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Die Nominierungen für die Razzie Awards 2011 wurden bekanntgegeben – jetzt auch mit einer Kategorie für den schlechtesten Einsatz von 3D

Dienstag, 25. Januar 2011

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Die den schlechtesten Filmen gewidmete Preisverleihung hat endlich die lange erwarteten Nominierungen für das Kinojahr 2010 bekanntgegeben. Seit heuer gibt es eine zusätzliche Kategorie: Worts Eye-Gouging Mis-Use of 3D. (Etwa: Schlechtester, die Augen beleidigender Einsatz von 3D.) Meine Prognose: „The Last Airbender“ („Die Legende von Aang“) wird de große Abträumer des Abends.

Hier sind die Nominierungen für die Goldene Himbeere:

Schlechtester Film

Der Kautions-Cop (Columbia Pictures/Relativity Media)
Die Legende von Aang (Paramount/Nickelodeon Movies)
Sex and the City 2 (Warner Bros/New Line/HBO Pictures)
Eclipse: Biss zum Abendrot (Summit Entertainment)
Beilight: Biss zum Abendbrot (20th Century-Fox/Regency Enterprises)

Schlechtester Schauspieler

Jack Black in „Gulliver's Reisen“
Gerald Butler in „Der Kautions-Cop“
Ashton Kutcher in „Kiss & Kill“ und „Valentinstag“
Taylor Lautner in „Eclipse: Biss zum Abendrot“ und „Valentinstag“
Robert Pattinson in „Remember Me“ und „Eclipse: Biss zum Abendrot“

Schlechteste Schauspielerin

Jennifer Aniston in „Der Kautions-Cop“ und „Umständlich verliebt“
Miley Cyrus in „Mit Dir an meiner Seite“
Die vier „Gal Pals“ (Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis & Cynthia Nixon) in „Sex and the City 2“
Megan Fox in „Jonah Hex“
Kristen Stewart in „Eclipse: Biss zum Abendrot“

Schlechtester Nebendarsteller

Billy Ray Cyrus in „The Spy Next Door“
George Lopez in „Marmaduke“, „The Spy Next Door“ und „Valentinstag“
Dev Patel in „Die Legende von Aang“
Jackson Rathbone in „Die Legende von Aang“ und „Eclipse: Biss zum Abendrot“
Rob Schneider in „Kindsköpfe“

Schlechteste Nebendarstellerin

Jessica Alba in „The Killer Inside Me“, „ Meine Frau, unsere Kinder und ich“, „Machete“ und „Valentinstag“
Cher in „Burlesque“
Liza Minnelli in „Sex and the City 2“
Nicola Peltz in „Die Legende von Aan g“
Barbra Streisand in „Meine Frau, unsere Kinder und ich“

Schlechtestes Filmpaar/Ensemble

Jennifer Aniston und Gerald Butler in „Der Kautions-Cop“
Josh Brolins Gesicht und Megan Fox' Akzent in „Jonah Hex“
Das gesamte Ensemble von „Die Legende von Aang“
Das gesamte Ensemble von „Sex and the City 2“
Das gesamte Ensemble von „Eclipse: Biss zum Abendrot“

Schlechtestes Prequel, Remake, Rip-off oder Sequel

Kampf der Titanen
Die Legende von Aang
Sex and the City 2
Eclipse: Biss zum Abendrot
Beilight: Biss zum Abendbrot

Schlechtester Regisseur

Jason Friedberg & Aaron Seltzer für „Beilight: Biss zum Abendbrot“
Michael Patrick King für „Sex and the City 2“
M. Night Shyamalan für „Die Legende von Aang“
David Slade für „Eclipse: Biss zum Abendrot“
Sylvester Stallone für „The Expendables“

Schlechtestes Drehbuch

Die Legende von Aang (geschrieben von M. Night Shyamalan, basierend auf der TV-Serie kreiert von Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko)
Meine Frau, unsere Kinder und ich (geschrieben von John Hamburg und Larry Stuckey, basierend auf Charakteren kreiert von Greg Glienna und Mary Ruth Clarke)
Sex and the City 2 (geschrieben von Michael Patrick King, basierend auf der TV-Serie kreiert von Darren Star)
Eclipse: Biss zum Abendrot (Drehbuch von Melissa Rosenberg, basierend auf dem Roman von Stephenie Meyer)
Beilight: biss zum Abendbrot (geschrieben von Jason Friedberg & Aaron Seltzer)

Schlechtester, die Augen beleidigender Einsatz von 3D

Cats & Dogs 2: Die Rache der Kitty Galore
Kampf der Titanen
Die Legende von Aang
The Nutcracker in 3D
Saw 3D

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Razzies-Website.

Eclipse – Bis(s) zum Abendrot: Eine Vernichtung

Mittwoch, 21. Juli 2010

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Gastkommentar von Johanna M.

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Hallo, Jungfrauen! Wie geht es Euch? Seiht Ihr völlig aus dem Häuschen? Wegen „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“, nicht wahr? Seit vergangenem Wochenende, nicht wahr? Nun gut, ich habe mir den Film angesehen. Und wie mein geschätzter alter Vater unter seinem geschätzten alten Schnurrbart heraus sagen würde: Euch sollte man in eine Gummizelle sperren. Das ist es, worum Ihr soviel Trara gemacht habt? DAS? Ich hatte die „Twilight“-Saga (Bücher und Filme) bis gestern gemieden, weil ich versuche, Dinge zu meiden, die Menschen, deren Urteilen ich traue, für, wie meine liebe feinfühlige Mutter sagen würde, Pferdemist halten. Ich habe „Twilight“ so hartnäckig gemieden, wie ich es vermieden habe, mit meinen Augäpfeln und Nasenlöchern allzu nahe an echten Pferdemist direkt aus dem A….loch eines Pferdes heranzukommen. Aber bisweilen muss man sich, wenn man wie ich das Pech hatte, eine Wette zu verlieren, mit Pferdemist befassen, und so ging ich ins Kino und sah mir „Twilight 3: Havana Nights 2“ (heißt der Dreck nicht so?) an.

Und kann ein kulturelles Phänomen von solchen Ausmaßen wirklich dermaßen schlecht sein? Wenn Millionen und Abermillionen von Menschen in aller Welt weinen und $40 Dollar teure glitzernde Dildos kaufen und sich ein wenig in die Hose machen und mit gen Himmel erhobenen Händen rufen: „Ja, ich liebe Stephenie Meyers metaphorischen Pferdemist und ich feiere alle ihre Werke und ich warte bis nach der Hochzeit, um Sex mit einem wiederbelebten Leichnam,d er Menschen isst, zu haben, denn das ist es, was Gott von mir will, und Gott bringt meine Eierstöcke zum Glühen!“ Kann es? Wirklich dermaßen schlecht sein? (Rhetorische Frage, leibe Jungfrauen. Seid still.)

„Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ ist mit großer Sorgfalt und enormem Nachdruck langweilig. Der Film beginnt in einem Feld voller Wildblumen, wo Bella und Edward einander liebkosen und leise über ihre Gefühle reden, als wäre das ihr Hauptberuf (was er, wie Sie nur allzu bald merken werden, auch wirklich ist). Bella und Edward reden über Gefühle. Bella und Jacob reden über Gefühle. Bella redet auf dem Wege peinlicher Erzählungen aus dem Off über Gefühle. Bella und Edward reden wieder über Gefühle. Und wenn man gerade glaubt, dass es absolut unmöglich ist, dass noch irgendjemand irgendwelche Gefühle hat, redet Jacob mit Bella über genau dieselben Gefühle, über die die beiden erst wenige Minuten zuvor geredet haben, und sie säuselt zurück, als hätten sie genau dieselbe gottverdammte Konversation nicht gerade eben erst gehabt. Dann sagt er das Wort „Wolftelepathie“. Dann sagt Edward Bella, sie sei eine Hure, deren unsterbliche Seele aufgrund ihrer unersättlichen Geilheit in Gefahr ist. Dann willigt sie ein, ihn zu heiraten und sagt sinngemäß: „Ich will mich auf jede menschenmögliche Weise an Dich binden.“ Dann sticht sich der Feminismus ins Herz. Nur um etwas zu fühlen.

Es ist kein Zufall, dass Kristen Stewart – vernünftig, feinfühlig, rührend - den einzigen Menschen in diesem Machwerk spielt. Alle anderen wandeln an der Grenze zum Koma dahin (Jacob, zum Beispiel: ein ausgestopfter Wolf?). Stewart ist viel zu gut für diesen Film. Sie wurde kürzlich von Forbes auf Platz 66 unter den 100 einflussreichsten Prominenten gereiht. Robert Pattinson, ein Mann, der so farblos ist, dass man ihn auf der Leinwand kaum wahrnimmt - fast wie die Reflexion eines Vampirs im Spiegel -, rangiert in selbiger Liste auf Platz 50. Verdammter Pferdemist!

 

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US-Kinocharts: Twilight Eclipse ist weiterhin Mist, während Inception groß absahnt

Dienstag, 20. Juli 2010

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inception-leo-dicaprio Pah. Sie nennen „Twilight: Eclipse“ einen Kulthit? Der Film schnüffelte an der Topposition der amerikanischen Kinocharts wie ein Hund am Hinterteil eines Artgenossen, bevor er sich irgendwo niederlässt und seine eigenen Genitalien leckt. Ja, nach nur einer Woche musste „Twilight: Eclipse“ den ersten Platz räumen, was , wie ich nur hoffen kann, auf die plötzliche Erkenntnis zurückzuführen ist, dass Vampire einfach Mist sind.

Sind sie wirklich, Was ist das für ein Bösewicht, der vor ein wenig Knoblauch Reißaus nimmt? Und Robert Pattinson hat ungefähr so viel Ausstrahlung wie die Reflexion eines Vampirs im Spiegel.

Während also „Twilight: Eclipse“ das Geländer hinunterrutscht und das Interesse an „Despicable Me“ („Ich – einfach unverbesserlich“) ebenfalls nachlässt, ist die Topposition frei für „Inception“, einen Film, in dem Leonardo DiCaprio, der noch immer wie ein Neunjähriger aussieht, dem man einen Bart angeklebt hat, die Hauptrolle spielt. Ohne weiteres Herumgerede, hier nun die Top Five der amerikanischen Kinocharts:

1„Inception“ (Oh. Wie intelligent der Film doch ist. Erbringt die Leute zum Gurren, während ihre Gehirne zum ersten Mal seit „Matrix“ wieder ein wenig gefordert werden. Und Leonardo DiCaprio spielt mit, den Sie irgendwann einmal attraktiv fanden, aber jetzt nicht mehr, da er nun ein ernstzunehmender „Schauspieler“ ist.) $62,800,000

2 „Despicable Me“ (Dieser Cartoon in Spielfilmlänge, in dem Russell Brand und Julie Andrews mitwirken, wird ohne Zweifel von vielen Erwachsenen angesehen, obwohl er eindeutig für sabbernde, einfach gestrickte Kinder gemacht wurde.) $32,800,000

3„The Sorcerer´s Apprentice“ [dt. „Duell der Magier“] (Zum Glück kam „The Sorcerer´s Apprentice“ des Weges. Nicolas Cage musste uns allen wieder einmal vor Augen führen, wie sehr seine Fähigkeiten als Schauspieler in den letzten Jahren nachgelassen haben. Mittlerweile wirkt er nur noch wie eine jüngere Ausgabe von William Shatner. In diesem umwerfend komischen Fantasy-Schwachsinn tut er sich mit dem typischen verrückten und gut aussehenden Disney-Langweiler zusammen, der immer „Whoa!“ machen und eine Miene aufsetzen muss, als habe er nicht die geringste Ahnung , worum es geht, bis er schlussendlich doch kapiert, was Nic Cage, gekleidet wie ein Landstreicher, ihm beibringen will.) $24,700,000

4„Twilight: Eclipse“ (Der dritte Teil der „Twilight“-Saga ist - genau wie seine beiden Vorgänger - ein Film für Menschen, bei denen das Schamhaar noch nicht sprießt. Man kann nachvollziehen, warum sie sich diesen Streifen anschauen möchten, denn es geht darin um einen frigiden quadratschädeligen Fledermausmann, der die ganze Zeit über sehr emotional ist. Ziemlich verblüffend ist, dass sich auch Erwachsene für diese Pferdepisse-Serie erwärmen können, wenn scheinbar auch auf eine ironische Weise, wie man sie seit dem Tod von Patrick Swayze nicht mehr gesehen hat.) $13,400,000

5„Toy Story 3“ (In diesem Streifen erwacht wiederum Spielzeug zum Leben, damit Menschen sich darüber auslassen können, wie lebensecht das computeranimierte Haar in dieser zweiten Fortsetzung einer sinnfreien, aber supererfolgreichen Reihe wirkt. Im Prinzip ist das der typische sentimentale, von Pixar produzierte Mist, den sich Leute wie Sie zum Spaß hineinziehen, ehe sie in ihren „Puh der Bär“-Pyjamas zu Bett gehen.) $12,000,000

Bella Swan, oder: Ist es falsch, eine fiktive Figur zu hassen?

Samstag, 17. Juli 2010

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bella-swan-kristen-stewart Es gibt da also dieses Phänomen namens „Twilight“, das unter dem Deckmantel des Vampirmythos die unter mormonischen Teenagern so weit verbreitete Erfahrung des schuldbeladenen Fummelns bis zur ewigen Vereinigung der Seelen im heiligen Bund der Ehe trachtet und in der Form von Büchern und Filmen, die allesamt extrem erfolgreich sind, auf die Menschheit niederprasselt.

Durch diesen außerordentlichen Erfolg aufmerksam geworden, ließ ich die drei „Twilight“-Filme über mich ergehen, die ersten zwei auf DVD, den dritten im Kino. Das Einzige, das dabei so etwas wie einen bleibenden Eindruck hinterließ, war die ständig zunehmende Widerwärtigkeit der weiblichen Hauptfigur, einer weinerlichen Versagerin, die von der (doch recht ansehnlichen und anscheinend auch talentierten) Kristen Stewart verkörpert wird, die ihre Ansehnlichkeit und ihr anscheinend vorhandenes Talent darauf verwenden muss, eine weinerliche Versagerin zu sein, die alle geistig halbwegs gesunden Menschen früher oder später hassen werden.

Vergessen Sie die subtile Poesie ihres Namens (Bella Swan); was mit der Figur so ganz und gar nicht stimmt, analysiert Wm.™ Steven Humphrey in I Love Television ganz treffend:

Haben Sie „Eclipse“ schon gesehen? Sind Jacobs Bauchmuskeln nicht zum Niederknien? Ist Edward nicht ein käsegesichtiger Stutzer? Und ist Bella nicht die dämlichste Person auf Erden? Ernsthaft, sie liegt jammer tund fleht den ganzen Film lang: „Edward! Verwandle mich in einen Vampir! Verwandle mich in einen Vampir!“ Warum sollte er? Damit sie bis in alle Ewigkeit an ihm herumnörgeln kann? Bella wäre der mit Abstand schlechteste Vampir in der Geschichte der Vampire - sogar schlechter als Count Chocula! Der mag zumindest Schokolade! Bella ist dumm und mag keine Schokolade; sie kann einem Menschen lediglich den Willen zu Leben aussaugen.

Damit ist die heutige Ausgabe von „Zwei erwachsene Männer regen sich über ein fiktives junges Mädchen auf“ zu Ende. Schönen Tag noch!

 

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Eclipse – Bis(s) zum Abendrot

Freitag, 16. Juli 2010

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Eine Spur besser als die ersten beiden Teile, aber immer noch meilenweit entfernt von einem guten Film

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Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse
Herstellungsland: USA 2010
Regie: David Slade
Drehbuch: Melissa Rosenberg, basierend auf dem Roman von Stephenie Meyer
Darsteller: Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner, Bryce Dallas Howard, Anna Kendrick, Michael Welch, Christian Serratos, Jackson Rathbone, Ashley Greene, Peter Facinelli, Kellan Lutz

Und nun geht also die Parabel von der keuschen holden Maid weiter…und weiter. Das Epos der ungeöffneten Dose wird fortgesetzt. Wenn der Abspann des dritten „Twilight“-Filmes zu rollen beginnt, nach mehr als zwei Stunden, hat sich noch immer nichts daran geändert. Im vergleich zu dem jungfräulichen Highschool-Mädchen Bella Swann wirkt Doris Day wie ein betrunkene Nymphomanin aus der Hölle.

Bella (Kristen Stewart) ist noch immer bis über beide Ohren in ihren Traumprinzen/Vampir Edward Cullen verliebt. Dieser wird von Robert Pattinson gespielt, der unattraktive Koteletten, beige Kontaktlinsen und zunehmend ungepflegtes Haar hat und wie eine Art schüchterner, untoter Elvis wirkt. Aber ihr wird natürlich auch noch von einem attraktiven Werwolf namens Jacob (Taylor Lautner), einem unbekümmerten Individuum, das nie ein Hemd trägt und tiefe Gefühle für sie hegt, der Hof gemacht. Beide, Edward und Jacob, sind ritterlich genug, sie nicht unter Druck zu setzen, denn sie wissen, dass Bella für den Fall, dass die Beziehung körperlich werden sollte, ihre menschliche Identität aufgeben und sich mit Leib und Seele ihrem Zukünftigen überantworten muss. Und ein scheinheiliger Kompromiss, wie der, durch den Ex-Präsident Bill Clinton technisch gesehen „Beziehungen“ mit Monica Lewinsky vermied, ist nicht möglich. Bis jetzt konnte sich Bella nicht überwinden, den folgenschweren Schritt zu tun, aber sie mag Edward auf jeden Fall lieber als Jacob.

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Zu Beginn des dritten Teiles scheint sie die Absicht zu haben, Edward noch warten zu lassen, allerdings nur noch bis zu ihrem Highschool-Abschluss. Aber dann ändern sich die Dinge. Edward macht ihr einen Heiratsantrag, weshalb der Zeitpunkt weiter in die Zukunft verschoben wird. Nun ist er bereit zu warten, bis sie Mr. und Mrs. Cullen sind. Wer weiß schon, ob es nicht noch viel mehr Ausreden geben wird, um einen Aufschub der „bösen“ Stunde zu erreichen? Vielleicht wird sie Edward warten lassen, bis sie mit dem College fertig ist, bis sie ihren Doktor gemacht hat, bis sie Anwältin geworden ist oder bis er seine erste Prostatauntersuchung hinter sich hat. Oder sie wird nachgeben und ihn irgendwann im vierten („Breaking Dawn Teil 1“, voraussichtlich 2011) oder fünften („Breaking Dawn Teil 2“, irgendwann 2012) „Twilight“-Film ranlassen. Ich kann nur hoffen, dass die Erwartungen dieser beiden Leute ans erste Mal bis dahin nicht unrealistisch hoch geworden sind.

Die neueste Krise in Bellas emotionalem und nichtsexuellem Leben fällt mit schlimmen Ereignissen in Seattle zusammen. Ein grotesker Serienmörder ist anscheinend dabei, die lokale Bevölkerung zu dezimieren: Vorkommnisse, die Bellas geschiedener Vater, ein Polizist, müßig in der Zeitung verfolgt, während er vielleicht ein kühles Bier geniest. Man sieht eine leere Dose auf dem Kaffeetisch, was wohl bedeutet, dass er einsam ist, aber nicht allzu sehr.

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Aber wir wissen, dass der Schuldige streng genommen kein Mensch ist. Eine Horde „neugeborener“ Vampire läuft Amok, und zwar unter dem Einfluss der rothaarigen Viktoria (diesmal von Bryce Dallas Howard gespielt), die nur noch auf Rache aus ist, seit Edward ihren Liebsten, James, im letzten Film tötete. Diese schreckliche neue Gruppe von Vampiren dürstet danach, Bella zu vernichten. Deshalb müssen sich die Vampire und die Werwölfe, Team Edward und Team Jacob, zusammenraufen, um die Eindringlinge abzuwehren und Bella zu beschützen.

Es gibt da eine faszinierende Szene, in der, nachdem sie Bellas Geruch genutzt haben, um die Neugeborenen zu einem bestimmten strategisch vorteilhaften Teil des Waldes zu locken, wo der alles entscheidende Kampf stattfinden soll, Jacob sie auf seinen starken Armen durch den Wald tragen muss, um ihren Körpergeruch zu überdecken – glaube ich -, und Bella sich an ihn schmiegt. Dies sieht verdächtig nach einer weiteren Entschuldigung für nichtsexuellen Körperkontakt aus.

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Es ist zu einem Gemeinplatz geworden, festzustellen, dass die Liebesbeziehungen zwischen Vampiren und anderen Kreaturen in „Twilight“-Büchern und –filmen als Metapher für Enthaltsamkeit und Verweigerung dienen. Immer und immer wieder pflanzen sich Edward und Jacob voreinander auf; immer und immer wieder werfen sie einander vernichtende Blicke zu. Irgendwie passiert es, dass sie gemeinsam auf dem abgelegen Berg campieren, noch dazu alle drei in einem Zelt, und während Bella sittsam ein wenig schläft, verhöhnen die beiden Alpha-Männchen einander. „Ich gehe Dir wirklich unter Deine eiskalte Haut, oder etwa nicht?“ stößt Jacob hervor. „Wären wir nicht von Natur aus Feinde, könnte ich dich beinahe mögen“, murmelt Edward.

Oh, mein Gott, die Spannung zwischen den beiden könnte man mit einem Messer schneiden. Später findet Jacob heraus, dass Edward mit Bella verlobt ist, was ihn verständlicherweise die Fassung verlieren lässt. Das Publikum darf sich fragen, ob seine Gefühlslage nicht doch ein wenig verworrener ist. Hätte jemand wie E Annie Proulx oder Larry McMurtry diese Geschichte ersonnen, müsste Jacob wahrscheinlich nach seiner Rückkehr von dem Berg irgendeinen wenig erfüllenden Viehtreiberjob annehmen, während Edward im Landmaschinenhandel von Bellas Vater arbeitet. Hier kämpfen sie weiter mit den Rollen, die ihnen die Gesellschaft aufgezwungen hat. Diese Vampirgeschichte war im ersten Teil erfrischend neuartig: jetzt, da die Filme vier und fünf gedreht werden, scheint es an der Zeit, den Holzpflock zu schärfen.

Fazit: Es wird viel über Gefühle geredet, aber wenigstens gibt es dank der „neugeborenen“ Vampire diesmal auch ein wenig Action, so dass man nicht ganz ins Koma fällt.

 

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Dienstag, 13. Juli 2010

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despicable-me-teaser-trailer Nun, das hat ja nicht lange gedauert. Da habe ich mich ganz umsonst davor gefürchtet, dass „Twilight: Eclipse“ („Eclipse - Bis(s) zum Abendrot“) monatelang die amerikanischen Kinocharts dominieren könnte.

Keine Spur davon. Nach nur einer Woche wurde „Twilight: Eclipse“ von „Despicable Me“ („Ich – Einfach unverbesserlich“) von der Spitze der Charts verdrängt. Woran mag das wohl liegen? Langweilt die „Twilight“-Saga die Leute schon? Sind die Fans der Reihe schon so weit gereift, dass sie keine kreischenden kleinen Nervensägen mehr sind? Oder ist der unerwartete Absturz von „Twilight: Eclipse“ in den amerikanischen Kinocharts darauf zurückzuführen, dass die heutige Jugend bereits wieder andere Dinge für sich entdeckt hat?

Lassen Sie uns hoffen, dass nicht letzteres der Fall ist, denn sonst ist zu befürchten, dass in „Breaking Dawn“ Justin Bieber als BMX-fahrender und Textnachrichten versendender junger Werwolf mit von der Partie ist. Die Top Five der amerikanischen Kinocharts finden Sie wie immer unterhalb der Werbung...

1„Despicable Me“ [dt. „Ich – Einfach unverbesserlich“] (Vielen Dank für Cartoons wie „Despicable Me“. Ohne sie könnten Herrschaften wie Steve Carell, Jason Segel, Russell Brand, Will Arnett und Danny McBride nicht unverschämt hohe Gagen dafür einstreifen, dass sie unendlich viel weniger lustig sind als sonst.) $56,400,000

2 „Twilight: Eclipse“ (Hat außer mir sonst noch jemand diese „Twilight“-Werbeclips für Volvo gesehen? Nicht sagt ‚Ich bin mehr als 100 Jahre alt’ so wie ein Volvo, oder etwa nicht? Angeblich soll „Breaking Dawn“ von Werther´s Original und einer Hämorrhoidencreme gesponsert werden.) $31,700,000

3„Predators“ (Das soll eine moderne Neuinterpretation sein? Wohl kaum. Sehen Sie sich doch nur einmal die Predators an. Keiner von denen ist ein Teenager. Keiner von ihnen rennt völlig grundlos ohne Hemd herum. Und sie alle töten noch immer Menschen, anstatt einfach nur herumzustehen, gelangweilt in die Landschaft zu starren und zu funkeln. Kein wunder, dass es dieser Streifen nocht an die Spitze der amierkanischen Kinocharts geschafft hat.) $24,800,000

4„Toy Story 3“ (Die Leute von Pixar haben so großen Spaß daran, das Publikum zum Weinen zu bringen, dass „Toy Story 4“ verschoben wurde, bis irgendjemand eine Technik entwickelt, die es erlaubt, jedem Zuschauer individuell während des Vorspanns eine schreckenerregende Szene vorzuspielen, in der seine oder ihre Mutter von einer Gruppe Rowdys attackiert wird – in Superzeitlupe.) $21,000,000

5„The Last Airbender“ [dt. „Die Legende von Aang“] (Zum glück heißt diese Zelluloidverschwendung „The Last Airbender“, weshalb keine Fortsetzung zu befürchten sein dürfte. Außer die Macher haben sich geirrt oder das Publikum in die Irre geführt und es gibt irgendwo da draußen noch einen, der über die Fähigkeit verfügt, den wind zu beeinflussen. Den sollte man dann allerdings schleunigst beseitigen…) $16,600,000

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twilight-eclipse-jacob-bella-edward-filmundco Behaupten Sie nicht, Sie wären überrascht. „Twilight: Eclipse“ („Eclipse – Biss zum Abendrot“) spielte am vergangenen Wochenende in den USA das meiste Geld ein.

Das erklärt so manches. Der Erfolg von „Eclipse“ erklärt, warum in Nordamerika das ganze Wochenende über keine kleinen Mädchen auf den Straßen gesehen wurden, er erklärt das ständige leise Gekreische und er erklärt, warum man plötzlich überall knöcheltiefen Urinlacken ausweichen muss.

Und noch viel wichtiger, „Eclipse“ soll der beste „Twilight“-Film bisher sein. Ehrlich gesagt, bedeutet das nicht sonderlich viel, denn ich könnte Schimmel filmen, der sich auf warmem Joghurt ausbreitet, und das Ergebnis wäre noch immer um einiges besser als „Twilight“ und „New Moon“ zusammengenommen. Und wenn ich das Joghurt lange genug stehen ließe, hätte es irgendwann Haare wie Robert Pattinson und würde wahrscheinlich auch so riechen wie er. Wie dem auch sei, die Top Five der amerikanischen Kinocharts finden Sie wie immer unterhalb der Werbung...

1„The Twilight Saga: Eclipse“ (Vermutlich „Eclipse“ (Sonnenfinsternis) genannt, weil Augenzeugenberichten zufolge bei der englischen Premiere in einem Kino am Leicester Square die Sonne von Horden geifernder, pandaäugiger 14-jähriger Mädchen völlig verdeckt wurde, die im Prinzip in Richtung eines leeren Balkons gekreischt haben sollen. Wer kann diese jungen Leute verstehen?) $69,000,000

2„The Last Airbender“ [dt. „Die Legende von Aang“] (Sie drehten also einen Film, einen von nahezu allen geschmähten Film, in dem im Prinzip der Wind der Bösewicht ist. Die Leute hassen Sie dafür, dass Sie diesen Film gemacht haben. Was drehen Sie folglich als nächstes? Einen Film über einen Jungen, der den Wind krümmen kann. Ich kann M Night Shyamalan einfach nicht ausstehen.) $40,650,000

3„Toy Story 3“ (Wissen Sie, ich kann „Cars 2“ kaum noch erwarten. Falls Pixars Vorliebe für Trübsal weitergeht, wird es dabei um Drogenabhängigkeit und Kindsmord gehen. Toll.) $30,174,000

4„Grown Ups“ [dt. „Kindsköpfe“] (Es würde mir auch gefallen, wenn Adam Sandler einmal in einem Film über Drogenabhängigkeit und Kindmord mitspielte. Immerhin wäre das dann der erste seiner Filme, der beabsichtigt deprimierend wäre.) $18,500,000

5„Knight and Day“ (Ich mache nicht Tom Cruise für den Misserfolg von „Knight and Day“ verantwortlich. Schuld daran ist der Umstand, dass der von ihm gespielte Charakter nicht Roy Knight und er von Cameron Diaz verkörperte Charakter nicht June Day heißt. Haben die Drehbuchautoren etwa die Regeln nicht verstanden? Genau so sollte das funktionieren, ihr Idioten.) $10,200,000

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robert-pattinson-is-edward-twilight Die Wissenschaft. Ist sie nicht wunderbar? Ohne sie gäbe es kein Internet, was bedeuten würde, dass wir alle vermutlich hässliche, sonnengebräunte, athletische Körper und widerlich ausgewogene Psychen hätten, völlig unbelastet von Details aus den Leben der Stars.

Ohne Wissenschaft hätten wir keine Photos von diesem Gesicht auf dem Mars, das kein Gesicht ist, oder diesem Large Hadron Collider Dings, das angeblich ein loch ins Universum reißen sollte, es dann aber doch nicht tat.

Ohne Wissenschaft wüssten wir auch nicht, dass der vorgebliche Vampir Robert Pattinson vielleicht nicht nur ein vorgeblicher Vampir ist, denn sein Vater ist Dracula, seine Mutter ist Stephenie Meyer, Prinz Harry ist sein Cousin und sein seltsamer Onkel ist, wer kann das schon so genau sagen, wahrscheinlich Jesus.

Nicht das ich es wagen würde, mich zu der Behauptung zu versteigen, dass Jesus ein Vampir war. Oder ein Onkel. Oder seltsam. Solche Behauptungen stehen mir nicht zu – das überlasse ich gerne den professionellen Ahnenforschern.

Die Ahnenforscher von Ancestry.com befassten sich vor kurzem etwas genauer mit dem Stammbaum von Robert Pattinson, nicht etwa, weil demnächst sein fünfhundertfünfundfünfzigster Vampirfilm in die Kinos kommt und viele Leute schön langsam das Interesse verlieren, sondern vorgeblich, um dem eigenartigen Geruch auf die Spur zu kommen, den er ausströmt. Oder vielleicht fanden sie auch nur eines seiner Haare und stellten fest, dass die DANN zu neunzig Prozent mit der des Stinktieres übereinstimmt. Oder sonst etwas in der Art.

Wie dem auch sei, mit WISSENSCHAFTLICHEN METHODEN fanden sie heraus, dass Robert Pattinson nicht nur mit dem berüchtigten Vlad Tepes, genannt „Der Pfähler“, verwandt ist (ja, das ist jener transilvanische Fürst aus dem 15.Jahrhundert, der Bram Stoker dazu inspirierte, „Dracula“ zu schreiben), er ist mit Vlad Tepes über die Prinzen Harry und William verwandt.

Und als wäre das nicht schon genug, stellten die Wissenschafter auch noch fest, dass Stephenie Meyer mit all diesen Herrschaften verwandt ist. Oh, und Emma Watson stammt von einer echten Hexe ab, aber für sie interessiert sich niemand.

Anastasia Taylor von Ancestry.com hatte folgendes über die Erkenntnisse bezüglich Robert Pattinsons Stammbaum zu sagen:

Ganz ohne Mythos oder Magie stellen wir fest, dass in Robert Pattinsons Leben Personen fürstlichen Geblüts und Vampire verborgen sind - das macht seine Geschichte so übernatürlich wie jene, die er auf der Leinwand spielt.

Moment! Was war das? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich verstehe nicht ein Wort davon – das ist alles Wissenschaft, Wissenschaft, WISSENSCHAFT. Ich glaube, es bedeutet:

  • Vampire existieren ganz bestimmt.
  • Miley Cyrus ist ein Hobbit.
  • Mickey Rourke ist ein Einhorn.
  • Man kann vom Küssen schwanger werden.

Aber die wirklich erstaunliche Neuigkeit ist, dass in einer Familie, die aus einem Mann, der ungefähr 50,000 Menschen aufspießen ließ, zwei überprivilegierten, im Stechschritt einherstolzierenden Tölpeln und einer Frau besteht, die trotz all unserer Bitten nicht damit aufhören will, unendlich lange Romane über Leute zu schreiben, die Renesmee heißen, Robert Pattinson – nur ein Vampir mit seltsamer Frisur, der vorgibt, kein Vampir zu sein – das weiße Schaf einer verkommenen Sippe ist.

Na, ich weiß nicht. Vielleicht hat ja der Large Haldon Collider doch ein Loch ins Universum gemacht.

 

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robert-pattinson-twilight-new-moon Plötzlich fühle ich mich irgendwie seelenverwandt mit Robert Pattinson.

Ja, in der Vergangenheit mögen mich sein Gesicht, seine Haare, seine scheinbare Allgegenwart und sein seltsamer amerikanischer Akzent, der bewirkt, dass er fast wie eine Roboterversion von Christopher Walken klingt, einigermaßen in Rage versetzt haben – aber nun, da er gesagt hat, dass er die „Twilight“-Saga nicht versteht, würde ich mich am liebsten auf ein Bier mit ihm treffen.

Denn ich kapiere die Saga auch nicht. Ich verstehe nicht, wie eine Geschichte über einen unglaublich alten Mann und ein mürrisches Kind, die versuchen, einander im Schlechten-Laune-Haben zu übertreffen, so populär werden konnte.

Dennoch scheine ich de tatsächlichen Handlungsverlauf ein wenig besser durchschaut zu haben als Robert Pattinson, weshalb ich gerne bereit bin, ihm auf die Sprünge zu helfen.

Also, Robert Pattinson, hast Du es dir bequem gemacht? Nein, ich möchte kein Lied hören, dass Du über Deine Fans geschrieben hast. Sei einfach ruhig.

Hier ist mein Angebot – ich gebe Dir einen Überblick über die „Twilight“-Saga, wenn Du aufhörst, irgendwelchen Blödsinn in Talkshows zu verzapfen, in Ordnung? Wenn du das nächste Mal bei Ellen oder Oprah zu Gast bist und das Bedürfnis verspürst, albernen Schwachsinn über Vaginas oder über Dein Haar abzusondern, unterdrücke es, lieber Robert Pattinson. Unterdrücke es zum Wohle aller.

Also, Robert Pattinson, was verstehst Du nicht an der „Twilight“-Saga? Falls Du einen Ausspruch von Dir selbst finden könntest, aus dem Deine Verwirrung während einer vor kurzem abgehaltenen Pressekonferenz für „Eclipse – Biss zum Abendrot“ offensichtlich wird, umso besser:

„Ich sah „Twilight“ vor wenigen Tagen im Fernsehen zum ersten Mal“, enthüllte Robert Pattinson während einer Pressekonferenz für „Eclipse“ am vergangenen Wochenende. […] „Jetzt, da ich den Film gesehen habe, [stelle ich fest], dass man das Buch lesen muss, um die Geschichte zu verstehen“, sagte Pattinson mit einem Lachen. „Ich fragte mich ‚Was?!’ – und ich spiele mit.“

Hmm. Das ist nicht gerade hilfreich, Robert Pattinson. Du sagst eigentlich nur, dass Du etwas im Fernsehen angeschaut hast, dass dir irgendwie bekannt vorgekommen ist, weshalb Du nach ungefähr 90 Minuten aufgesprungen bist und gerufen hast: „Hey! Bin ich das etwa?“

Was auch immer. Eine Abmachung ist eine Abmachung – hier nun die versprochene Kurzzusammenfassung der „Twilight“-Saga:

„Twilight – biss zum Morgengrauen“

Ein mürrisches Mädchen zieht in eine Kleinstadt, die nach einem Esswerkzeug benannt ist, und verliebt sich in einen sehr alten Mann, der unter Hautproblemen leidet und sich bemüht, sie nicht wie ein Erfrischungsgetränk zu behandeln.

„New Moon – Biss zur Mittagsstunde“

Der sehr alte Mann verlässt das mürrische Mädchen, das in der Folge zu halluzinieren beginnt und sich mit einem Paar Brustwarzen anfreundet. Dann begeben sich alle nach Italien, um den Papst zu sehen oder etwas in der Art.

„Eclipse – Biss zum Abendrot“

Brustwarzen oder sehr alter Mann? Finster dreinschauen oder Schultern hängen lassen? Einsilbige Antworten oder ewiglange Monologe über nichts Bestimmtes? Das mürrische Mädchen kann sich noch immer nicht entscheiden.

„Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht“

Das mürrische Mädchen wird schwanger, und der Fötus muss letztendlich aus ihrer Gebärmutter herausgenagt werden. Verständlicherweise verwirrt, gibt das mürrische Mädchen dem Kind den dümmsten Namen der Welt. Nein, nicht „Dawn“.

Da du jetzt über das Wichtigste informiert bist, lieber Robert Pattinson, wirst Du hoffentlich auch Deinen Teil der Abmachung einhalten. Ich kann mich doch auf Dich verlassen, oder nicht? Du wirst in Talkshows keine Dummheiten mehr von Dir geben, nicht wahr? Hallo? Robert?

„[Da ist] etwas am Niederknien – denn ich musste in den „Twilight“-Filmen so viel knien -, es sieht immer sehr linkisch aus. Ich habe nämlich ziemlich lange Oberschenkel und so, weshalb es nicht hinhaut.“

Nein, Robert Pattinson! Wir hatten eine Abmachung! Wie konntest Du mich nur so hintergehen? Du bist für mich erledigt, Robert. ERLEDIGT.

 

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Robert Pattinson: Tot mit 30, wie es scheint

Freitag, 18. Juni 2010

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twilight-robert-pattinson Robert Pattinson hat eine ungewöhnliche Methode entdeckt, um für „Eclipse - Biss zum Abendrot“ die Werbetrommel zu rühren - er stolziert herum und proklamiert seinen bevorstehenden Tod.

Was für ein genialer Einfall. Ehrlich. Denken Sie darüber nach. Stellen Sie ich vor, Heath Ledger und James Dean hätten allen gesagt, dass sie jung sterben werden – statt angesichts von „Ritter aus Leidenschaft“ oder dieser beiden Folgen von „Treasury Men in Action“ die Nase zu rümpfen, hätte sich die Welt mit Begeisterung auf diese Jugendsünden gestürzt, wohl wissend, dass man nicht mehr viele Chancen haben würde, diese beiden raren Talente in Aktion zu erleben.

Diese Taktik hat Robert Pattinson nun jedenfalls für sich entdeckt, denn er hat in einem Interview erklärt, dass er vermutlich noch vor seinem 30. Geburtstag tot sein wird. Aber keine Sorge, liebe Teenagerinnen, Robert Pattinson wird wahrscheinlich nicht so bald sterben. Seine Karriere wird in wenigen Jahren am Ende sein, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass er selbst noch lange körperlich fit bleiben wird.

Es ist interessant zu beobachten, wie sich die Darsteller von „Eclipse - Biss zum Abendrot“ alles in ihrer Macht stehende tun, um möglichst unangenehm aufzufallen. Da sind zunächst die beiden jungen Leute, die sich lauthals darüber beschweren, dass sie nicht genug Gage bekommen, dann entschied sich Kristen Stewart, den Ruhm mit dem physischen Akt der Vergewaltigung zu vergleichen, und nun rennt Robert Pattinson herum und verkündet, dass er nicht einmal mehr sechs Jahre zu leben hat.

Das ist richtig, Robert Pattinson wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch vor seinem 30. Geburtstag den Löffel abgeben. Bitte nehmen Sie das als Hinweis, um mit dem Entwerfen der dämlichen Robert-Pattinson-Gedächtnisstickereien zu beginnen, die Ihr 3 Minuten nach dem Bekanntwerden seines Ablebens auf eBay anbieten werdet. MSNBC berichtet:

Robert Pattinson, 24, sagte einmal in einem Interview, dass er besorgt ist, weil ihm so viele gute Dinge in so jungen Jahren widerfahren sind. „Ich glaube, ich dachte, wenn zu viele positive Dinge passieren, dann stirbt man mit 30“, erläuterte er in einem neuen Interview für Nightline, das am Montag ausgestrahlt wurde. „Ich wollte nicht, dass das eintritt. Yeah, deshalb werde ich vermutlich mit 30 sterben.“

Nicht das ich es heraufbeschwören möchte, aber ein früher Tod wäre ein kluger Karriereschritt für Robert Pattinson. So würde er nicht nur die unvermeidlichen, von Haarausfall und Fettleibigkeit begleiteten „Hey, waren Sie nicht früher dieser Robert Pattinson?“-Jahre vermeiden, sondern auch seine Legende ewig am Leben erhalten. Sollte Robert Pattinson tatsächlich mit 30 sterben, dann würde er sofort als der Kurt Cobain der Idioten in die Geschichte eingehen, als untalentierte Möchtegern-Schauspieler mit grauenhafter Frisur, der in schrecklichen Filmen über perverse Vampire mit schweren psychischen Problemen mitwirkte. Wer wünschte sich nicht einen Nachruf wie diesen?

 

 

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Twilight: Eclipse! Drei neue Photos! Juhuu!!

Mittwoch, 7. April 2010

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twilight-eclipse-bella_1 Das Warten auf „Twilight: Eclipse“ („Twilight - Biss zum Abendrot“) macht mich ganz kribbelig. Ich halte es kaum mehr aus vor lauter Spannung. Ehrlich. Dieser Film wird bestimmt der Höhepunkt meines Lebens.

Was wird wohl in „Twilight - Biss zum Abendrot“ passieren? Selbstverständlich könnte ich einfach das Buch lesen, aber was würde das schon für einen Sinn machen? Wie viele von Taylor Lautners Brustwarzen sind in dem Buch zu sehen? Keine, genau. Liebe Stephenie Meyer, falls Sie in Zukunft Bilder von Taylor Lautners nacktem Oberkörper in Ihre Bücher kleben, werde ich vielleicht einmal eines davon lesen. OK?copyrightjps2010_2

Aber „Twilight - Biss zum Abendrot“ wird noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Deshalb müssen wir alle uns mit dem begnügen, was uns gnädigerweise geboten wird, wie eben diese drei brandneuen Standphotos von „Twilight - Biss zum Abendrot“. Die sind fantastisch! In einem stehen fünf Personen in der Landschaft herum, in einem weiteren stehen zwei Personen in der Landschaft herum, im letzten stehen drei Personen in der Landschaft herum. Wollen Sie sie sehen? Sie sind PHANTASTISCH!

Ehrlich, „Twilight - Biss zum Abendrot“ kann gar nicht früh genug in die Kinos kommen. Ich habe unter dem Siegel der Verschwiegenheit vernommen, dass Taylor Lautner ganz bestimmt in zumindest einer Szene sein Hemd ausziehen wird und dass Kristen Stewart wahrscheinlich ein Gesicht machen wird, als habe sie nicht die geringste Ahnung, was vor sich geht. Das, oder sie riecht verdorbenes Joghurt. Oh, und Robert Pattinsons Haar sieht Gerüchten zufolge aus, als wäre irgendein riesiges außerirdisches Insekt in seinen Kopf gekracht. Das ist selbstverständlich nur Spekulation, aber dennoch – JUHUU!

Ein bisschen etwas über „Twilight - Biss zum Abendrot“ ist allerdings schon bekannt – der vor ungefähr einem Monat veröffentlichte „Twilight: Eclipse“-Teaser-Trailer lässt zum Beispiel erahnen, dass der dritte Teil GENAUSO SEIN WIRD WIE DIE BISHERIGEN SCHWACHSINNIGEN „TWILIGHT“-FILME – aber damit noch nicht genug. Nein, wir werden nicht ruhen, bis wir nicht drei neue „Twilight - Biss zum Abendrot“-Photos zu sehen bekommen haben! Drei neue „Twilight - Biss zum Abendrot“-Photos, auf denen so gut wie nichts passiert!

Was ist das? Drei neue „Twilight - Biss zum Abendrot“-Photos, auf denen so gut wie nichts passiert? PHANTASTISCH! Lassen Sie uns die Bilder näher betrachten…

Neues „Twilight - Biss zum Abendrot“-Photo, auf dem so gut wie nichts passiert, NUMMER EINS:

twilight-eclipse-cullens_1

Hier muss die Stadt, nachdem die Vampire und Werwölfe verschwunden sind, den Einfall der gefährlichsten aller Monster, der Levi-Models, wehrlos zur Kenntnis nehmen. Diese äußerlich attraktiven Monster sind Vampiren und Werwölfen sehr ähnlich, aber noch viel furchterregender, da sie nach dem Verzehr ihrer Opfer diese wieder hochwürgen – das Modelgeschäft ist schließlich beinhart und sie wollen ihre Figur nicht verlieren. Beachten Sie das zweite Geschöpf von rechts. Ist das nicht eine SUPER SEXY LADY?

Neues „Twilight - Biss zum Abendrot“-Photo, auf dem so gut wie nichts passiert, NUMMER ZWEI:

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Kristen Stewart und Taylor Lautner sitzen am Lagerfeuer. Das macht überhaupt keinen Sinn, denn Taylor Lautner ist zur Gänze bekleidet, und jeder weiß doch, dass das Feuer erfunden wurde, um Taylor Lautner einen Vorwand zu bieten, der Welt seine Brustwarzen zu zeigen. WAS SOLL DAS?

Neues „Twilight - Biss zum Abendrot“-Photo, auf dem so gut wie nichts passiert, NUMMER DREI:

twilight-eclipse-bella_2

Kristen Stewart und Robert Pattinson entschließen sich, Taylor Lautner vom Weg ins Verderben abzubringen. Die Hilfe ist auch dringend nötig, schließlich hat er eine Tätowierung auf der Schulter, lümmelt zumeist auf der Veranda herum und ist nur noch einen Haarschnitt davon entfernt, ein waschechter Redneck zu werden. Außerdem lässt sich aus dem Photo ablesen, dass Kristen Stewart der Geruch nach verdorbenem Joghurt in die Nase steigt.

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