Das ist fantastisch. Nachdem ich diesen Clip gesehen habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir jemals wieder den echten „Scott Pilgrim vs The World“ Spielfilm anschauen werde.
Die aus Edinburgh stammende Comedy-Gruppe Who is Jean? Hat die folgende kurze - aber perfekte – Version von „Scott Pilgrim“ erdacht und umgesetzt, die es immerhin schon bis ins Finale des diesjährigen Jameson/Empire Done in 60 Seconds Wettbewerbs geschafft hat.
Der Clip wurde in Edinburgh gedreht und wartet mit einem ganz besonderen Gastauftritt auf. Viel Vergnügen!
Falls Sie für die 60-Sekunden-Version von „Scott Pilgrim“ stimmen möchten, können Sie das hier tun.
Ein knallbunter und lauter Sieg des Stils über den Inhalt
Originaltitel:Scott Pilgrim vs. the World Herstellungsland:USA/UK/Can 2010 Regie:Edgar Wright Drehbuch:Michael Bacall, Edgar Wright, basierend auf den Comicbüchern von Bryan Lee O´Malley Darsteller:Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead, Kieran Culkin, Ellen Wong, Anna Kendrick, Alison Pill, Mark Webber, Johnny Simmons, Ben Lewis, Brie Larson, Aubrey Plaza, Nelson Franklin
Während der 30 Minuten oder so war ich mir sicher, dass „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ auf die Liste der besten Filme des Jahres gehört. Während der letzten 30 Minuten blickte ich gelangweilt auf die Uhr und sehnte den Abspann herbei. Edgar Wright („Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“) hat so ziemlich alles, was ihm in den Sinn kam, in seine Adaption der sechsbändigen Graphic Novel von Bryan Lee O´Malley hineinverpackt. Das Resultat ist zunächst erheiternd, mit zunehmender Spieldauer aber eher ermüdend.
Zum Teil ist dieses Problem auf die Prämisse zurückzuführen. Der in den Tag hinein lebende Titelheld (Michael Cera) ist ein 22 Jahre alter Bassist einer wenig talentierten Band aus Toronto, der mit einem Highschool-Mädchen namens Knives Chau (Ellen Wong) ausgeht, das sich nur bei Tageslicht außer Haus aufhalten darf. Scott und Knives haben einander noch nie geküsst - sie haben jedoch schon Händchen gehalten -, weshalb er kaum Gewissensbisse hat, als ihm seine (im wahrsten Sinne des Wortes) Traumfrau über den Weg läuft und sich bereit erklärt, mit ihm auszugehen.
Ihr Name ist Ramona (Mary Elizabeth Winstead). Sie hat einen trockenen Humor. Sie wechselt jede zweite Woche ihre Haarfarbe. Mit ihr auszugehen, hat einen riesigen Haken: Ihre sieben bösen Exfreunde sind versessen darauf, ihre romantische Zukunft zu kontrollieren, weshalb einer nach dem anderen auftaucht und Scott zu einem Kampf auf Leben und Tod herausfordert.
Scotts erste Auseinandersetzung – mit einem Jungen (Satya Bhabha), mit dem Ramona in der siebenten Klasse ein paar Mal aus war – ist die beste des Films, ein „Street Fighter“-artiger Kampf mit Dropkicks, Kung-Fu-Einlagen, dämonischen Harpyien und einer Bollywood-Nummer. Die zweite, diesmal gegen einen knallharten Filmstar (Chris Evans) und seine Armee von Stunt-Doubles, ist ebenfalls sehr unterhaltsam. Die dritte, in der es Scott mit einem überzeugten Veganer (ein überraschend lustiger Brandon Routh) zu tun bekommt, dessen Ernährungsgewohnheiten ihm gottgleiche Kräfte verliehen haben, endet mit einer genialen Pointe.
Aber spätestens mit dem Auftauchen des vierten bösen Exfreundes beginnt „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ ermüdend zu werden, denn die ständige Widerholung ist ein Feind, den selbst Scott nicht besiegen kann. Wright, der gemeinsam mit Michael Bacall das Drehbuch schrieb, packt den Film mit großartigen Nebenfiguren voll, um von der sich gebetsmühlenartig wiederholenden Struktur des Skripts abzulenken. Kieran Culkin sorgt als Scotts schwuler Mitbewohner für so manchen Lacher. Anna Kendrick spielt die nörgelnde Schwester geradezu beängstigend perfekt, während Alison Pill in der Rolle der Schlagzeugerin von Scotts Band, die noch immer nicht darüber hinweggekommen ist, dass er sie in der Highschool sitzenließ, an Molly Ringwald zu ihren besten Zeiten erinnert.
„Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ fängt die Erfahrung, ein Comicbuch zu lesen, besser ein als jeder andere Film, den ich bisher gesehen habe: Die Leinwand teilt sich oft in horizontale oder diagonale Paneele; Texte schweben in der Luft und bisweilen treten Animationen in den Vordergrund. Wie O´Malley in den Comics, nimmt auch Wright oft Anleihen bei Ästhetik und Sprache der Videospiele. Die Anspielungen beziehen sich auf die Ära von Atari 2600 und der ersten Nintendo-Konsole, weshalb sich auch alle, die nicht gerade Videospielenthusiasten sind, von dem Streifen angesprochen fühlen dürften (der Soundtrack wimmelt nur so von Piepsern und anderen Geräuschen von Spielkonsolen und Computern, die wohl jeder unterbewusst erkennt).
Die originellen kreativen Einfälle des Films lassen sich nicht leugnen, ebenso wenig wie der Humor, der bis zum Ende nicht nachlässt. Wright vermag selbst die banale Tätigkeit des Schuhbänderbindens in einen Gag verwandeln. Aber die Kombination aus rasantem Tempo und schwacher Prämisse führt früher oder später dazu, dass man sich irgendwie erdrückt fühlt. Michael Cera spielt das, was er immer spielt, nämlich den schlaksigen, leicht naiven Niemand, der diesmal jedoch kaum totzukriegen ist. Leider will es zwischen ihm und Mary Elizabeth Winstead so ganz und gar nicht funken. Man glaubt nie an die Beziehung von Scott und Ramona – er und die zu junge Knives geben ein viel amüsanteres Pärchen ab – und ohne emotionales Engagement ist „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ nicht mehr als ein interessantes Experiment, bei dem der Stiel über den Inhalt triumphiert. Der stil ist jedoch grandios.
Fazit: Ein unterhaltsamer Film, der unter einer schwachen Prämisse leidet. Vor allem Fans von Comics und Videospielen uneingeschränkt zu empfehlen.
Auf dieses Wochenende haben wohl einige schon lange gewartet: „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“, der neueste Film des Briten Edgar Wright („Shaun of the Dead“) ist endlich in den Kinos des deutsprachigen Raumes zu sehen.
Die rasante Mischung aus Actionfilm und Komödie basiert auf einer sechsteiligen Comicbuch-Reihe. Michael Cera, der aus Film und Fernsehen („Arrested Development“) bekannte König der Mimik, spielt den Titelhelden, der in einer Nachwuchsband aus Toronto den Bass zupft und ansonsten Tagträumen nachhängt. Um seiner, im wahrsten Sinne des Wortes, Traumfrau, der von Mary Elizabeth Winstead gespielten Ramona, nahe sein zu können, muss er deren sieben böse Exfreunde besiegen.
Ich bin von Michael Cera dermaßen fasziniert, dass ich Ihnen seine 10 besten Gesichtsausdrücke nicht vorenthalten möchte. Die Emotionen, die er zur Schau stellte, um binnen kurzer Zeit vom unbekannten Darsteller in kanadischen Independent-Filmen zum gefragten Hollywood-Star zu werden. Ich hätte noch mehr Bilder zusammengetragen, aber ich hatte Angst, seine Leute könnten mich verklagen, falls ich den Kalender, den ich für mein Wohnzimmer anfertigte, ins Netz stelle.
Lassen Sie uns loslegen! Ich freue mich, Ihnen Michael Ceras ungeheure Wandlungsfähigkeit anhand von 10 Bildern demonstrieren zu können:
10. Zorn
Achten Sie darauf, wie seine Augen vor Zorn sprühen.
9. Angst
Das ist der Gesichtsausdruck eines jungen Mannes, der sich gerade aus Furcht in die Hose gemacht hat.
8. Überraschung
Der panische Gesichtsausdruck eines Menschen, der gerade bei etwas sehr Peinlichem und Privatem überrascht wurde.
7. Verzückung
Der heiter-gelassene Ausdruck höchster Glückseligkeit.
6. Begierde
Da sieht er fastpervers aus, wie er so anzüglich grinsend zur Seite blickt.
5. Verwirrung
„Was? Sie wollen das ich SPIELE?“
4. Eifersucht
„Nein, Ellen, ich freue mich wirklich für Dich.“
3. Bedauern
Cera musste gerade feststellen, wie schlecht er in „Youth in Revolt“ mit Schnurrbart aussah.
2. Hoffnung
Die weit aufgerissenen Augen und die zitternde Unterlippe lassen erahnen, wie optimistisch Michael Cera ist, dass seine Karriere den Höhepunkt noch nicht überschritten hat.
1. Unbeholfenheit
Die klassische Cera-Mimik, wie sie in jeder Szene eines jeden Filmes zu sehen ist, in dem er mit dabei war.
Böse Zungen behaupten, Michael Cera sei am besten, wenn er von Jesse Eisenberg gespielt wird.
Zwei Wochen nach dem Kinostart gehört „Scott Pilgrim vs The World“ zu den großen Verlierern an den amerikanischen Kinokassen und viele Menschen fragen sich, was da wohl schief gelaufen sein mag, denn immerhin ist dies einer innovativsten Filme des Jahres. Ein Gedanke: Vielleicht hätte der streifen mehr Kung-Fu-Einlagen gebraucht. Vielleicht hätte er mehr wie „The Matrix“ sein sollen. Vergessen Sie das bitte. Vielleicht hätte „Scott Pilgrim“ tatsächlich „Matrix“ sein müssen.
Willkommen im Internet, wo Phantasie Wirklichkeit ist. Ein kreativer YouTube-Nutzer hat „Scott Pilgrim vs The World“ genommen und in „The Matrix“ injiziert. Hier wurde nicht „Scott Pilgrim vs The World“ neu geschnitten, damit der Film wie „The Matrix“ aussieht, es wurde „The Matrix“ neu geschnitten, um „Scott Pilgrim vs The World“ zu ähneln. Es ist höchst amüsant, wie die Bilder an den schnellen Sprechrhythmus von „Scott Pilgrim“ angepasst wurden, was dazu führt, dass Matrix-Charaktere wie Neo und Orpheus, die für ihre quälend langsame Sprechweise und ewiges Brüten bekannt sind, plötzlich wahre Quasselstrippen sind. Der Clip ist ziemlich lustig und es ist verblüffend, wie gut die beiden Filme zusammenpassen.
Nehmen Sie sich eine Minute zeit und genießen Sie „Scott Pilgrim vs. The Matrix“:
Dieser interaktive Trailer für Edgar Wrights sehnlich erwarteten Film „Scott Pilgrim vs The World“ ist ein weiterer genialer Marketingschachzug und eines der gelungensten Exemplare seiner Art.
Aufgeputzt mit 8-bit Computergrafik bietet dieser Clip dem Betrachter die Möglichkeit, sich anzuhören, was Edgar Wright zu den einzelnen Szenen zu sagen hat, und das, während der Trailer läuft!
Wie Ihnen mittlerweile bekannt sein dürfte, kommt demnächst die von vielen sehnlich erwartete Comicverfilmung „Scott Pilgrim vs The World“ ins Kino. Hauptfigur ist der charmante Versager Scott Pilgrim (Michael Cera aus „Juno“ und „Arrested Development“), der in einer Band namens Sex Bob-omb Bass spielt. Er verliebt sich in die unglaubliche Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead), die sieben Exfreunde hat, die ihn zu Tode prügeln möchten.
Und ich habe hier für Sie einen kleinen Vorgeschmack auf den Film in Form eines Videos, in dem sich auch der Regisseur Edgar Wright („Shaun of the Dead“, „Spaced“) zu seinem Werk äußert.
„Scott Pilgrim vs The World“ verspricht recht gut zu werden, wenn auch auf eine etwas trashige, comicbuchartige, an „Kick-Ass“ erinnernde Weise. Eine schlechte Nachricht für alle, die sich für „Kick-Ass“ nicht erwärmen konnten.
„Scott Pilgrim vs The World“ [dt. „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“] wird voraussichtlich Anfang Jänner 2011 in unseren Breiten in die Kinos kommen.
„Scott Pilgrim vs The World” kommt bald in die Kinos? Wir der Film gut sein? Werden wir verarscht werden? Schwer zu sagen.
Ja, Regie führte Edgar Wright – der Mann, der unter anderem für die Fernsehserie „Spaced“ und die Filme „Shaun of The Dead“ und „Hot Fuzz“ verantwortlich war. Leider wird jedoch die Hauptrolle von dem aus „Arrested Development“ bekannten Michael Cera gespielt, was bedeutet, dass „Scott Pilgrim vs The World“ mit all den anderen von Dauergequassel und Teenagerängsten geprägten Michael-Cera-Filmen wie „Superbad“ und „Paper Heart“ verwechselt werden könnte.
Es gibt nur eine Möglichkeit, festzustellen, ob „Scott Pilgrim vs The World“ gut oder schlecht sein wird, und das ist, den neuen Trailer anzuschauen…
Der lange Trailer zu „Scott Pilgrim vs. The World“ hat gestern glücklicherweise den Weg ins Internet gefunden und ist genau wie der Teaser ein Sammelsurium an Peinlichkeiten. Machen Sie sich selbst ein Bild…
Hier nun die meiner Meinung nach 10 besten Momente…
1 - Der Film wurde bewertet
Mit dem PG-13 Rating war zu rechnen, aber das an so vielen Dingen Anstoß genommen wird, ist doch etwas überraschend. Ich frage mich, auf welche Drogen angespielt wird inmitten all der stilisierten Gewalt? Und könnte es bedeuten, dass der Film bei uns ein „ab 16“ bekommt? Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht…
2 - Kieran Culkin
Das ist das erste Mal, das man Herrn Culkin länger zu sehen bekommt, aber vertrauen Sie mir, er wird das Beste an diesem Film sein.
3 – Auf der Bassdrum steht „Drum“
Meta!
4 – Änderung des Seitenverhältnisses
Und einige gehen verdammt schnell vor sich. Dieser hier braucht nur 2 Frames für die Änderung. 2 VERDAMMTE FRAMES!
5 – Action Doctor
„Action Doctor“ ist möglicherweise der beste Filmtitel, der je auf ein Poster gedruckt wurde. Daraus muss ein wirklicher Chris-Evans-Film werden, aber rasch.
6 – Das ist einfach nur schön
Lassen Sie das Bild auf sich wirken.
7 – Jeder einzelne Frame wird mit Effekten versehen
Während das unter anderen Umständen ärgerlich sein könnte, kommt es einem hier ganz natürlich vor.
8 – Es gibt eine Sexszene
Und sie findet in einem Ikea-Katalog statt.
9 – Ein hoch auf die Pixel
So starke Verpixelungen hat man in Action-Szenen schon lange nicht mehr gesehen. An solchen Details erkennt man wahre Meister.