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Kill Bill: The Whole Bloody Affair Poster von Tyler Stout
Freitag, 1. April 2011
Quentin Tarantinos erster Film „My Best Friend´s Birthday“ - Sehen Sie sich ihn an!
Dienstag, 11. Januar 2011
Das ist eine ganz schöne Überraschung. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, dass dieser Streifen überhaupt existiert. Quentin Tarantinos erster Film, zumindest ein Teil davon. Man kann aber dennoch schon ansatzweise den typischen Tarantino-Stil ausmachen. „My Best Friend´s Birthday“ wurde im Jahr 1984 für $5000 gedreht.
Es ist Mickeys Geburtstag und seine Freundin hat in gerade verlassen. Deshalb beschließt Clarence, seinem Freund einen Geburtstag zu bescheren, den er so schnell nicht vergessen wird.
Der Film wurde fertiggedreht, doch die letzte Rolle wurde während des Schnitts bei einem brand im Labor zerstört. Das übriggebliebene Material wurde 1987 einer kleinen Gruppe von interessierten gezeigt.
Der Schauspieler Allen Garfield gab Tarantino damals gerade Schauspielunterricht, weshalb er auch bei diesem Projekt mitwirkte. Der Film wurde in den Jahren 1984 bis 1987 gedreht und diente später als Ausgangsmaterial für „True Romance“ (1993).
Ein Grund mehr, warum Sie mich nicht mögen werden: Ich bin der Meinung, dass Toy Story 3 nicht sonderlich gut ist
Mittwoch, 5. Januar 2011
Und dennoch… Sehr viele Leute lieben den Film, darunter Quentin Tarantino, der „Toy Story 3“ auf den ERSTEN PLATZ seiner „Top Films of 2010“-Liste setzte! Ich möchte damit nicht sagen, dass dieser oder irgendein anderer Film automatisch an die Spitze einer Top-10-Liste wandern sollte, da ich, offen gesagt, keinen feuchten Furz auf Listen dieser Art gebe. ALLERDINGS! „Toy Story 3“ an die erste Stelle von IRGENDETWAS zu setzen, zeugt von einem beängstigenden Mangel an Filmgeschmack, Weshalb ich alle, die dies tun, höflichst bitten möchte, sich wieder in den Griff zu bekommen und damit AUFZUHÖREN.
Nun gut. Trinken Sie schnell einen Schluck Wasser, denn man dehydriert gehörig, wenn man in Wut gerät. Hier sind die Gründe, warum „Toy Story 3“ in keiner wie auch immer gearteten Liste an die erste Stelle gehört, außer nach Meinung derer, die einen Haufen warmer Sch**** in der Hose haben.
1. „Toy Story 3“ war OHHH-KAY, und das ist eigentlich auch schon alles. Ich hielt die Parodie von „Gesprengte Ketten“ für einen netten Einfall - aber Parodien gehören nicht auf den ersten Platz. Der gebührt der Originalität.
2. Tim Allen wirkte mit. NUN BEGINNEN SIE LANGSAM, FÜR MÖGLICH ZU HALTEN, DASS ICH RECHT HABE!
3. „Aber der Film brachte mich zum Weinen!“ „E.T.“ bringt einen auch zum Weinen und ist nichts als Dreck. Was Sie da erlebten, nennt sich „Manipulation“ – und obwohl ich nicht grundsätzlich dagegen bin, diese als filmisches Mittel einzusetzen, wurden ihre Tränen im Falle von „Toy Story 3“ vermutlich eher durch Erinnerungen an die unwiederbringlich verlorene Kindheit hervorgerufen und nicht durch echtes Mitgefühl mit den Charakteren.
4. Ich denke, ich hätte kein Problem damit, stünde „Toy Story 3“ auf der „Top-Ten-Liste der besten Babyfilme des Jahres 2010“.
5. Ich halte Sie nicht zum Narren. So empfinde ich wirklich.
6. Die Beatles sind noch immer massiv überbewertet.
Sally Menke, Quentin Tarantinos langjährige Cutterin, wurde in LA tot aufgefunden
Mittwoch, 29. September 2010
Die Cutterin, die maßgeblichen Anteil an dem unverkennbaren Look von „Pulp Fiction“, „Kill Bill“ und „Inglourious Basterds“ hatte, verstarb vor kurzem völlig überraschend in Los Angeles.
Sally Menke, 56, die bei allen Spielfilmen von Quentin Tarantino sowie bei Oliver Stones „Heaven and Earth“ und Lee Tamahoris „Mullholland Falls“ mitarbeitete, wurde gestern in der Früh im Beachwood Canyon in den Hollywood Hills tot aufgefunden.
Menke war vor allem als Mitglied des Post-Production-Teams bekannt, auf das Tarantino bei jedem seiner Filme vertraute. Sie hatte schon seinen ersten Spielfilm als Cutterin betraut. Im vergangenen Jahr erzählte sie dem Observer: „Er schickte mir das Drehbuch für ein Ding namens Reservoir Dogs und ich fand es auf den ersten Blick fantastisch.“
In der Folge entwickelte sich zwischen ihr und dem Regisseur, den sie als „enzyklopädisch, leidenschaftlich, elektrisierend“ beschrieb, eine starke kreative Beziehung.
Berichte deuten an, dass Menke Opfer der großen Hitze (im Großraum Los Angeles hatte es gestern 45 Grad Celsius) geworden sein könnte, aber die Ursache ihres Todes steht noch nicht fest. Zuletzt arbeitete sie an dem Low-Budget-Thriller „Peacock“, der von dem Debütanten Michael Lander inszeniert wurde.
Sally Menke, 17. Dezember 1953 – 28. September 2010
Könnte Quentin Tarantino Lindsay Lohans Karriere retten?
Freitag, 11. Juni 2010
Vor wenigen Jahren war es lustig, Lindsay Lohan als „das Mädchen aus dem Film mit dem zwinkernden Auto“ zu bezeichnen. Die Annahme war, dass eine Jungschauspielerin, die so heiß gehandelt wird wie sie, jede Menge Anerkennung und Preise einheimsen würde, weshalb es ein großartiger Jux wäre, sie an ihre Zeit als Star von „Herbie: Fully Loaded – Ein toller Käfer startet durch“ zu erinnern.
Die Dinge haben sich leider ganz anders entwickelt. Beruflich ist Lindsay von schlecht zu schlechter getaumelt, einmal erhielt sie einen ungehaltenen Brief von einem Produzenten, ein anderes Mal spielte sie strippende Zwillinge, die unter Amnesie leiden. Die wenigen Filme, für die sie engagiert wird, kommen gleich auf DVD heraus, und ihre Karriere ist überschattet von ihrem völlig aus der Bahn laufenden Privatleben. Das hat zur Folge, dass man „Herbie: Fully Loaded“ mit einiger Berechtigung als ihren besten Film bezeichnen kann. Und das ist kein Scherz.
Aber sie könnte dieses Chaos bald hinter sich lassen. Wenn man Berichten glauben darf, dann hinterließ Lindsay Lohan am Set von „Machete“ - dem Film, der auf einem gefakten Trailer basiert, der zu Beginn von „Grindhouse“, dem Fehltritt von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino, zu sehen war – einen dermaßen positiven Eindruck, dass Tarantion derzeit an „einer schockierenden, einer Hardcore-Rolle“ für sie in einem zukünftigen Projekt bastelt, die sie unverzüglich zurück in die Liga der Superstars katapultieren soll.
Und darin ist Quentin Tarantino bekanntlich ziemlich gut. Jeder weiß, was „Pulp Fiction“ für John Travolta bewirkte – dieser Klassiker des modernen Kinos erlöste ihn von Kirstie Alley und den sprechenden Babys und etablierte ihn wieder als Star, dessen Name die Kassen klingeln lässt. Ebenso brachte „Jackie Brown“ Pam Grier zurück ins Rampenlicht, während „Kill Bill“ dafür sorgte, dass David Carradine und, zu einem geringeren Grad, Uma Thurman in Hollywood wahrgenommen wurden. Keiner versteht es so wie Quentin Tarantino, halbvergessenen Schauspielern einen gehörigen Karriereschub zu verpassen.
Ist die Wiederbelebung der Karriere erst einmal gelungen, sind sie wieder auf sich allein gestellt, was in der Regel dazu führt, dass sie wieder in der Versenkung verschwinden. Nachdem ihr von Quentin Tarantino geholfen worden war, drehte Pam Grier „Pluto Nash – Im Kampf gegen die Mondmafia“; Uma Thurman drehte den berühmt-berüchtigten Streifen „Motherhood“ (dt. DVD-Titel „New York Mom“), der am Startwochenende nicht einmal $100 einspielte; David Carradine spielte in „Crank 2“ einen geilen alten Triaden-Boss, dann starb er; und John Travolta übernahm freiwillig und innerhalb von nur zehn Jahren Hauptrollen in (tief durchatmen) „Battlefield Earth“, „Ladder 49“ (dt. „Im Feuer“), „Be Cool“, „Born to be wild – Saumäßig unterwegs“, „Hairspray“ und „Old Dogs – Daddy oder Deal“. Und all diese Schauspieler werden weit mehr geschätzt als Lindsay Lohan – weshalb sie sich auch für den Fall, dass sich Quentin Tarantino wirklich dazu herablassen sollte, ihrer Karriere einen kräftigen Schub zu verpassen, noch lange damit Zeit lassen kann, einen geeigneten Platz für ihren Oscar zu finden.
Statt in Pessimismus zu verfallen, sollten wir lieber dankbar sein für Quentin Tarantinos außergewöhnliche Gabe, vergessene Schauspieler wieder zurück ins Rampenlicht zu bringen. Es gibt ganze Wagenladungen von ehemals allgegenwärtigen Talenten, die irgendwann auf der Strecke geblieben sind und nun sehnsüchtig auf seinen Anruf warten. Wer sollte der nächste auf Quentin Tarantions Wiedererweckungsliste sein?
Kevin Costner vielleicht? Obwohl er in den letzten Jahren kontinuierlich filme gedreht hat, konnte er nie wieder an seine phänomenalen Erfolge in den frühen 1990-er Jahren anschließen. Könnte eine Rolle in einem Tarantino-Film ihn zurück in die Liga der Topstars katapultieren? Zweifelhaft – Tarantino möchte sicher nicht dafür verantwortlich gemacht werden, den Größenwahn wieder angefacht zu haben, der Kevin Costner einst dazu bewog, in „Waterworld“ einen Pisse saufenden Aqua-Jesus zu spielen und „Postman“ mit einer Einstellung zu beenden, in der dankbare Dorfbewohner eine Statue von ihm selbst verehren.
Wer käme sonst noch in Frage? Chris O´Donnell und Cuba Gooding Jr. gelang es nie, die ihn sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen, aber sie hatten nie diesen Kultstatus, auf den Tarantino beim Casting achtet. Geena Davis wäre eine gute Kandidatin, denn sie ist Daryl Hannah aus „Kill Bill“ zumindest ebenbürtig. Jemand wie Ryan O´Neal oder Jon Voight wäre in der Lage, mit einer tollen QT-Rolle die zunehmend peinlicher werdenden Schlagzeilen der Klatschpresse hinter sich zu lassen. Oder wie wäre es mit Michael Winslow aus den „Police Academy“-Filmen? Wenn Quentin Tarantinos Filme von etwas profitieren könnten, dann doch sicherlich von einem seltsamen Typen mit Glupschaugen, der in der Gegend herumläuft und Hubschraubergeräusche macht. Was? Das wäre auch nicht alberner, als Lindsay Lohan noch eine Chance zu geben. Sollte Ihnen eine geeignetere Person einfallen, tun Sie dies bitte in einem Kommentar kund.
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