Ich bin auf http://filmundco.com übersiedelt.

Das Neueste

Posts mit dem Label woody allen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label woody allen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Woody Allens Midnight in Paris: Trailer und Poster

Dienstag, 29. März 2011

Bookmark and Share

 

Midnight-In-Paris-Wilson-McAdams

Woody Allens neuer mit Stars gespickter Film „Midnight in Paris“ wird im Rahmen des Filmfestivals von Cannes im Mai Weltpremiere feiern. Nun können wir einen ersten kurzen Blick darauf werfen, denn auf Yahoo ist der erste Trailer für die Romanze mit Owen Wilson, Marion Cotillard, Rachel McAdams, Kathy Bates, Michael Sheen, Adrien Brody, Nina Arianda, Corey Stoll, Mimi Kennedy, Kurt Fullerby, Carla Bruni-Sarkozy und Léa Seydoux erschienen.

Hier die offizielle Plot-Synopsis:

Eine romantische Komödie, in deren Mittelpunkt eine Familie steht, die eine Geschäftsreise in die französische Hauptstadt unternimmt. Zu der kleinen Gruppe gehört auch ein junges verlobtes Paar, das mit der Illusion konfrontiert wird, ein anderes Leben als das, welches sie führen, wäre besser.

Allens Filme der letzten Jahre waren nicht sonderlich erfolgreich, doch dieser Trailer sieht recht vielversprechend aus. Mir gefallen die Interaktion zwischen Sheen und Wilson, die für Allen typischen humorvollen Dialoge und dieses alles durchdringende Gefühl des Erstaunens.

Und hier ist das Poster. Mit Sicherheit ins Auge springend:

Midnight-In-Paris-Poster-01

Taxi Driver inszeniert von Woody Allen (Video)

Mittwoch, 23. März 2011

Bookmark and Share

 

„Hanna und ihre Schwestern“ trifft auf „Taxi Driver“.

Ich sehe den Mann deiner Träume (Review)

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Bookmark and Share

 

Das haben Sie schon gesehen - und zwar besser

ich-sehe-den-mann-deiner-träume-poster-1

starslarge_2

Originaltitel: You Will Meet a Tall Dark Stranger
Herstellungsland: USA/ESP 2010
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Anthony Hopkins, Naomi Watts, Josh Brolin, Freida Pinto, Lucy Punch, Gemma Jones, Pauline Collins, Antonio Banderas, Rupert Frazier, Kelly Harrison, Eleanor Gecks

Wenn in der Eröffnungsszene von Woody Allens neuem Film eine ältliche Geschiedene (Gemma Jones) ein Medium aufsucht, darf man beunruhigt sein. Die wievielte Hellseherin ist das für ihn? Als ihr Ex-Ehemann Alfie (Anthony Hopkins) seiner Tochter Sally und seinem Schwiegersohn Roy (Naomi Watts und Josh Brolin) seine – natürlich! – sehr viel jüngere Verlobte Charmaine (Lucy Punch) vorstellt, begann mein herz zu sinken. Charmaine trägt hautenge Miniröcke und zeigt viel Dekolleté. Sie sieht aus wie die Russ-Meyer-Version von jemandem in einer bestimmten Popgruppe: Viagra Spice. Erwähnte ich schon, dass sie Prostituierte ist?

You-Will-Meet-A-Tall-Dark-Stranger-Hopkins-Punch-1

„Ich sehe den Mann deiner Träume“, Woody Allens 40. Film, ist abgegriffen bis zum Geht-nicht-mehr. Seine Filme kommunizieren immer miteinander. Aber selbst wenn man an ihn mit derselben Nachsicht herangeht wie an seine anderen Werke der letzten Jahre, etwa den extrem überbewerteten Streifen „Match Point“ oder den sträflich unterbewerteten „Cassandras Traum“, muss man konstatieren, dass dem neuen Film an Motiv und Witz mangelt. Alle Charaktere sind frustriert. Sally wünscht sich ein Baby und ihre eigene Galerie und möchte, dass Roy seine Schreiberei aufgibt und sich wieder der Medizin zuwendet. Außerdem möchte sie von ihrem verheirateten Chef (Antonio Banderas) begehrt werden. Roy verzehrt sich nach der kurz vor der Eheschließung stehenden wunderschönen Musikstudentin (Freida Pinto), die gegenüber wohnt.

Die zentralen Themen des Films sind Vertrauen, Betrug, die Wandelbarkeit des Geschicks und die Sterblichkeit. Leider werden wir alle eines Tages einem großen dunklen Mann begegnen. Aber Allen ist zu gut gelaunt, um den Film in düsterere Gefilde zu führen, wo er vermutlich besser gediehen wäre. Roys sexuelle und literarische Verzweiflung ist nicht akut, aber sie ist auch nicht lustig. Allen enthüllt eine Plotwendung, die den Film in einen schwarzhumorigen Thriller hätte verwandeln können. Er setzt stattdessen auf komische Ironie, die so dezent ist, dass man sie kaum noch als komisch wahrnimmt. Es gibt keinerlei Spannungsmomente. Allens kreatives Gummiband hat sich verheddert.

you will never meet a tall dark stranger watts banderas

„Ich sehe den Mann deiner Träume“ ist ein Film, den Allen im Schlaf hätte drehen können; dem Ergebnis nach zu urteilen, hat er es wohl auch getan. Der ausgezeichnete Kameramann Vilmos Zsigmond steuert einen leicht chardonnayfarbenen Glanz bei (der wunderbar mit all der gebräunten Haut harmoniert). Aber er vermag das nachlässige Gebaren des Films nicht aufzuwiegen. Die Stimme aus dem Off, die mit einem Zitat aus „Macbeth“ einsetzt, klingt, als wäre sie in einer Badewanne aufgenommen worden. Selbst in einem Durcheinander wie „Vicky Christina Barcelona“ hatte das Schauspiel Energie. Punch hat hier einige gute Momente, fast alle rein körperlich, und Jones wirft ihre Dialogzeilen weg wie eine Frau, die den Müll mit weißen Handschuhen entfernt, aber niemand bringt es zuwege, den dichten Nebel des Films zu durchdringen, nicht einmal Allen selbst.

Dies ist jedoch nicht dieselbe traurige Schmach wie „Whatever works – Liebe sich wer kann“, sein vorheriger Film. Manches in „Ich sehe den Mann deiner Träume“ funktioniert sogar recht gut, nur leider sind diese Momente zu selten. Allen schwindelt sich hier so durch, er scheint mehr zu skizzieren als wirklich zu kreieren. Die Sinnlosigkeit des Lebens ist schon seit Jahrzehnten ein beherrschender Gedanke in Allens Werk. Dieses Mal jedoch wirkt diese Sinnlosigkeit mehr wie ein Mangel in der Umsetzung denn ein existenzialistisches Statement. Man gewinnt nie den Eindruck, dass dieser Film es verdiente, gemacht zu werden. Es ist viel mehr ein Werk der Gewohnheit als der Inspiration.

Fazit: Woody Allen auf Autopilot. Einige Witze und zwei, drei gute darstellerische Leistungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier in punkto Ideen schmale Kost angesagt ist. Einer der schwächeren Allen-Filme.

Alles Gute zum 75. Geburtstag, Woody Allen!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Bookmark and Share

Der erste Trailer für den mit Stars gespickten Film über das Grubenunglück in Chile

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bookmark and Share

 

tomhanks-chileanminersmovie Nachdem sie alle wieder sicher auf der Erdoberfläche angekommen waren, war es nur mehr eine Frage der Zeit, bis sich Hollywood die Rechte an der Geschichte der 33 unter Tag gefangenen chilenischen Minenarbeiter sicherte, um daraus einen großen Spielfilm zu machen. Die Filmemacher waren so begierig, diesen Film drehen zu dürfen, dass sie bereits den ersten Trailer für die Kinoadaption der Geschichte, einen Film mit dem Titel „Los 33“, zusammengestellt haben.

„Los 33“ ist eine Hollywood-Großproduktion von noch nie dagewesenen Ausmaßen, denn die 33 in der Mine gefangenen Bergleute werden von 33 der größten Hollywoodstars verkörpert. Dazu hat Bruce Willis einen Gastauftritt als Gesundheitsminister, während Leslie Nielsen den chilenischen Präsidenten gibt. „Los 33“ wird mit absoluter Sicherheit der mit den meisten Stars gespickte Streifen aller Zeiten werden. Inszenieren darf übrigens der Regisseur von „Daddy Day Care“ („Der Kindergarten Daddy“).

Machen Sie sich selbst ein Bild:

Es ist wirklich eine Traumbesetzung. Falls Sie den Überblick verloren haben sollten, hier noch einmal die Liste aller Darsteller, die in „Los 33“ mitwirken: Tom Hanks, Leonardo DiCaprio, Nicolas Cage, Tom Cruise, Colin Farrell, Will Ferrell, Jack Black, Ralph Fiennes, Daniel Radcliffe, Russell Brand, Russell Crowe, Will Smith, Peter O'Toole, Michael Caine, Daniel Day-Lewis, Rowan Atkinson, Jackie Chan, Dev Patel, Steve Buscemi, Steve Martin, Cheech Marin, Jerry Seinfeld, Jack Nicholson, Al Pacino, Kelsey Grammer, Ray Winstone, Stephen Fry, Jeff Goldblum, Christopher Walken, Christopher Biggins, Justin Bieber, Meryl Streep, und Woody Allen mit Bruce Willis und Leslie Nielsen.

Der Countdown bis zur ersten Beschwerde, dass in diesem auf der wahren Geschichte der 33 unter Tag gefangenen Männer basierenden Film nicht genug Frauen vorkommen, beginnt jetzt.

Der erste amerikanische Trailer für Woody Allens “You Will Meet A Tall Dark Stranger”

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bookmark and Share

 

you-will-meet-a-tall-dark-stranger-pic1 Erst vor wenigen Tagen tauchten überraschend erste Photos von den Dreharbeiten zu „Midnight in Paris“ im Internet auf, was unter normalen Umständen nicht sonderlich aufregend wäre, wenn es nicht bedeutete, dass Woody Allen schon mit Hochdruck an seinem an seinem 46. Film arbeitet, ehe sein 45. in die Kinos kommt. Obwohl „You Will Meet A Tall Dark Stranger“ am 22. September herauskommen soll, war bis jetzt wenig davon zu sehen.

Auf Yahoo! hatte nun der erste amerikanische Trailer für den Film Premiere, und während das Gezeigte ganz nach Woody aussieht, ist der Off-Kommentar einfach nur schlecht. Obwohl manche Leute die Erzählung aus dem Off für eine Krücke halten, gibt es Filme, in denen dieses Stilmittel mit beachtlicher Wirkung eingesetzt wird, aber die Stimme, die Woody Allen hier ausgewählt hat, ist so platt, dass man Mühe hat, die eineinhalb Minuten des Trailers durchzustehen. Deshalb kann man nur hoffen, dass eine ganz bestimmte Tonspur im Schneideraum auf der Strecke bleibt, denn die Filme des großen kleinen Mannes muss man einfach in der Originalfassung sehen.

Hier nun der offizielle amerikanische Trailer (die HD-Version finden Sie auf Yahoo):

 

Verwandter Beitrag:

Die 5 besten romantischen Komödien

Die 5 besten romantischen Komödien

Samstag, 13. Februar 2010

Bookmark and Share

 

meg_ryan Ahhh, Valentinstag. In Kürze ist es wieder einmal so weit. Sie werden sie sehen, wie sie an einem romantischen Tisch für zwei in irgendeinem teuren Restaurant sitzen, gedankenverloren ins Leere starren und überlegen, ob sie die Frage aller Fragen stellen sollen, nur um das unerträgliche Schweigen zu beenden.

Dann heiraten sie. Er lässt sich in seiner Rede über ihr wunderschönes Aussehen aus, ohne auch nur für einen Moment das Bedürfnis zu verspüren, sie anzusehen, während sie mit geziertem Lächeln daneben sitzt.copyrightjps2010_2

Danach werden sie vielleicht einmal pro Woche einen „romantischen“ Abend verbringen, der mit unbeholfenen sexuellen Verrenkungen endet, die irgendwann zur Geburt eines Kindes führen. Und dieses Kind wird es dann zu Ruhm und Reichtum bringen, weil es so ein schönes Happy End gibt.

Der Abspann läuft.

Hier nun einige weitere großartige romantische Komödien, die es tatsächlich zu Filmehren gebracht haben…

Und täglich grüßt das Murmeltier

Bill Murray hat einige tolle Filme gedreht. Da ist der eine über Golf, dann noch der, in dem er einen wirklich gelangweilten Schauspieler gibt, der mit sich selbst wettet, ob es ihm gelingen wird, das prätentiöse Mädchen, das auf der Suche nach der inneren Großartigkeit durch Japan streift, zu verführen, indem er einige Zeilen aus „Dawson´s Creek“ zitiert. Dann ist da noch „Ghostbusters“. „Und täglich grüßt das Murmeltier“ darf in dieser Aufzählung natürlich ebenfalls nicht fehlen. Es ist ein hervorragender Film, in dem Bill Murray denselben Tag immer und immer wieder durchlebt, bis er endlich Andie McDowells volle Brüste begrapschen darf. Es passt zum Inhalt, dass der Film so gut ist, dass man ihn ruhig mehrmals ansehen kann.

Der Prinz aus Zamunda

Die Botschaft dieses Filmes könnte man in etwa mit „Geld ist nicht alles“ oder „Es sind die inneren Werte, die zählen“ umschreiben. Und trotzdem würde Eddie Murphys Scharade – er spielt einen afrikanischen Prinzen, der vorgibt, mittellos zu sein, um eine Dame zu erobern – im realen Leben nicht den gewünschten Erfolg bringen. Denken Sie einmal darüber nach: Wie oft haben Sie schon einen Obdachlosen dabei beobachtet, wie er in einem Hauseingang ein Supermodel küsst? Vielleicht zwei Mal? Drei Mal, wenn Sie ganz scharf nachdenken? So etwas passiert äußerst selten. Dennoch ist „Der Prinz aus Zamunda“ ein berührender Film, und wahrscheinlich der letzte gute Streifen, in dem Eddie Murphy mitgespielt hat. Außer man berücksichtigt den über die fetten Leute, die alle fett sind.

Chasing Amy

Dies ist ein Film für all die unglücklichen Romantiker, die erst beim dritten Date bemerken, dass die bärtige Frau im Arbeitskittel, die ihnen gegenübersitzt, tatsächlich eine Lesbe ist. Es ist immer ein gewaltiger Tritt in die Eier, wenn das passiert. In „Chasing Amy“ ist die Lesbe so etwas wie eine optische Täuschung, denn auf den ersten Blick wirkt sie erstaunlich heterosexuell. Deshalb macht sich Ben Affleck auch Hoffnungen. Sie lesen richtig: „Ben Affleck“. Er spielt mit, und der Film ist bemerkenswert, weil er mitspielt, aber trotzdem verspürt man nie den Wunsch, auf die Straße zu laufen und wahllos Passanten niederzuschlagen. Allein schon aus diesem Grund sollten Sie sich diesen Film anschauen. Jason Lee, der - wie Tom Cruise - glaubt, dass manche Menschen in Wahrheit Echsen sind, ist ebenfalls mit von der Partie.

Der Stadtneurotiker

Niemand kann ernsthaft behaupten, romantische Komödien zu lieben, ohne wenigstens zwanzig Filme von Woody Allen gesehen zu haben. Die Handlung ist eigentlich immer dieselbe – ein Mann, der gerade eine Panikattacke durchmacht, verliebt sich in eine schöne Frau, die Bücher liest, woraufhin die ganze Welt über ihm zusammenstürzt. In „Der Stadtneurotiker“ macht ein kleiner Mann lustige Bemerkungen über sexuelle Unzulänglichkeiten; seine Angebetete verguckt sich in einen Dichter/Musiker aus dem Village; er dreht langsam durch; sie sagt, dass es ihr leid tut, aber sie hat sich weiterentwickelt; er fragt, ob sein ununterbrochenes Fragen dazu geführt hat; sie gesteht ein, dass dies der Fall sein könnte; er fragt sie, was sie damit meint; sie fragt sich, worauf er hinaus will; er weißt sie auf die Schwächen des anderen Kerls hin; sie sagt, dass genau dieses Verhalten seinerseits das Problem ist; er weiß nichts zu erwidern; sie erklärt, dass sie sein ständiges Gejammer nicht länger ertragen kann; er jammert darüber. Das Ende. Brillant.

Harry und Sally

Wenn Sie sich nur einen einzigen Film ansehen, in dem Meg Ryan in einem Restaurant vortäuscht, das weibliche Äquivalent eines männlichen Orgasmus zu haben, ehe eine ältere Dame an einem anderen Tisch recht witzig bemerkt, sie möchte das Gleiche essen, dann sollte dieser Film „Harry und Sally“ sein. In der männlichen Hauptrolle ist Billy Crystal zu sehen, kurz bevor er peinlich wurde, und auch Prinzessin Leia ist mit dabei. In der Geschichte geht es darum, dass Männer und Frauen nicht einfach nur Freunde sein können, ohne früher oder später miteinander ins Bett zu gehen, was ein ziemlicher Schock für all die Frauen im Leben von Philipp Seymour Hoffman sein dürfte. Nur so als Beispiel.