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Anne Hathaway hasst James Franco

Mittwoch, 2. März 2011

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Für alle, die Sonntagnacht die 83. Oscar-Verleihung mitverfolgten, war mehr als deutlich zu erkennen, dass James Franco nach ungefähr 10 Minuten begriff, dass es ein schwerer Fehler war, den Moderatorenjob zu übernehmen, weshalb er das Feld mehr oder weniger Anne Hathaway überließ. Da kann es kaum verwundern, dass die beiden, seit sie diese unerfreuliche Aufgabe hinter sich brachten, nicht mehr gut aufeinander zu sprechen sind. Us Magazine beichtet:

„Sie musste die ganze Energie aufbringen – er leierte alles nur teilnahmslos herunter“, sagt ein Insider. („James schien während der Moderationen in seiner eigenen kleinen Welt zu sein“, bemerkt eine andere Quelle. „Die Produzenten waren sehr verärgert.“)

Nach der Preisverleihung ließ James Franco, 32, seine eigene Party im The Writer´s Room in L.A. aus.

„Er flog sofort nach NYC zurück, weil er darüber erbost war, wie die Show verlief“, sagte eine dritte Quelle.

Verdammt. Wusste James Franco etwa nicht, worauf er sich da einließ? Ich bin mir nämlich sicher, dass sich noch nie jemand die Oscars angesehen und gedacht hat: „Mein Gott, das war aber schnell vorbei.“ Die Veranstaltung wird jedes Mal von allen gehasst. Nachdem dies gesagt ist, muss man sich fragen, ob es für einen ausgebildeten Schauspieler wirklich so schwer sein kann, für die zwei Minuten, die es dauert, einen Präsentator anzusagen, Interesse zu heucheln. Leute, die zu Weihnachten schon wieder einmal Socken geschenkt bekommen, wirken im Vergleich zu Francos miesepetriger Darbietung wie ein Ausbund an Enthusiasmus.

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Oscars 2011: Und kommt nicht zurück…

Dienstag, 1. März 2011

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Mehr gibt  es zu der Moderation von Anne Hathaway und James Franco nicht  zu sagen.

Die Oscars wären also wieder einmal überstanden…

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Falls Sie es trotz der vielen Berichte und Analysen am gestrigen Tag nicht bemerkt haben sollten.

Vorgestern Nacht wurden die Oscars verliehen; eine prestigeträchtige Angelegenheit, die Blogger rund um den Erdball nützen, um so auffällig und wortreich als möglich mitzuteilen, dass sie diesen Preisen überhaupt keine Bedeutung beimessen, während sie gleichzeitig ununterbrochen von nichts anderem reden und alles auflisten, was damit nicht stimmt.

Die komplette Liste aller Gewinner finden Sie woanders: Hier sind die Oscars 2011 in der Kurzzusammenfassung.

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Worüber alle reden

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- „The King´s Speech“ gewann alles (Wichtige).

- Colin Firth ist wirklich ziemlich charmant.

- Melissa Leo fluchte.

- Die Zeremonie war ziemlich langweilig.

- James Franco sah selbstmordgefährdet aus.

- „The Social Network“ wurde bestohlen.

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Worüber alle reden sollten

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- Jennifer Lawrences Kleid. Verdammt war das heiß.

- Christian Bale ließ sich seinen Kriegsbart nicht für einen Film wachsen.

- Eli Wallach lebt noch?

- „The Fighter“ ist ein ziemlich langweiliger Film.

- Tom Hooper sieht ein wenig wie ein Terrahawk aus.

- Im Ernst, Jennifer Lawrence. VERDAMMT.

Oscars 2011: Die Nominierten in der Kategorie Bester Film – vom schlechtesten bis zum besten

Sonntag, 27. Februar 2011

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Für den Fall, dass Sie in den letzten Tagen weder ferngesehen noch Zeitung gelesen haben, möchte ich Sie daran erinnern, dass in der kommenden Nacht die Oscars vergeben werden.

Bevor Sie tausende Blogger, Twitter-Nutzer sowie einige Fernsehsender mit mehr oder weniger gelungenen Bemerkungen durch die Nacht begleiten, möchte ich die Zeit nützen, um Ihnen noch einmal die Nominierten kurz näherzubringen, und zwar vom schlechtesten Film bis hin zum besten:

2011 oscars 127 hours fuckoffrock 10. 127 HOURS

Danny Boyle kann sich glücklich schätzen, dass sich einige Akademiemitglieder gerade noch so daran erinnern können, wie gut ihnen „Slumdog Millionaire“ anno 2008 gefiel, denn es besteht nicht die geringste Chance, dass dieses falsch aufgefasste, protzige, reizlose Stück Film aufgrund eigener Meriten nominiert wurde.

2011oscars black swan fuckoffmum 9. BLACK SWAN

„Oh verdammt, Darren Aronofsky drehte all diese tollen Filme in den Neunzigern und wir waren zu sehr damit beschäftigt, Paul Haggis mit Oscars zu überhäufen, um es zu bemerken.“

„Macht nichts, wir werden ihn einfach für seinen nächsten Film nominieren, selbst wenn er ein sich selbst parodierendes, langweiliges Durcheinander ist.“

oscars 2011 the fighter fuckoffcop 8. THE FIGHTER

Es ist schön, wenn man zu einer Performance von Christian Bale einen zweistündigen Boxerfilm gratis dazubekommt. Doch diesen den besten Film des Jahres zu nennen, ist in etwa so, als würde man die DVD-Extras von „Toy Story 3“ mit der Goldenen Palme auszeichnen.

oscars 2011 inception fuckoffdeadwife 7. INCEPTION

Christopher Nolan erhielt endlich die Chance, sein beeindruckendes Oeuvre mit diesem filmischen Äquivalent eines Mathematiklehrbuches zu beflecken: 50% Erklärung, 50% Anwendung, vernachlässigbarer Unterhaltungswert. Und der Film war nicht einmal anständig genug, am Schluss die Antworten zu geben.

oscars 2011 true grit fuckoffjoshbrolin 6. TRUE GRIT

Diese etwas enttäuschende Mainstream-Arbeit der Coen-Brüder ist weit davon entfernt, schlecht zu sein, doch fehlt ihr die für die beiden typische Aufsässigkeit. Die Coens profitieren mehr als alle anderen Regisseure von der Aufstockung auf 10 Nominierte, was ihnen von jetzt an wohl jedes Jahr eine Nominierung garantieren dürfte.

oscars 2011 the kings speech fuckoffstutter 5. THE KING´S SPEECH

Ja, dieser Film wird gewinnen. Nein, er verdient es nicht. Aber wenigstens zählt dieser britischste aller britischen Filme zur besseren Hälfte der in diesem Jahr Nominierten. „The King´s Speech“ ist zynisch und formelhaft, doch ohne Zweifel publikumswirksam, weshalb die Akademie es durchaus schlechter treffen könnte als mit diesem unnötigen Liebesbrief an die britische Monarchie.

oscars 2011 winters bone fuckoffmissouri 4. WINTER´S BONE

Di für die Oscars Wahlberechtigten erfüllten zugleich ihre „Indie-Juwel“- und ihre „Elendsporno“-Quote mit diesem Film, der eine befriedigende, aber nicht im Gedächtnis bleibende Mischung dieser beiden Kategorien bietet. „Winter´s Bone“ ist gleich „The Fighter“ mehr eine Performance mit einem Film drumherum, doch werden hier wenigstens einige leidlich spannende Showdowns geboten.

oscars 2011 toy story 3 fuckoffcollege 3. TOY STORY 3

Für sich genommen großartig, doch im Kontext eher enttäuschend, war der Abschluss der fünfzehn Jahre währenden „Toy Story“-Saga das herausragendeste Opfer des Schwieriger-dritter-Film-Syndroms des vergangenen Jahres. Der Film bot Lacher, hatte Herz, wartete mit fantastischer Animation auf, aber geben Sie es ruhig zu, etwas stimmte nicht ganz.

oscars 2011 the kids are fuckoffemotions 2. THE KIDS ARE ALL RIGHT

Es ist eine traurige Sache, wenn mein zweitliebster Film unter den Oscar-Nominierten nur auf Platz 21 meiner liebsten Filme des letzten Jahres rangiert. Dennoch ist es nett, dass dieser eher bescheidene Streifen nicht übersehen wurde. Außerdem machen Sie sich selbst was vor, wenn Sie behaupten, von den tollen schauspielerischen Leistungen, die hier zu bewundern waren, nicht zutiefst berührt gewesen zu sein.

oscars 2011 the social network treffer  1. THE SOCIAL NETWORK

Der einzige Film auf der Liste, über den man vermutlich in zehn Jahren noch reden wird, ist soviel besser als die anderen Nominierten, dass er aus der Wahlprozedur eine Farce macht. Kühn, kompromisslos, und sofort die Aufmerksamkeit fesselnd, ist er im Vergleich mit den anderen im wahrsten Sinne des Wortes „Citizen Kane“.

Und dennoch lässt sich „The Social Network“ in einem einzigen .gif zusammenfassen:

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Oscars 2011: Ein kleines Problem – Anne Hathaway ist nicht lustig

Samstag, 26. Februar 2011

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Alle waren verwirrt, als bekannt wurde, dass die Oscars heuer nicht von einem ältlichen weißen Mann oder von Whoopi Goldberg, sondern von James Franco und Anne Hathaway moderiert werden würden. James Franco ist ja in letzter zeit so ziemlich überall dabei, weshalb dieser Aspekt noch irgendwie nachvollziehbar erscheint. Aber die Sache mit Anne Hathaway bleibt verwirrend. Und jetzt sehen wir auch, warum das so ist!

Nachdem sich die ursprüngliche „Sie?“ Reaktion gelegt hatte, erschien ein kurzer Promo-Clip (oben zu sehen), der zumindest ansatzweise lustig war. Lustig auf eine Anne-Hathaway-wird-niedergestoßen-Art. Man durfte also hoffen, dass das Ganze nicht allzu schlimm wird. Seltsam, aber nicht schrecklich. Hathaway hat bewiesen, dass sie singen kann, weshalb sie vielleicht nur die hübsch trillernde ernsthafte Frau neben Francos was-auch-immer sein würde. In Ordnung. Damit können wir uns abfinden.

Aber nun. Oh, aber nun. Nun wurde dieser etwas längere Promo-Clip veröffentlicht und Anne Hathaway spielt nicht die ernsthafte Frau. Nein. Sie macht Witze! Anne Hathaway-artige Witze! Und die sind sehr schlecht. Und ihr Vortrag ist sehr schlecht. Sie ist das bekloppte Mädchen, das gehörig umgestylt wurde und jetzt glaubt, cool zu sein. Sie ist Mia Thermopolis in „Plötzlich Prinzessin 2“. Diese scherzhafte Tanzeinlage? Ich bin mir sicher, dass so etwas vor gut und gerne zehn Jahren zum letzten Mal lustig war. Außerdem, getürkte Outtakes? Lah-ahmmm. Extrem lahm. Jetzt bin ich wieder da gelandet, wo ich angefangen habe. Das wird ein Desaster werden. Nicht dass die Oscar-Verleihungen je sonderlich lustig sind, aber Jon Stewart und Ellen DeGeneres und selbst noch Baldwin-Martin leisteten recht gute Arbeit.

Und nein, ich bin nicht im Mindesten von diesem seltsamen „Grease“-Remake-Dings fasziniert, das Franco auf Twitter veröffentlichte. Bin ich nicht. Angeblich werden sie diese Nummer auch am Sonntag bringen. Desaster. Desaster, sage ich.

Oscars 2011: Wenn die Poster der in der Kategorie Bester Film Nominierten die Wahrheit sagten...

Donnerstag, 24. Februar 2011

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Wir haben es immer und immer wieder erlebt: Filme mit einem supertollen Poster stellen sich als todlangweilig heraus. Sollte es nicht irgendein Gesetz gegen solch irreführende Werbung geben? Begleiten Sie mich in eine Traumwelt, in der Poster für die 10 Filme, die heuer für den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ nominiert sind, die die Wahrheit über die Filme sagen müssen, die sie anpreisen. Was für eine magische Welt...

127 Hours

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Black Swan

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The Fighter

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Inception

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The King´s Speech

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The Kids Are All Right

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The Social Network

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Toy Story 3

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True Grit

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Winter´s Bone

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Und noch eines zum Drüberstreuen:

Love And Other Drugs

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Cool: Dean Waltons Poster für die Oscaranwärter 2011

Samstag, 12. Februar 2011

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Illustrator Dean Walton (auch bekannt als Mr. Shabba) hat eine Reihe von Postern für Streifen geschaffen, die heuer in der Kategorie „Bester Film“ für einen Academy Award (alias Oscar) nominiert sind. Sehen Sie sich seine farbenfrohen, minimalistischen Kreationen für „The Social Network“, „True Grit“, „Black Swan“, „The Fighter“ und „The King´s Speech“ an. Walton verkauft diese Poster auch in einer Limited Edition von je 100 Exemplaren, alle individuell nummeriert und signiert.

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Die Oscar-Anwärter in der Kategorie „Bester Film“ mit Lego nachgestellt

Freitag, 28. Januar 2011

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Lego-Meister und Filmfanatiker Alex Eylar hat seine außergewöhnlichen Fähigkeiten genutzt, um je eine Szene aus jedem der 10 für den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ nominierten Streifen nachzustellen. Wer hätte gedacht, dass Jeff Bridges als kleiner Plastikmann so bedrohlich wirken kann!

                         (Bitte für Vergrößerung auf die Bilder klicken.)




 

Falls sie nicht alle Filme erkannt haben sollten, hier die Reihenfolge:

True Grit, Black Swan, The King´s Speech, The Social Network, 127 Hours, The Fighter, The Kids Are All Right, Winter´s Bone, Toy Story 3, Inception

Academy Awards 2011: Die Nominierteeeeeeeeeeeennnnnnnnnnnn

Mittwoch, 26. Januar 2011

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oscars-scaled Zuerst ein wenig Geschichtliches: Vor langer, langer Zeit wurden die Oscar-Nominierungen am Vormittag in Hollywood bekanntgegeben und die normalen Menschen schnappten in den Nachrichten und Kultursendungen am Nachmittag und Abend ein bisschen etwas davon auf und/oder konnten am darauf folgenden Tag die vollständige Liste in den Zeitungen nachlesen. (AM NCHSTEN TAG!) Heutzutage werden die Oscar-Nominierungen bekanntgegeben und sofort verkünden Millionen von Websites, dass die Nominierungen bekanntgegeben wurden, Es sind noch nicht einmal 24 Stunden seit der Bekanntgabe vergangen und MIR GEHEN DIE OSCARS BERIETS AUF DIE NERVEN. Das wird schon wieder vergehen.

Die vollständige Liste aller für die Acadamy Awards 2011 Nominierten können Sie hier nachlesen. Bemerkenswert:

* Es ist nach wie vor etwas seltsam und noch dazu dämlich, dass wiederum 10 Filme in der Kategorie „Bester Film“ nominiert sind, weil dadurch nicht nur die Ehre, nominiert zu sein, verringert, sondern auch die Schmach der wenigen Filme, die sich nicht auf der Liste finden, verschlimmert wird. („The Town“ tut mir wirklich leid.) Nachdem das gesagt ist, gut für „Toy Story 3“ und „Winter´s Bone“.

* Gestern früh hätte ich noch gesagt: „Ich möchte nicht, dass ‚The Social Network’ als Bester Film ausgezeichnet wird“. Nun bete ich zu Gott, dass „The Social Network“ gewinnt, damit die Filmgeschichte nicht durch einen Oscar-Gewinner über einen Mann, der sein Stottern überwindet, besudelt wird.

* Banksy ist in der Sparte „Bester Dokumentarfilm“ nominiert.

* Ich möchte Mila Kunis mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Sie bleibt jung und schön – also scheiß auf die Academy.