Ich bin auf http://filmundco.com übersiedelt.

Das Neueste

Posts mit dem Label klassiker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label klassiker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Die 10 irreführendsten Filmtitel

Sonntag, 21. November 2010

Bookmark and Share

 

unstoppable-image

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist Tony Scotts „Unstoppable“ der Film mit dem bisher verlogensten Titel des Jahres, denn es ist vom ersten Moment an offensichtlich, dass der Zug gestoppt werden kann. Wie sollte es auch anders sein? Das hat mich dazu inspiriert eine Liste von Filmen zu erstellen, die nicht das boten, was der Titel erwarten ließ.

xXx (2002)

Was ich erwartete: Einen Porno.                                                                  Was ich zu sehen bekam: Einen unterdurchschnittlichen Actionfilm mit Vin Diesel.

Die unendliche Geschichte (1984)

Was ich erwartete: Einen genialen Vorläufer der jetzt schon ziemlich häufigen Wochenend-Filmmarathons, nur das dieser bis zum Ende der Zeiten dauern würde.                                                                                                         Was ich zu sehen bekam: Einen ziemlich guten Kinderfilm, dessen Macher sich leider entschieden, das Ganze bis zu „Die unendliche Geschichte 3“ mit Jack Black weiterzuführen. Aber immerhin hat er uns dies hier beschert.

Monsters Ball (2001)

Was ich erwartete: Eine Art Teenykomödie, die in einem alternativen Universum, in dem jeder ein Monster ist, angesiedelt ist und mit einer großen Tanzveranstaltung endet.                                                                             Was ich zu sehen bekam: Ein extrem überbewertetes Drama, das Halle Berry allein für eine halbwegs annehmbare Sexszene mit dem Exmann von Angelina Jolie einen Oscar einbrachte.

Whip It! (2009)

Was ich erwartete: Eine aufschlussreiche Dokumentation über den zwielichtigen S&M-Untergrund in amerikanischen Kleinstädten. Wahrscheinlich präsentiert von Louis Theroux.                                                                                                  Was ich zu sehen bekam: Einen recht guten Film über Rollschuhrennen. Damit war ich zufrieden.

Million Dollar Baby (2006)

Was ich erwartete: Die wahre Geschichte von Madonnas Adoption eines malawischen Mädchens.                                                                                  Was ich zu sehen bekam: Hilary Swank mit extrem muskulösem Rücken.

American Graffiti (1973)

Was ich erwartete: Irgendetwas über Graffiti in Amerika.                              Was ich zu sehen bekam: Einen brillanten Film über das Erwachsenwerden, der leider noch immer im Schatten einer Sci-Fi-Serie steht, die EINFACH NICHT STERBEN WILL.

Snatch (2000)

Was ich erwartete: … (Tipp: Slangausdruck für weiblichen Körperteil.)            Was ich zu sehen bekam: Brad Pitt mit furchtbarem irischem Akzent.

Reservoir Dogs (1992)

Was ich erwartete: Hunde in einem Reservoir.                                             Was ich zu sehen bekam: Steve Buscemi in einem Anzug.

World´s Greatest Dad (2009)

Was ich erwartete: Eine unbeschwerte, leicht dümmliche Komödie mit Robin Williams.                                                                                                    Was ich zu sehen bekam: Einen brillanten Film mit Robin Williams.

Brazil (1985)

Was ich erwartete: Einen Film, der in Brasilien spielt.                                  Was ich zu sehen bekam: Einen Film, der nicht in Brasilien spielt.

Haben Sie bessere Vorschläge?

Vergessenes Juwel: The Bride Came C.O.D. (1941)

Mittwoch, 17. November 2010

Bookmark and Share

 

The-bride-came-C_O_D_-1941

Ich weiß, was Sie denken: „Hat er wirklich das Unvorstellbare getan und einen Film ausgewählt, der nicht aus den 80-er oder 90-er Jahren ist?“ Ja, das habe ich. Da die Schauspieler in Hollywoods Goldenem Zeitalter vertraglich dazu verpflichtet waren, selbst im Schlaf Filme zu drehen, verstauben heute zahllose Filme in den Tresoren. Einige sind gut, einige sind nicht ganz so gut und einige sollten ungeachtet ihrer Qualität angesehen werden, weil James Cagney und Bette Davis mitspielen, vermutlich die beiden besten Schauspieler, die je die Leinwand zierten. Hier kommt nun der Trailer. Er ist in Schwarzweiß und es kommt kein Song von The Prodigy darin vor, weshalb man weiß, dass er alt ist.

Davis und Cagney wurden gleichermaßen auf die für sie typischen Darstellungen (sie als Zicke, er als Gangster) reduziert, weshalb es nicht allzu verwunderlich ist, dass das Publikum, als diese Komödie in die Kinos kam, nicht sonderlich interessiert war. In den letzten Jahren wird „The Bride Came C.O.D.“ jedoch immer mehr der Respekt zuteil, den der Film verdient. Also geben Sie sich einen Schubs und sehen sie sich dieses kleine Meisterwerk an. Sollte es Ihnen nicht gefallen, können Sie ja immer noch „Yankee Doodle Dandy“ zu Gemüte führen. Der Streifen ist einfach brillant.

„Peeping Tom“ („Augen der Angst“) ist 50 Jahre alt

Bookmark and Share

 

peeping-tom-karlheinz-boehm

Der einst viel gescholtene und boykottierte Film von Michael Powell ist heute ein anerkanntes Meisterwerk. Karlheinz Böhm brilliert darin in einer seiner besten – und seiner mit Abstand kontroversesten – Rolle.

Wer „Peeping Tom“ noch nicht kennt, sollte sich den Horror-Thriller unbedingt einmal ansehen.

Dino De Laurentiis: Eine Karriere in Clips

Freitag, 12. November 2010

Bookmark and Share

 

Der italienische Produzent von Filmen wie „Barbarella“, „Serpico“ und „Blue Velvet“ starb im Alter von 91 Jahren. Ich lasse seine Karriere in Clips Revue passieren.

La Strada (1954)

/p>

Dino De Laurentiis begann seine lange Karriere in den 1950-er Jahren als einer der Vorreiter des italienischen Neorealismus. „La Strada“ von Federico Fellini ist eine lebenssprühende Geschichte über Menschen am Rande der Gesellschaft, in der Giulietta Masina als gefühlvolle Unschuld, die an Zigeuner verkauft wird, brilliert. Dieser wunderbare Klassiker wurde später zu einem wenig erfolgreichen Broadway-Musical verwurstet und inspirierte den jungen Bob Dylan dazu, „Mr. Tambourine Man“ zu schreiben.

Barbarella (1968)

Der Produzent ließ die 1960-er Jahre mit „Barbarella“ ausklingen, einem grellen Comicstrip für Erwachsene, in dem der von Jane Fonda gespielte Science-Fiction-Vamp die Welt rettet, einen Engel verführt und mehr Sex verträgt als eine Sexmaschine. Der Film war zunächst ein Riesenflop, wurde aber bald zu einem Kultklassiker.

Serpico (1973)

In Sidney Lumets aufwühlendem Polizeiklassiker ist Al Pacino in der Rolle eines aus dem Leben gegriffenen Detective zu sehen, der seine korrupten Kollegen bloßstellen möchte und deshalb in Lebensgefahr gerät. De Laurentiis bestimmte hinter den Kulissen, wo es langgeht.

Ein Mann sieht rot (1974)

Zwischen „Dirty Harry“ und „Taxi Driver“ kam „Ein Mann sieht rot“ heraus, jener Rachethriller, in dem Charles Bronson äußerst brutal und voller Voreingenommenheit gegen den Abschaum der Gesellschaft vor, weil seine Frau ermordet wurde und seine Tochter traumatisiert ist und er deshalb verdammt wütend ist und die Zustände nicht mehr ertragen kann. Der Film brachte es im Verlauf von zwanzig Jahren auf vier Fortsetzungen.

King Kong (1976)

De Laurentiis ließ sich mit diesem unglückseligen Remake des gleichnamigen Klassikers aus dem Jahre 1933 auf eine epische Affengeschichte ein, versetzte Kong auf das World Trade Center und ersetzte Scream Queen Fay Wray durch die geschmeidige Jessica Lange. Die Kritiken waren vernichtend, aber das störte den Produzenten nicht. „King Kong“ spielte mehr als das Dreifache seines Budgets wieder ein.

Conan, der Barbar (1982)

Wahrscheinlich sollten wir uns bei Dino auch dafür bedanken, dass er uns Arnold geschenkt hat. Der Produzent besetzte die Rolle des Titelhelden, eines cimerrianischen Kriegers, der seine Existenz den Romanen von Robert E. Howard verdankt, mit dem österreichischen Bodybuilder, der damit zum international gefeierten Filmstar aufstieg. Schwarzenegger drehte später „Kindergarten Cop“.

Dune – Der Wüstenplanet (1984)

Man erwartete sich viel von der Filmversion von Frank Herberts epischem Fantasy-Abenteuer, die von David Lynch in Szene gesetzt wurde. Aber „Dune – Der Wüstenplanet“ wurde zu einem Fiasko, das alle Beteiligten noch lange verfolgen sollte. „Dieser Film ist ein einziges Chaos“, schrieb Roger Ebert. „Ein unverständlicher, hässlicher, unstrukturierter, sinnloser Ausflug in die dunkleren Bereiche eines der verwirrendsten Drehbücher aller Zeiten.“ Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, kürte er „Dune“ auch noch zum schlechtesten Film des Jahres 1984 (und in diesem Jahr kam immerhin auch „Breakin´ 2: Electric Boogaloo“ heraus).

Blue Velvet (1986)

Unbeirrt arbeitete De Laurentiis bei „Blue Velvet“, einer heiteren Geschichte von Lattenzäunen, abgeschnittenen Ohren und mörderischen Verrückten, erneut mit David Lynch zusammen. Dieses Mal hatten die beiden großen Erfolg. Lynchs verdrehte kleine Liebesgeschichte gilt heute als eines der bleibenden Meisterwerke des Jahrzehnts.

Hannibal Rising – Wie alles begann (2007)

In späteren Jahren genoss der Produzent dank seiner Beteiligung an den Bestsellern von Thomas Harris einen gemütlichen Halb-Ruhestand. Er produzierte im Jahre 1986 den Streifen „Blutmond/“Roter Drache“, in dem Brian Cox in der Rolle des Hannibal Lecter zu sehen war, und wandte sich dieser Figur mit „Hannibal“ (2001), „Roter Drache“ (2002) und dem Prequel „Hannibal Rising“ (2007) noch mehrmals zu.

• Agostino „Dino“ De Laurentiis, Filmproduzent, geboren am 8. August 1919; gestorben am 11. November 2010

Jane Eyre: Erster Trailer und erstes Poster

Mittwoch, 10. November 2010

Bookmark and Share

 

Jane-Eyre-1-220x150 Mia Wasikowska hat ein enorm erfolgreiches Jahr: Zuerst spielte sie die Titelrolle in dem Kassenschlager „Alice im Wunderland“, dann war sie auch noch in dem hervorragenden Independent-Film „The Kids Are All Right“ zu sehen. Michael Fassbender hingegen war nicht so viel Glück beschieden. In dem Jahr nach seiner gelobten Leistung in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ drehte er mit „Centurion“ und „Jonah Hex“, die bei Publikum und Kritikern nicht gerade gut ankamen. Nun da sie gemeinsam vor der Kamera stehen, wird sich zeigen, wessen erfolgs- beziehungsweise Misserfolgslauf sich fortsetzen wird.

Der erste Trailer für „Jane Eyre“ wurde vor kurzem auf Yahoo! veröffentlicht, während das dazugehörende Poster auf Facebook das Licht der Welt erblickte. In der neuesten Filmadaption des klassischen Romans von Charlotte Brontë spielt Wasikowska die Titelfigur, ein Mädchen, das von zu Hause weglaufen muss, aber als Gouvernante in Thornfield Hall unterkommt. Die junge Jane verliebt sich in ihren Herren, den kühlen Mr. Rochester (Fassbender), ohne zu ahnen, dass er ein schreckliches Geheimnis hütet.

Das Drama wurde von Cary Fukunaga inszeniert. In den Hauptrollen sind Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Judi Dench, Jamie Bell, Sally Hawkins, Imogen Poots und Tamzin Merchant zu sehen.

Jane-Eyre-Poster-Mia-Wasikowska

30 Airplane! Fakten

Montag, 27. September 2010

Bookmark and Share

 

Anlässlich des 30. Geburtstags von „Airplane!“ finden sie hier 30 Fakten zur Mutter aller Filmparodien

Airplane-006

1. „Airplane!“ ist ein Remake von „Zero Hour!“ („714 antwortet nicht“), einem Fernsehfilm aus dem Jahre 1957.

2. Der „Lebensmittelvergiftung an Bord eines Flugzeugs“-Plot wurde zusammen mit vielen Dialogen direkt vom Original übernommen.

3. Die Produzenten von „Airplane!“ erwarben die Rechte an „Zero Hour!“, weshalb das in Ordnung geht.

4. „Zero Hour!“ wurde von Arthur Hailey geschrieben, der später die sehr erfolgreichen „Airport“-Bücher und – Filme schrieb, die „Airplane!“ so gnadenlos auf die Schaufel nimmt.

5. Deshalb wird Hailey auch als Autor eines Filmes angeführt, der seine Werke verarscht.

6. „Airplane!“ war in den USA der finanziell vierterfolgreichste Film des Jahres 1980 und die finanziell erfolgreichste Komödie aller Zeiten. Letzteren Titel verlor „Airplane!“ wenig später an „Ghostbusters“.

7. Kareem Abdul-Jabbar, der den Copiloten Roger Murdock spielte, hält mit 38.387 erzielten Punkten bis heute den Punkterekord in der NBA.

8. Die von „Shaft“ inspirierten „Jive“-Dialoge des Films wurden von den beiden Schauspielern Al White und Norm Gibbs am Set geschrieben.

9. Sie sprechen im richtigen Leben selbstverständlich nicht so.

10. Im Frühjahr 2010 gab die amerikanische DEA (Drug Enforcement Agency – Drogenbekämpfungsbehörde) Inserate auf, weil sie neun Experten in „ebonics“ (d.h. Jive-Talk) suchte, die bei der Übersetzung von Abhörprotokollen helfen sollten.

11. Die Story dieser DEA-Inserate wurde in vielen amerikanischen Fernsehsendungen mit Clips der Jive-Talking-Szene aus „Airplane!“ illustriert.

12., 13., 14. David und Jerry Zucker und Jim Abrahams, die drei Regisseure des Films, sowie ihre Mütter und Susan Breslau, die Schwester der Zuckers, haben Cameo-Auftritte in „Airplane!“.

Airplane-Otto-the-autopilot-003 15. Otto, dem Autopiloten, ist eine eigene Facebook-Seite gewidmet.

16. Otto ist ein Ballon, der in Jerry Zuckers Garage aufbewahrt wurde, bis er zerfiel.

17. Robert „Ted Stricker“ Hays sprach Iron Man in der Zeichentrickserie aus den 1990-er Jahren.

18. Hays war in den 1990-er Jahren mit Cherie Currie, der Leadsängerin der Runaways, verheiratet.

19. „Airplane!“ markierte das Spielfilmdebüt von Julie Hagerty, die später unter anderem mit Woody Allen, Robert Altman und Todd Solondz drehte.

20. 2002 wurde Julie Hagerty für ihre Rolle in „Freddy Got Fingered“ in der Kategorie „Schlechteste Nebendarstellerin“ für einen Razzie (Goldene Himbeere) nominiert.

21. Die Zeitschrift, die Kapitän Oveur am Flughafen liest, trägt den Titel „Modern Sperm“ (Modernes Sperma) und stammt aus der „wacking section“ (Wix-Abteilung).

22. Der deutsche Titel von „Airplane!“ lautet „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“, was reichlich dumm klingt.

23. Leslie Nielsen gefiel die Dialogzeile nicht, in der von „shit hitting the fan“ [etwa „Die Kacke ist am Dampfen“] die Rede ist, als er das Drehbuch las. „Die Leute werden nicht darüber lachen“, meinte er.

24. Nielsen brachte zu den Lesesitzungen immer ein Furzkissen mit, um für die richtige Stimmung zu sorgen.

25. Bei Fernsehinterviews setzt er noch immer eine Furzmaschine ein.

26. Als er in „Good Morning Britain“ davon Gebrauch machte, wusste die Moderatorin vor Scham nicht, wo sie hinschauen sollte.

27. Leslie Nielsens Bruder Erik war stellvertretender Premierminister von Kanada.

28. Im vergangenen Jahr wurde in South Carolina die Jerry Zucker Middle School of Science eröffnet.

29. Air Mexico war die einzige Fluglinie, die „Airplane!“ an Bord ihrer Maschinen zeigte.

30. Die beste Anspielung auf „Airplane!“ findet sich in der amerikanischen Version von „The Office“. Jemand sagt zu Michael Scott (Steve Carell): „Oh honey, surely you don´t want that.“(„Oh Schätzchen, das willst du doch sicher nicht.“) Und er erwidert: „I surely do, and don´t call me honey.“ („Ich will es ganz bestimmt, und nennen Sie mich nicht Schätzchen.“)

 

Verwandter Beitrag:

Bill Murray ist 60! Feiern Sie mit 60 Fakten über den beliebten Komiker und Schauspieler

Das Schweigen der Lämmer: Zwei kleine Fehler

Freitag, 18. Dezember 2009

Bookmark and Share

 

Jonathan Demmes Verfilmung des Romans von Thomas Harris ist ohne Zweifel einer der Klassiker schlechthin im Genre des Psycho-Thrillers oder auch des Horrorfilms und hat zurecht die Oscars in allen wichtigen Kategorien gewonnen. Doch je öfter ich den Film sehe (er lief gerade wieder einmal im Fernsehen), desto mehr Fehler oder Ungereimtheiten fallen mir auf. Die zwei gravierendsten, die mittlerweile meine Freude an „Das Schweigen der Lämmer“ beträchtlich trüben, sind folgende:copyrightjps

1. Während des Fluges nach West Virginia zum Fundort der nächsten Leiche zeigt Jack Crawford Agentin Starling auf einer Landkarte die Fundorte aller Leichen und weist darauf hin, dass der Leichnam der ersten Ermordeten mit Steinen beschwert und deshalb erst als dritter gefunden wurde. Allerdings zieht er, der Leiter der Abteilung für Verhaltensforschung, daraus keinerlei Schlüsse, sondern erst die in Ausbildung befindliche Clarice Starling kommt dahinter, dass der Serienmörder das Opfer gut gekannt haben muss. Warum? Zwar war das Wissen über die Verhaltensmuster von Serienkillern noch nicht so umfassend wie heutzutage, aber dass Serientäter zuerst Opfer aus ihrer näheren Umgebung auswählen, die ihnen gut bekannt sind und die sie vielleicht sogar täglich sehen, gehört doch wirklich zum Basiswissen. Und Jack Crawford soll davon keine Ahnung haben? Oder will er Agentin Starling testen? In so einer heiklen Situation?

2. Wie gelangt Hannibal Lecter in den Besitz der Kugelschreibermine, mit der er später im Käfig in Tennesse seine Handschellen löst? Dr. Chilton, der Anstaltsleiter, lässt seien Kugelschreiber (oder ist es ein Füllhalter?) liegen, hanniballectermask Hannibal Lecter fixiert diesen mit den Augen, und weiter…? Wie stellt er es an, das Schreibutensil in seine Hände zu bekommen und die Mine zu entnehmen?  Seine Beine sind festgebunden, sein Kopf ist fixiert, sein Oberkörper und seine Arme stecken in einer Zwangsjacke. Er kann sich also kaum bewegen. Selbst wenn er ein Entfesselungskünstler mit den Fähigkeiten eine Harry Houdini wäre, stünde er immer noch vor dem Problem, sich nach erfolgreicher Befreiung wieder fesseln zu müssen. Bewegt er den Kugelschreiber etwa auf telepathischem Wege? Ist Hannibal Lecter nicht nur blitzgescheit, sondern auch ein zweiter Uri Geller?

Auch die besten Filme offenbaren einige Schwächen, wenn man sie allzu oft ansieht.