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Katherine Heigl soll den schlechtesten Film der Welt noch schlechter machen

Dienstag, 1. Februar 2011

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Falls Sie noch Zweifel haben, ob Ihr Film wirklich der schlechteste aller Zeiten wird, dann lassen Sie einfach Katherine Heigl mitspielen. Das wird den „Erfolg“ sicherstellen!

Na wunderbar. Sie haben sicher schon von „New Year´s Eve“, der Fortsetzung von „Valentinstag“ gehört, jenem Streifen, der mit Sicherheit das Schlechteste wird, das je im Kino zu sehen war. Allein schon deshalb, weil „Valentinstag“ sehr schlecht war. Nun. Ha. Neben anderen herausragenden Darstellern – Ashton Kutcher, Jessica Biel, Justin Bieber – sollte auch Halle Berry eine Rolle übernehmen, und zwar die der Angebeteten von Jon Bon Jovi. Doch Berry scheint sich plötzlich daran erinnert zu haben, dass sie schon einen Oscar zuhause stehen hat, und steig vor wenigen Tagen aus dem Projekt aus. Wissen Sie, wer sie ersetzen soll? Amerikas zweitbeliebteste farbige Schauspielerin, die unvergleichliche Katherine Heigl! Hahahahahahaha. Das ist so, als würde der Kellner sagen: „ Es tut mir leid, aber uns sind die Steaks ausgegangen. Aber ich könnte Ihnen noch frische Affenscheiße anbieten.“ Worauf der Filmproduzent meint: „Hm… Affenscheiße. Okay, das klingt gut. Klingt nach einem fairen Tausch. Wir nehmen die Affenscheiße.“ Gut gemacht, „New Year´s Eve“. Der Film wird garantiert das apokalyptische Ereignis, das das Hellmouth öffnet und Ragnarök heraufbeschwört. Einhundertprozentig.

„Frankie and Alice“: Halle Berry hegt Rassenvorurteile gegenüber Halle Berry (Trailer + Poster)

Mittwoch, 1. Dezember 2010

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Die Leute von Freestyle Releasing haben den ersten Trailer für „Frankie and Alice“, ein Drama über eine Frau mit gespaltener Persönlichkeit, veröffentlicht. Einmal ist Halle Berry eine abgehalfterte Nachtclubtänzerin namens Frankie, dann ist sie wieder eine prüde, rassistische weiße Südstaatenlady. Das ist Halle Berrys „Sybil“!

Nur das Halle Berry schon einen Oscar für einen Film gewonnen hat, in dem sie genau dieselbe art heruntergekommene, Zigaretten kauende Frau spielte, die sie hier die Hälfte der Zeit zu spielen scheint. Erste Kritiken deuten darauf hin, dass Halle Berry selbst zwar sehr gut spielt, der Rest des Films – über ihre Behandlung und mögliche Genesung – aber nicht genug zu bieten hat, um ihre schauspielerische Großleistung gebührend zu unterstützen. Außerdem dürfte in dem Film die Dialogzeile „I´m crazy as a shithouse rat“ („Ich bin verrückt wie eine Scheißhausratte“) vorkommen, die man nie und nimmer ernst nehmen kann. Es ist eine TOLLE Zeile. Aber es ist keine ernstzunehmende Zeile.

Außerdem bereitet mir der billige Look des Ganzen ein wenig Kopfzerbrechen, denn dadurch entsteht der Eindruck, dass, wäre Halle Berry nicht daran interessiert gewesen - und welche Schauspielerin lässt es sich schon entgehen, eine Figur mit multiplen Persönlichkeiten zu spielen? -, das Projekt nie zustande gekommen wäre. Und dann schrieben auch noch sechs Autoren am Drehbuch und drei weitere an der Story, was nie ein gutes Zeichen ist.

Aber mir gefallen diese großen goldenen Ohrringe und Halle Berry sieht ohne Make-up auch nicht schlecht aus. Dennoch glaube ich nicht, dass sie mit diesem Film Chancen auf einen weiteren Oscar hat, aber man weiß ja nie. Schließlich ist diese Welt verrückter als eine Scheißhausratte.

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„Frankie and Alice“ wurde von Geoffrey Sax inszeniert. In den Hauptrollen sind Halle Berry, Stellan Skarsgård, Phylicia Rashad und Chandra Wilson zu sehen.

„Frankie and Alice“ läuft ab dem 10. Dezember in einigen ausgewählten amerikanischen Kinos (doch nicht, um für Oscar-Nominierungen in Frage zu kommen?) und soll ab dem 4. Februar 2011 landesweit zu sehen sein.