Die beiden Filme haben bekanntlich denselben Plot (und ursprünglich sogar denselben Titel). Deshalb dürfte es kaum jemanden überraschen, dass sich ein findiger Mensch die Mühe gemacht hat, einen Mashup-Trailer zusammenzubasteln.
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Die beiden Filme haben bekanntlich denselben Plot (und ursprünglich sogar denselben Titel). Deshalb dürfte es kaum jemanden überraschen, dass sich ein findiger Mensch die Mühe gemacht hat, einen Mashup-Trailer zusammenzubasteln.
Diese romantische Komödie ist erfrischend frech und nicht allzu peinlich
Originaltitel: No Strings Attached
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Ivan Reitman
Drehbuch: Elizabeth Meriweather, nach einer Geschichte von Michael Samonek und Elizabeth Meriweather
Darsteller: Natalie Portman, Ashton Kutcher, Kevin Kline, Cary Elwes, Greta Gerwig, Lake Bell, Olivia Thirlby, Ludacris, Jake M. Johnson, Mindy Kaling, Talia Balsam,
Adam (Ashton Kutcher, groß und trottelig) und Emma (Natalie Portman, klein und klug) beschließen, „Sexfreunde“ zu werden, da Emma Beziehungen hasst. Sie leidet unter einer „emotionalen Erdnussallergie“, okay? Obwohl Adam ihr einen „Congrats!“ (Gratulation) Luftballon bringt, nachdem sie mit ihm geschlafen hat („Du hast gute Arbeit geleistet, deshalb dachte ich, Du verdienst einen Ballon“), weigert Emma sich, mit ihm auszugehen. Also haben die beiden einfach jede Menge Sex und einigen sich, ein paar Regeln zu beachten, um keine Gefühle füreinander zu entwickeln (etwa kein gemeinsames Frühstück und Verzicht, einander als Notfallkontakt anzugeben). Er bringt ihr eine von ihm zusammengestellte CD, als sie ihre Periode hat, sie vernichtet ihn beim Minigolf, während all ihre Freunde das Geschehen wissend verfolgen und nur darauf warten, dass die beiden endlich erkennen, dass sie füreinander bestimmt sind.
Falls Sie sich nun fragen, ob Sie Ashton Kutchers und Natalie Portmans hintern zu sehen bekommen werden, kann ich Sie beruhigen - Sie werden die nackten Allerwertesten sehen. Falls Sie sich fragen, wie eine romantische Komödie für den Mainstream aussähe, wenn sie eine Spur besser wäre – lustigeres Drehbuch, fantastisch Nebendarsteller (ehrlich: Greta Gerwig, Mindy Kaling, Kevin Kline, Cary Elwes), jemand wie Natalie Portman in der Hauptrolle -, dann werden Sie es herausfinden. Doch da die Dialoge erfrischend frech und klischeefrei, die Nebendarsteller unglaublich toll und die beiden Hauptdarsteller mit viel Spaß bei der Sache sind und nicht so wirken, als wären sie nur am Gagenscheck interessiert, ist es umso frustrierender, dass die Story so stur an dem langsamen, dämlichen Todesmarsch der Erfordernisse der romantischen Komödie festhält. Sie mögen einander; sie haben schrullige Kumpel; dann lieben sie einander, die Emotionen werden durch Starren/Zwinkern vermittelt; sie müssen sich nach ungefähr drei Vierteln des Filmes trennen; dann folgt es eine Szene im Spital; darauf eine Hochzeit; uuuund Abspann. Würg. Kotz.
Wie dem auch sei, verglichen mit echten Filmen, ist „Freundschaft Plus“ dämlich. Doch verglichen mit anderen beschissenen Date Movies, ist dies ein kleines Meisterwerk. Es stellt sich heraus, dass es ziemlich unterhaltsam ist, Natalie Portman dabei zuzusehen, wie sie mit nach Kokain aussehendem Doughnut-Zucker auf der Nase Leona Lewis´ „Bleeding Love“ weint/singt. Ebenso unterhaltsam ist es aus Kalings Mund zu hören: „I just pulled a penis out of a Vitamin Water yesterday.“ („Ich habe erst gestern einen Penis aus einem Vitaminwasser gezogen.“) Dass Adams egozentrischer Vater ihm eine Geburtstagstorte bringt, auf der die „Die Schaffung Adams“ aus der Sixtinischen Kapelle zu sehen ist, ist ein genialer visueller Gag (er heißt Adam und sein Vater hält sich für Gott). Seien Sie nur nicht allzu überrascht, wenn sie anfangen, Dinge zu sagen wie: „We didn’t break up. We never started.“ („Wir haben uns nicht getrennt. Wir waren nie zusammen.“) zumindest haben Sie ihre Hintern gesehen, nicht wahr?
Fazit: Erfrischend frecher Film, der leider den Gesetzen der romantischen Komödie zu sehr verhaftet ist, um wirklich gut sein zu können. Dennoch recht unterhaltsam und einer der lustigsten Streifen des bisherigen Kinojahres.
Hier ist eine Frage, auf die kein Mann mit „Nein“ antworten wird, schon gar nicht dann, wenn sie von Natalie Portman gestellt wird: Möchtest Du ohne weitere Verpflichtungen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit mir Sex haben? Ja.
In den folgenden zwei Clips von „No Strings Attached“ können Sie sehen und hören, wie Natalie genau diese Frage (natürlich auf Englisch!) stellt. Wenn Sie jedes Mal, wenn Ashton Kutcher ins Bild kommt, die Augen schließen, können Sie so tun, als spräche mit Ihnen. Pathetisch? Sicher, aber ich werde Sie schon nicht verraten.
Freuen wie diese hier von Natalie Portman gespielte existieren nur in Filmen. Falls je eine weibliche Bekanntschaft versuchen sollte, Ihnen weiszumachen, sie sei diese Art von Frau, glauben Sie ihr nicht. Nicht einmal, wenn sie ein Pornostar ist.
Aber in Hollywood geht es schließlich darum, Phantasien zu produzieren, und gegen diese ist nicht das Geringste einzuwenden.
Die Leute von Paramount Pictures haben eben einen Red Band Trailer für „No Strings Attached“ veröffentlicht, die neueste Komödie von „Ghostbusters“/„Meatballs“-Regisseur Ivan Reitman. Der Film handelt von besten Freunden, die sich entschließen, miteinander emotionslosen Sex zu haben. Es spielen mit: Natalie Portman, Ashton Kutcher, Greta Gerwig, Mindy Kaling, Olivia Thirlby, Kevin Kline, Lake Bell, Chris ‘Ludacris’ Bridges, und Jake Johnson.
Der Film hatte ursprünglich einen ganz anderen Titel, nämlich „Fuckbuddies“. Selbstverständlich wollte man bei Paramount nicht das Risiko eingehen, den Streifen unter einem so verfänglichen Titel in die Kinos zu bringen (zumal in den so prüden USA), weshalb er zunächst in „Friends With Benefits“ geändert wurde, ehe man sich für den wirklich grauenhaften Titel „No Strings Attached“ entschied (wenigstens nahm man von „No Strings“ Abstand, dem verkürzten Titel, unter dem die Komödie in Testvorführungen gezeigt wurde). Der Grund für die neuerliche Änderung ist ganz einfach: Ein anderer Film mit ganz ähnlichem Plot hatte sich den Titel „Friends With Benefits“ bereits gesichert. Kaum hatte Paramount den ersten Trailer für „No Strings Attached“ veröffentlicht, brachte Screen Gems einen Red Band Trailer für „Friends With Benefits“, eine anzügliche romantische Komödie mit Mila Kunis und Justin Timberlake. Zunächst schien es, als wäre die eine Komödie – „No Strings Attached“ - eher zahm, während die andere im Trailer ziemlich vulgär herüberkam und nicht mit nackter Haut geizte. Doch mit dieser Einschätzung dürfte man sich geirrt haben.
Denn nun veröffentlichte Paramount ebenfalls einen Red Band Trailer, der beweisen soll, dass der Film nicht nur eine zuckersüße Komödie ist, in der ein paar unflätige Ausdrücke vorkommen, sondern ein obszöner Streifen für ein eher erwachsenes Publikum. Mit anderen Worten: Wie viele unanständige Ausdrücke und Flüche, wie viel nackte Haut und Sex kann man in knapp drei Minuten unterbringen. (Nicht, dass das unbedingt etwas Schlechtes wäre…) Sehen Sie selbst:
„No Strings Attached“ kommt am 21. Jänner in die amerikanischen und am 17. Februar voraussichtlich unter dem Titel „Freundschaft Plus“ in die deutschen Kinos.
Die romantische Komödie „No Strings Attached“ von Altmeister Ivan Reitman kommt am 21. Jänner 2011 in die amerikanischen und am 17. Februar 2011 in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen sind Natalie Portman, Ashton Kutcher, Greta Gerwig, Mindy Kaling und Kevin Kline zu sehen.
Die Marketingabteilung von Paramount hat das erste Poster für die romantische Komödie „No Strings Attached“ veröffentlicht.
„No Strings Attached“ wurde von Ivan Reitman inszeniert und handelt von einer jungen Frau und einem jungen Mann, die eine rein körperliche Beziehung haben möchten, aber bald bemerken, dass daraus mehr werden könnte.
In den Hauptrollen sind Natalie Portman, Ashton Kutcher, Greta Gerwig, Mindy Kaling, Ludacris, Kevin Kline, Olivia Thirlby und Jake Johnson zu sehen.
„No Strings Attached“ kommt am 21. Jänner in die amerikanischen Kinos.
Dank ihrer Leistung in Darren Aronofskys „Black Swan“ ist Natalie Portman zurzeit die vielleicht gefragteste Schauspielerin überhaupt. Sie ist für jedes Projekt mit einer starken weiblichen Hauptfigur im Gespräch. So ziemlich am anderen Ende der Skala ist Ashton Kutcher anzutreffen, den wohl kaum jemand aufgrund seiner schauspielerischen Fähigkeiten schätzt. Es ist mehr als nur verwunderlich, dass sich noch immer Menschen finden, die ihn als Darsteller engagieren. Da drängt sich die Frage auf, warum die beiden einen Film zusammen drehen.
Vor kurzem ist der erste Trailer für „No Strings Attached“ aufgetaucht, einen Film, in dem Natalie Portman eine Frau spielt, der ihre Karriere zu wichtig ist, als dass sie Zeit für eine echte Beziehung hätte, weshalb sie sich gelegentlich zwanglosen Sex mit ihrem besten Freund (Ashton Kutcher) gönnt. Über kurz oder lang kommt es, wie es kommen muss: Emotionen machen den beiden – zum Gaudium des Publikums (hoffen zumindest die Macher!) - einen Strich durch die Rechnung. Und dann sind da ja auch noch Kutchers engste Freunde, die sich über seine schlechten Entscheidungen lustig machen. Zum Totlachen!
Ich möchte nicht noch mehr verraten, weshalb es nun wohl an der Zeit ist, den Trailer anzuschauen. Lassen Sie mich nur noch feststellen, dass es sich hierbei um wirklich gewagte Filmemacherei handelt.
„No Strings Attached“ läuft am 21. Jänner 2011 in den amerikanischen Kinos an.
„Kiss & Kill“ ist ein Rohrkrepierer
Originaltitel: Killers
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Robert Luketic
Drehbuch: Bob DeRosa, Ted Griffin
Darsteller: Katherine Heigl, Ashton Kutcher, Tom Sellesck, Catherine O´Hara, Katheryn Winnick, Kevin Sussman, Casey Wilson, Martin Mull, Alex Borstein
Lionsgate investierte ungefähr $70 Millionen in die romantische Action-Komödie „Kiss & Kill“, also genug, um eine ganze Reihe dieser Tyler-Perry- oder „Saw“-Filme zu drehen, mit denen das Studio in den letzten Jahren beachtliche Gewinne erzielen konnte.
Deshalb erscheint es wenig nachvollziehbar, warum man die Kritiker im angloamerikanischen Raum unbedingt verärgern musste, indem man keine Voraufführungen des Streifens ansetzte. Als Begründung wurde von Seiten des Studios angeführt, man wolle die sozialen Medien nützen, um dem Publikum die Chance zu geben, den Film selbst zu definieren und zu bewerten. Dadurch mussten sich die professionellen Kritiker natürlich vor den Kopf gestoßen fühlen. Aber ist die Flut von vernichtenden Kritiken einzig und allein darauf zurückzuführen oder ist „Kiss & Kill“ wirklich so schlecht?
Doch bevor ich zur Klärung dieser Frage schreite, möchte ich mich erst einmal ans Definieren machen.
„Kiss & Kill“ ist eine romantische Komödie mit Action, was bedeutet, dass die beiden Hauptfiguren einander auf herzige Weise kennen lernen, sich ineinander verlieben, heiraten, eine Krise bewältigen und sich als Menschen weiterentwickeln – alles unter Absonderung launiger Sprüche. Vorgeblich.
Kurz nachdem Katherine Heigl und Ashton Kutcher einander in einem Fahrstuhl kennengelernt haben, kommt es zwischen ihnen zu folgendem „Wortwechsel“ – Sie: „Huh-huh.“ Er: „Huh.“ Sie: „Huuuuuh.“ Also wenn das romantisch sein soll, dann weiß ich nicht mehr. Das hört sich wie das Liebesgeflüster von Leuten an, die gerade aus dem Koma erwacht sind. Und ich würde es Katherine Heigl nicht verdenken, wenn sie in eines fiele, denn sie scheint auf Gedeih und Verderb auf die Rolle der zickigen Naiven festgelegt zu sein.
„Kiss & Kill“ ist auch ein Eitelkeitsprojekt, ein Film, der in erster Linie gedreht wurde, um einen der Stars groß herauszustellen. Oder gibt es einen anderen Grund, warum Produzent Ashton Kutcher so oft mit nacktem Oberkörper herumläuft und als mit einer „Physis von gottgleicher Perfektion ausgestattet“ beschrieben wird?
Aber in erster Linie ist „Kiss & Kill“ einfach langweilig, eine ziemlich beachtliche Leistung, wenn man bedankt, dass der ganze Streifen vom ersten Studiologo bis zum letzten MPAA Trademark kaum 80 Minuten dauert.
Der Plot, zum Teil geborgt, zum Teil blah, ist altbekannt: Es geht um ein verheiratetes Paar mit einer geheimen Vergangenheit. Dieses Mal ist Ashton Kutcher die CIA-Tötungsmaschine, während Katherine Heigl die ahnungslose Mustergattin spielt.
Was macht es schon, dass Ashton Kutcher als skrupelloser Killer ungefähr so glaubhaft wirkt wie der Mittelschüler aus dem Nachbarhaus. Oder das Katherine Heigl ausgeleuchtet wird wie ein Playboy-Layout, aber trotzdem als unglücklich verliebte Verliererin beschrieben wird.
Und das Ganze wird auch nicht besser, als Ashton Kutcher von seiner Vergangenheit eingeholt und gejagt wird.
Hier wurde eine große Chance vertan, denn der Umstand, dass sich alle in der langweiligen Siedlung, in der das Pärchen lebt, als verdeckte Killer herausstellen, hätte als Aufhänger für jede Menge satirischer Betrachtungen dienen und „Kiss & Kill“ zumindest auf das Niveau von „Grosse Pointe Blank“ [dt. „Ein Mann, ein Mord“] hieven können. Aber jeder Ansatz einer Idee wird sofort vom geistlosen Drehbuch und der Kopfschmerzen verursachenden Regie abgewürgt.
Wie oft kann man Ashton Kutcher durch eine Glasscheibe stoßen? Und wie oft kann Katherine Heigl eine Pistole aufheben, als wäre diese eine vollgeschissene Windel, und dabei wie ein aufgeschrecktes Meerschweinchen quietschen?
Anscheinend nicht oft genug für Regisseur Robert Luketic, denn er fährt Unmengen an Schwachsinn auf, bis schlussendlich ganze Horden von zornigen Leuten seine beiden Stars um die Ecke bringen wollen.
Wer weiß, vielleicht kommen diese armen Menschen ja gerade aus einer Doppelvorstellung von „Die nackte Wahrheit“ und „Love Vegas“.
Die beiden Hauptdarsteller sind attraktiv und die Schauplätze in Nizza zu Beginn des Filmes sind bezaubernd, aber viel mehr hat „Kiss & Kill“ nicht zu bieten. Der großartige Martin Mull spielt Kutchers Boss und behält die ganze Zeit seine Sonnenbrille auf, wohl um nicht erkannt zu werden. Die wunderbare Catherine O´Hara spielt Heigls Mutter und verbringt den ganzen Film damit, Chardonnay und „Grey Goose“ Wodka zu saufen.
Angesichts dieses Machwerks sind beide Verhaltensweisen durchaus nachvollziehbar.
Fazit: Wenig originelle Handlung, schwaches Drehbuch, platte Gags, einfallslose Regie – ein filmisches Desaster, an dem auch die attraktiven Hauptdarsteller und einige nette Schauplätze nichts ändern können.