“, „Next“, „Duell der Magier“), dann – ja, Sie haben es erraten – sehen Sie einen schlechten Nicolas-Cage-Film.

Trägt er nur ein Leibchen?

Hier ist ein praktischer Tipp. Falls die Rolle von Cage verlangt, seine Bauchmuskeln zu zeigen, und Sean Connery („The Rock“) nirgends zu entdecken ist, dann sollten Sie sofort aufstehen und zum nächsten Ausgang laufen. Gleichermaßen gilt: Wenn sich Cage in irgendeiner Weise den Mantel des Actionhelden überstreifen und anonyme Bösewichte mit einem Arsenal von Schusswaffen („Das Vermächtnis der Tempelritter“), durch den Einsatz von Martial Arts („Bangkok Dangerous“) oder mit Hilfe eines magischen Schwertes („Season of the Witch“) unschädlich machen muss – flüchten Sie, so schnell Sie können. Kurz, falls er physisch an etwas anderes erinnert als an Macaulay Culkin zur Zeit von „Kevin – Allein zu Haus“, dann sehen Sie vermutlich einen schlechten Nicolas-Cage-Film.

Kann er in die Zukunft sehen?

Falls Nicolas Cage eine Zeitkapsel ausgegraben hat, die globale Katastrophen vorhersagt („Knowing“), oder er einen ordinären Showmenschen in Las Vegas spielt, der in die Zukunft sehen kann („Next“), dann können Sie selbst sich auch als Hellseher profilieren und voraussagen, dass Sie die nächsten 90 Minuten Ihres Leben mit dem Ansehen eines schlechten Nicolas-Cage-Filmes vergeuden werden.

Lassen sie sich ja nicht von der Qualität seiner Co-Verschwörer täuschen

Glauben Sie ja nicht, dass Sie, nur weil ein Film von Martin Scorsese inszeniert wurde („Bringing Out The Dead“) oder Michael Caine mitspielt („The Weather Man“) oder die Angebetete unseres Helden von Helen Hunt („Kiss Of Death“), Gina Gershon („Face/Off“) oder gar Angelina Jolie („Gone in 60 Seconds“) verkörpert wird, einen guten Nicolas-Cage-Film sehen – das ist nicht der Fall; legen Sie die DVD weg und treten Sie von den Billigangeboten zurück.

Ist er in der Armee?

Ja? Dann brauchen Sie gar nicht weiter zu überlegen. Wenn er Navajo-Codesprecher beschützt („Windtalkers“) oder versucht, auf einer griechischen Insel mit Hilfe eines Instrumentes aus der Lautenfamilie Penelope Cruz zu becircen („Corellis Mandoline“), dann sehen Sie nicht nur einen schlechten Nicolas-Cage-Film, sondern Sie sehen einen schlechten Nicolas-Cage-Film, der ungefähr so unterhaltsam ist wie ein Picknick des Justin-Bieber-Fanclubs.

Diese 5 Clips von Nic Cages Drive Angry haben mich überzeugt, mir den Film anzusehen. Betrunken.

Mittwoch, 23. Februar 2011

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Überlegen Sie noch, ob Sie einen weiteren Nicolas-Cage-Film ertragen können? Falls die Pistolen-Sex/Kampf-Szene Sie nicht überzeugt haben sollte, riskieren Sie einfach einen Blick auf diese neueste Sammlung von Clips aus diesem 3D-Rache/Action-Spektakel.

Sie alle sind mehr als nur ein wenig verrückt und von Nicolas Cages Art, die Dialoge zu sprechen, wird einem leicht unwohl.

„Drive Angry 3D“ läuft diese Woche in den hiesigen Kinos an.

Die Nicolas Cage Matrix (Infografik)

Montag, 7. Februar 2011

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nic-cage-terroralarm Haben Sie sich je gedacht: „Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, den Überblick über all diese Nicolas-Cage-Filme zu behalten.“ Nun, dies ist ein Kinderspiel mit The Shiznits Nic Cage Matrix, die viele seiner Filme in einer leicht nachvollziehbaren Grafik darstellt, so dass Sie, wenn bei Ihnen das nächste Mal dieses unwiderstehliche Ich-muss-unbedingt-einen-Nic-Cage-Film-sehen Gefühl aufkommt, nur einen Blick auf diese Infografik werfen müssen, um den besten auszuwählen.

Sie werden natürlich bei der Bewertung einiger dieser Filme anderer Meinung sein. Aber dieses Diagramm sollte Sie zumindest für ein paar Minuten unterhalten, wenn vielleicht auch nur deshalb, weil man selten so viele von Nicolas Cages albernen Gesichtern an einer Stelle vereint sieht.

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(Durch Draufklicken wird die Grafik größer.)

Der Nic-Cage-Terroralarm: Warnstufe Wicker Man (Video)

Samstag, 5. Februar 2011

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nic-cage-terroralarm Das US-amerikanische Homeland Security Department (Heimatschutzministerium) hat vor kurzem das alte Terrorwarnsystem zu Grabe getragen, das die Nation in Angst versetzte, verwirrte und von ihr zuletzt nicht einmal mehr beachtet wurde. Die meisten Leute wissen bis heute nicht, was sie hätten tun sollen, wenn Alarmstufe Gelb ausgerufen wird. zum Glück wird dieses System des Angstschürens nun durch etwas ersetzt, das alle verstehen können. Die Amerikaner mögen zwar nicht wissen, was die Farben zu bedeuten hatten, doch sie alle kennen die Filme von Nicolas Cage.

Zu Beginn der Woche enthüllte Conan O´Brien das neue Nicolas-Cage-Terroralarm-System des Heimatschutzministeriums. Dieses sieht vor, dass die jeweilige Warnstufe durch Abspielen der entsprechenden Szene aus einem Film von Nicolas Cage bekanntgegeben wird. die Sicherheitslage der USA entspricht in vielem Cages Filmen. Meistens ist sie ganz „OK“, aber ab und ist sie so schlecht, dass man es kaum für möglich hält. Da bleibt nur eines: Hoffen und beten, dass nie die Alarmstufe „Wicker Man“ erreicht wird. Nicht die Bienen!

Conan erklärt:

Das obligatorische Nicolas-Cage-Video der Woche

Sonntag, 23. Januar 2011

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Neuer Drive Angry 3D Clip zeigt eine große Explosion

Samstag, 22. Januar 2011

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Drive-Angry-3d-UK-Poster-220x150 Vor einigen Tagen erschien der als „Gunfight Sex“ bekannte Red Band Clip, der wirklich alles andere als jugendfrei war, aber in diesem neuen Clip dreht sich alles um einen mit Wasserstoff gefüllten Tanklaster und um Explosionen.

Angeblich wurde dieser Clip aus Anlass des 43. Geburtstags von Charlotte Ross (darf man das Alter einer Frau überhaupt erwähnen? Es ist allerdings auf IMDb nachzulesen…) veröffentlicht. Alles Gute zum Geburtstag, Charlotte! In dem Clip sehen wir eine Szene, in der Cages Charakter Milton seine ganzen Fahrkünste auspacken muss, um dem „Accountant“ (William Fichtner) zu entkommen.

„Drive Angry 3D“ wurde von Patrick Lussier („My Bloody Valentine“) inszeniert und kommt am 24. Februar in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen sind Nicolas Cage, Amber Heard, David Mors, Katy Mixon, William Fichtner, Tom Atkins und Billy Burke zu sehen.

Synopsis: In „Drive Angry“, dem neuesten 3D-Action-Abenteuer des Regisseurs von „My Bloody Valentine“, spielt Nicolas Cage die Rolle des Milton, eines abgebrühten Kriminellen, der aus der Hölle ausgebrochen ist, um seine letzte Chance auf Wiedergutmachung wahrzunehmen. Er ist entschlossen, jene grausame Sekte aufzuhalten, die den Mord an seiner Tochter zu verantworten hat, aber ihm bleiben dafür nur drei Tage, denn an Vollmond werden die religiösen Fanatiker ihr Baby, sein Enkelkind, opfern.

Begleitet wird er von Piper (Amber Heard), einer jungen, erotischen Kellnerin, die den kirschroten aufgemotzten Wagen ihres Exfreundes auslöst, um Milton helfen zu können. Nun verfolgen die beiden den tödlichen Anführer der Sekte, einen gewissen Jonah King (Billy Burke), der davon überzeugt ist, es sei seine Bestimmung, durch die Opferung des Kindes die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Aber die blutrünstige Sekte ist noch das geringste von Miltons Problemen, denn die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Und noch schlimmer, ein mysteriöser Killer, der nur als The Accountant [Der Buchhalter] bekannt ist und vom Teufel persönlich ausgesandt wurde, Milton einzufangen und in die Hölle zurückzubringen, beteiligt sich ebenfalls an dem Katz-und-Maus-Spiel. Mit hypnotischer Grausamkeit verfolgt The Accountant Milton mit Höchstgeschwindigkeit quer durch das Land, bis seine Mission erfüllt ist.

Angetrieben von hochoktanigem Treibstoff und reiner Wut, muss Milton seinen Zorn nutzen, um alle menschlichen Grenzen zu überscheiten und den Tod seiner Tochter zu rächen, ehe seine letzte Chance auf Wiedergutmachung zunichte gemacht wird.


To watch more, visit www.t5m.com

Nicolas Cages Haar im Laufe der Jahre (Grafik und Video)

Donnerstag, 20. Januar 2011

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Sehen Sie sich die vielen verschiedenen Frisuren/Haarteile von Nicolas Cage in diesem gelungenen Zusammenschnitt von Harry Hanrahan an.

Drive Angry: Neuer Red Band Clip – Sex und Schießen zur gleichen Zeit

Mittwoch, 19. Januar 2011

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Drive-Angry-Nicolas-Cage-220x127 Nach allem, was bisher zu sehen war, kann man getrost konstatieren, dass „Drive Angry“ nichts Dezentes ans sich hat. Außerdem dürfen wir uns auf eine Performance von Nicolas Cage freuen, die eher an seinen Auftritt in „Bad Lieutenant“ erinnert als an das Desaster „Wicker Man“. Sollten Sie daran zweifeln, sehen Sie sich bitte den neuen Red Band Clip an.

„Drive Angry“ wurde von Patrick Lussier mit Nicolas Cage, Amber Heard, David Mors, Katy Mixon, William Fitchner, Tom Atkins und Billy Burke in den Hauptrollen inszeniert. Der Streifen läuft am 24. Febraur in Deutschland und am darauf folgenden Tag in den USA an - natürlich in 3D.

Der neue Clip trägt den Titel „Gunfight Sex” und ist, wie nicht anders zu erwarten, ziemlich heftig. Also nicht während der Arbeit ansehen!


To watch more, visit www.t5m.com

Synopsis: In „Drive Angry“, dem neuesten 3D-Action-Abenteuer des Regisseurs von „My Bloody Valentine“, spielt Nicolas Cage die Rolle des Milton, eines abgebrühten Kriminellen, der aus der Hölle ausgebrochen ist, um seine letzte Chance auf Wiedergutmachung wahrzunehmen. Er ist entschlossen, jene grausame Sekte aufzuhalten, die den Mord an seiner Tochter zu verantworten hat, aber ihm bleiben dafür nur drei Tage, denn an Vollmond werden die religiösen Fanatiker ihr Baby, sein Enkelkind, opfern.

Begleitet wird er von Piper (Amber Heard), einer jungen, erotischen Kellnerin, die den kirschroten aufgemotzten Wagen ihres Exfreundes auslöst, um Milton helfen zu können. Nun verfolgen die beiden den tödlichen Anführer der Sekte, einen gewissen Jonah King (Billy Burke), der davon überzeugt ist, es sei seine Bestimmung, durch die Opferung des Kindes die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Aber die blutrünstige Sekte ist noch das geringste von Miltons Problemen, denn die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Und noch schlimmer, ein mysteriöser Killer, der nur als The Accountant [Der Buchhalter] bekannt ist und vom Teufel persönlich ausgesandt wurde, Milton einzufangen und in die Hölle zurückzubringen, beteiligt sich ebenfalls an dem Katz-und-Maus-Spiel. Mit hypnotischer Grausamkeit verfolgt The Accountant Milton mit Höchstgeschwindigkeit quer durch das Land, bis seine Mission erfüllt ist.

Angetrieben von hochoktanigem Treibstoff und reiner Wut, muss Milton seinen Zorn nutzen, um alle menschlichen Grenzen zu überscheiten und den Tod seiner Tochter zu rächen, ehe seine letzte Chance auf Wiedergutmachung zunichte gemacht wird.

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Ghost Rider 2 wird die Entstehung des Helden neu erzählen

Sonntag, 9. Januar 2011

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Ghost-Rider-Spirit-of-Vengeance-small Dass „Gost Rider“ ein zumindest optisch auffälliges Desaster war, ist auch Mark Neveldine und Brian Taylor, den Regisseuren der Fortsetzung durchaus bewusst. Aber da sie zu den innovativsten derzeit aktiven Filmemachern zählen, haben sie einen Weg gefunden, wenigstens halbwegs Ordnung in das Chaos zu bringen. Sie kreieren einfach eine neue Ursprungsgeschichte für den Rächer mit dem flammenden Haupt.

Der Ghost Rider höchstpersönlich, Nicolas Cage, hatte während einer Pressekonferenz für seinen neuesten Streifen „Season of the Witch“ einige interessante Dinge über „Ghost Rider: Spirit Of Vengeance“ zu sagen. Nachdem er die neue Ursprungs-Sequenz erwähnt hatte, hob er die „wilde“ Art hervor, wie die Herren Neveldine und Taylor ihre Filme drehen:

„Der Regisseur gleitet auf Rollerblades dahin und hält sich mit einer Hand am Motorrad fest, während er mit der anderen die Kamera bedient…“

Vielleicht hat Cage die beiden Herren noch nie bei der Arbeit gesehen, denn sie sind zumeist selbst als Kameraleute im Einsatz und sind bekannt dafür, sehr ausgefallene Techniken anzuwenden, was in den „Crank“-Filmen und in „Gamer“ mehr als deutlich zu sehen ist. Auf den Disks dieser Filme findet sich reichlich Bonusmaterial, das die beiden bei der Arbeit zeigt und fast noch unterhaltsamer ist als die Filme selbst.

Obwohl das Duo bis heute nichts gemacht hat, das man als herausragend oder gar bahnbrechend bezeichnen könnte, haben sie auch noch nichts gemacht, das nicht zumindest unterhaltsam gewesen wäre. Es besteht also Hoffnung, dass „Ghost Rider: Spirit Of Vengeance“ ein kurzweiliges Vergnügen wird. Überprüfen lässt sich das allerdings erst im Februar 2012.

Season of the Witch wird auf Rotten Tomatoes katastrophal schlecht bewertet

Samstag, 8. Januar 2011

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Nachdem ich im Laufe der letzten Jahre „Wicker Man“, „Next“ und „Bangkok Dangerous“ gerade noch lebend überstand, hielt ich es für fast schon denkunmöglich, dass Nicolas Cage noch tiefer sinken könnte. Aber der gute Mann hat es geschafft.

Ja, sein neuer Film ist wirklich so verdammt schlecht. Zur zeit der Niederschrift dieses Beitrags hält Dominic Senas „Season of the Witch“ auf Rotten Tomatoes gerade einmal bei einem Score von 1%. (Ist eigentlich auch eine Bewertung mit negativem Vorzeichen möglich?) Dies ist eine der niedrigsten Bewertungen in der Geschichte dieser Website. Ich denke, das hätten wir uns angesichts des Trailers und der mysteriösen Verschiebung des Kinostarttermins schon vor Wochen ausmalen können.

Falls Sie zu denjenigen gehören, die sich nach Bestrafung sehnen, dann darf ich Sie darauf hinweisen, dass Cages nächster Film, er trägt den Titel „Drive Angry“, bereits am 24. Februar in die deutschen Kinos kommt – noch dazu in 3D!

Zwei Clips aus Season of the Witch erzählen von einer Zeit, da die Wölfe noch das Land beherrschten

Samstag, 25. Dezember 2010

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season-of-the-witch-nic-cage Hier sind zwei Clips von Dominic Senas „Season of The Witch“, die die Festtage mit ein wenig Aberglauben, Spektakel und seltsamen Ritualen aufregender gestalten.

Nicolas Cage und Ron Perlman müssen in diesem Film mit so manchem fertig werden: Pest, Blutvergießen und allen möglichen Arten von Torturen. Trotz des eher banalen Posters verfügt „Season of the Witch“ vor allem visuell über epische Qualitäten und Regisseur Sena stellt unter Beweis, dass er Action gekonnt und rasant inszenieren kann.

Ob und wann der Film in die deutschen Kinos kommt, steht derzeit noch nicht fest.

Hier sind die vor Hexen und Wölfen nur so wimmelnden Clips:

Verwandter Beitrag:

Erste Clips von „Season of the Witch“ mit Nicolas Cage zeigen Widerliches

Erste Clips von „Season of the Witch“ mit Nicolas Cage zeigen Widerliches

Dienstag, 14. Dezember 2010

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Verdammt - Christopher Lees Gesicht sieht ihn „Season of the Witch“ wahrlich zum Fürchten aus. So eine blutige Sauerei kommt einem selten unter. Sehen sie sich diese vier Clips von „Season of the Witch“ an, einem Abenteuerfilm rund um Schwarze Magie, und machen Sie sich auf Hänseleien zwischen den Rittern Nicolas Cage und Ron Perlman gefasst.

Nicolas Cage schließt mit Ron Perlman eine Todeswette ab:

Die Pest ist ekelerregend:

Die Hexe ist überraschend scharf. Nie im Leben!

Aggressive Wölfe mit eigenartigen Gesichtern:

„Season of the Witch“: Neuer Trailer und Nic-Cage-Poster

Samstag, 13. November 2010

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season-of-the-witch-screen Die Nachricht, dass Dominic Sennas „Season of the Witch“ im Jänner 2011 in die Kinos kommen wird, bewahrt den Streifen im letzten Moment doch noch davor, gleich auf DVD verbannt zu werden. Wir können uns also bald an Nicolas Cage und Ron Perlman ergötzen, die ein gefälliges Duo abgeben, das von einem Kreuzzug nah Hause kommt und feststellen muss, dass die Pest die geliebte Heimat fest im Griff hat.

Um auf die anstehende Veröffentlichung aufmerksam zu machen, wurden ein neuer Trailer und ein Poster herausgebracht. Letzteres lässt einen vermuten, dass Photoshop mit einer Nicolas-Cage-Vorlage ausgeliefert wird. Wie dem auch sei, der Trailer sieht recht gut aus und sollte allen Fans von Ritterfilmen und Schwertkämpfen gefallen.

Hier ist der neue Trailer:

Und hier das obligatorische „Nic-Cage-Gesicht“-Poster:

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Ghost Rider 2: Erste Bilder und Videos vom Set

Donnerstag, 11. November 2010

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nicolas-cage-ghost-rider-2-set Der lebende Geist der Rache ist zurück! Nicolas Cage hält sich in Rumänien auf, um Szenen für „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ (auch „Ghost Rider 2) zu drehen. Hier sind die ersten Photos und Videos vom Set, die das beweisen. Schaurige Burgen und coole Motorräder voraus!

Es gibt in Wahrheit nur einen Grund, dieser Fortsetzung optimistisch entgegenzusehen, nämlich Neveldine und Taylor, die Schöpfer von „Crank“, die diesmal Regie führen. Werden sie es zuwege bringen, die Fortsetzung eines nicht gerade beliebten Superhelden-Films in etwas zu verwandeln, dass ihres Stiles würdig ist? Wir wollen es hoffen.

Hier ist Burg Corvin zu sehen, die für Jonny Blazes Konfrontation mit den Mächten er Hölle in eine Horrorfilm-Location verwandelt wird.

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Und hier sind zwei Bilder von Cage am Set. Das erste zeigt ihn mit seinem teuflischen Motorrad, das zweite bei seinem Trailer:

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Hier noch zwei Videos vom Set, die rumänischen Medien zu verdanken sind:

Drive Angry 3D: Nicolas Cage macht im neuen Trailer und auf dem Poster gute Figur

Freitag, 15. Oktober 2010

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drive-angry-nicolas-cage Gestern war ein guter Tag für alle Fans von Nicolas Cage (hat er überhaupt noch welche?), denn zuerst erschien das brandneue Poster für „Drive Angry 3D“ und dann hatte auch noch der neue Kinotrailer Premiere auf Yahoo!. Der Film wurde von Patrick Lussier („My Bloody Valentine 3D“) mit Nicolas Cage, Amber Heard, David Morse, Katy Mixon, William Fitchner, Tom Atkins und Billy Burke in den wichtigsten Rollen inszeniert.

Meine liebste Voice-Over-Textzeile aus dem Trailer ist „He broke out of hell to make things right” (Etwa: „Er brach aus der Hölle aus, um alles in Ordnung zu bringen.“). Einfach genial!

Sehen Sie sich den rasanten neuen Trailer gleich unterhalb der Synopsis an:

Synopsis: In „Drive Angry“, dem neuesten 3D-Action-Abenteuer des Regisseurs von „My Bloody Valentine“, spielt Nicolas Cage die Rolle des Milton, eines abgebrühten Kriminellen, der aus der Hölle ausgebrochen ist, um seine letzte Chance auf Wiedergutmachung wahrzunehmen. Er ist entschlossen, jene grausame Sekte aufzuhalten, die den Mord an seiner Tochter zu verantworten hat, aber ihm bleiben dafür nur drei Tage, denn an Vollmond werden die religiösen Fanatiker ihr Baby, sein Enkelkind, opfern.

Begleitet wird er von Piper (Amber Heard), einer jungen, erotischen Kellnerin, die den kirschroten aufgemotzten Wagen ihres Exfreundes auslöst, um Milton helfen zu können. Nun verfolgen die beiden den tödlichen Anführer der Sekte, einen gewissen Jonah King (Billy Burke), der davon überzeugt ist, es sei seine Bestimmung, durch die Opferung des Kindes die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Aber die blutrünstige Sekte ist noch das geringste von Miltons Problemen, denn die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Und noch schlimmer, ein mysteriöser Killer, der nur als The Accountant [Der Buchhalter] bekannt ist und vom Teufel persönlich ausgesandt wurde, Milton einzufangen und in die Hölle zurückzubringen, beteiligt sich ebenfalls an dem Katz-und-Maus-Spiel. Mit hypnotischer Grausamkeit verfolgt The Accountant Milton mit Höchstgeschwindigkeit quer durch das Land, bis seine Mission erfüllt ist.

Angetrieben von hochoktanigem Treibstoff und reiner Wut, muss Milton seinen Zorn nutzen, um alle menschlichen Grenzen zu überscheiten und den Tod seiner Tochter zu rächen, ehe seine letzte Chance auf Wiedergutmachung zunichte gemacht wird.

Wirkt Nicolas Cages Perrücke nicht irgendwie lächerlich?

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„Drive Angry 3D“ kommt am 17. Februar 2011 in die deutschen Kinos.

 

Verwandter Beitrag:

Der erste Trailer für “Drive Angry 3D” mit Nicolas Cage

Die 16 besten Trinker-Filme

Freitag, 8. Oktober 2010

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withnail-and-i-drinking-movies Bier ist einer der Eckpfeiler der Gesellschaft. Im antiken England (als es noch nicht so hieß) ließen sich die Menschen an den Orten nieder, wo der beste Hopfen gedieh. Und im Rest von Europa war es nicht viel anders. Und in unserer Zeit gilt das Bierbrauen fast schon als anerkannte Wissenschaft, das Whiskey-Brennen sowieso.

Leider kann man nicht das ganze Leben in Bars verbringen. Es gibt Zeiten, da man Geld verdienen, nach den Kindern sehen oder sonst was tun muss. Und manchmal muss man Listen über Leute schreiben, die in Bars trinken.

Aber selbstverständlich macht anderen beim Trinken zuzuschauen fast so viel Spaß, wie selbst zu trinken. Nun ja, ist es eigentlich nicht. Es ist ziemlich ärgerlich, aber da es hier um das Trinken in Filme geht, verzeihen Sie bitte diese Behauptung.

Wir lieben es, wenn es sich Leute in Filmen mit Bier und anderen alkoholischen Getränken gemütlich machen und lustige Sachen sagen. Aber welche sind Aber welche Filme über Bier und Co. sind die besten? Werfen wir doch gemeinsam einen Blick auf die Liste. Prost!

16. Barfly – Szenen eines wüsten Lebens (1987)

Vergessen Sie „The Wrestler“, dies ist Mickey Rourkes beste Leistung.

15. Swingers (1996)

Jon Favreau und Vince Vaughn zeigen in diesem Kultklassiker, wie man verantwortungsbewusst trinkt.

14. Hangover (2009)

Ein überraschend guter film über einen Junggesellenabschied, bei dem alles schief läuft.

13. The Big Lebowski (1998)

Müsste eigentlich besser platziert sein, ist aber streng genommen kein Film über Bier. Es werden aber jede Menge „White Russians“ konsumiert.

12. Die Tage des Weines und der Rosen (1962)

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Jack Lemmon in Höchstform.

11. Ein Draufgänger in New York (1982)

Bester Dialog: Nachdem er in die falsche Toilette gestolpert ist, erklärt ihm eine Frau: „This is for ladies only!“ („Das ist nur für Damen!“)

Worauf Alan Swann, während er seinen Hosenschlitz öffnet, erwidert: „So is *this*, ma’am, but every now and then I have to run a little water through it.” (“So ist *das*, meine Dame, aber ab und zu muss ich ein wenig Wasser durchrinnen lassen.”)

10. Mein Freund Harvey (1950)

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Ein Werbefilm darüber, was passiert, wenn man es mit dem Trinken übertreibt. Niemand möchte so viel in sich hineinschütten, dass er oder sie einen riesigen Hasen sieht, oder?

9. L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn (1985)

Die Szene, in der er im Nachtclub ist, ist wohl die beste des Filmes.

8. Das verlorene Wochenende (1945)

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Ein fantastischer Film – ein vergessener Klassiker.

7. Sideways (2004)

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Wer hätte gedacht, dass Weinverkostungen so viel Spaß machen können?

6. Arthur – Kein Kind von Traurigkeit (1981)

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Genau so würde ich meine Zeit verbringen, wäre ich Multimillionär – vielleicht ohne die Sache mit Liza Minelli.

5. Drunken Master (1994)

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Jackie Chans bester Auftritt – und jede Menge Fusel.

4. Leaving Las Vegas (1995)

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Nicolas Cage beweist, dass er tatsächlich schauspielern kann.

3. Withnail & I (1987)

Richard E. Grant bietet eine der besten komödiantischen Leistungen aller Zeiten.

2. Old School (2003)

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Wo ein Will ist, da ist ein Weg.

1. Animal House (1978)

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Eine der genialsten Komödien aller Zeiten, mit Unmengen grandioser Pointen und dem leider viel zu früh verstorbenen John Belushi. Der Mann wusste, wie man feiert.

Duell der Magier (Review)

Samstag, 4. September 2010

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Auch ein spielfreudiger Nicolas Cage kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem Film an magischen Momenten mangelt

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Originaltitel: The Sorcerer´s Apprentice
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Jon Turteltaub
Drehbuch: Matt Lopez, Doug Miro, Carlo Bernard, basierend auf einer Story von Lawrence Konner, Mark Rosenthal und Matt Lopez
Darsteller: Nicolas Cage, Jay Baruchel, Alfred Molina, Teresa Palmer, Toby Kebbell, Monica Bellucci, Alice Krige, Jake Cherry

Eines gleich vorweg: Dem „Duell der Magier“ mangelt es an Magie. Es gibt diese Dinge, die passieren, wenn Special-Effects-Leute daran arbeiten, den Eindruck von Magie zu erzeugen. Mindestens einmal macht Nicolas Cage eine heftige Handbewegung und Alfred Molina fliegt quer durch eine Herrentoilette (warum kommen in so vielen Actionszenen Pissoirs vor?), auch rennt die Statue des Merrill-Lynch-Stiers wild über die Wall Street. (Wer hat da „Jumanji“ gesagt?)

Aber ein Film, in dem magische Sprüche aufgesagt werden, ist noch lange kein magischer Film. Der Fairness halber sie zugegeben, dass der Anblick von Monica Bellucci, wie sie sich auf einem Brunnen in Battery Park wiegt und dabei irgendwelchen Hokuspokus von sich gibt, schon etwas Hypnotisches an sich hat. Was macht sie da? Warum existiert dieser Film eigentlich? „Duell der Magier“ ist ein schaler familienfreundlicher Action-Abenteuerfilm für die ganze Familie – also für die Kleinsten - und zugleich eine Art Ausbeutung der Erinnerung. Er hat nichts mit der gleichnamigen Mickey-Mouse-Besen-Sequenz aus „Fantasia“ (1940) oder dem 213 Jahre alten Gedicht von Goethe, das zu dieser inspirierte, zu tun.

Sowohl „Fantasia“ als auch „Duell der Magier“ gehören dem Disney-Konzern, der letzteren Film durch den Einbau einer kurzen Hommage an ersteren zu rechtfertigen versucht. Diesmal sind Mopps die Hauptdarsteller in der Besensequenz. Das Ganze wirkt zynisch, obwohl es das einzig Interessante an diesem oberflächlichen Streifen ist. Die drei Drehbuchautoren - Matt Lopez, Doug Miro und Carlo Bernard – ließen sich für den Rest der Geschichte von der Artuslegende inspirieren.

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Balthazar (Cage) möchte die Menschheit (oder Manhattan) vor Horvarth (Molina) schützen, der sie vernichten will. Anscheinend kämpfen die beiden schon seit Jahrhunderten gegeneinander, seit der Zeit, als sie Lehrlinge des großen Merlin waren. Als Merlin getötet wird, vertraut er sein Erbe Balthazar an, der die böse Morgana le Fay (Alice Krige) in einer Puppe festsetzt. Unglücklicherweise sitzt auch seine große Liebe, die wunderschöne Veronica (Monica Bellucci), darin fest, denn sie ist Morganas Körper gefangen. Um Veronica befreien zu können, muss er ein verzaubertes Wesen namens Prime Merilian (Erster Merilianer) finden. Doch da gibt es ein Problem: Sollte nämlich Morgana befreit werden, würde diese sofort versuchen, eine Armee auf die Beine zu stellen, um die Welt zu zerstören. Ihr frivoler Plan, die Toten rund um Ground Zero zu erwecken, kann nur als geschmacklos bezeichnet werden.

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Wie dem auch sei, nach mehr als einem Jahrtausend scheint Balthazar endlich das gesuchte Wesen gefunden zu haben. Es handelt sich dabei um den Physik studierenden Streber Dave (Jay Baruchel). Nun verwandelt sich der Film mehr oder weniger in eine Trainings-Montage, über die sich die Macher des neuen „Karate Kid“ zu Recht beschweren könnten. Sie haben schließlich zuerst kopiert. „Duell der Magier“ kann mitunter sogar mit eigenen Einfällen aufwarten. Balthazar reitet auf einem der Adler des Crysler Building und Dave scheint für einen Augenblick Interesse an einer Vermischung von Magie und Wissenschaft zu haben. Aber der film ist letztendlich nur eine Aneinanderreihung von genretypischen magischen Kämpfen und nicht ganz zum Thema passenden Autoverfolgungsjagden (aber schließlich ist dies eine Jerry-Bruckheimer-Produktion, und der Herr liebt nun einmal Autoverfolgungsjagden), die nur von Daves Versuchen, eine attraktive blonde Kommilitonin (Teresa Palmer) für sich zu gewinnen, unterbrochen werden. Die junge Dame moderiert eine Kuschelrock-Radioshow und scheint eine Mischung aus Kristen Stewarts Verdrossenheit und Zooey Deschanels Was-auch-immer zu sein. Diese Nebenhandlung hätte man sich besser für eine Episode einer Serie wie „Big Bang Theory“ aufgehoben.

Der Streifen ist weniger überzeugend als die Shows, Filme und Produkte, denen er zu ähneln scheint. Mitunter deuten die Jagd nach der Puppe, in der die Frauen gefangen sind, und die Zerstörung ihres Inhalts auf ein Videospiel hin (das es ja auch tatsächlich zu kaufen gibt). Auch mag das Spektakel in manchen Zuschauern die Sehnsucht nach „Das Vermächtnis der Tempelritter“ und „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ wecken, in denen die amerikanische Geschichte auf Idioten-Niveau nacherzählt wurde.

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Sie wurden von denselben Leuten gemacht, die für diesen Film verantwortlich sind – nämlich Regisseur Jon Turteltaub, Produzent Jerry Bruckheimer und natürlich Nicolas Cage, dem es fast gelingt, den Streifen erträglich zu machen. Er spielt seine Rolle mit gerade genug charakteristischem, leicht verrücktem Elan, dass man auf die große Enthüllung wartet, dass es sich bei ihm um einen Flüchtling aus einer Disney-Irrenanstalt handelt. Allein schon sein Kostüm deutet auf zweifelhafte geistige Gesundheit hin. Etlichen Kindern im Publikum scheint er jedoch recht gut gefallen zu haben. Aber vielleicht hielten die ihn auch nur für einen Aushilfslehrer aus Hogwarts.

Fazit: Viele Effekte, wenig Magie, eine schwache Story und Jungdarsteller ohne Persönlichkeit. Dass Nicolas Cage endlich wieder einmal ansatzweise Spielfreude an den tag legt, kann da auch nicht mehr viel retten. Ein für diesen Kinosommer typisches aufgeblasenes (Fast-)Nichts.

US-Kinocharts: Inception ist gut, Salt hingegen kann nicht ganz überzeugen

Dienstag, 27. Juli 2010

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inception Am vergangenen Wochenende drehte sich an den amerikanischen Kinokassen alles um den Kampf Inception vs Salt. Der regierende Champion gegen den beherzten Außenseiter.

Leonardo DiCaprio vs Angelina Jolie. Ein Film über das unvorstellbar labyrinthartige Durcheinander des menschlichen Unterbewusstseins vs einen Film über, ich weiß nicht so genau, ein wenig Salz oder so ähnlich. Ein Film voller bahnbrechender Effekte und atemberaubender erzählerischer Kunstgriffe vs denselben dämlichen Actionfilm mit Pistolen und Agenten, den Angelina Jolie jedes Mal dreht, nachdem sie einen traurigen Film über eine Frau, die den Verlust ihres Kindes beweint, gemacht hat. Wer würde gewinnen?

Na ja, „Inception“ selbstverständlich. Lesen Sie den keine Überschriften mehr? Hier nun die Top Five der amerikanischen Kinocharts vom vergangenen Wochenende:

1„Inception“ (Es ist offiziell: „Inception“ ist mit Sicherheit der beste Film aller Zeiten, in dem der Junge aus „Hinterm Mond gleich links“ eine Gruppe schwebender Leute in einem Lift festbindet, während ein Lieferwagen sehr, sehr langsam von einer Brücke fällt und Edith Piaf herumrennt und versucht, alle zu erstechen.) $43,505,000

2„Salt“ (Ernsthaft, warum „Salt“? Warum nicht „Spygirl” oder „Mystery Avenger” oder „Generic Angelina Jolie Gun Vehicle Number 12“? Stellen Sie sich nur einmal vor, die James-Bond-Filme wären nach Tischgewürzen benannt worden. Dann würde „Dr. No“ wahrscheinlich „Mr. Piccalilli“ heißen. Das ist doch einfach hirnrissig.) $36,500,000

3„Despicable Me“ [dt. „Ich – Einfach unverbesserlich“] (Lassen Sie uns hoffen, dass die Leute endlich aufhören, sich „Despicable Me“ anzuschauen, denn mir fällt zu diesem Film schlicht und ergreifend nichts mehr ein. Ich scherze nicht. Es ist tatsächlich so.) $24,000,000

4 - „The Sorcerer´s Apprentice“ [dt. „Duell der Magier“] (Ich nehme einmal an, dass hier ein ziemlicher Fehler bei den Abrechnungen passiert ist und dass „The Sorcerer´s Apprentice“ in Wirklichkeit die Nummer eins der amerikanischen Kinocharts ist. Es handelt sich dabei schließlich um einen Nicolas-Cage-Film, und ich kann den Gedanken einfach nicht ertragen, dass ein Film mit Nicolas Cage ein Misserfolg ist. Deshalb hat „The Sorcerer´s Apprentice“ mehr Geld eingespielt als „Inception“. Das macht Sinn.) $9,685,000

5„Toy Story 3“ (Ich freue mich schon auf den vierten Teil von „Toy Story“, in dem die Spielsachen gezwungen sind, in einer Welt nach dem Atomkrieg ums Überleben zu kämpfen, obwohl sie völlig deformiert sind. Sie bekommen deformierte Babys und müssen nach der Geburt selbst die völlig deformierten Nabelschnüre durchnagen.) $9,030,000

 

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