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Drive Angry 3D (Review)

Sonntag, 27. Februar 2011

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Ist der Film so schlecht, dass es schon wieder gut ist, oder nur so schlecht?

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Originaltitel: Drive Angry 3D
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Patrick Lussier
Drehbuch: Todd Farmer, Patrick Lussier
Darsteller: Nicolas Cage, Amber Heard, William Fichtner, Billy Burke, David Morse, Todd Farmer, Christa Campbell, Charlotte Ross, Tom Atkins, Jack McGee

Da ich weiß, dass Sie darauf brennen, es zu erfahren, komme ich gleich auf das Wichtigste zu sprechen:

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Lassen Sie mich das bitte ausführlicher darlegen. In „Drive Angry“ treibt Nicolas Cage ganz offensichtlich ein Spiel mit seiner eigenen Lächerlichkeit; man könnte es aber auch mit den Worten von Werner Herzog, seinem Regisseur bei „Bad Lieutenant“ wie folgt ausdrücken – er „lässt die Sau raus“. Es ist ein Film über einen Mann, der aus der Hölle ausbricht, um seine erst vor kurzem zur Welt gekommene Enkeltochter aus den Fängen des satanischen Kultes zu befreien, der für den Tod seiner Tochter verantwortlich ist. Wer auch immer ihm in den weg kommt, wird entweder mit dem Auto überfahren oder mit einem Schuss ins Gesicht ins Jenseits befördert. Außerdem hat Cage einen blonden Vokuhila. Sie wissen, was Ihnen gefällt, und Nicolas Cage bietet es Ihnen. In zornigem 3D.

Das Seltsame ist, dass Cage für einen Film mit einer so verrückten Prämisse ungewöhnlich zurückhaltend agiert. Es gibt nur eine einzige Szene, in der er uns etwas von den Schrecken der Unterwelt enthüllt (wobei die verstörende Zeile: „The burning's not the worst part... it's the video feed!“ [„Das Verbrennen ist nicht das Schlimmste… das ist die Video-Einspeisung!“] vorkommt. Anscheinend ist es unmöglich, in der Hölle ein HDMI-Kabel zu bekommen.). Doch anstatt dies auf die verrückte, vollkommen übertriebene Weise vorzubringen, das wir von ihm mittlerweile gewöhnt sind, bekommt er glasige Augen und wird ganz gefühlstief. Was schön und gut ist, doch dies ist mit Sicherheit eine Gelegenheit, die Sau einmal so richtig herauszulassen.

Ebenso seltsam – und nicht auf die beabsichtigte Art – ist der Umstand, dass Cage in seinem eigenen Film in den Schatten gestellt wird. Ihm wird nicht nur von dem in superkurze und superenge Hot Pants gezwängten Hintern von Amber Heard (die sich über jede Motorhaube im Umkreis von 5 Kilometern beugt) die Show gestohlen, sondern er wird von William Fichtner geradezu über-Cage-t. Dieser spielt den Accountant, den Bürohengst des Teufels, der ausgesandt wurde, Cage in die Hölle zurückzubringen. Er sagt geradeheraus, was er sich denkt, liebt obszöne Ausrücke („You! Fat fuck!") sowie Funkmusik aus den 70-er-Jahren und ist mit Abstand das Beste an „Drive Angry 3D“.

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Das Ganze ist in höchstem Maße lächerlich - als ob ein Streifen, in dem Nicolas Cage mit dem Elektroschocker attackiert wird, während er eine Barfrau fickt, für große Filmpreise in Frage kommen könnte - und der schmuddelige Exploitationfilm-Stil, auf den Regisseur Patrick Lussier abzielt, ist allgegenwärtig. Die Automotoren dröhnen und vibrieren, die Frauen sind heiß und das Blut fließt in Strömen, aber als Grindhouse-Erfahrung wirkt es so authentisch wie… nun ja, „Grindhouse“. Einige seltsame Design-Entscheidungen tragen maßgeblich dazu bei. So wird etwa eine ungesättigte Farbpalette mit modernsten 3D-Effekten kombiniert, was für das Auge mitunter mehr als nur unschön ist.

Um ehrlich zu sein, „Drive Angry 3D“ ist leicht verdaulich und es fällt schwer, den Film nicht zu mögen, aber es wirkt oft so, als würde er sich allzu sehr bemühen, rebellisch zu sein. Gewalt, Sex und Flüche sind offensichtlich aufregend und cool, aber wenn man damit eineinhalb Stunden lang bombardiert wird, dann wird es doch ein wenig… langweilig. Und wie Sie sicher wissen, ist das für einen Nicolas-Cage-Film, der es auf den so wichtigen oberen rechten Quadranten der Matrix abgesehen hat, eine Todsünde.

Fazit: Der Film möchte so schlecht sein, dass er schon wieder gut ist – und genau daran scheitert er. So etwas lässt sich nicht erzwingen, es muss passieren. Was bleibt, ist ein hirnloser Actionfilm mit vielen Explosionen, grölenden Motoren und Amber Heards Hintern.

Wie gut ist der neueste Nicolas-Cage-Film? (Ein Leitfaden)

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Anlässlich des Kinostarts von „Drive Angry 3D“ hier ein kurzer Leitfaden, der Ihnen erklärt, wie Sie erkennen können, ob Sie kurz davor sind, zwei Stunden ihres Lebens mit dem Ansehen eines schlechten Nicolas-Cage-Filmes zu vergeuden.

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Gute Nachricht, liebe Filmfreunde: Nicolas Cages neuestes Magnum Opus, das Rache-Actionspektakel „Drive Angry 3D“, läuft seit Freitag in den hiesigen Kinos. Selbstverständlich ist es verzeihlich, wenn Sie sich nicht sonderlich viel davon erwarten. Schließlich spielt der unermüdliche Mann in rund 38% aller zweitklassigen Hollywoodproduktionen mit. Es ist wirklich traurig, dass der vor langer Zeit mit dem Oscar ausgezeichnete Cage heutzutage in einer scheinbar endlosen Prozession schrecklicher Filme mitspielt, weil ihm die Steuerbehörden ständig im Nacken sitzen. Wenige Stars haben so ein extremes Auf und Ab in ihrer Karriere aufzuweisen wie der Neffe von Francis Ford Coppola. Er ist ein Schauspieler, der sich von Rolle zu Rolle zu schleppen scheint und aus den dunklen Tiefen eines vielseitigen Direkt-auf-DVD CV bisweilen mit einem Oscar-verdächtigen Höhenflug ausbricht. Aber wie soll der geneigte Filmgeher angesichts einer wahren Lawine von Nicolas-Cage-Filmen den Überblick behalten und die Arizona Juniors von den Ghost Riders unterscheiden? Hier ist eine handliche Prüfliste, die Ihnen dabei hilft, festzustellen, welche Art von Nicolas-Cage-Film Sie sehen.

Achten Sie auf die Haare

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Länge von Cages Lockenpracht und der Schrecklichkeit seiner Filme. Als Faustegel gilt: Ist das Haar kurz („Arizona Junior“, „Leaving Las Vegas“, „Bad Lieutenant“), haben Sie es mit einem guten (oder zumindest nicht ganz schlechten) Film zu tun. Aber wenn es lang, fettig und hinter die Ohren gestrichen ist („Con Air“, „Next“, „Duell der Magier“), dann – ja, Sie haben es erraten – sehen Sie einen schlechten Nicolas-Cage-Film.

Trägt er nur ein Leibchen?

Hier ist ein praktischer Tipp. Falls die Rolle von Cage verlangt, seine Bauchmuskeln zu zeigen, und Sean Connery („The Rock“) nirgends zu entdecken ist, dann sollten Sie sofort aufstehen und zum nächsten Ausgang laufen. Gleichermaßen gilt: Wenn sich Cage in irgendeiner Weise den Mantel des Actionhelden überstreifen und anonyme Bösewichte mit einem Arsenal von Schusswaffen („Das Vermächtnis der Tempelritter“), durch den Einsatz von Martial Arts („Bangkok Dangerous“) oder mit Hilfe eines magischen Schwertes („Season of the Witch“) unschädlich machen muss – flüchten Sie, so schnell Sie können. Kurz, falls er physisch an etwas anderes erinnert als an Macaulay Culkin zur Zeit von „Kevin – Allein zu Haus“, dann sehen Sie vermutlich einen schlechten Nicolas-Cage-Film.

Kann er in die Zukunft sehen?

Falls Nicolas Cage eine Zeitkapsel ausgegraben hat, die globale Katastrophen vorhersagt („Knowing“), oder er einen ordinären Showmenschen in Las Vegas spielt, der in die Zukunft sehen kann („Next“), dann können Sie selbst sich auch als Hellseher profilieren und voraussagen, dass Sie die nächsten 90 Minuten Ihres Leben mit dem Ansehen eines schlechten Nicolas-Cage-Filmes vergeuden werden.

Lassen sie sich ja nicht von der Qualität seiner Co-Verschwörer täuschen

Glauben Sie ja nicht, dass Sie, nur weil ein Film von Martin Scorsese inszeniert wurde („Bringing Out The Dead“) oder Michael Caine mitspielt („The Weather Man“) oder die Angebetete unseres Helden von Helen Hunt („Kiss Of Death“), Gina Gershon („Face/Off“) oder gar Angelina Jolie („Gone in 60 Seconds“) verkörpert wird, einen guten Nicolas-Cage-Film sehen – das ist nicht der Fall; legen Sie die DVD weg und treten Sie von den Billigangeboten zurück.

Ist er in der Armee?

Ja? Dann brauchen Sie gar nicht weiter zu überlegen. Wenn er Navajo-Codesprecher beschützt („Windtalkers“) oder versucht, auf einer griechischen Insel mit Hilfe eines Instrumentes aus der Lautenfamilie Penelope Cruz zu becircen („Corellis Mandoline“), dann sehen Sie nicht nur einen schlechten Nicolas-Cage-Film, sondern Sie sehen einen schlechten Nicolas-Cage-Film, der ungefähr so unterhaltsam ist wie ein Picknick des Justin-Bieber-Fanclubs.

Neuer Drive Angry 3D Clip zeigt eine große Explosion

Samstag, 22. Januar 2011

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Drive-Angry-3d-UK-Poster-220x150 Vor einigen Tagen erschien der als „Gunfight Sex“ bekannte Red Band Clip, der wirklich alles andere als jugendfrei war, aber in diesem neuen Clip dreht sich alles um einen mit Wasserstoff gefüllten Tanklaster und um Explosionen.

Angeblich wurde dieser Clip aus Anlass des 43. Geburtstags von Charlotte Ross (darf man das Alter einer Frau überhaupt erwähnen? Es ist allerdings auf IMDb nachzulesen…) veröffentlicht. Alles Gute zum Geburtstag, Charlotte! In dem Clip sehen wir eine Szene, in der Cages Charakter Milton seine ganzen Fahrkünste auspacken muss, um dem „Accountant“ (William Fichtner) zu entkommen.

„Drive Angry 3D“ wurde von Patrick Lussier („My Bloody Valentine“) inszeniert und kommt am 24. Februar in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen sind Nicolas Cage, Amber Heard, David Mors, Katy Mixon, William Fichtner, Tom Atkins und Billy Burke zu sehen.

Synopsis: In „Drive Angry“, dem neuesten 3D-Action-Abenteuer des Regisseurs von „My Bloody Valentine“, spielt Nicolas Cage die Rolle des Milton, eines abgebrühten Kriminellen, der aus der Hölle ausgebrochen ist, um seine letzte Chance auf Wiedergutmachung wahrzunehmen. Er ist entschlossen, jene grausame Sekte aufzuhalten, die den Mord an seiner Tochter zu verantworten hat, aber ihm bleiben dafür nur drei Tage, denn an Vollmond werden die religiösen Fanatiker ihr Baby, sein Enkelkind, opfern.

Begleitet wird er von Piper (Amber Heard), einer jungen, erotischen Kellnerin, die den kirschroten aufgemotzten Wagen ihres Exfreundes auslöst, um Milton helfen zu können. Nun verfolgen die beiden den tödlichen Anführer der Sekte, einen gewissen Jonah King (Billy Burke), der davon überzeugt ist, es sei seine Bestimmung, durch die Opferung des Kindes die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Aber die blutrünstige Sekte ist noch das geringste von Miltons Problemen, denn die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Und noch schlimmer, ein mysteriöser Killer, der nur als The Accountant [Der Buchhalter] bekannt ist und vom Teufel persönlich ausgesandt wurde, Milton einzufangen und in die Hölle zurückzubringen, beteiligt sich ebenfalls an dem Katz-und-Maus-Spiel. Mit hypnotischer Grausamkeit verfolgt The Accountant Milton mit Höchstgeschwindigkeit quer durch das Land, bis seine Mission erfüllt ist.

Angetrieben von hochoktanigem Treibstoff und reiner Wut, muss Milton seinen Zorn nutzen, um alle menschlichen Grenzen zu überscheiten und den Tod seiner Tochter zu rächen, ehe seine letzte Chance auf Wiedergutmachung zunichte gemacht wird.


To watch more, visit www.t5m.com

Drive Angry: Neuer Red Band Clip – Sex und Schießen zur gleichen Zeit

Mittwoch, 19. Januar 2011

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Drive-Angry-Nicolas-Cage-220x127 Nach allem, was bisher zu sehen war, kann man getrost konstatieren, dass „Drive Angry“ nichts Dezentes ans sich hat. Außerdem dürfen wir uns auf eine Performance von Nicolas Cage freuen, die eher an seinen Auftritt in „Bad Lieutenant“ erinnert als an das Desaster „Wicker Man“. Sollten Sie daran zweifeln, sehen Sie sich bitte den neuen Red Band Clip an.

„Drive Angry“ wurde von Patrick Lussier mit Nicolas Cage, Amber Heard, David Mors, Katy Mixon, William Fitchner, Tom Atkins und Billy Burke in den Hauptrollen inszeniert. Der Streifen läuft am 24. Febraur in Deutschland und am darauf folgenden Tag in den USA an - natürlich in 3D.

Der neue Clip trägt den Titel „Gunfight Sex” und ist, wie nicht anders zu erwarten, ziemlich heftig. Also nicht während der Arbeit ansehen!


To watch more, visit www.t5m.com

Synopsis: In „Drive Angry“, dem neuesten 3D-Action-Abenteuer des Regisseurs von „My Bloody Valentine“, spielt Nicolas Cage die Rolle des Milton, eines abgebrühten Kriminellen, der aus der Hölle ausgebrochen ist, um seine letzte Chance auf Wiedergutmachung wahrzunehmen. Er ist entschlossen, jene grausame Sekte aufzuhalten, die den Mord an seiner Tochter zu verantworten hat, aber ihm bleiben dafür nur drei Tage, denn an Vollmond werden die religiösen Fanatiker ihr Baby, sein Enkelkind, opfern.

Begleitet wird er von Piper (Amber Heard), einer jungen, erotischen Kellnerin, die den kirschroten aufgemotzten Wagen ihres Exfreundes auslöst, um Milton helfen zu können. Nun verfolgen die beiden den tödlichen Anführer der Sekte, einen gewissen Jonah King (Billy Burke), der davon überzeugt ist, es sei seine Bestimmung, durch die Opferung des Kindes die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Aber die blutrünstige Sekte ist noch das geringste von Miltons Problemen, denn die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Und noch schlimmer, ein mysteriöser Killer, der nur als The Accountant [Der Buchhalter] bekannt ist und vom Teufel persönlich ausgesandt wurde, Milton einzufangen und in die Hölle zurückzubringen, beteiligt sich ebenfalls an dem Katz-und-Maus-Spiel. Mit hypnotischer Grausamkeit verfolgt The Accountant Milton mit Höchstgeschwindigkeit quer durch das Land, bis seine Mission erfüllt ist.

Angetrieben von hochoktanigem Treibstoff und reiner Wut, muss Milton seinen Zorn nutzen, um alle menschlichen Grenzen zu überscheiten und den Tod seiner Tochter zu rächen, ehe seine letzte Chance auf Wiedergutmachung zunichte gemacht wird.

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