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US-Kinocharts: Megamind vermag Unstoppable zu stoppen

Dienstag, 16. November 2010

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Sieh einer an! Das Kino als solches existiert also immer noch. Ja. Leute möchten noch immer hingehen, sich mit einer Reihe anderer Idioten gemeinsam in einen abgedunkelten Raum setzen und auf eine Leinwand starren, die ihre Intelligenz mindert und ihre Augen schädigt.

Das ist vermutlich der größte Dienst, den das Kino einem erweisen kann, denn mit jeder zerstörten Gehirnzelle und jedem Bisschen verminderter Sehleistung, bemerkt man weniger von den unliebsamen Dingen, die sich in der Welt draußen zutragen.

Und diese Woche müssen die Amerikaner einem glänzenden blauen Schädel dafür danken.

Die Kinogeher sind nach wie vor von einem Animationsfilm fasziniert, was nicht weiter verwundern darf, denn im Spätherbst und besonders in der Zeit vor Weihnachten sind solche Streifen traditionell sehr erfolgreich. Aus irgendwelchen Gründen schauen sich Menschen im November und Dezember nicht gerne echte Schauspieler an, vielleicht weil diese sie zu sehr an weltliche Dinge wie Rechnungen und Schuhreparaturen erinnern.

Animierte Charaktere hingegen sind phantastisch und verrückt.

Hier nun die finanziell erfolgreichsten Filme des vergangen Wochenendes:

1. Wie bereits angedeutet, konnte „Megamind“ den ersten Platz der amerikanischen Kinocharts erfolgreich verteidigen. Es ist die kapriziöse Geschichte eines blauen Mannes, der zunächst ein Bösewicht ist, sich dann aber für das Gute entscheidet. Vermutlich. Ich kann mich nicht so genau erinnern. Die Populärkultur hat meinem Gehirn schon so zugesetzt, dass ich mir kaum mehr etwas merken kann. Eine Frau flüstert mir Gedanken ein, während sie mich mit einem Besenstiel anstößt. $29,120,461 Gesamt: $88,822,635

2. „Unstoppable“ ist eindeutig ein Film, der gestoppt werden kann (schließlich landete er nur auf Platz zwei der Charts). Es handelt sich dabei um ein Action-Thriller-Dings mit Denzel Washington und Chris Pine. Für den Preis einer Eintrittskarte erhält man die spannende Geschichte eines Zuges, der unkontrolliert durch die Gegend rast, und zweier Männer, die verzweifelt versuchen, ihn aufzuhalten…Tütütü. $22,688,457 Gesamt: $22,688,457

3. „Due Date“ („Stichtag“) ist die Geschichte eines seltsamen Paares und eines Kindes, dem ein heftiger Schlag in die Magengrube verpasst wird. $15,419,042 Gesamt: $58,897,308

4. Wissen Sie, was wir brauchen? Wir brauchen einen Film, der uns mit der Vorstellung in Angst und Schrecken versetzt, Aliens könnten die Erde erobern. Aliens, die Krieg führen und uns die Hirne aussaugen wollen. Und deshalb gibt es „Skyline“, einen Streifen, der unverschämter Weise ein erster Teil ist. Sehen Sie sich also bitte auf jeden Fall die Fortsetzung an, sonst wird noch irgendjemand auf einem Parkplatz in Hollywood ermordet. $11,692,415 Gesamt: $11,692,415

5. „Morning Glory“ ist ein Film, in dem Harrison Ford sein komödiantisches Talent unter Beweis stellen möchte. Ich meine so richtig. Nicht wie die lustigen Nebenbemerkungen in den „Indiana Jones“-Filmen. Außerdem spielen in diesem in der Welt der Fernsehshows angesiedelten Streifen Diane Keaton und Jeff Goldblum mit, was bedeutet, dass es sich im Prinzip um Unterhaltung für Ihre Eltern handelt. $9,203,266 Gesamt: $11,809,321

Hier noch der Rest der Top Ten:

6. „For Colored Girls“ $6,517,280 Gesamt: $30,687,848
7. „Red“ $4,973,539 Gesamt: $79,677,396
8. „Paranormal Activity 2“ $2,980,201 Gesamt: $81,930,657
9. „Saw 3D“ $2,862,449 Gesamt: $43,580,310
10. „Jackass 3-D“ $2,235,457 Gesamt: $114,643,266

Unstoppable – Ausser Kontrolle (Review)

Samstag, 13. November 2010

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Rasante, aber klischeehafte Action, bei der man das Hirn nicht einschalten sollte

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Originaltitel: Unstoppable
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Tony Scott
Drehbuch: Mark Bomback
Darsteller: Denzel Washington, Chris Pine, Rosario Dawson, Ethan Suplee, Kevin Dunn, Kevin Corrigan, Kevin Chapman, Lew Temple, T.J. Miller, Jessy Schram

Tagesordnungspunkt #1: Warnung! In der Folge wird ziemlich viel vom Inhalt verraten.

Tagesordnungspunkt #2: Komplette Inhaltsangabe von „Unstoppable“.

Denzel Washington ist seit 28 Jahren bei der Eisenbahn. Er ist der am besten eisenbahnende Eisenbahner, den die Eisenbahn von Pennsylvania je gesehen hat. In drei Wochen wird er in den wohlverdienten Ruhestand gehen, was bedeutet, dass nichts mehr schief gehen kann. Der Neue Captain Kirk ist ein Anfänger, der vom Glück verlassen ist und derzeit von der Vagina seiner Frau getrennt lebt.

„Entschuldigung, dass ich diese Betrachtungen unterbrechen muss!“, aber die Eisenbahn wartet nicht. Während Denzel und der Neue Captain Kirk die Feinheiten von The Real World: Pennsylvania Coal Country diskutieren („Wir befinden uns hier in der realen Welt – das ist kein Training. Das ist nicht die Ausbildung, da geben sie Dir einfach eine Sechs. Hier draußen gehst Du drauf.“), sind Ethan Suplee und ein Geist damit beschäftigt, ein Eisenbahnchaos anzurichten.

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Ethan Suplee, einer von zwei Hohlköpfen, die immer alles falsch machen („You two numbnuts are always screwing up!“ [„Ihr zwei Hohlköpfe vermurkst immer alles!“]), soll nur eine Lokomotive („Nummer 777, auch bekannt als Dreimal-7“) von einem Ort an einen anderen verschieben, aber nachdem er den Autopilot eingeschaltet hat und von der Lok gesprungen ist, schiebt ein unsichtbarer Geist den Hebel auf „Beschleunigung“. Der Zug macht sich selbständig. Da Ethan Suplee viel zu dick ist, um so schnell laufen zu können, dass er den Zug einholt, wird der Zug unaufhaltbar (UNSTOPPABLE).

Okay. Weiter. Der Zug ist mit bösen Chemikalien beladen und rast auf dicht besiedeltes Gebiet zu, dessen Bewohner (darunter auch Waisenkinder!) mit Sicherheit sterben werden. Die beiden Hohlköpfe versuchen, den Zug mit einem Truck einzuholen und in die Fahrerkabine hinüberzuspringen, aber sie vermasseln das natürlich, was bedeutet, dass diese Methode, einen Zug anzuhalten, niemals funktionieren wird. („HINWEIS AN ALLE ÜBERALL: „WEIL ETHAN SUPLEE ES BEIM ERSTEN MAL FALSCH MACHTE“ IST NIE EIN GUTER GRUND, EINEN PLAN AUFZUGEBEN.)

Stattdessen rennen alle eine Stunde lang schreiend herum, mit Ausnahme der Bosse der Eisenbahn, denn die sind viel zu sehr mit Golfspielen beschäftigt, als dass sie sich um tote Waisenkinder sorgen könnten (außer „Was ist mit dem daraus resultierenden Wertverlust der Aktien?“). Dann bringt ein beunruhigtes Kind mit einem unterdurchschnittlichen Verständnis dafür, wie Bahngleise funktionieren, ein gutes Argument vor: „Der Zug könnte als nächstes in unsere Stadt kommen – und die Highschool befindet sich gleich neben den Gleisen!“ „Gutes Argument“ war natürlich sarkastisch gemeint.

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Dann führen Denzel und der Neue Captain Kirk einen kürzeren Zug nahe an den bösen Zug heran und versuchen, den einen Zug mit Hilfe des anderen zu stoppen. Das funktioniert nicht. Der Neue Captain Kirk verletzt sich am Fuß. Dann fährt ein Nebencharakter, der bis dahin wahrscheinlich niemandem aufgefallen ist (er heißt „Ned“) mit einem Truck neben der Lok des bösen Zuges einher und der Neue Captain Kirk springt vom Truck in die Fahrerkabine hinüber, GENAU WIE ES ETHAN SUPLEE ZWEI STUNDEN ZUVOR VERSUCHTE. Dann hält er den Zug an. Der Bundesstaat Pennsylvania ist so dankbar, dass er dem Neuen Captain Kirk einen neune Fuß und Zugang zur Vagina seiner Frau gewährt. Das Ende. Mir tun alle leid, die dafür zwei Stunden ihres Lebens vergeuden.

Fazit: Ein „Fernsehfilm der Woche“ wird mit großem Aufwand, aber ohne Hirn zu einem Actionspektakel ausgewalzt. Die Charaktere sind eindimensional und die Handlung dämlich (auch wenn sie auf einer wahren Begebenheit beruht). Nur etwas für Leute, die „Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit“ für den besten Film aller Zeiten halten.

„Unstoppable“ Featurette entgleist, etc., etc.

Montag, 1. November 2010

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unstoppable-featurette Dieser informative Blick hinter die Kulissen von „Unstoppable“, Tony Scotts neuestem Film, bietet alles, was man von dem Mann selbst erwarten würde: Zigarren und filmische Übertreibungen von der explosiven Sorte.

Chris Pine und Denzel Washington, Scotts Lieblingsschauspieler der letzten Jahre, spielen die Hauptrollen in dieser Geschichte um einen außer Kontrolle geratenen Zug und in diesem Videoclip sprechen Darsteller und Crew über eine besonders aufwenige Actionszene. Das Featurette ist durchaus sehenswert, vor allem weil man mitverfolgen kann, wie Tony Scott mit seinen Spielsachen spielt und zwei Dutzend Kameras aufstellt, um die Action einzufangen.

Clip ahoi!

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Freitag, 29. Oktober 2010

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Unstoppable-UK-Poster-203x300 Twentieth Century Fox haben zwei neue Clips aus „Unstoppable“, Tony Scotts neuem Film, der am 11. November in die hiesigen Kinos kommt, veröffentlicht. In dem Action-Streifen durchbricht ein außer Kontrolle geratener Zug so manche Barriere, während Denzel Washington und Chris Pine alles Menschenmögliche versuchen, um den Zug zum Stehen zu bringen, ehe er das Ende der Gleise erreicht.

Synopsis: Der von tatsächlichen Ereignissen inspirierte Film „Unstoppable“ ist ein adrenalingetränktes Actionfeuerwerk im unverkennbaren Tony-Scott-Stil. Ein altgedienter Eisenbahningenieur (Denzel Washington) und ein junger Zugführer müssen einen außer Kontrolle geratenen Zug – eine Rakete von der Größe eines Wolkenkratzers – stoppen, um eine Katastrophe in dicht besiedeltem Gebiet zu verhindern.

Clip eins – Losing Brakes:

Clip zwei – Going After Train

Unstoppable: Neuer Clip zum Film von Tony Scott mit Denzel Washington

Mittwoch, 20. Oktober 2010

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Washington-Pine-Unstoppable-220x150 In jüngster Zeit ist die Werbemaschinerie für „Unstoppable“, Tony Scotts aktuellste Zusammenarbeit mit Denzel Washington, so richtig in Fahrt gekommen und überschwemmt das Internet mit Postern, Bildern und Trailern.

„Unstoppable“ handelt von einem neuen Eisenbahningenieur (Chris Pine, bekannt als Captain Kirk aus dem „Star Trek“-Reboot), der von Denzel Washington eingelernt wird, weil er dessen Job übernehmen soll. Ein Jobwechsel ist selten einfach, aber in diesem Fall wird alles noch durch einen außer Kontrolle geratenen Zug extrem erschwert, der tausende Liter hochgiftiger Chemikalien geladen hat und auf eine Kleinstadt zurast. Washington und Pine müssen irgendeine Möglichkeit finden, den Zug zu stoppen.

Die netten Leute von Yahoo! haben einen neuen Videoclip aufgetrieben, in dem nicht nur einige Bilder aus dem Film zu sehen sind, sondern auch die Köpfe von Washington, Pine und Rosario Dawson, die über ihre Charaktere und deren Entwicklung im Laufe des Films sprechen.

Ich freue mich schon ein wenig auf den Film. Es gibt darin kaum Anzeichen von CGI, keine Spur von 3D und, mit wenigen Ausnahmen, hat das Gespann Scott und Washington immer recht ansehnliche Filme hervorgebracht. Ich hoffe, der Clip gefällt Ihnen…