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Ra.One: Erster Teaser Trailer für die Bollywoodversion von Iron Man

Montag, 28. März 2011

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Können Sie sich noch an den verrückten Roboter-Tausendfüßer aus „Enthiran“ erinnern, jenem indischen Film, der so etwas wie eine Vereinigung von „Transformers“ und „Terminator“ darstellt? Nun kommt der Bollywoodfilm, der nach Meinung vieler Experten dieses Action-CGI-Feuerwerk noch übertreffen wird. „Ra.One“ mit Superstar Shah Rukh Khan wird im Herbst anlaufen.

Der erste Teaser Trailer für „Ra.One“ wurde vor kurzem in der Pause einer Sportübertragung ausgestrahlt. Es ist angeblich der teuerste indische Film aller Zeiten und ein wahres CGI-Fest. Shah Rukh Khan (auch bekannt als SRK) spielt den Superhelden G.One, unseren einzigen Verteidiger gegen das Böse. SRK sagte auf einer Veranstaltung, die „X-Men“-Film hätten ihn dazu inspiriert, diesen Film zu machen.

Eigentlich hätte der indische Superstar in „Enthiran“ mitspielen sollen, doch er entschied sich gegen dieses Projekt, um sich seinem eigenen sensationellen Science-Fiction-Superhelden-Film widmen zu können. Und das scheint sich zu lohnen, denn dieser erste kurze Blick auf „Ra.One“ sorgt schon für Begeisterung. Der Film beweist zumindest, dass der indische Film in Sachen Spezialeffekte langsam aufholt.

Hier ist ein kürzerer Teaser mit noch mehr verrückter Action:

Ein Hit, 46 Patzer: Iron Man 2 ist der fehlerhafteste Film des Jahres 2010

Mittwoch, 15. Dezember 2010

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Robert Downey Jrs Superheld schlägt das A-Team und Shutter Island und setzt sich an die Spitze der Filme mit den meisten Fehlern

IRON-MAN-2-Mickey-Rourke

Die Superhelden-Fortsetzung „Iron Man 2“ mit Robert Downey Jr. war im vergangenen Sommer ein Erfolg bei Publikum wie Kritikern, ist aber auch unter allen wichtigen Filmen des Jahres derjenige, in den sich die meisten Fehler einschlichen, wenn man moviemistake.com glauben darf.

Die Website berichtet, dass Seher nicht weniger als 46 Fehler in dem Film entdeckt haben, darunter Anschlussfehler, sprachliche Patzer und sichtbare Filmausrüstung. Der von Jon Favreau inszenierte Streifen verwies damit die Leinwand-Adaption von „Das A-Team“, die es „nur“ auf 37 Fehler brachte, auf den zweiten Platz. Auf dem dritten folgt Martin Scorseses Psychothriller „Shutter Island“ mit immerhin noch 33 Fehlern.

Zu den laut Besuchern der Website „besten“ (also peinlichsten) Fehlern zählt auch das Ende von „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“. Hier sitzt der Vampir Edward in einem sonnigen Feld, ohne jedoch wie sonst üblich zu glitzern. Den Zuschauern fiel auch auf, dass Mia Wasikowskas Alice plötzlich auf High Heels einherstolziert, obwohl sie in der Einstellung zuvor flache Schuhe trug.

In einer der ergreifendsten Szenen von „Shutter Island“ legt Leonardo DiCaprio seine toten Kinder an einem See ins Gras, doch leider ist nur allzu deutlich zu erkennen, dass die kleine Schauspielerin, die seine Tochter gibt, atmet und ihre Augen bewegt. In Ridley Scotts „Robin Hood“ kann der Zuschauer dafür in einer auf einer Klippe spielenden Szene Windturbinen erkennen, die es also schon im 12. Jahrhundert gegeben haben dürfte.

Manche Fehler sind unauffälliger als andere. Einen der vielen Fehler von „Iron Man 2“ wird vermutlich nur Leuten aufgefallen sein, die der russischen Sprache mächtig sind. In einer Szene, in der der von Mickey Rourke gespielte Bösewicht Ivan Vanko seinen gefälschten Reisepass begutachtet, viel Nutzern der Site auf, dass sein Nachname Russkaja lautet, was eigentlich bedeuten würde, dass er eine Frau ist. (Die männliche Form heißt Russkov.)

US-Kinocharts: Saw 3D kam und siegte

Dienstag, 2. November 2010

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Lionsgate schlug gegen Paramounts „Paranormal Activity 2“ zurück, aber dererste Platz der amerikanischen Kinocharts brachte nicht so viel ein wie erhofft

Saw-3D-box-office

Lionsgate nahm, indem sich „Saw 3D“ an die Spitze der Charts setzte, süße, wenn auch symbolische, Rache an dem Paranormal Activity-Franchise. Zur gleichen Zeit vor einem Jahr (vor 53 Wochen, um ganz genau zu sein) trat „Saw VI“ gegen „Paranormal Activity“ an und wurde von dem billig produzierten Emporkömmling vernichtend geschlagen. Was die ganze Sache für Lionsgate noch demütigender machte, war der Umstand, dass „Paranormal Activity“ zu diesem Zeitpunkt bereits seit vier Wochen in den Kinos war und trotzdem noch über ausreichend Anziehungskraft verfügte, um den wesentlich etablierteren Rivalen in die Schranken zu weisen.

Die Vorstandsetage von Lionsgate wird ein Nummer-eins-Debüt für den angeblich letzten Teil der sieben Jahre währenden „Saw“-Reihe verlangt haben, und der Film konnte diese Erwartungen erfüllen. Aber es ist sicher nicht der Abgesang, den sich das Studio erhofft hatte. Die für das Startwochenende prognostizierten Einnahmen von $ 22,5 Millionen waren das drittschlechteste Ergebnis in der Geschichte der Serie. „Paranormal Activity 2“ fiel nach dem überzeugenden Premierenwochenende auf den zweiten Platz zurück, konnte aber weitere $ 16,5 Millionen einspielen und die Gesamteinnahmen auf $ 65,7 Millionen hochschrauben, ein Betrag, den „Saw 3D“ wohl nur schwerlich erreichen dürfte.

Die deprimierendste Nachricht des Wochenendes ist, dass „Jackass 3D“ die $ 100-Millionen-Barriere durchbrechen und somit dem hirnlosen Konzept, dass zu einem wahren Goldesel für MTV Films und den Verleiher Paramount wurde, so etwas wie einen Anschein von Legitimität verleihen konnte. Wird dieser Blödsinn etwa auch auf sieben Teile kommen? Paramount unterhält lukrative Beziehungen zu einer Reihe von Filmfirmen, von denen MTV Films nur eine – und bei weitestem nicht die bedeutendste – ist. Das Studio bekommt einen beachtlichen Anteil für den Vertrieb von Filmen anderer Produzenten wie etwa Marvel Studios und DreamWorks Animation.

Die Verbindung mit Marvel geht dem Ende zu und Paramount wird „Iron Man 3“ im Mai 2013 nicht mehr herausbringen, wie einer Mitteilung von Disney zu entnehmen war. Nachdem Disney Marvel im August 2009 übernommen hatte, einigte man sich darauf, dass Paramount die nächsten beiden „Iron Man“-Filme vertreiben würde. Mit „Iron Man 2“ war man im vergangenen Sommer sehr erfolgreich. Aber bei Disney entschied man kürzlich, dass man den dritten Teil am 13. Mai 2013 selbst herausbringen wird ebenso wie „The Avengers“ am 4. Mai 2012. Paramount darf nur noch Kenneth Branaghs „Thor“ und „Captain America“ im Sommer 2011 in die Kinos bringen.

Die Partnerschaft mit DreamWorks Animation war ebenfalls sehr profitabel (sie läuft mit Jahresende 2012 aus) – die Chance, vier „Shrek“-Filme zu vertreiben bietet sich nicht allzu oft. Am Freitag wird Paramount „Megamind“ mit den Vokaltalenten von Will Ferrell und Tina Fey in die Kinos bringen. Der Film wird wahrscheinlich keine Chance gegen Warner Brothers´ neue, von Todd Phillips („Hangover“) inszenierte Komödie „Due Date“ [„Stichtag“] - Hauptrollen „Iron Man“ Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis – haben, aber er sollte doch gutes geld machen, wenn die ersten Reaktionen positiv ausfallen.

US Top 10, 29 – 31. Oktober 2010

1. Saw 3D, $22.5 Millionen. Gesamt: $24.2 Millionen

2. Paranormal Activity 2, $16.5 Millionen. Gesamt: $65.7 Millionen

3. Red, $10.8 Millionen. Gesamt: $58.9 Millionen

4. Jackass 3D, $8.4 Millionen. Gesamt: $101.6 Millionen

5. Hereafter, $6.3 Millionen. Gesamt: $22.2 Millionen

6. Secretariat, $5.1 Millionen. Gesamt: $44.8 Millionen

7. The Social Network, $4.7 Millionen. Gesamt: $79.7 Millionen

8. Life As We Know It, $4 Millionen. Gesamt: $43.5 Millionen

9. The Town, $1.9 Millionen. Gesamt: $87.6 Millionen

10. Conviction, $1.8 Millionen. Gesamt: $2.4 Millionen

Die Filme des Sommers 2010 - Lektionen aus dem Multiplex

Montag, 13. September 2010

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sex-and-the-city-2-sommerkino

Das Labour-Day-Wochenende (4. – 6. September), an dem traditionell die Kinosommersaison endet, liegt bekanntlich schon hinter uns, weshalb es angebracht scheint, Rückschau zu halten. „Machete“, „The American“ und „Going the Distance“ [„Verrückt nach Dir“] waren sozusagen die letzte Salve an der Kinokasse. Von jetzt an gibt es bis zu Halloween und den Feiertagen vor Weihnachten nur noch Reste und „anspruchsvollere“ Filme zu sehen.

Es ist wie das Aufbrauchen der letzten verderblichen Lebensmittel im Ferienhaus. Hey, möchtest Du noch etwas „Resident Evil 3D“-Eintopf? Wie wäre es mit ein wenig „Somewhere“-Aufstrich?

Auf Wiedersehen, Warmwetterkino 2010.

Dich wären wir endlich los!

Jedes Jahr beschweren sich die Filmfans über einen Mangel an interessanter und origineller Unterhaltung. Und jedes Jahr haben sie Recht.

Aber das diesjährige Mai-bis-September-Festival wirkte wie ein Todesmarsch, in dessen Verlauf die Filmliebhaber jeden Freitag erwartungsvoll nach etwas Sehenswertem Ausschau hielten - und nur Plakate für „Duell der Magier“ fanden.

Oder für „Kiss & Kill“.

Oder für „Kindsköpfe“.

Es stimmt schon, der Sommer ist traditionell die Zeit für Popcorn-Filme – riesige Superheldengeschichten, kitschige romantische Komödien und eskapistische Abenteuerfilme. Und an solch seichten Vergnügungen ist grundsätzlich nichts auszusetzen; es bedarf wirklich vieler sehr gescheiter Leute, um einen unterhaltsam anspruchslosen Film zu machen.

mickey-rourke-iron-man-2-sommerkino Aber selbst dieses verlässliche Warmwetter-Schmankerl schien heuer für Hollywood nicht machbar zu sein.

Der große Comicbuch-Film des Sommers war „Iron Man 2“ – und, Hand aufs Herz, können sie sich noch an irgendetwas anderes als an Mickey Rourkes elektrische Peitschen erinnern?

Der große Frauenfilm des Sommers war „Sex And The City 2“ – oder sollte es sein. Aber er brachte nicht mehr zuwege, als idiotischerweise Manhattan gegen den Mittleren Osten zu tauschen und seine vier Heldinnen in posierende Drag Queens zu verwandeln.

Und was soll man zu den eskapistischen Abenteuerfilmen sagen? Hatte es nicht den Anschein, als teilten sich „Kiss & Kill“, „Knight and Day“ und „Salt“ ein und dasselbe Drehbuch? Nur dass „Kiss & Kill“ die ganz schlechten Seiten abbekam, die die beiden anderen nicht wollten?

Nein, der Sommer des Jahres 2010 war der Sommer unserer Unzufriedenheit, ein Popcornbecher voller Blindgänger, ein supersized Cola ohne Kohlensäure. Aber aus diesen vielen Pleiten kann man durchaus für die Zukunft lernen – und vielleicht ist es an der Zeit, dass Hollywood einen Blick zurück riskiert, ehe es weitermacht wie bisher.

Lektion: Zu große Vertrautheit führt zu Geringschätzung.

DER SOHN DER RÜCKKEHR DES REMAKES, TEIL 2

„Können sich die in Hollywood denn nichts Originelles mehr einfallen lassen?“ fragen viele Fans, die gerade aus der neuesten uninspirierten TV-Neuauflage, der aktuellsten Fortsetzung oder irgendeinem überflüssigen „Re-imagining“ kommen.

Natürlich könnten sie das. Aber es würde zuviel Geld kosten.

Heutzutage ist der größte Kostenfaktor bei den meisten Studiofilmen nicht mehr der Superstar oder der exotische Drehort oder die überwältigenden Spezialeffekte. Es ist das Marketing.

Und da sich bei der Werbung alles darum dreht, A) den Leuten ein Produkt vorzustellen und B) sie davon zu überzeugen, kann man sehr viel Zeit und Geld sparen, wenn man gleich zu Punkt B übergehen kann.

Warum sollte man „Das A-Team“ drehen, einen Film, der auf einer Fernsehserie basiert, die vor annähernd vierundzwanzig Jahren eingestellt wurde – lange bevor ein Großteil des Zielpublikums überhaupt geboren war?

Ganz einfach, weil genug von dieser Show in unser kollektives Popkultur-Gedächtnis übergegangen ist, damit es nicht mehr nötig ist, den Leuten zu erklären, worum es dabei geht. Man konnte sich in der Werbung auf „Sehen Sie sich das an!“ konzentrieren.

Was dem Film übrigens in keinster weise geholfen hat, denn er war ein ziemlicher Mist - und so laut und so hektisch geschnitten, als wäre er in einem Mixer hergestellt worden. Aber es erklärt, warum er überhaupt gemacht wurde.

Selbstverständlich können Remakes funktionieren, sofern die Filmemacher einen neuen Aspekt einbringen oder sonstwie anders an die Sache herangehen. (Wie zum Beispiel im Falle des trashigen, aber auf jeden Nonsens verzichtenden „Predators“.)

Sie können auch zu einer ungeheuren Katastrophe werden, wenn die Filmemacher den Stoff auf eine so neue und unkonventionelle Art präsentieren, dass das Publikum mit Befremden darauf reagiert. (Wie im Falle von „Robin Hood“, in dem der beliebte verwegene Kerl als schmutzigster und am wenigsten heiterer Mann überhaupt dargestellt wurde.)

Aber wenn der ursprüngliche Film auch nur halbwegs erfolgreich war – und Sie nichts hinzuzufügen haben -, dann halten sie sich bitte davon fern.

jonah-hex-megan-fox-josh-brolin-sommerkino NICHT ALLE COMICBÜCHER SIND GLEICHWERTIG

Der enorme Erfolg von den auf Batman, Spider-Man und ihren Superfreunden basierenden Filmserien hat die Studios dazu veranlasst, jeden noch so kleinen Comicbuchladen auf der Suche nach dem nächsten großen Superhelden in Strumpfhosen zu durchforsten.

Der Gedanke war, dass diese Comicbücher viele Fans haben, über ein klares Konzept verfügen und gleich als vorläufige Storyboards für die Filme dienen können. Also wird das auch auf andere Comics zutreffen.

Und genau das ist ein Irrtum, denn der Erfolg von Batman, Superman und Co. ist darauf zurückzuführen, dass sie von allem Anfang an gut geschriebene Charaktere waren. Es gab klar definierte persönliche Konflikte und rasante Erzählungen. Doch dies scheinen die Studios nicht verstehen zu wollen.

Wie sonst ließe sich „Jonah Hex“ erklären?

Nicht jedes Comicbuch muss verfilmt werden, und dieser Kultcomic ist hinreichend Beweis dafür. Sein Held – ein mit Narben bedeckter, sadistischer Rächer aus den Reihen der konföderierten Armee – war nicht gerade sympathisch. Die Mischung aus Cowboy-Ambiente und Science-Fiction-Technologie erinnerte an den (noch schrecklicheren) Streifen „Wild Wild West“.

Aber es handelte sich nun einmal um eine Graphic Novel und für diesen Sommer waren noch nicht viele Superheldenfilme angesetzt. Und ein Comicbuch ist so gut wie das andere, nicht wahr? Das Studio sah eine Lücke und füllte sie.

Aber man hätte diese Lücke besser zubetoniert und einen Grabstein darauf gesetzt, denn der Film war tot, ehe er in die Kinos kam.

Lektion: Große Comicbuch-Helden garantieren nicht Erfolg, weil sie aus Comicbüchern stammen. Sie garantieren Erfolg, weil sie große Helden sind.

3D KANN EINDIMENSIONAL SEIN

Als die Studios das letzte Mal auf 3D setzten, verloren sie gerade massenhaft Zuschauer ans Fernsehen; nun verlieren sie sie ans Internet und an Videospiele. Aber die Strategie bleibt dieselbe: Bieten wir den Leuten etwas, das sie zu Hause auf ihren Bildschirmen nicht haben.

Doch – Überraschung! - die Studios wurden gierig und noch dazu faul. Und das war noch nie eine erfolgreiche Geschäftsstrategie.

Die Gier kam auf, als die Verantwortlichen auf die Idee kamen, sie könnten für die 3D-Erfahrung einen Aufpreis verlangen – zumeist €3 bis €5 mehr pro Ticket. Dieses herrliche kleine Gimmick war gefundenes Geld – und ein nettes Polster in Zeiten rückläufiger Zuschauerzahlen.

Nur dass dies unfair war und dazu führte, dass Umfragen zufolge mittlerweile viele Kinogeher 3D ablehnen.

Das hängt damit zusammen, dass mittendrin die ökonomischen Regeln des Spiels geändert wurden; bis vor kurzem hatte der Preis einer Eintrittskarte nichts oder nur sehr wenig mit dem Budget des gezeigten Filmes zu tun. Ob es sich um eine Billigproduktion von Roger Corman oder ein Epos von David Lean handelte, der Eintrittspreis war immer derselbe.

Es sollen damit die erhöhten Kosten der Kinobetreiber abgedeckt werden? Eine kaum bessere Ausrede. Falls sie das selbst austesten möchten, können Sie je bei Ihrem nächsten Kinobesuch Ihre eigene 3D-Brille mitbringen und versuchen, eine Ermäßigung herauszuschlagen. Nein, die erhöhten Preise sind lediglich Ausdruck von Gier.

lastairbender-dev-patel Die Faulheit setzte ein, als die Studios, wohl aus einer Kombination von Kostenersparnis (in 3D zu drehen ist teuer und mühsam) und Panik (aber alles ist heutzutage in 3D!) daran gingen, ihre herkömmlich gedrehten Filme mit Hilfe von Computereffekten nachträglich zu konvertieren.

Das Resultat? Die billige Trickserei von „Die Legende von Aang“, bei dem die 3D-Effekte offensichtlich ein nachträglicher Einfall und noch dazu schlecht ausgeführt waren. Was - wovor echte 3D-Anhänger wie Jeffrey Katzenberg gewarnt haben – Publikum und Filmemachern die ganze Technologie verleidet.

Vielleicht hat Hollywood die Gans, die goldene Eier legt, noch nicht getötet – aber man hat ihr schon sehr viele Federn ausgerupft.

Lektion: Falls 3D der Handlung keine zusätzliche Dimension verleiht, ist keine andere Dimension von Bedeutung.

Natürlich war nicht alles schlecht. Immer wieder einmal tauchte ein kleiner Independent-Film auf und schaffte es, eineinhalb Stunden lang ohne Autoverfolgungsjagden, sprechende Leichname oder dämliche Zweideutigkeiten von Kim Cattrall zu unterhalten.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Kinoherbst Besseres zu bieten hat…

Für immer Shrek – Der animierte Oger ist nicht zu bremsen

Dienstag, 25. Mai 2010

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shrek-forever-after-poster Es ist an der Zeit, sich von „Shrek“ zu verabschieden. Und von „Shrek 2“. Und von „Shrek der Dritte“. Und von „Shrek The Halls“. Und von „Shrek Smash N´ Crash Racing“.

Und von „Shrek In The Swamp Karaoke Dance Party“. Denn mit „Für immer Shrek” geht die Shrek-Saga nun zu Ende. Und wie sehr werden wir alle diese tollen Shrek-Momente vermissen – die oberflächlichen und rasch veralteten Popkultur-Referenzen, die kaum vorhandene Handlung, den Crazy-Taxi-artigen, Ska-lastigen Popsoundtrack, die deutlich hörbaren Beweise dafür, dass Eddie Murphy noch immer Beschäftigung findet. Also was ist die beste Art, das Ende von „Shrek“ gebührend zu feiern?

Selbstverständlich indem man „Für immer Shrek“ an die Spitze der amerikanischen Kinocharts bringt. Und dafür sorgt, dass der Film auch eine Weile dort bleibt. Was meinen Sie? „Sex And The City 2“ kommt nächste Woche heraus? Na, dann wird „Für immer Shrek“ wohl nur noch die nächsten drei oder vier Tage der erfolgreichste Film sein. Tut mir Leid für Dich, Shrek.

Es ist eine traurige Zeit. In der englischsprachigen Welt ging gerade „Lost“ zu Ende, demnächst wird die letzte Folge von „24“ ausgestrahlt, und nun müssen wir auch noch von dem großen grünen Oger Abschied nehmen. Wie dem auch sei, hier nun die Top Five der amerikanischen Kinocharts…

1 – „Für immer Shrek“ (In der letzten Folge wünscht sich Shrek, jemand anderer zu sein, und verwandelt sich in Mike Myers, der kurz darauf erkennen muss, dass es viel leichter ist, Zig-Millionen Dollar dafür zu bekommen, dass man alle zwei Jahre ein grünes Monster synchronisiert, als sich eigene Witze auszudenken, woraufhin er inständig darum bittet, zurückverwandelt zu werden.) $71,250,000

2 – „Iron Man 2“ (In dem Mickey Rourke unter Beweis stellt, dass die Leute bisweilen auch Filme mögen, in denen eine der Hauptfiguren mit einem inakzeptabel schlechten fremdländischen Akzent spricht.) $26,600,000

3 – „Robin Hood“ (In dem Russell Crowe beweist, das genau das manchmal nicht der Fall ist.) $18,700,000

4 – „Briefe an Julia“ (In diese Film schreibt anscheinend irgendjemand Briefe an eine Person namens Julia. Ich gebe zu, dass ich nicht die geringste Ahnung habe – und auch nicht haben will.) $9,100,000

5 – „Just Wright“ (Amerikanische Rapper in einer romantischen Komödie. Nimmt irgendjemand Queen Latifah ab, dass sie sich in einen Mann verliebt??) $4,225,000

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