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Woody Allens Midnight in Paris: Trailer und Poster

Dienstag, 29. März 2011

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Woody Allens neuer mit Stars gespickter Film „Midnight in Paris“ wird im Rahmen des Filmfestivals von Cannes im Mai Weltpremiere feiern. Nun können wir einen ersten kurzen Blick darauf werfen, denn auf Yahoo ist der erste Trailer für die Romanze mit Owen Wilson, Marion Cotillard, Rachel McAdams, Kathy Bates, Michael Sheen, Adrien Brody, Nina Arianda, Corey Stoll, Mimi Kennedy, Kurt Fullerby, Carla Bruni-Sarkozy und Léa Seydoux erschienen.

Hier die offizielle Plot-Synopsis:

Eine romantische Komödie, in deren Mittelpunkt eine Familie steht, die eine Geschäftsreise in die französische Hauptstadt unternimmt. Zu der kleinen Gruppe gehört auch ein junges verlobtes Paar, das mit der Illusion konfrontiert wird, ein anderes Leben als das, welches sie führen, wäre besser.

Allens Filme der letzten Jahre waren nicht sonderlich erfolgreich, doch dieser Trailer sieht recht vielversprechend aus. Mir gefallen die Interaktion zwischen Sheen und Wilson, die für Allen typischen humorvollen Dialoge und dieses alles durchdringende Gefühl des Erstaunens.

Und hier ist das Poster. Mit Sicherheit ins Auge springend:

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Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln (Review)

Samstag, 12. März 2011

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Der neue Film der Farrelly Brothers ist kindisch und unnötig

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Originaltitel: Hall Pass
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Bobby Farrelly, Peter Farrelly
Drehbuch: Pete Jones, Peter Farrelly, Kevin Barnett, Bobby Farrelly, nach einer Geschichte von Pete Jones
Darsteller: Owen Wilson, Jason Sudeikis, Jenna Fischer, Christina Applegate, Nicky Whelan, Richard Jenkins, Stephen Merchant, Larry Joe Campbell, J.B. Smoove, Alyssa Milano, Bruce Thomas, Tyler Hoechlin

Rick und Maggie sind schon lange verheiratet und Rick wird langsam unruhig, was Maggie natürlich bemerkt – insbesondere die sehnsüchtigen Blicke, die er anderen Frauen nachwirft.

Es hat ganz den Anschein, als wäre ihrer Beziehung das sogenannte „verflixte siebente Jahr“ angebrochen. Deshalb entschließt sich Maggie, ihrem Göttergatten die Chance zu geben, sieben Tage lang die Sau rauszulassen und zu tun, was – und mit wem - er will. Eine Woche Rückkehr in die Junggesellenzeit, ohne Verpflichtungen und ohne Entschuldigungen.

Das kann einfach nicht gut enden.

Das ist die Geschichte von „Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln“, und sie ist fast schmerzlich an den Haaren herbeigezogen und wirkt wie eine zotigere Version einer „King of Queens“- oder „Ehe ist…“-Episode. („Die Jungs und die Mädchen wetten, welches Geschlecht eher eifersüchtig wird!“) Das Ganze auf mehr als 100 Minuten auszuwalzen scheint keine allzu gute Idee zu sein.

Hall Pass 

Doch es ist auch schon eine Weile her, dass Bobby und Peter Farrelly eine gute Idee hatten.

Die Brüder hatten in den 90-ern ihren Durchbruch mit „Dumm und dümmer“, einer der ersten großen „Ekelkomödien“. Darauf ließen sie die wirklich lustigen (und noch anzüglicheren) „Verrückt nach Mary“ und „Schwer verliebt“ folgen.

Es handelte sich dabei um eine Mischung aus Dummer-Junge-Posse und sentimentaler Romanze, also um sogenannte Date Movies (Verabredungsfilme) mit Kotzwitzen.

Doch dann entwickelte Judd Apatow die Formel mit Filmen wie „Beim ersten Mal“ weiter, während die Farrellys ins Straucheln gerieten und Peinlichkeiten wie „Unzertrennlich“ und „Nach sieben Tagen – Ausgeflittert“ hervorbrachten.

„Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln“ ist ein offensichtlicher Versuch, ein wenig an alte Erfolge anzuschließen – genau wie Rick versucht, seine wilden und verrückten Single-Tage noch einmal zu erleben -, doch vergeudet der Film sehr viel Energie mit sehr wenig Effekt.

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Hauptdarsteller Owen Wilson – bekleidet mit einer Vielzahl hässlicher kurzärmeliger Hemden, da Haar streng zur Seite gekämmt – scheint sich so unbehaglich zu fühlen wie der Zuschauer. Jason Sudeikis ist durchgehend unausstehlich als sein bester Freund, der von seiner Ehefrau einen ähnlichen „Hall Pass“ (so der Originaltitel) spendiert bekommt.

Selbstverständlich - Ironiealarm! – stellt sich heraus, dass sich die Ehefrauen (Jenna Fischer und Christina Applegate) ebenfalls eine kleine Auszeit von der Ehe gönnen. Und sie genießen letztendlich ihre Freiheit wesentlich mehr als ihre Ehemänner, die sich die meiste Zeit über nur wie einfältige Dreizehnjährige benehmen.

Und die Farrellys wissen über einfältige Dreizehnjährige nur zu genau Bescheid.

Deshalb tischen die Regisseure dieselben Dinge auf, die sie schon immer zum Lachen gebracht haben – explosiver Brechdurchfall, sexuell unersättliche ältere Frauen, Nahaufnahmen von Penisen, erwachsene Männer, die Sachen sagen wie „I gotta take a poo“ („Ich muss Aa machen gehen“).

Es gibt eine einzige, leider sehr kurze, interessante Idee: Richard Jenkins taucht als alternder „Swinger“ auf, als einer jener Typen, die Hugh Hefner zitieren und dabei ernst bleiben können. Doch er hat nur zwei oder drei Szenen, dann geht es wieder zurück zu den Toiletten-Witzen.

Und die sind nicht einmal sonderlich lustig.

Noch schlimmer ist allerdings, dass der Film nicht einmal provokant ist. Er ist nur irgendwie vulgär und traurig und der Beweis - so kurz nach „Dickste Freunde“ -, dass es vielleicht an der Zeit ist, diese chaotischen bromantischen Komödien eine Weile sein zu lassen. Zumindest bis zur Fortsetzung von „Hangover“.

Fazit: Die Farrellys haben nach wie vor nicht wieder zu einstiger Form gefunden und langweilen mit einer an den Haaren herbeigezogenen Geschichte, in der gelungene Gags Mangelware sind.

Hall Pass: Red Band Trailer und vier Clips

Samstag, 19. Februar 2011

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Man sollte meinen, der von Owen Wilson verkörperte Typ hätte es mit dieser seiner riesigen Hand gar nicht nötig, irgendjemanden zu suchen, der beriet ist mit ihm Sex zu haben.

***

Wenn es etwas gibt, dass noch herablassender ist als das „attraktive, doch verletzliche Karrierefrau kann keinen Ehemann finden“ Subgenre der romantischen Komödie, dann ist es der „ständig geiles Mannkind kann seinen Schwanz nicht in der Hose lassen“ Film: jene Art Film, die beide Geschlechter beleidigt. Selbst Hermaphroditen und diese asexuellen Frösche, die irgendwo im Urwald leben, finden, dass sei „ein wenig zu viel des Guten“.

„Hall Pass“ haben wir den seligen Farrelly-Brüdern zu verdanken - sie sind nicht wirklich tot, doch als ich das letzte Mal während einer ihrer Komödien lachte, teilte ich das allen meinen Freunden in einer Email mit. Ich möchte nicht andeuten, dass sie eine verbrauchte Komödienquelle sind, doch wenn Sie aufpassen, werden Sie bemerken, dass ich genau das tue.

Synopsis: Die besten Freunde Rick (Wilson) und Fred (Sudeikis) sind schon lange verheiratet. Als sie zu hause unruhig zu werden beginnen, wagen ihre Ehefrauen (Fischer und Applegate) einen riskanten schritt, um ihre Ehen wieder aufregender zu gestalten: Sie gewähren ihren Göttergatten einen sogenannten „Hall Pass“, sie erlauben ihnen also, eine Woche lang zu tun, was sie wollen. Ohne Fragen zu stellen.

Zuerst klingt das für Rick und Fred wie ein wahr gewordener Traum, doch schon bald müssen sie erkennen, dass ihre eigenen Vorstellungen vom Singleleben – und von sich selbst – so ganz und gar nichts mit der Realität zu tun haben.

„Hall Pass“ kommt am 25. Februar in die amerikanischen und am 10. März in die deutschen Kinos.

Hall Pass: Neuer Trailer und neues Poster für die Seitensprung-Komödie mit Owen Wilson

Dienstag, 1. Februar 2011

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Die Marketing-Abteilung von New Line Cinema veröffentlichte gestern den brandneuen internationalen Trailer für die von den Farrelly-Brüdern inszenierte Komödie „Hall Pass“mit Owen Wilson („Die Hochzeits-Crasher“, „Marley & ich“) und Jason Sudeikis („Love Vegas“, „Verrückt nach Dir“) in den Hauptrollen. Jenna Fischer (TV-Serie „The Office“) spielt Wilsons Ehefrau, Richard Jenkins ist ein alter Freund der beiden Männer und ewiger Junggeselle und Christina Applegate („Verrückt nach Dir“, TV-Serie „Eine schrecklich nette Familie“) ist Sudeikis´ Ehefrau.

Synopsis: Die besten Freunde Rick (Wilson) und Fred (Sudeikis) sind schon lange verheiratet. Als sie zu hause unruhig zu werden beginnen, wagen ihre Ehefrauen (Fischer und Applegate) einen riskanten schritt, um ihre Ehen wieder aufregender zu gestalten: Sie gewähren ihren Göttergatten einen sogenannten „Hall Pass“, sie erlauben ihnen also, eine Woche lang zu tun, was sie wollen. Ohne Fragen zu stellen.

Zuerst klingt das für Rick und Fred wie ein wahr gewordener Traum, doch schon bald müssen sie erkennen, dass ihre eigenen Vorstellungen vom Singleleben – und von sich selbst – so ganz und gar nichts mit der Realität zu tun haben.

„Hall Pass“ kommt am 25. Februar in die amerikanischen und am 10. März in die deutschen Kinos.


To watch more, visit www.t5m.com

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Woher weißt du, dass es Liebe ist? (Review)

Mittwoch, 26. Januar 2011

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Diese Baseball-Romanze ist James L. Brooks´ am wenigsten lustiger Film

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Originaltitel: How Do You Know
Herstellungsland: USA 2010
Regie: James L. Brooks
Drehbuch: James L. Brooks
Darsteller: Reese Witherspoon, Paul Rudd, Owen Wilson, Jack Nicholson, Kathryn Hahn, Mark Linn-Baker, Lenny Venito, Molly Price, Ron McLarty, Shelley Conn

Nach mehr als 40 erfolgreichen Jahren im TV-Geschäft (und riesigen Tantiemenschecks) – von „The Mary Tyler Moore Show“ bis zu „The Simpsons“ – hat James L. Brooks es nicht mehr nötig lustig zu sein. Und er war es auch schon lange nicht mehr.

Unglücklicherweise hat ihn das nicht davon abgehalten, weiter Komödien zu drehen.

Ja, „Zeit der Zärtlichkeit“ und „Broadcast News – Nachrichtenfieber“ waren hervorragend. Aber das ist mehr als 20 Jahre her. Und die Filme, die er seither gemacht hat – „Geht´s hier nach Hollywood?“, „Spanglish“ und der völlig überwertete Oscar-Gewinner „Besser geht´s nicht“ -, zählen nicht zu den Werken, die man öfter als einmal gesehen haben muss.

Leider vergeht einem bei seiner neuesten romantischen Komödie mit dem recht dümmlichen Titel „Woher weißt du, dass es Liebe ist?“ - wenigstens wurde beim deutschen im Unterschied zum Originaltitel („How Do You Know“) nicht auf das Fragezeichen vergessen – der Spaß schon beim ersten Ansehen.

Irgendwie hat man das Gefühl, einem alten Onkel zuzuhören, der Anekdoten aus seinem Leben erzählt, aber auf die Pointen vergisst. Man setzt ein respektvolles Halblächeln auf, sitzt da und wartet geduldig auf einen Gag oder irgendetwas Interessantes. Und eine halbe Stunde später sitzt man noch immer da und wartet.

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Die winzige Reese Witherspoon spielt eine professionelle Softball-Spielerin, die von ihrem Team entlassen wird. Da sie nicht recht weiß, was sie tun soll, zieht sie kurzerhand bei ihrem Freund Owen Wilson ein, einem Werfer in der amerikanischen Profi-Baseball-Liga.

Dann lernt sie Paul Rudd kennen, einen netten, wohlerzogenen Geschäftsmann, dessen Karriere plötzlich den Bach hinuntergeht. Zu ihrer großen Überraschung fühlt sie sich zu diesem sympathischen Verlierer hingezogen.

Aber für wen soll sie sich entscheiden? Wie erkennt man, wenn man wirklich liebt? Woher weiß man das?

Nun ja, angesichts dieses Plots wissen es alle, die in ihrem Leben schon mehr als einen Film gesehen haben, natürlich sofort. Und im Gegensatz zu „Broadcast News – Nachrichtenfieber“ – wo sich Holly Hunter doch allen Ernstes für den „Falschen“ entschied und, nachdem sie es bemerkt hatte, nicht sofort zum „Richtigen“ zurücklief – ist dieser Film nicht zu Überraschungen aufgelegt.

Er nimmt sich auch nicht die Zeit, interessante Charaktere zu entwickeln. Die Hauptrollen sind mit drei der charmantesten Komödiendarsteller besetzt (und dazu kommt noch Brooks´ alter Freund Jack Nicholson als Rudds reicher Vater), doch leider haben sie nichts zu spielen.

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Witherspoon ist äußerst charmant, aber als Sportlerin völlig unglaubwürdig. (Hilary Swank? Ja. Reese Witherspoon? Nein.) Und Brooks gibt ihr wenigstens Ansätze eines Charakters (ihre ganze Einstellung zum Leben basiert auf Umkleideraum-Aphorismen und Positv-Denken-Zitaten).

Aber auf Rudds Drehbuchseiten steht nicht mehr als „netter Kerl“. Und obwohl Wilson ganz genau weiß, wie man den Macho spielt, und Nicholson den knurrenden alten Löwen selbst noch im Schlaf geben kann, rufen beide nur Erinnerungen an bessere Filme wach.

An diesem Punkt seiner Karriere - und sie reicht immerhin bis zur Fernsehserie „That Girl“ (1966 – 1971) zurück - weiß Brooks, was er tun muss, damit ein Film gut aussieht. „Woher weißt du, dass es Liebe ist?“ ist schön photographiert und unauffällig geschnitten, angenehm musikalisch untermalt und wartet mit einigen guten Schauspielern in kleinen Rollen auf. (Brooks hat, wie übrigens auch Woody Allen, nach wie vor einen guten Ruf, der es ihm ermöglicht, Topleute für seine Projekte zu gewinnen.)

Aber woran merkt man, dass eine romantische Komödie nicht funktioniert?

Im Allgemeinen daran, dass sie weder sonderlich romantisch, noch besonders komisch ist. Und wie oft er bei diesem Film auch auf dem Schlagmal Aufstellung nimmt, Brooks schlägt immer daneben.

Fazit: „Woher weißt du, dass es Liebe ist?“ ist ein Paradebeispiel für Geldvernichtung. Unsummen wurden ausgegeben, um eine romantische Komödie ohne Romantik und Humor zu produzieren. Einer der größten finanziellen und künstlerischen Flops der letzten Jahre.